viel Zeit zum Gearbuilden hab ich ja nicht (ok, grad ganz frisch ist ne Bassbox fertig geworden, Doppel12, zwei TL806 zusammengefasst, alles ziemlich quick'n dirty).
Abwer für kleinere Dinge reicht es dennoch.
Jetzt: Konversion einer kaum genutzten Gitarre zum Bass VI. Also zu einer extremen Baritongitarre.
Zielobjekt ist eine Sammick Greg Bennet Royale RL-3, die ich mir vor einigen Jahren mal für die Firma zugelegt habe. So eine:
Die Idee: ein Satz Saiten Ernie Ball 2837 (.090-.022) funktioniert bereits auf der Gibson-Mensur erstaunlich gut, wenn er auf E-E gestimmt ist. Getestet und für gut befunden auf der Stormy Monday. Dort musste ich ein bisserl an der Strat-Brücke basteln, um eben gerade so die Kompensation für die dicke E-Saite einstellen zu können. Die Stormy Monday besitzt einen Nullbund. Was bedeutet, dass man am Sattel nur schwer etwas machen kann.
Leider hat die RL-3 eine TOM, und damit einen Einstellbereich der Brücke, der ganz sicher nicht ausreicht.
Also Sattelkompensation? Und wenn ja, wie viel?
Gibt es irgendwo Abschätzungen darüber, um wieviel man die Kompensation am Steg zurücknehmen muss, wenn man den Sattel kompensiert? Und wo sind in der Praxis Grenzen, besonders in Bezug auf die Intonation im ersten Bund?
