Bandsäge - Fragen

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Re: Bandsäge - Fragen

#51

Beitrag von Docwaggon » 03.09.2018, 15:51

Yaman hat geschrieben:
03.09.2018, 13:15
Bei mir war es das Gleiche. Nach dem Aufziehen lief die Rolle unrund. Nach dem gleichmäßigen Lockern der Bandage zwecks Ausgleich mit einer Stange ist nun alles top.
dann schaue ich mir das bei mir noch mal an und werde es ggf. ebenfalls so machen.

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Re: Bandsäge - Fragen

#52

Beitrag von Jackhammer » 05.09.2018, 08:23

In den letzten Tagen habe ich alle Kugellager an meiner Bandsäge geschmiert. Alle 4 von der seitlichen Führung waren komplett trocken! Auch ist es mir aufgefallen, dass das untere Laufrad ballig gedreht ist und das obere plan... Es ist schon irgendwie traurig, wie die "Markenmaschinen" heutzutage produziert werden.
Insgesamt ist es deutlich besser geworden, aber noch nicht ganz. Im oberen Rad habe ich noch einen Unwucht, dass müssen jetzt die Kugellager in der Führung kompensieren. Und das untere Laufrad siztz etwas tiefer als das obere. Wahrscheinlich brauche ich dafür noch ein Distanzring. Das gute aber an diesen Maschinen, dass die relativ einfach gebaut sind und man kann viel mit überschaubarem Aufwand fixen.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Bandsäge - Fragen

#53

Beitrag von hatta » 05.09.2018, 08:46

Ich konnte gestern den Trick ausprobieren und hab mit einer Alu stange unter der Bamdage durchgesteckt ein paar mal das Rad durchgedreht.

Dann der test: läuft komplett ruhig. Allerdings nach ca ein zwei minuten fing die Unwucht wieder an.
Ich denke es liegt an zu schmalen Bandagen, die sich durch dan Druck des Sägebands zur seite drücken oder durchwalken lassen und somit eine unrundheit erzeugen.
Wenn ich die Bandspannung im Betrieb etwas variiere/nachlasse, lässt die "Unwucht" nach und wenn ich wieder etwas spanne tritt sie wirder nach einer kurzen Dauer auf.

Es ist zwar etwas besser als vorher, aber noch nicht so wie ich mir das vorstelle...
Gruß
Harald

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Re: Bandsäge - Fragen

#54

Beitrag von Docwaggon » 05.09.2018, 10:12

Jackhammer hat geschrieben:
05.09.2018, 08:23
das untere Laufrad siztz etwas tiefer als das obere. Wahrscheinlich brauche ich dafür noch ein Distanzring.
manchmal ist ein solcher versatz aber gewollt und nicht ergebnis einer schlechten fertigung.
ich würde da nicht unbedingt versuchen alles ins lot zu bringen

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Re: Bandsäge - Fragen

#55

Beitrag von Docwaggon » 07.09.2018, 21:01

hatta hat geschrieben:
05.09.2018, 08:46
Ich denke es liegt an zu schmalen Bandagen, die sich durch dan Druck des Sägebands zur seite drücken oder durchwalken lassen und somit eine unrundheit erzeugen.
nachdem die bandagen jetzt ein paar tage drauf sind kann ich sie auf der lauffläche verschieben.
heute habe ich sie ebenfalls mit stange und akkuschrauber egalisiert und denke sie sitzen jetzt gleichmäßiger.

dabei ist mir aufgefallen, dass die bandagen ebenfalls schmaler als die rollen sind,
neben der bandage habe ich noch 1,-1,6mm luft (die bandage ist nicht überall gleich breit).

gekauft habe ich eine bandage genau für meine maschine und mit sägeband läuft sie ruhig - daran kann deine unwucht wahrscheinlich nicht liegen (think)

allerdings kann ich eine unwucht mit aufgelegtem band spüren.
die ränder alleine laufen ohne eine vozugslage, mit sägeband gibt es 1-2 stellen, in der das band verharren möchte.

ganz erklären kann ich es mir nicht :-?

