{007} [Akustisch] Trio

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Re: {007} [Akustisch] Trio

#26

Beitrag von thoto » 28.05.2020, 07:54

Freut mich!

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cabriolet
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Re: {007} [Akustisch] Trio

#27

Beitrag von cabriolet » 28.05.2020, 11:40

Geht deine Option 6 überhaupt mit den vorhandenen Federn und deren Befestigungen?

Ich fände da Option 1 die Sinnvollste. Du hast doch schon den riesigen Aufwand betrieben, die Biegeschablonen zu bauen, da fallen die kleinen Änderungen am Bender doch auch nicht mehr in´s Gewicht. Da reicht sogar feilen/raspeln, da dein Zargen/Heizmatten/Alublech-Paket ja auch noch etwas aufträgt und garnicht so viel weg muss, wie es jetzt aussieht. Notfalls versetzt du dann eben auch noch die senkrechte Seitenplatte ein wenig nach innen, das sind dann eben noch vier zusätzliche Bohrlöcher. Muss aber eigentlich nicht sein, wenn du die Zargen vorher von der Länge her anpasst, damit sie nicht an der Seitenplatte hängen bleiben.
Und Versetzen der Federaufnahmen nicht vergessen, damit die Spannung passt (musst du wie oben gesagt wohl auch bei deiner Variante 6 machen)

Und damit hast du einen Bender, der einfach mehr kann (dance a) . "Große" Gitarren kannst du damit ja nach wie vor bauen.

Gruß
Markus
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Solera-Außenformen

#28

Beitrag von Sven » 04.06.2020, 21:22

Das Thema Bender umbauen für Quartgitarrengröße habe ich erst mal aufgeschoben.

Inzwischen habe ich statt dessen meine Solera-Außenformen fertig gemacht.
0027_solera.png
Jetzt kann ich meine Solera-Basisplatte mit drei verschiedenen Außenformen bestücken:

Quintbass: Fast zu groß für die Basisplatte.
0028_solera.png
Primgitarre (normale Gitarre)
0029_solera.png
Quartgitarre:
0030_solera.png
Um Platz für die Deckenwölbung zu schaffen, verwende ich zugeschnittene Korkunterlagen. Für die Quartgitarrengröße muss ich die Unterlage noch machen.

Damit habe ich jetzt erst mal alles an Formen fertig und kann endlich mit der Arbeit an den Gitarren beginnen.

Sven

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Re: {007} [Akustisch] Trio

#29

Beitrag von Sven » 06.06.2020, 19:53

Als erstes habe ich heute begonnen die Decken zu fügen.
Drei mal Fichte. Von Links nach rechts: Quartgitarre, Primgitarre, Quintbass.
0031_decken.png
Die ersten beiden Decken konnte ich in einem Rutsch verleimen. Verwendet habe ich Knochenleim.
0032_decken.png
Und das war es schon wieder für Heute.
:-)

Sven

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Probleme (?)

#30

Beitrag von Sven » 16.06.2020, 20:58

Nun hat sich für mich ein Problem ergeben, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Zwei der drei Ahorn-Böden, die ich Anfang April beim Espen gekauft habe, haben begonnen sich kräftig zu wellen. Mit etwas Bewegung habe ich gerechnet, nachdem sie in meiner Werkstatt angekommen sind, aber nicht mit so viel.
Den dritten Boden habe ich bereits gefügt und der bewegt sich nur wenig.
0033_boeden.png
Ich habe die Böden aufgrund ihrer Optik ausgewählt und nicht genau auf die Beschriftung geachtet. Bis jetzt.
0034_boeden.png
Ich interpretiere das Datum so, dass die Böden am 5. und 6. Oktober letzten Jahres zugesägt wurden. Das könnte der Grund für die starke Bewegung des Holzes sein, allerdings weiß ich nicht, wie alt das Holz zum Zeitpunkt des Sägens bereits war.
Nun bin ich mir unsicher, was ich zu erwarten habe. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass das Holz, welches ich beim Espen kaufe, alt genug ist, um direkt verarbeitet werden zu können.
Außerdem werden die Böden später von mir noch auf 2,5mm heruntergehobelt und in der Wölbungsschüssel die Bodenbalken aufgeleimt. Dadurch sollte sich die Verformung unter Kontrolle bringen lassen.
Mein Luftentfeuchter sorgt für dauerhaft knapp unter 50% Luftfeuchtikeit in meiner Werkstatt, also habe ich kein Problem mit Feuchtigkeit.
Im Grunde bin jetzt unentschlossen, ob meine Böden nicht vielleicht zu frisch sind, um schon verbaut werden zu können.

