{028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

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{028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#1

Beitrag von jonneck » 03.12.2020, 16:15

Moin zusammen!

Die 125er sind noch nicht final fertig, der Wettbewerb läuft schon eine Weile.... aber da ich noch einiges an Urlaub dieses Jahr wegputzen muss und der Winter lang wird, steige ich hier auch noch mit ein.


Was möchte ich bauen und warum?

Wie der Titel schon sagt: Es wird eine Siebensaiter, obwohl ich diesen Instrumenten in der Vergangenheit eher skeptisch gegenüber gestanden bin.
Ich komme ja aus der Jazz-Ecke..... also interessieren mich die NuMetal-Klampfen mit 7 Saiten da doch weniger.... aber:
Man stolpert auf Workshops dann ja öfters mal über eine Siebensaiter, meist edles Zeugs, wo dann Benedetto, Gretsch oder Sonntag auf der Kopfplatte steht. Man nimmt es in die Hand, spielt und ist verwirrt.....
Ich als Auch-Bassist bin dann doppelt verwirrt, weil ich vom 5-Saiter tief-H gewohnt bin und die Jazzer dann auch noch alle tief-A stimmen...

Also ist es eigentlich Blödsinn, dass ich mich damit beschäftige. Andererseits wäre es natürlich geil, für die Bossa/Samba-Sachen gerade im Duo ohne Bassisten bei einem G-Dur noch das tiefe D darunter als Quintbass anbieten zu können.

Zu kaufen gibt es auf dem Archtop-Markt eigentlich nur sehr teueres - einzig Ibanez hatte mal in der Artcore-Serie eine Siebensaiter, die ab und zu mal gebraucht angeboten wird.

Und da ich eh nicht weiss, ob mir das Spielen mit sieben Saiten Spass macht, kann ich den mir ja beim Bauen gönnen.....


Okay - lange Vorrede - was wird es konkret?

Ich plane, eine Semihollow ohne Decken- und Bodenwölbung mit geschraubtem Hals zu bauen.
Konkret werde ich aus astiger Esche (liegt rum) und ein paar Reststücken (liegen auch rum) das Korpusgerüst herstellen, auf das dann eine dünne Decke und Boden aufgeleimt werden - die beiden erwarte ich die Tage.

Ich muss also zum ersten mal eine Decke vor dem Verleimen fügen.... wird spannend.

Für den Hals muss ich mal meine Bestände sichten, eventuell werde ich ihn sperren. Ein bisschen mehr Saitenzug wird es ja doch, ich plane auch 012-052 + eine 064-Seite. Da geht was.....

Ich hatte mit vor ein paar Wochen schon mal auf Verdacht ein paar China-Bucker und Rahmen bestellt, ausserdem eine Mid-Price Kombination aus Tuneomatic und Saitenhalter. Ob ich den verwende oder ein Trapez-Tailpiece auf sieben Saiten passend mache, weiss ich noch nicht.

Decken- und Bodenbinding hatte ich auch eingeplant - habe ich auch sehr lange nicht mehr gemacht und noch nie gut hinbekommen.

Und an sonstiger Hardware wird verbaut, was noch da ist - es könnte auch optisch ein wenig trashig rüberkommen.


Das war jetzt die Intro - sobald ein paar Skizzen fertig sind und die Kamera geladen ist, geht es weiter.


Frank
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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#2

Beitrag von Janis » 03.12.2020, 17:07

Das ließt sich sehr spannend. Ich habe ein paar Mal auf einer Eastman 7-Saiter Archtop spielen dürfen
und war auch erstmal verwirrt. Die Möglichkeit in tiefere Gefilde vorzudringen, ist aber inspirierend.
Grad Akkorde, die den Grundton eigentlich auf der 5. Saite haben, kann man nach einiger Gewöhnung cool
umbasteln. Von Walking Bass und wie du schreibst Bossa ganz zu schweigen!

Ich bin dabei und gespannt! :)
Viele Grüße,
Jan

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#3

Beitrag von jonneck » 04.12.2020, 16:47

So, dann ist heute mal offizieller Baubeginn..... zunächst mal mit Papier.