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Staubabsaugung

#56

Beitrag von Docwaggon » 15.09.2018, 22:57

nach den ersten schnitten ist ziemlich schnell klar - so langsam verstehe ich warum die maschine innen so verstaubt aussah und dass es ohne eine passende staubabsaugung nicht gehen wird.

die lösungen, die ich auf youtube gefunden habe

- nehmen schnitthöhe weil sie oben auf dem tisch stattfinden
https://www.youtube.com/watch?v=JI3nKSZsjZw

- benötigen mehr bauhöhe unter dem tisch als ich bei diesem modell zur verfügung habe
https://www.youtube.com/watch?v=Ut_tqnqrRww&t=189s

- oder sind schon ganz gute inspirationen
https://www.youtube.com/watch?v=zMgQd74kpJI
https://www.youtube.com/watch?v=QTLZtKWuvGs

ich habe jetzt erst mal einen ähnlichen unterbau gebaut und mit magneten befestigt :
durch den schnitt von vorne muss man die absaugung nicht beim sägebandwechsel abnehmen (ggf. den schnitt nach hinten noch verlängern um platz für breitere bänder zu machen)
wenn man das rohr abzieht dann kann man den tisch auch kippen, dann aber ohne absaugung.
der erste test ca. 1 laufender meter mdf zeigt, dass das schon sehr gut funktioniert (dance a)

mögliche verbesserungen :
- die deckplatte aus klaren kunststoff machen damit man sehen kann ob sich größere späne im engen schacht verfangen
- den schlauch passend abstützen damit man darüber nicht die magnetplatte abhebelt
- den schlauchabgang an der maschine nach links hinten verlegen damit die abgsaugung auch mit gekippten tisch funktioniert

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Re: Bandsäge - Fragen

#57

Beitrag von hatta » 16.09.2018, 05:15

Eu hast genau meinen Gendankengang realisiert! Genau so mit Magneten will ich das auch machen und den Schlauchanschluss nach hinten :)
Gruß
Harald

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Re: Bandsäge - Fragen

#58

Beitrag von Docwaggon » 16.09.2018, 09:16

hatta hat geschrieben:
16.09.2018, 05:15
Genau so mit Magneten will ich das auch machen und den Schlauchanschluss nach hinten :)
das problem sind die höheren rippen unter der platte, die dann im weg sind :?
wenn man ein feld weiter nach rechts geht dann müsste man nur 1 rippe überwinden und könnte dann den absaugstutzen schräg anbringen

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Re: Bandsäge - Fragen

#59

Beitrag von Fobbel » 12.10.2018, 12:56

Hier noch ein Einkaufstipp für mm genaue Bandsägeblätter aus England:

http://www.tuffsaws.co.uk

Ich habe dort für meine Eigenbau Säge (nach Matthias Wandel) zwei Bänder gekauft und bin bisher sehr zufrieden. Ich habe die "SuperTuff Premium" in zwei Breiten gekauft: 6mm und 16mm. Mit dem 6er sind leider nicht sooo schmale Radien Möglich, wie ich es gerne hätte, aber die Standzeit ist bislang sehr gut. Das Band ist eigentlich immer drauf. Das Breite habe ich dann um mal was längs aufzusägen und dafür ist es auch genau richtig. Kaum Sägespuren.

Der große Vorteil ist halt, das man auf den mm genau (ok, ich habe nicht nachgemessen) die Bänder bestellen kann. Für Eigenbausägen oder alte Modelle genial. (Versand 5 GBP und 20% tax)


Gruß Fobbel

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Re: Bandsäge - Fragen

#60

Beitrag von Yaman » 12.10.2018, 15:52

Fobbel hat geschrieben:
12.10.2018, 12:56
Der große Vorteil ist halt, das man auf den mm genau (ok, ich habe nicht nachgemessen) die Bänder bestellen kann. Für Eigenbausägen oder alte Modelle genial. (Versand 5 GBP und 20% tax)
Das kann man z. B. bei https://www.bandsaegenprofis.de/ oder https://www.bandsaegeshop.com/ ebenso.