@Herr Dalbergia Wie wird das denn bei euch gehandhabt? Welche Lagerzeit muss Ahorn bereits haben, bevor man ihn aufsägt?

Sven

P.S.: Mein 1000. Posting! Wahnsinn! Dabei ist mein erstes Posting doch noch gar nicht so lange her...

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Re: {007} [Akustisch] Trio

#31

Beitrag von Gerhard » 16.06.2020, 21:12

Ich gehe bei Espen auch immer davon aus, dass das Holz bereits trocken ist. Sicherheitshalber kannst du ja nochmal nachfragen, der Herr Jordan ist eigentlich immer auskunftsfreudig!
Aber nun zum Problem: das ist ein Phänomen, das mich bei Espen und auch bei vielen anderen Holzhändlern immens stört. Das Verziehen liegt daran, dass die Oberflächen jedes Stückes eine unterschiedliche Güte aufweisen, sprich eine Seite ist immer gehobelt oder geschliffen, die andere sägerauh. Dadurch passiert auch der Feuchtigkeitsausgleich unterschiedlich schnell, was zur Folge hat, dass sich das Holz verzieht! Da reicht schon der Klimaunterschied vom Holzhändler zu deiner Werkstatt und bumm - einen Tag nach dem Auspacken hast du Wellholz. Ich habe das Herrn Jordan auch auf dem Guitarsummit letztes Jahr mitgeteilt und er meinte, sie werden das in Zukunft berücksichtigen.
Mein erster Schritt nach dem Auspacken ist also immer, beide Seiten anzuhobeln, und dann wird erst eingelagert.
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Re: {007} [Akustisch] Trio

#32

Beitrag von 100WChris » 17.06.2020, 11:13

Gerhard hat geschrieben:
16.06.2020, 21:12
Mein erster Schritt nach dem Auspacken ist also immer, beide Seiten anzuhobeln, und dann wird erst eingelagert.
Danke für diesen wertvollen Tipp!
Anmerkung: Die beste Erfahrung habe ich diesbezüglich mit madinter gemacht, bisher hatte ich mit dem Holz aus Madrid noch nie Probleme, mit dem von inländischen Händlern aber schon…
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beste Grüße
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Re: {007} [Akustisch] Trio

#33

Beitrag von Sven » 17.06.2020, 23:22

Gerhard hat geschrieben:
16.06.2020, 21:12
[...]
Das Verziehen liegt daran, dass die Oberflächen jedes Stückes eine unterschiedliche Güte aufweisen, sprich eine Seite ist immer gehobelt oder geschliffen, die andere sägerauh. Dadurch passiert auch der Feuchtigkeitsausgleich unterschiedlich schnell, was zur Folge hat, dass sich das Holz verzieht!
[...]
Vielen Dank! Das ist eine plausible Erklärung.
Beim Espen liegen die Bodenhälften auch immer im Stapel aufeinander. Bei mir in der Werkstatt staple ich die Teile aber immer mit Holzleisten dazwischen, damit sie von oben und unten gut belüftet sind. Damit habe ich den Effekt sicher noch beschleunigt...
:oops:

Ahorn scheint aber auch empfindlicher zu reagieren. Bei Walnuss, Zypresse, Kirsche, Apfel, Elsbeere und bei den Fichten- und Rotzeder-Decken habe ich das bisher noch nicht erlebt.

Ich werde versuchen, ob ich das Holz im aktuellen Zustand hobeln kann und dann Deinen Rat befolgen.

Sven

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Gerhard
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Re: {007} [Akustisch] Trio

#34

Beitrag von Gerhard » 18.06.2020, 09:01

Sven hat geschrieben:
17.06.2020, 23:22
Ahorn scheint aber auch empfindlicher zu reagieren. Bei Walnuss, Zypresse, Kirsche, Apfel, Elsbeere und bei den Fichten- und Rotzeder-Decken habe ich das bisher noch nicht erlebt.