Von der Form her läuft es darauf hinaus:
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Mit gedachten Tonabnehmern und Brücke sieht es dann so aus - wobei der Saitenhalter noch nicht gesetzt ist.
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Da heute ein Holzpaket gekommen ist, kann jetzt auch das offizielle Holzhaufen-Startfoto gemacht werden.
DSC00989.JPG
DSC00990.JPG
Was haben wir im einzelnen:

- ein Ahornbrett, was den Hals hergeben sollte - natürlich mit drangeleimten Stücken für Halsfuss und Kopfplatte, die dann aus der Restekiste kommen und ein Palisandergriffbrett
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- 2 Böden Khaya, die dann als Decke und Boden Verwendung finden - heute angekommen
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- die Esche des Grauens..... war bei einem Holzpaket als B-Ware (sehr sehr optimistisch.....) dabei
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Ihr sehr, dass man das Ding von keiner Seite aus gesehen wirklich verwenden kann - deswegen Decke und Boden. Ausserdem muss ich für den Oberbug jeweils etwas anstückeln - ein Stück leichte Esche ist noch in der Restekiste, mal sehen, ob reicht. Ansonsten hätte ich von den 125er noch so einiges an Pappelverschnitt.....

Hatte ich erwähnt, dass die Esche nicht nur astig, sondern auch bleischwer ist? Deswegen wird hier sehr sehr viel dem Fräser und Bohrer zum Opfer fallen - da soll nur ein Zargenrahmen mit "so wenig wie möglich in der Mitte" übrigbleiben.
Gruß

Frank

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#4

Beitrag von jonneck » 04.12.2020, 16:58

Zur Hardware - sieben Saiten ist ja irgendwie blöd....
Entweder kauft man einen teuren 7-Saiter-Mechanikensatz, der dann meistens nur in schwarz erhältlich ist oder eben 2 Sätze 3L/3R und man hat Ersatzteile für das nächste Leben.
Oder man baut mit dieser Logik sechs Siebensaiter, dann geht es wieder auf.......

Von ein paar Gitarrenschlachtungen hatte ich noch 4 links in chrom übrig und einen kompletten Satz Tulips in gold - beides no-name.

Hmmmm....
DSC00998.JPG
Bei den 4 links fehlt allerdings eine Überwurfmutter und von den goldenen hätte ich ja noch.....
DSC00999.JPG
Ich gebe zu, das ist gewagt, aber dank Standardmaßen auch immer wieder änderbar. Hatte nicht mal PRS einen Messing-Chrome-Mix als optisch innovativ verkauft?
Weil da durchaus noch mehr irgendwo abgebaute goldene Hardware rumliegt und die könnte man ja mit Nickel und Chrome mischen....
DSC01000.JPG
Wie gesagt - alles ist änderbar aber ich starte mal so.
Hier noch die China-Bucker samt Rahmen - goldene Schrauben dazu könnte ich noch haben....
DSC01001.JPG
Ach ja: Die Gitarrenform ist geklaut - ich habe da eine Martinez Nylon, die einfach grandios dimesnioniert ist und mit einem verhältnismäßig langen Korpus von 48cm auch ein gutes Gegengewicht für die sieben Saiten bzw. den daraus folgenden Hals ergeben müsste.
DSC01002.JPG

Morgen gibt's dann die ersten Späne.....

Frank
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#5

Beitrag von Poldi » 04.12.2020, 21:52

Das liest sich doch schon mal gut.
Ein gutes Gelingen erst einmal.

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#6

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 14:28

Heute ging es zum ersten Mal ins Holz.

Ich habe mich dazu entschlossen, die Form nicht ganz in Maserungsrichtung, sondern ein wenig im Winkel anzuzeichnen. Dann muss ich an weniger Stellen anstückeln, ausserdem kommt ja eh Decke und Boden drauf. Von der Stabilität dürfte diese kleine Abweichung keine Rolle spielen.
DSC01003.JPG
Dann ging es an die Bandsäge und nach doch einiger Zeit haben wir dann diesen Arbeitsstand:
DSC01004.JPG
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Es wird wohl zwei Stückelstellen geben - bei dem unscharfen Bild gibt es Hoffnung, dass das noch in der Kontur verschwindet.
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Hier ist mir das Blatt etwas verlaufen, aber das bleibt wohl in der Kontur.
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Zum Anstückeln habe ich jetzt diesen Restehaufen zur Verfügung - wenn es damit klappt, dann ist es quasi ein Einteiler.....
DSC01009.JPG
So 4cm dicke astige schwere Esche ist auch ziemlich genau die Grenze von einer Billig-Bandsäge - ein relativ frisches Blatt vorausgesetzt.
DSC01010.JPG
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#7

