[Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

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[Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#1

Beitrag von Goldschmied » 01.12.2018, 17:52

Startnummer #03 und zugleich auch mein dritter Eigenbau, besser kanns gar nicht losgehen (dance a) :D

Hallo Leute, da ich kommendes Jahr sowieso eine Gitarre bauen wollte, kommt mir der Wettbewerb ganz gelegen! Hier soll in den nächsten Monaten mein "Stratartiges" Eigendesign entstehen. Das Holz ist schon ausgesucht und fast alle Teile sind beisammen. Somit kann es also losgehen!

Hier der Entwurf und die Specs:
Korpus: Esche mit einer Decke aus Maserpappel (wahrscheinlich werde ich hier ein Nussbaum Trennfurnier einlegen), dezentes Shaping
Hals: schlichter Ahorn mit einem Mittelstreifen aus Nussbaum sowie einem Nussbaum Griffbrett (24 Bünde, 635er Mensur)
Kopfplatte: reversed mit Maserpappel Aufleimer (auch hier werde ich wahrscheinlich ein Nussbaum Trennfurnier einlegen)
Hardware: Jin-Ho Lockingtuner und Hardtail Bridge mit Stahlreitern
Pickup/Elektrik: selbstgewickelter P90 mit Volumen und Lemme C-Switch


Hier das Startfoto und die Parts:

Bevor ich jedoch mit dem Bau beginne, hab ich noch ein paar Baustellen, die ich abarbeiten muss! Da wären zum Beispiel die Schablonen, ein vernünftiges Hebewerk für meine Tischfräse, ein Jig zum Bünde sägen und diverse andere Sachen... Ich werde daher die Winterzeit für diese Vorhaben nutzen und erst im Frühjahr mit dem eigentlichen Bau beginnen!

So, das wars erstmal von meiner Seite! Ich wünsche allen Teilnehmern gutes Gelingen und vor allem viel Spass beim bauen :) Haut rein!

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#2

Beitrag von penfield » 02.12.2018, 20:12

Entwurf und Holz sehen gut aus.
Da bin ich schon gespannt auf das Ergebnis.
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar und jetzt noch der Semmelblonden JMs eingeschoben...

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#3

Beitrag von Goldschmied » 06.12.2018, 22:20

Danke penfield! Ich bin auch sehr auf das Ergebnis gespannt! Mal sehen ob alles so funktioniert, wie ich es geplant habe :D

Auch wenn ich erst nächstes Jahr so richtig zum bauen komme, kann ich ja ein paar Vorarbeiten machen. Zum Beispiel den P90 wickeln oder die schon angesprochenen Schablonen bauen. Wie ihminen habe ich die Möglichkeit einen Lasercutter zu nutzen. An der Uni Dresden gibt es einen sogenannten Makerspace (https://www.slub-dresden.de/service/arb ... akerspace/), wo diverse 3d Drucker, Styrodurschneider oder auch Lasercutter rumstehen. Angemeldet > Arbeitsschutzunterweisung absolviert > Geräteführerschein "Lasercutter" absolviert > fertig. Auch als nicht Student möglich, find ich super!

Mit dem Lasercutter werde ich mir also meine Schablonen bauen. Vor ein paar Tagen habe ich auch schon die ersten Testschnitte durchgeführt und es funktioniert erstaunlich gut! Die Schnitte sind so dünn das beispielsweise der "Ausschnitt" fürs Efach, gleich die eigentliche Schablone für den Deckel ist. Auch die Position der 4 Halsbefestigungs-Schrauben habe ich gleich in den "Ausschnitt" der Halstasche gesetzt, somit dient mir diese als kleines template. Da der Lasercutter nur 3mm starkes MDF schneiden kann, werde ich die Schablonen aus drei, miteinander verleimten Lagen herstellen.
Den restlichen Verschnitt habe ich nicht entsorgt sondern mitgenommen. Auf ein Top aufgelegt, kann man somit schon erste Eindrücke gewinnen. Klar kann man das auch einfach abfotografieren und am PC machen aber es war halt übrig... Hier zBsp. mit dem geplanten Maserpappel Top. Wenn ich das so sehe freu ich mich schon richtig aufs bauen :D
Gruß Flo

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#4

Beitrag von Drifter » 07.12.2018, 07:40

Geiles Top!