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Re: Bandsäge - Fragen

#61

Beitrag von Docwaggon » 14.10.2018, 21:39

inzwischen habe ich die absaugung noch einmal überarbeitet :

der boden ist jetzt aus klarem acrylglas und der schlauch adapter ist angeklebt.
die ursprünglichen 4 magnete habe ich durch ein paar mehr ersetzt :badgrin:
da der schlauch doch stärker daran zieht als gedacht
wenn ich nicht im 90° winkel sägen möchte dann muss ich die absaugung abnehmen aber das kann ich verschmerzen ..

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Re: Bandsäge - Fragen

#62

Beitrag von wasduwolle » 14.10.2018, 23:25

Das sieht klasse aus, ich muss es mir auch bauen, bei mir sauge ich durchs gehäuse ab, und es geht immer ein bisschen daneben.
Diese bandsäge ist einfach klasse, ich hab grade Palisander aufgesägt, 80mm hoch, war kein Problem
Grüsse
Wasduwolle

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Re: Bandsäge - Fragen

#63

Beitrag von hatta » 15.10.2018, 07:51

Die Absaugung steht bei mir auch noch auf der Liste. Bisher hält mir immer jemand den Saugschlauch direkt an die untere Bandführung, das staubt bedeutend weniger als beim Saugen durchs Gehäuse.
Gruß
Harald

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Re: Bandsäge - Fragen

#64

Beitrag von thonk » 18.12.2018, 15:51

Nochmal eine Bandsägefrage:
Bei meiner alten Bandsäge war es eine unheimliche Erleichterung beim Einstellen der Maschine, die Bandagen ballig auszuführen.
Ist es denn in jedem Fall sinnvoll beide Räder ballig auszuführen oder würde es reichen / wäre es es ggfs. sogar sinnvoller nur ein Rad ballig auszuführen? Zwar sind im idealfall beide Räder coplanar angeordnet, so dass bei einer balligen Ausführung beide Räder das Band in die gleiche Ebene ziehen, wenn jedoch nur ein Rad ballig ausgeführt ist gibt es "kein konkurrierendes Gezerre" am Sägeband.
Ein Rad würde führen, auf dem anderen Rad läuft das Band lediglich.
Nachvollziehbar?

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Re: Bandsäge - Fragen

#65

Beitrag von Docwaggon » 18.12.2018, 17:21

bei mir sind beide nicht ballig und es wäre auch nicht möglich das so zu machen.
geht aber auch ohne ..

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Re: Bandsäge - Fragen

#66

Beitrag von thonk » 19.12.2018, 13:55

Docwaggon hat geschrieben:
18.12.2018, 17:21
bei mir sind beide nicht ballig und es wäre auch nicht möglich das so zu machen.
geht aber auch ohne ..
Warum wäre das nicht möglich?
Was ich wohl vergessen habe, dass man sich die Schränkung des Sägebandes auf dem nicht-balligen Rad über kurz oder lang platt drückt, was dann wieder ien Verlaufen des Blattes zur Folge hätte.
Mal sehen, welchen Weg ich gehe.

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Re: Bandsäge - Fragen

#67

Beitrag von Docwaggon » 20.12.2018, 10:21

vielleicht falsch ausgedrückt - bei den blauen weichen belägen ist das nicht möglich weil du sie nicht bearbeiten kannst.
meine beläge sind aber leicht ballig wenn ich mich richtig erinnere.
zumindest die schränkung läuft neben der mitte und liegt nur leicht auf

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Re: Bandsäge - Fragen

#68

Beitrag von thonk » 15.01.2019, 16:51

Ich hätte da noch eine ganz kurze Frage bzgl. der balligen Bandagen:
In welchem Radius sollte man die Bandagen ballig schleifen?
Habe die gängigen Schleifklötze der Griffbrettradien hier; hat jemand ne Größenordnung?

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Re: Bandsäge - Fragen

#69

Beitrag von Docwaggon » 15.01.2019, 19:13

das was ich bis jetzt gelesen habe : einfach etwas ballig schleifen, die kanten vorne und hinten bei beiden rädern etwas brechen.

wahrscheinlich ist ein R10-12 ein guter start.