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 14:42

Da die Vorder- und Rückseite noch abgedeckt werden, kann ich mir die Mittellinie mit ein paar Löchlein markieren, dann muss ich die nicht nach jedem Fräsgang wieder suchen.
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Ach ja, auch ein schon ziemlich ausgelutschtes Geo-Dreieck kann man noch einer sinnvollen Verwendung als Staubschutz zuführen.....
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So, dann habe ich die Rückseite mal unter der Fräse durchgeschoben....
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... die Mitte neu angezeichnet und sie auf die Vorderseite rübergeholt....
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... und vor dem Überfräsen derselben auch die Löchlein gebohrt.

Es geht mit bei dem Überfräsen nur darum, einigermaßen parallele Flächen zu bekommen, die ich dann an den Stückel-Stellen rechtwinklig abrichten kann.
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#8

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 14:51

Um da dann so wenig Material wie möglich zu verlieren, habe ich dann beidseitig jeweils den Abstand zu den Fehlstellen gemessen.
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Dann konnte ich meine Orientierungslinie ziehen.
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Als Fräsanlage hatte ich noch dieses Brett mit schöner gerader Kante zur Verfügung. Und da ja alles noch abgedeckt wird, kann ich mit Schrauben arbeiten und nicht mit Doppeltape.
DSC01025.JPG
Mit dem Bündigfräser kann ich es dann beiarbeiten - natürlich habe ich vorher den Überstand auf ein einigermaßen gleichmäßig Mass an der Bandsäge reduziert.
DSC01026.JPG
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Das Ergebnis ist doch ziemlich gut.
DSC01028.JPG

Kleiner Einschub:
Viele von Euch fräsen ja den Korpus mit der Oberfräse und Schablone aus. Ich arbeite hier parallel zu Maserung mit einem neuen Fräser und einen stabilen Fräsständer, merke aber trotzdem, welche irren Kräfte da wirken. Das möchte ich mir mit der Oberfräse im quer zur Maserung nicht mal vorstellen - geschweige denn tun......
Gruß

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#9

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 14:58

Mit dieser Methode habe ich mich auch der zweiten Stückel-Stelle gewidmet - nicht von den Bilder täuschen lassen, auch hier wurde immer vorher "auf knapp gesägt".
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Auch die potenziellen Anleimstücke habe ich so angefertigt - die sind noch ein bisschen dicker als der aktuelle Korpus, das soll aber so sein.
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Und wie es zu erwarten war, reicht es an einer Stelle und an der anderen nicht. Ist so, ich habe beim sägen nichts verschenkt....
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DSC01038.JPG
Also muss ich noch mehr stückeln.....

Spätesten hier kann man sich fragen, warum sich dieser Idiot nicht einen gescheiten Rohling besorgt. Berechtigt fragen..... aber mir macht sowas einfach Spass......
Gruß

Frank

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#10

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 15:04

Ich habe dann von dem großen Stück nochmal so ein 20mm-Stück abgesägt, die Kante des großen Stücks war dann natürlich nochmal zu fräsen.
DSC01039.JPG
DSC01040.JPG
Sorry - unscharfe Bilder. Das 20mm-Stück habe ich dann aber nicht mehr mit dem Kopierfräser bearbeitet, das ging dann wieder "normal" weiter.....
DSC01041.JPG
Das Stück dann in zwei Teile gesägt und so könnte es gehen:
DSC01042.JPG
DSC01043.JPG
Wobei ich hier schon noch eine Überraschung erleben könnte.....
DSC01044.JPG
Dann habe ich die Teile noch etwas kleiner gesägt, auf rund spannt sich auch so blöd.....
DSC01045.JPG
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#11

Beitrag von jonneck » 05.12.2020, 15:10

Letzter Schritt für heute: Verleimung.