LG Norbert

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Schablonen bau

#5

Beitrag von Goldschmied » 16.12.2018, 17:44

Weiter ging es mit den Schablon. Die Woche über war ich zwei mal im Makerspace und habe alle Schablonenteile 3 fach ausschneiden lassen. Um sie später passgenau miteinander verleimen zu können, habe ich an ein paar stellen 8mm große Löcher für Dübel gesetzt. Insgesamt hat der Lasercutter 16 Minuten geschnitten. In der Werkstatt hab ich dann alle Teile zusammengefügt.
Aus Buche-Rundstab geschnittene Dübel:
Schablonen miteinander verleimt und beschwert:
Bei den kleineren Schablonen bin ich ein wenig anders vorgeganen. Hier habe ich bestehende Löcher genutzt, um um sie beim verleimen in Position zu halten. Leim drauf, Schraube rein, Mutter drauf.
Am Ende des tages hatte ich dann alle 5 Schablonen fertig miteinander Verleimt. Die Ränder werde ich noch leicht beischleifen und mit Sekundenkleber versiegeln.
Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent!

Gruß Flo

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P90 bau

#6

Beitrag von Goldschmied » 03.01.2019, 21:51

Die Feiertage konnte ich nutzen um am P90 zu arbeiten. Da dieser mein erster selbstgewickelter Pickup werden sollte (und ich mir nicht sicher war ob das überhaupt was wird) habe ich mich erstmal nach einer günstigen Lösung für eine Wickelmaschine umgeschaut. Hängen geblieben bin ich dann bei LEGO, hier das Ergebnis:
Rechts die eigentliche Wickeleinheit, angetrieben von einem 9V Motor und links das Zählwerk. Auf Youtube gibt es dafür ein Tutorial, der graue "Stift" gibt 10, schwarz 100 und gelb 1000 Umdrehungen an. Das funktioniert auch wirklich gut!
Vom Wickeln selbst hab ich leider kein Foto gemacht, vor lauter Aufregung hab ich das glatt vergessen :lol:
Danach ging es ins Wachsbad und zu guter letzt ans Messgerät. 7,48 kohm ist für einen P90 nicht besonders viel, für mich aber erstmal in Ordnung denn der PU funktioniert und klingt (in einer Testgitarre eingebaut) ganz gut :) Eine Frage hätte ich hierzu... Beim Wickeln selbst hatte ich 2 Anläufe. Beim ersten Versuch habe ich 8000 Turns (0,063er Draht) geschafft. "Scheinbar viel zu locker gewickelt" dachte ich denn im Internet liest man oft das P90 Pickups ca 10000 Turns drauf haben (think) Da hab ich mir es nicht nehmen lassen und einen zweiten Versuch gestartet! Diesmal habe ich bewusst straffer und sauberer (schön langsam und gleichmäßig den Draht hin und her bewegt) gewickelt. Das Ergebnis, 8500 Turns :o nicht besonders viel rausgeholt. Da hätte ich ihn auch so lassen können :lol:

Jetzt noch meine Frage... An was wird es liegen, das ich nicht annähernd 10000 Turns geschafft habe? An meiner LEGO Wickelmaschine? An meiner Technik? Wahrscheinlich wird es beides sein... Habt Ihr irgend welche Tipps was ich in Zukunft besser machen kann?

Gruß Flo

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#7

Beitrag von Bermann » 03.01.2019, 23:23

Flo,
das kann an Deinem Draht liegen.
Bei Kupferlackdraht gibt es deutliche Unterschiede im Material der Isolierung und der Dicke der Isolierung, vielleicht hast Du recht dicken Draht (Gesamtdurchmesser meine ich - 0,063mm = Stärke des Kupfers) erwischt. Das kannst Du mit einer Mikrometer-Schraube nachmessen.
PS 10.000 Wicklungen sind Standard für P90.
Gruß Hermann

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Re: P90 bau

#8

Beitrag von zappl » 04.01.2019, 00:12

Goldschmied hat geschrieben:
03.01.2019, 21:51
Rechts die eigentliche Wickeleinheit, angetrieben von einem 9V Motor und links das Zählwerk. Auf Youtube gibt es dafür ein Tutorial, der graue "Stift" gibt 10, schwarz 100 und gelb 1000 Umdrehungen an. Das funktioniert auch wirklich gut!
Genial, auf die Idee wäre ich niemals gekommen!

Wie schnell dreht das Maschinchen denn?