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Re: Bandsäge - Fragen

#70

Beitrag von Herr Dalbergia » 15.01.2019, 22:02

Ich hab damals r20 genommen, reicht vollkommen aus

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Re: Bandsäge - Fragen

#71

Beitrag von thonk » 16.01.2019, 00:42

Danke!
Wir reden von Inch, korrekt?
Mit etwas intensiverer Recherche im Internet habe ich jetzt wieder soviele verschiedene Aussagen zusammengetragen, die das ganze Spektrum abdecken, dass es ein sicheres Indiz dafür ist, dass es nicht allzu wichtig ist und man die Kirche im Dorf lassen sollte.
Im Bandsägenbuch von Johnson steht, dass er pauschal 150mm (< 6") Radius auf die Bandagen schleift.
Irgendwo schrieb jemand: Niemals kleiner als der Raddurchmesser. Wäre bei meiner Säge (400mm) knapp 16".
HIer stehen zwischen 10 und 20 im Raum.
Ich werde mich an der Schränkung des Sägeblattes orientieren, probiere es aus und werde berichten.

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Re: Bandsäge - Fragen

#72

Beitrag von Docwaggon » 03.02.2019, 17:25

jetz habe ich mir endlich doch mal einen schiebeschlitten gebaut .. oder sagen wir besser schiebeschlittchen 8)
zuerst wollte ich mir einen parallelanschlag mit feststellung bauen aber das geht mit leiste, kombinationswinkel und 2 schraubzwingen erst mal ganz gut.

das nächste wird dann wahrscheinlich ein thin-rip jig sein :
https://duckduckgo.com/?q=thin+rip+jig& ... &ia=images

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Re: Bandsäge - Fragen

#73

Beitrag von thonk » 03.02.2019, 21:09

thonk hat geschrieben:
16.01.2019, 00:42
HIer stehen zwischen 10 und 20 im Raum.
Ich werde mich an der Schränkung des Sägeblattes orientieren, probiere es aus und werde berichten.
Ach ja, wollte berichten.
Habe zuerst einen 16er Klotz genommen. Da kann man auf einem 3cm breiten Rad kaum einen Radius erkennen.
Bin dann auf 12 umgestiegen.
Das Band lässt sich jetzt sehr feinfühlig auf dem Rad positionieren, wo man es haben möchte.
Da läuft es dann stabil und ruhig.

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Re: Bandsäge - Fragen

#74

Beitrag von thonk » 19.02.2019, 15:29

Ach Dreck,
ich schleiche hier seit Tagen um den Wühltisch an Bandsägeblättern, den das Internet bereit hält und kann mich mit mir nicht auf eine kleine Auswahl verständigen.
Was soll ich kaufen?
Ich will mit der Bandsäge auftrennen und schweifen; halt das typische Gitarrenbauprogramm.
Ich würde also gerne mal eine Decke auftrennen aber auch mal einen Body aussägen.
Das sind grundverschiedene Aufgaben, ok soweit.
Meine Bandsäge hat 400mm Rollen und die Bandlänge beträgt ca. 2700mm (ein Einstellbereich ist riesig, da kommt es auf ein paar mm tatsächlich nicht an)
Was ist von der Fastregel zu halten: Banddicke max. 1/1000 des Rollendurchmessers?
Wahrscheinlich kann ich mir die Frage selber beantworten, weil sich kaum ein Sägehersteller selber dran hält.
Aber wie dick kann man das Band wählen? Und ist an dieser Stelle mehr tatsächlich mehr, oder wird es irgend wann wieder kontraproduktiv?
Welchen Unterschied macht das Blattmaterial, Uddeholm, Carbonstahl, Flexback, HM-bestückt, Bi-Metall?
ZpZ, Schränkungen, Zahngeometrie... theoretisch irgend wie klar, in der Praxis noch nie ausprobiert.
Habe jetzt aber auch einfach keine Lust mal für 150€ Bänder zu bestellen, um zumzuprobieren.
Kann jemand was empfehlen oder erhellendes beitragen?

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Re: Bandsäge - Fragen

#75

Beitrag von Docwaggon » 19.02.2019, 15:42

schau mal hier : https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 61#p138861

bei mir sind es 3 blätter geworden, ich brauche aber wirklich nur 2 :
6x14 zähne
12x4 zähne
jeweils so dick wie es die faustformel zulässt, ggf. die nächste grösse nehmen und flexback wenn es angeboten wird.

machst du denke ich nichts falsch mit

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