Da ich oben und unten ein wenig Überstand bei den angesetzten Teilen haben möchte, habe ich etwas Furnier unter den Korpus gelegt. Dann kann ich das später beidseitig ohne nochmaligen großen Dickenverlust bearbeiten.
DSC01046.JPG
Jetzt die Zwingenbilder - gut, dass ich irgendwann mal die langen gekauft habe, die brauche ich bei solchen Aktionen eigentlich immer.
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Ab in die Ecke damit und Werkstatt fegen.....
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Feierabend für heute!


Frank
Gruß

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#12

Beitrag von jonneck » 07.12.2020, 19:08

Heute habe ich ein wenig weitergemacht - zunächst mal die Zwingen losgemacht und dann auf der Bandsäge die Kontur an den angeleimten Stellen ein wenig näher ans Ziel gebracht.
DSC01050.JPG
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Da ich ja auf Löcher keine Rücksicht nehmen muss, kann ich zum Überfräsen der angeleimten Stücke (die sind noch ein wenig dicker) den Korpus einfach auf ein glattes Brett schrauben.
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Nachdem ich beidseitig mit der Fräse drüber gegangen bin, sieht das so aus. Für jetzt ist das eben genug.
DSC01053.JPG
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Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#13

Beitrag von jonneck » 07.12.2020, 19:17

Anschließend habe ich die Kontur nochmal etwas sauberer aufgezeichnet, da ich die Schablone etwas asymmetrisch ausgeschnitten hatte, muss es eben in zwei Schritten passieren.
DSC01055.JPG
DSC01056.JPG
So sieht es dann aus. Den Hals hatte ich mir gestern schon mal angezeichnet, da muss ich mich mit dem Cutaway dann herantasten.
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Jetzt ab in den Schraubstock, Raspeln und Schleifklotz liegt bereit.....
DSC01059.JPG
.... das Zeugs ist bockelhart - das muss ich mir nicht antun.
Also kommt der oszillierende Spindelschleifer zu Einsatz, mit dem ich mich bis "kurz vor knapp" an die Zielkontur heranarbeite.
DSC01060.JPG
Es geht mir hier ja auch gar nicht um eine genaue Kontur, sondern um harmonische Übergänge. Und darum, dass es rechtwinklig zur Decke ist. Dabei hilft der Spindelschleifer enorm.
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#14

Beitrag von jonneck » 07.12.2020, 19:32

Mal ein Zwischenstand:
DSC01061.JPG
Ich habe auch gemerkt, dass ich nicht allzu tolles Schleifpapier gekauft habe, das setzt sich sehr schnell zu. Anderes ist bestellt.

Nachdem ich dann noch ein wenig weitergeschliffen habe - ist aber noch ein Stück zu tun - habe ich dann zum Abschluss für heute noch etwas konkreter weitergeplant.

Es muss sehr sehr viel Holz weg! Ich habe es mal gecheckt, das Holz hat eine Dichte von ca. 0,8..... der Korpus wiegt jetzt bei 40mm Dicke ca. 3,7kg.
Deswegen werfe ich den geplanten (und gekauften) Saitenhalter über Bord, dann muss da schonmal weniger Holz stehen bleiben.
So ist jetzt der Plan, denkt Euch das Tailpiece in kürzer:
DSC01062.JPG
DSC01063.JPG
DSC01064.JPG
Ich plane mit einem umlaufenden Rand mit max. 15mm Breite und dann mit den hier angezeichneten Stellen zur PU-Befestigung und Brückenbefestigung. Die Brücke wird auch mit M4 direkt ins Holz geschraubt, die Einschlaghülsen werde ich auch nicht benutzen.
DSC01065.JPG
Da Decke und Boden ja mit knapp 4mm recht dünn werden, muss ich da wohl ein wenig verstreben, nicht dass da was einreisst.
DSC01066.JPG
Da kommt sicherlich noch was dazu. Da denke ich aber morgen oder übermorgen beim Schleifen der Korpuskontur weiter drüber nach.....