Die Ursache für die "wenigen" Wicklungen vermute ich auch eher im Drahtdurchmesser und der Wickeltechnik und weniger in der Wickelmaschine selbst. Irgendwann wird die Handführung erfahrungsgemäß etwas ruhiger und man bekommt ein Gefühl dafür wie stramm man den Draht spannen kann ohne, dass er reißt oder den Bobbin verbiegt (...ohne behaupten zu wollen, dass ich im PU-Wickeln gut wäre :lol:).

Achja, schöne Doku bisher! :)
Gruß, Sebastian
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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#9

Beitrag von ugrosche » 04.01.2019, 08:17

Von der Wickelmaschine mit Zähleinheit bin ich schwer beeindruckt.
Danke für den Tipp, so etwas bastele ich beim nächsten Projekt auch. :D

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#10

Beitrag von thoto » 04.01.2019, 10:47

Ich weiß nicht, wie die P90 gewickelt werden, aber ich hätte die manuelle Führung in Verdacht (scattered wound). Die Windungen liegen eher kreuz und quer übereinander und nicht hübsch geordnet und platzsparend nebeneinander wie bei maschineller Führung.

Falls das Quatsch ist, bitte ich um Sorry. :?

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#11

Beitrag von Bermann » 04.01.2019, 13:10

Recht hast Du,
Gibson hat nie in der Serienproduktion Pickups handgeführt gewickelt. Immer maschinen geführt.

Gruß Hermann

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#12

Beitrag von Goldschmied » 04.01.2019, 14:56

Bermann hat geschrieben:
03.01.2019, 23:23
Bei Kupferlackdraht gibt es deutliche Unterschiede im Material der Isolierung und der Dicke der Isolierung, vielleicht hast Du recht dicken Draht (Gesamtdurchmesser meine ich - 0,063mm = Stärke des Kupfers)
zappl hat geschrieben:
04.01.2019, 00:12
Die Ursache für die "wenigen" Wicklungen vermute ich auch eher im Drahtdurchmesser und der Wickeltechnik und weniger in der Wickelmaschine selbst.
Damit habt ihr Recht, ich habe mir noch einmal das Datenblatt des Lackdrahtes angeschaut und da kommt auf 0,063 Kupferdraht noch die Isolierung hinzu (ca. 0,010). Wobei ich aber nicht glaube das ich abzüglich der 0,010mm Isolierung, 1500 Wicklungen mehr rausgeholt hätte. Da werde Ich wahrscheinlich einfach viel Platz beim Wickeln eingebüßt haben, wie thoto geschrieben hat. Dennoch hat das Wickeln an sich Spaß gemacht! Ich werde mir deshalb bestimmt noch einen P90 mit dünneren Draht wickeln. Ob ich das allerdings bei diesem Bauprojekt realisier weiß ich noch nicht.
zappl hat geschrieben:
04.01.2019, 00:12
Genial, auf die Idee wäre ich niemals gekommen!

Wie schnell dreht das Maschinchen denn?

Achja, schöne Doku bisher! :)
ugrosche hat geschrieben:
04.01.2019, 08:17
Von der Wickelmaschine mit Zähleinheit bin ich schwer beeindruckt.
Danke für den Tipp, so etwas bastele ich beim nächsten Projekt auch. :D
Danke für die lobenden Worte :D aber wie schon gesagt, die Lorbeeren gebühren jemand anderes! Ich hab das Zählwerk übernommen aber die Maschine ringsherum anders aufgebaut. Die Drehgeschwindigkeit vom Motor allein wäre viel zu hoch zum Wickeln. Deshalb habe ich diese noch einmal anders übersetzt:
Damit komme ich auf eine Wickelgeschwindigkeit von ca 800 U/min. Das finde ich persönlich schon recht flott. Gerade weil ich die Geschwindigkeit nicht regeln kann... Ich kann also entweder händisch drehen oder vollgas fahren. Das gab mir zu Anfang auch bedenken, ließ sich aber doch relativ gut handhaben!

Gruß Flo

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#13

Beitrag von Lollipop » 04.01.2019, 18:09

Goldschmied hat geschrieben:
04.01.2019, 14:56


Danke für die lobenden Worte :D aber wie schon gesagt, die Lorbeeren gebühren jemand anderes! Ich hab das Zählwerk übernommen aber die Maschine ringsherum anders aufgebaut. Die Drehgeschwindigkeit vom Motor allein wäre viel zu hoch zum Wickeln. Deshalb habe ich diese noch einmal anders übersetzt:

Wickelmaschine 3.jpg

Damit komme ich auf eine Wickelgeschwindigkeit von ca 800 U/min. Das finde ich persönlich schon recht flott. Gerade weil ich die Geschwindigkeit nicht regeln kann... Ich kann also entweder händisch drehen oder vollgas fahren. Das gab mir zu Anfang auch bedenken, ließ sich aber doch relativ gut handhaben!