Ich werde versuchen, ob ich das Holz im aktuellen Zustand hobeln kann und dann Deinen Rat befolgen.
Ja, Ahorn ist da schon sehr empfindlich. Dein Holz ist aber nicht verloren! Ich hab schon 3cm durchgewölbte Bodenhälften gehobelt, indem ich die konkave Seite nass gemacht habe. Dadurch biegt es sich wieder ein bisschen aus und du kannst bequem hobeln. Ab einer gewissen "Dünne" lässt sich das Holz dann gut niederspannen, fügen und verleimen. Den Rest macht die Beleistung in der Wölbungsschüssel.
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Durchstarten! Durchstarten!!

#35

Beitrag von Sven » 18.11.2020, 21:48

Hallo in die Runde!
Nachdem ich hier länger Pause gemacht habe, weil meine Werkbank besetzt war, geht es nun endlich weiter.

Die problematischen Ahornböden habe ich zwischenzeitlich gefügt und gehobelt.
0035_boeden.png
Wie man sehen kann, fällt die Verformung durch die geringere Dicke nicht mehr so stark aus.
0036_boeden.png
Tatsächlich gehen die Verformungen inzwischen nur noch in eine Richtung, was mir für die Bodenwölbung später noch in die Hände spielen wird.
0037_boeden.png
Außerdem habe ich die noch fehlenden Korkringe für die Deckenwölbung der Primgitarre und der Quartgitarre gemacht.
0038_solera.png
Auch mit den drei Hälsen habe ich begonnen.
0039_haelse.png
Wie immer, trenne ich meine Haslsrohlinge der Länge nach auf und Leime die eine Hälfte dann um 180° gedreht (Kopf an Fuß) wieder an, um den Hals in sich selbst gegen torsionsartiges Verziehen zu sperren.
0040_haelse.png
Verleimt habe ich mit Knochenleim. (Notiz an mich selbst: Mehr Zwingen kaufen!)
0041_haelse.png
Danach habe ich die Außenseiten sorgfältig plan gehobelt.
0042_haelse.png
Die Kopfplatten schäfte ich immer mit 12° an. Die Länge der Kopfplatte soll nach dem Anschäften 20cm betragen. Da ich für alle drei Gitarren Standard-Gitarrenmechaniken verwenden will, wird es bei den Kopfplatten keine Größenunterschiede geben.
Auch hier habe ich mit Knochenleim verleimt. Diese großen Halsstücke wärme ich übrigens immer mit dem Heißluftgebläse an.
0043_haelse.png
Nachdem ich die Kopfplattenoberseiten plan gehobelt hatte, habe ich auf die Halsoberseite das "Koordinatensystem" gezeichnet. Mittelachse, Sattelposition und -breite und 12. Bund.
Alle drei Hälse werden im 12. Bund eingesetzt werden.
0044_haelse.png
Zum Schluss habe ich die Halsklötze aufgeleimt. Auf diesem Bild kann man die unterschiedlichen Mensuren schon gut erkennen.
0045_haelse.png
Außerdem habe ich mit dem Thema Deckeinlagen, Randeinlagen und Rosetten begonnen.
Dafür habe ich mir ein Sortiment an unterschiedlichen Hölzern und teilweise gefärbten Furnieren vorbereitet. (Das rote Furnier hatte ich ursprünglich für meine letzte Wettbewerbsgitarre gemacht, aber dann nicht verwendet.)
0046_zierstreifen.png
Nach sehr langem Herumprobieren, habe ich mich für eine einfache Hell-Dunkel-Sequenz mit rotem Furniertrenner entschieden.
Das helle Holz ist übrigens Paulownia, das dunkle Holz ist Wenge. Ich habe deswegen Paulownia genommen, weil ich hoffe, dass durch diese Weichholzteile das Biegen der Leisten später etwas stressfreier wird.
0047_zierstreifen.png
Verleimt habe ich den Stapel dann mit Titebond. Ich habe mich für Titebond entschieden, weil der beim Biegen auf dem heißen Biegeeisen nicht so schnell aufgeht wie Knochen- oder Fischleim.
0048_zierstreifen.png
Das rote Furnier hat, wie erwartet, durch den Leim kräftig Farbe ausgeblutet, aber ich denke, das die Verfärbung sich nicht in das Paulownia ausbreiten wird.
Der Stapel, den ich hier gemacht habe, ist recht hoch, aber das Material soll ja auch für drei Gitarren reichen.

Das war es für Heute.