Bis dann

Frank
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#15

Beitrag von Poldi » 08.12.2020, 05:46

Soll die Decke und der Boden gewölbt aufgeleimt werden oder einfach nur Plan drauf?
Rein gefühlsmäßig würde ich die beiden Stege etwas breiter machen.

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#16

Beitrag von jonneck » 08.12.2020, 19:10

Hi Micha,

Boden und Decke sind/werden plan. Wobei es ich diese "Stege" auch nur "gegen Deckenrisse" plane. Unter der Bridge bleibt ja bis zum Boden durchgehendes Material stehen.
Das wird auch nicht bei diesen beiden "Stegen" bleiben.
Im Moment denke ich an 10-15mm Breite.

Frank
Gruß

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#17

Beitrag von jonneck » 11.12.2020, 12:33

Bisher läuft das Projekt noch sehr staubfrei - ich warte noch auf meinen Trussrod und mein gescheiteres Schleifpapier. Zumindest der Trussrod sollte heute kommen, ohne den fange ich den Hals nicht an.

Deswegen geht es weiter mit Nachdenken - ich bitte da ausdrücklich um Eure Meinung!

Zunächst mal habe ich gedanklich den Trash-Look gecancelt - die Gitarre bekommt Chrom-Hardware, die Mechaniken bestelle ich nachher.

Dann habe ich gestern mal eine "Ausfrässchablone" für den Korpus angezeichnet. Vergesst alle Striche auf der Esche an sich, da hatte ich eh die Mensurlinie falsch eingezeichnet.....

Für die Schablone reicht billiges Sperrholz, ich kann sie ja mit vielen Schräubchen einfach befestigen und fräse ja auch keine Sichtkanten damit.
DSC01067.JPG
Am Rand und auch sonst lasse ich ca. 15mm Material stehen, nur unter der Bridge und am "Endklotz" wird es mehr. Bei der Halstasche auch.
DSC01068.JPG
Alles, was nicht schraffiert ist, fällt weg......
DSC01069.JPG
Ich hoffe mal, dass die "Streben" bei der recht dünne Decke (ca. 4mm) Rissbildungen verhindern.

Ich hatte den Korpus ja mal gewogen - von den 3,7 kg sollte mindestens noch die Hälfte weg. Sonst werde ich keine Freude an dem Instrument haben....

Deswegen habe ich die "Wegfräsungen" mal ungefähr ausgemessen - ich sollte damit deutlich über 2kg verlieren. Das gilt übrigens universell....
Ausserdem muss ich mir noch über den Halswinkel Gedanken machen....
DSC01071.JPG
DSC01072.JPG
DSC01073.JPG
Die Brücke soll so tief wie möglich über der Decke stehen. Nach der Logik "Bundoberkante = minimale Brückenhöhe" habe ich bei angenommenen 7mm für Griffbrett und Bund einen Höhensprung von 6mm.

Macht mit Tangens und so einen Halswinkel von 1,2° - mehr isses nicht.
DSC01070.JPG
Deswegen überlege ich, ob ich den überhaupt berücksichtige.
Beim Schraubhals kann ich immer mit shims arbeiten - ausserdem benötigen die Saiten ja auch noch etwas Luft zum Ausschwingen.
Im Moment tendiere ich dazu, den Hals ein wenig höher aus dem Korpus herausstehen zu lassen - gerade habe ich mit nochmal die 125er angesehen und da ist der Steg 2-3mm "über null" eingestellt.

Also kein Halswinkel, den Hals 2mm mehr raus und ggf. shimmen.
Gruß

Frank

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#18

Beitrag von jonneck » 11.12.2020, 12:41

Heute habe ich dann weitergedacht.... gibt es F-Löcher?

So wäre der Stand ohne F-Löcher:
DSC01074.JPG
Da würde ich dann den Toggle zu den Potis packen - habe ich jetzt kein Bild von....

Es läuft nämlich auf F-Löcher hinaus - da könnte das dann so aussehen:
DSC01075.JPG
DSC01076.JPG
Der Toggle wandert dann in die Les-Paul-Position - könnte auf ein separates Deckelchen hinauslaufen.....