Gruß Flo
Hallo Flo,

die Idee find ich echt cool. Da muss ich wohl bei Zeiten auch mal mein altes Lego herausholen.
Zwecks der Regelung, da gabs mal von Lego eine Eisenbahn wo ein Regler dabei war. Hast du vielleicht einen solchen, dann könntest du die Geschwindigkeit einstellen.
mCl6Z5TZgRcfZ4NZOoCWXkg.jpg
mCl6Z5TZgRcfZ4NZOoCWXkg.jpg (5.27 KiB) 528 mal betrachtet
Grüße
alex

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#14

Beitrag von Goldschmied » 04.01.2019, 18:25

Lollipop hat geschrieben:
04.01.2019, 18:09
Hallo Flo,

die Idee find ich echt cool. Da muss ich wohl bei Zeiten auch mal mein altes Lego herausholen.
Zwecks der Regelung, da gabs mal von Lego eine Eisenbahn wo ein Regler dabei war. Hast du vielleicht einen solchen, dann könntest du die Geschwindigkeit einstellen.

Grüße
alex
Wow :o super! Vielen Dank für diesen Tipp (clap3) Ich selbst hab keinen Trafo (wusste ja nicht mal das es sowas gibt) aber im Internet bekommt man den für ca 10€! Das werde ich mir auf jeden Fall merken und bei Gelegenheit einen kaufen! Nochmals besten Dank!!!

Gruß Flo

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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#15

Beitrag von zappl » 05.01.2019, 12:45

Haha, der Regler kam mir auch als erstes in den Kopf. Das waren noch Zeiten... :lol:
Gruß, Sebastian
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Re: [Elektrisch Gitarre] Stratartiges Eigendesign

#16

Beitrag von Goldschmied » 10.01.2019, 22:46

So schnell kanns dann doch gehen :D nur 5 Autominuten entfernt hat jemand so einen Trafo veräußert. Jetzt kann ich entspannt wickeln 8) und da das Lötzeug noch aufgebaut war, hab ich gleich die Elektrik verlötet. Besten Dank an @Kellermann für den C-Switch!
Gruß Flo

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Body Bau

#17

Beitrag von Goldschmied » 24.03.2019, 18:17

So, hier ging es auch ein bisschen weiter! Bodybau war angesagt und ich bin eigentlich recht zufriden mit dem was ich geschafft habe. Irgendwas ist ja immer :roll:

Los ging es mit dem Top. Dieses habe ich mittels Sandpapier und einer passenden Auflage an der klebestelle Plan geschliffen. Fräsen war mir hier zu riskant. Ich hätte sicherlich einige Ausrisse gehabt.
Danach habe ich das Top verleimt. Da dies leicht konisch war, habe ich 2 Anschläge links und rechts angebracht, Leim aufgetragen, mit leichten Hammerschlägen die beide Hälften in die konische Form "getrieben" und mit Gewichten beschwert.
Nachdem der Leim trocken war habe ich das Top auf eine Endstärke von 7mm gebracht und mit Sandpapier sowie Ziehklinge leicht geglättet.
Der Bodyrohling musste auch noch um einige Millimeter schlanker werden. Beim Tischler um die Ecke ist das auch kein Problem, nur war der Rohling leicht in sich verdreht. Deshalb musste ich erst eine Seite plan fräsen. Danach war das Abrichten im Dickenhobel schnell erledigt.
Korpuskontur anzeichen, aussägen und den Eschebody mit Schablone auf Endmaß fräsen.
Danach hab ich beide Hälften (mit Trennfurnier) verleimt. Vom Vorgang selbst hab ich kaum Bilder gemacht. Zu groß war die Aufregung :D Aber ein Zwingenbild gibt es!
Ein paar Tage später habe ich den Body dann vom Zwingenwald befreit und die Zarge mittels Oberfräse und Spindelschleifer nachbearbeitet.
Mit dem Ergebnis bin ich wie schon gesagt recht zufrieden! Nur beim verleimen der Deckenhälften gibt es im unteren Bereich einen kleinen Spalt (sieht man auf Bild "Body4" bzw Bild 9). Das ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen und muss noch verfüllt werden...

Gruß Flo

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