Sven

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Re: {007} [Akustisch] Trio

#36

Beitrag von MattB90 » 19.11.2020, 07:20

Cool, hier gehts weiter (dance a) ich bin mal auf die Rosette gespannt.
Build what you Play...
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Mein aktuelles Projekt: HeavyBird #1
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Weiter im Text

#37

Beitrag von Sven » 21.11.2020, 20:32

Da das verleimte Päckchen etwas länger brauchte, um zu trocknen, ging es zwischenzeitlich mit den Hälsen weiter.

Die Kopfplatten waren noch viel zu dick und mussten noch auf Maß gebracht werden.
0049_haelse.png
Das ging ganz flott mit dem SafeT-Planer.
0050_haelse.png
Da ich gerade dabei war, habe ich auch gleich noch die Zargen auf Stärke gehobelt.
Die Zargen waren danach zwischen 2 und 2,5mm dick.
0051_zargen.png
Zwischenzeitlich war der Leim trocken genug, um das Päckchen sauber zu hobeln. Ich war etwas erstaunt, dass die Wenge-Streifen so eine lebhafte Maserung hatten. Mir wäre lieber gewsen, wenn sie gleichmäßig dunkel gewesen wären, aber so ist es auch schön.
0052_zierstreifen.png
Und jetzt kommen die übliche Arbeitsschritte:
Halbieren
0053_zierstreifen.png
Und aufdoppeln
0054_zierstreifen.png
Und während der Leim trocknet, habe ich begonnen mit dem Ziehklingenhobel die Spuren vom SafeT-Planer zu glätten und die Zargen auf ihre endgültige Stärke zu bringen.
0055_zargen.png
To be continued...

Sven

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Re: {007} [Akustisch] Trio

#38

Beitrag von Düsentrieb » 21.11.2020, 23:01

Holla, die Wenge sieht ja verdächtig nach Werbung für die Bundeswehr aus (think)
Ich liebe deine Bauberichte, so inspirierend und herrlich dokumentiert. Danke dafür! (Wäre ich nur nicht so ungeduldig.)
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Teile und herrsche

#39

Beitrag von Sven » 22.11.2020, 20:28

Heute war nochmal halbieren und aufdoppeln angesagt.
0056_zierstreifen.png
Diesmal musste es bereits die lange Leimzwinge sein, aber weiter wollte ich das Spiel sowieso nicht treiben.
0057_zierstreifen.png
Dann habe ich begonnen mit meiner Bandsäge Streifen abzusägen.
0058_zierstreifen.png
Nun kann man bereits erkennen, wo die Reise hingehen soll.
Der linke Streifen ist 1,7mm dick. Wenn auf beiden Seiten noch jeweils ein 0.5mm Furnierstreifen dazukommt, bin ich bei 2,7mm. Das wird gut passen. Nebenbei hab ich noch weiter meine Zargen geputzt.

Und das war es schon wieder für Heute.

Sven

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

#40

Beitrag von Sven » 23.11.2020, 22:10

Wenn zwischen dem Erwerb eines Werkzeugs und der ersten Benutzung zuviel Zeit liegt, dann passiert es mir schonmal, dass ich es völlig vergessen im Regal liegen lasse.
Beim Putzen der Zargen mit Ziehklingenhobel und Schleifpaper fiel mir irgendwann wieder ein, dass ich mir vor ein paar Monaten, passend zu meinem SafeT-Planer, eine Klettschleifscheibe mit einer Auswahl an Schleifpapierscheiben gekauft hatte. Gewissermaßen als Ersatz für eine Dickenschleifmaschine, für die ich keinen Platz hätte.
0059_zargen.png
Damit habe ich Heute begonnen die SafeT-Planer-Spuren aus den Zargen zu schleifen. Und Potzblitz! Das ging echt sauschnell und hat ein schönes Ergebnis produziert. Ich habe 120er genommen. Damit hatte ich einen guten Kompromiss zwischen Abtrag und sauberer Oberfläche.
Für den SafeT-Planer hatte ich ja bereits eine absolute Kaufempfehlung ausgesprochen. Das kann ich jetzt für billige Plastischleifscheiben mit Klettfläche wiederholen. Kleiner Preis, großer Erfolg!
0060_zargen.png
Die Zargen für den Quintbass sind sehr schön geworden. Die anderen Zarge werde ich Morgen machen.
0061_zargen.png
Außerdem muss ich noch meinen zweiten Staubsauger dazumontieren, denn die Staubentwicklung ist nicht ohne und mein Festool-Sauger hat das mangels Staubhaube nicht geschafft.

Sven

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