Was macht das mit meinen Querstreben?
DSC01077.JPG
DSC01078.JPG
Die hintere kann bleiben, die mittlere muss ich auf Position "F" verschieben oder weglassen. Was meint Ihr - kann ich die weglassen? Mir fehlt mit so dünnen Decken echt die Erfahrung.....

Da die Sonne scheint, mache ich jetzt eine Runde um den Block - vielleicht wartet ja dann ein Feedback auf mich.


Frank
Gruß

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#19

Beitrag von Rallinger » 11.12.2020, 12:54

15mm kommen mir speziell bei Esche ein bisschen wenig vor. Zumindest dort wo du annähernd im 90 Grad Winkel durch die Faser gehst, würde ich ein bisschen mehr stehen lassen. Wenn es dann weniger als 45 Grad zur Faser geht kannst du ja zum Ausgleich ein bisschen mehr wegnehmen.

Ich hatte bei meinem Goaßbass einen Zargenriss von ca 10cm durch zu exzessives Chambering - da waren noch 20mm stehengeblieben. Die von mir verwendete Esche war zwar geriegelt - keine Ahnung ob das einen Unterschied macht - aber Esche scheint mir etwas zickig zu sein.

Jetzt ist natürlich nicht jeder Baum gleich. Vielleicht hast du Glück. Aber nach meiner Erfahrung mit dem Zeugs würde ich die "Stützbalken" nicht komplett quer zur Faser planen. Eher mit 45 Grad - dann kannst du mehr Material wegnehmen und es bleibt trotzdem mehr Faser stehen.

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#20

Beitrag von Janis » 11.12.2020, 13:47

Wie dick ist denn die Decke? Wenn du sie eh nicht klanglich ausarbeitest, wie eine akustische, sondern nur als akustisches "Timbre"
bzw. a la Flat-Top-Hollowbody gestaltest, kannst du sie ja dicker lassen. Das hilft.

Planst du die Querbalken in der Esche als reine Decken-Unterstützung oder auch optisch bzw. wegen der Steifigkeit?
(letztere ist bei Esche gefühlt eh immer gegeben und mitunter unnormal)
Da du die Mittelstege hast, ist das schon ein ordentlicher "Puffer" an Stabilität.

Möglichkeiten:
  • du arbeitest die Querstreben (händisch) von unten aus, sodass es eine Brückenform gibt und sie nicht mehr den Boden berühren, das sieht durchs F-Loch bestimmt cool aus, macht die Decke steif wie ein Tiefkühl-Schnitzel und die Kabelführung ist auch easy. Das könnte aber ne Plackerei werden!
  • du näherst dich dem Bracing von Akustischen an, versteifst also mit aufgeklebten Einzel-Leisten
  • du arbeitest ohne Querstreben - ich denke, bei genügend Deckenstärke bestehet keine Gefahr.
Ich habe mir mal erlaubt zwei Inspirations-Bilder anzuhängen, die mir bei meiner (andersartigen aber irgendwie verwandten) Planung
zur Juglans-Gitarre geholfen haben. Diese wird nicht aus dem Vollen gefräst aber auch hier trägt der Mittelblock eine entscheidende Rolle.
Im Endeffekt sind es dann zwei parallele durchgehende Streben geworden, ähnlich wie dein Mittelteil.
Bracing.jpg
bracing2.jpg
Viele Grüße,
Jan

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#21

Beitrag von jonneck » 11.12.2020, 14:12

Hi Ralf,

ich habe mir mal Deinen Baubericht angesehen - erstmal "Hut ab".

Hattest Du den Einduck, dass der Riss "von selbst" entstanden ist, weil einfach in der Esche Spannungen frei wurden oder denkst Du, dass es eine Art "Sprengung" durch die eingelegt Decke war?

Mit den Stützbalken hast Du recht - ich überlege im Moment aber eher, die etwas tiefer zu fräsen und einfach "Längsfaserleisten" aufzuleimen. Oder selbige noch innen auf Decke und Boden neben den Stützbalken zu leimen.

Meine "B-Ware"-Esche (ich bin nicht sicher, ob der Verkäufer nicht "beware" gemeint hat) hat schon jetzt Rissansätze - ich rechne also damit, dass ich eh mit diesem Problem zu tun haben werde.

Deswegen wollte ich, nachdem ich die Aussenkontur fertig habe, zügig chambern und dann mal alles liegen lassen und beobachten, ob sich da was tut.


Gruß und Dank
Frank
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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#22

Beitrag von jonneck » 11.12.2020, 14:16

Hi Jan,

die Decke wird deswegen so dünn, weil ich dafür Bodenholz für eine Akustik verwende. Dicker gibt das Holz nicht her.....

Die Tendenz geht eher dahin, die Decke noch durch "akustische Beleistung" zu verstärken. Den Gedanken, die Mittelstege noch etwas "luftiger" zu gestalten, hatte ich auch schon - mal schauen, ob und wie ich das konkret mache.


Mit Dank
Frank
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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#23

Beitrag von Rallinger » 11.12.2020, 14:33

jonneck hat geschrieben:
11.12.2020, 14:12
Hattest Du den Einduck, dass der Riss "von selbst" entstanden ist, weil einfach in der Esche Spannungen frei wurden oder denkst Du, dass es eine Art "Sprengung" durch die eingelegt Decke war?
Ich denke dass das an der Esche allein lag. Die Nussbaum-Decke ging da relativ einfach rein, die ist nicht auf Spannung eingepasst. Auch bei anderen Eschestücken habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass die gerne mal reißt. Aber gut, so viel Esche hab ich noch nicht verarbeitet. Und was ich verarbeitet habe kam aus einem Baum - der nächste Baum kann da ganz anders reagieren.

Aber wenn dein Bodyplank auch schon Risstendenzen zeigt, scheine ich ja nicht grundfalsch zu liegen ...

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#24

Beitrag von jonneck » 13.12.2020, 11:22

Danke für Euer Feedback, an die Esche werde ich morgen drangehen - mal sehen, ob sie rumzickt oder nicht.

Weiter geht es mit einer Arbeit, die ich wohl auch kein zweites Mal machen werde.
Es läuft ja auf "fast keinen Halswinkel" hinaus, deswegen benötige ich auch eher flache PU-Rahmen - also nicht das, was ich habe.
DSC01079.JPG
Komplett flache gibt es wohl auch nicht, zumindest habe ich im Netz nichts gefunden --> dann muss ich sie wohl flach fräsen.

Dazu schraube ich sie über die Höhenverstelllöcher auf ein Brett und gebe ihnen noch seitlich einen Anschlag. Beim Fräsen habe ich gemerkt, dass es noch zu sehr flattert und musste deswegen noch ein paar "Anti-Flatter-Stückchen" reinschrauben.
DSC01080.JPG
DSC01081.JPG
So schlecht sieht das nicht aus, es hat zwar ein wenig geschmiert, aber das ist okay und nacharbeitbar.
DSC01082.JPG
Was ein wenig blöd ist: Ich habe die Rahmen mit dem Gesicht auch die raue Seite der Siebdruckplatte geschraubt und da hat sich leider was abgezeichnet.
DSC01083.JPG
Entweder bekomme ich das rauspoliert oder die Rahmen bekommen einen komplett matten Look verpasst. Überlackieren will ich das nicht, das wird mir wahrscheinlich wegplatzen.
Gruß

Frank

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Re: {028} [Elektrisch] - SevenStringsToHeaven

#25

Beitrag von jonneck » 13.12.2020, 11:28

Dann wollte ich Decken und Boden verleimen - dazu habe ich mir in einem Youtube-Video eine Methode abgeguckt, hier zunächst mal im Trockentest:
DSC01084.JPG
DSC01085.JPG
DSC01086.JPG
DSC01087.JPG
Die Bilder sprechen hier wohl für sich - drei Anmerkungen noch dazu:

1) Um ein Verkleben zu verhindern, habe ich einfach die Latten und die Keile mit Paketband beklebt - da sollte kein Leim dran haften
2) Ja, richtig erkannt - zwei der Latten sind von einem irgendwann mal geschlachtetem IKEA-Poäng-Sessel.....
3) Wie haben die früher ohne Internet und Sekundenkleber eigentlich Gitarren gebaut? Das beschäftigt mich schon eine Weile.....
Gruß

Frank

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