[Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#26

Beitrag von zappl » 05.10.2018, 21:10

Geht doch eindeutig konform mit dem Regelwerk!

Hätte nicht gedacht, dass es hier so ein Gemauschel gibt, schade... :?
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#27

Beitrag von thoto » 05.10.2018, 21:16

Genau! Erstmal gesund werden, dann die laminierte Kantel nehmen und weiter bauen! Ich habe da kein Problem mit.
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#28

Beitrag von filzkopf » 05.10.2018, 21:42

Hey Ralf! Wie du siehst habe ich die Regeln entsprechend angepasst, weil ich finde, dass es keinen Unterschied macht ob man laminierte Kanteln oder bereits verleimte Bodies verwendet. Ich lagere mein Holz generell so, um Verziehen zu verhindern :)

Hau rein, nun ist ja alles Regelkonform!

Und gute Besserung!
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#29

Beitrag von MattB90 » 06.10.2018, 00:57

Find ich richtig so, ich kauf ja meine Humbucker oder meinen Halsstab auch zu. Und wenn ichs jetzt auf die schnelle richtig gelesen hab, hat Ralf den ja eh selber gebaut (korrigiert mich wenn ich falsch liege). Und ein Jahr Zeit für den Wettbewerb, ich weiss nicht wo er durch den vorlaminierten Hals hier einen Vorteil hätte?
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#30

Beitrag von Rallinger » 06.10.2018, 09:55

Danke für euren Zuspruch. Dann lasst uns dieses Thema hier abhaken und stattdessen über Gitarrenbau reden, OK? Falls jemand noch Klärungsbedarf haben sollte: mit mir kann man reden. Gerne per PN.

Thema Fanned Frets. Das würde ich gerne machen, aber ohne die bisherige Planung komplett umzuwerfen. Ich habe daher ein wenig mit FretFind2d herumgespielt.

Ich möchte ein Instrument bauen auf dem man sich zurecht findet, ohne sich komplett umstellen zu müssen. Also nicht allzuweit vom Rahmen des ohnehin Gewohnten entfernt.

Was würdet ihr zu folgenden Specs sagen:
Mensur 24 Zoll-25,5 Zoll, 12. Bund gerade (Fender Duosonic auf Stratocaster).

Alternativ 24.75 Gibson auf 26 Zoll Fender extended. 12. Bund gerade.

An diesem Punkt müsste ich eigentlich ohne fieseste Umplanungen auskommen. Das müsste auch mit der Hannes Bridge gehen, ggf mit etwas längeren Verstellschrauben.

Wenn ich es richtig gesehen habe, sitzt bei den meisten Multiscale-Instrumenten der gerade Fret allerdings weiter vorne, im 7-8. Bund. Was denkt ihr? Könnte mein Plan trotzdem funktionieren?

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#31

Beitrag von cabriolet » 06.10.2018, 10:37

Rallinger hat geschrieben:
06.10.2018, 09:55
Wenn ich es richtig gesehen habe, sitzt bei den meisten Multiscale-Instrumenten der gerade Fret allerdings weiter vorne, im 7-8. Bund. Was denkt ihr? Könnte mein Plan trotzdem funktionieren?
Das hängt wohl sehr von der individuellen Spielweise ab. Ich, der sich (als ein eher schlechter Gitarrist) überwiegend in den unteren Lagen aufhält, hatte erst einmal eine Multiscale-Gitarre in der Hand und kam damit garnicht zurecht: Akkordspiel, erst recht Barree-Griffe, waren für mich nahezu unmöglich.
Wenn Fanned Frets, dann für mich (!!!) mit geradem Nullbund bzw. Sattel. Was aber mit der Hannes-Bridge nicht gehen wird.

Ich bin sicher, hier werden noch genug weitere Meinungen dazu kommen, so dass dir das jetzt keine große Hilfe war ;) ... da würde eigentlich nur helfen, (wenn der Hannes es zulässt) die 12.-Bund-Variante auszuprobieren; beispielsweise mit einem nur provisorisch befestigten Griffbrett, das du notfalls schnell austauschen oder bei Gefallen richtig aufleimen könntest.

Gruß
Markus

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Re: Wettbewerbsverzerrung?

#32

Beitrag von kehrdesign » 06.10.2018, 11:10

Rallinger hat geschrieben:
05.10.2018, 18:53
Ich wurde von Simon @filzkopf darauf angesprochen, dass eine Beschwerde gegen meinen Plan eingegangen sei, für meine Gitarre einen bereits im Vorfeld des Wettbewerbs laminierten Halskantel zu verwenden. :oops: Ich gebe zu, dass ich damit in strenger Auslegung gegen die Regeln des Wettbewerbs verstoße.
:shock: Was ist denn das für eine Erbsenzählerei? ... da darf ich ja auch gar nicht erst teilnehmen; ich habe meinen Vorrat an Trussrods auch allesamt nachgeschweißt, und das vor Wettbewerbsstart ... :roll:
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#33

Beitrag von Rallinger » 06.10.2018, 11:13

Lasst uns über Gitarrenbau reden.

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#34

Beitrag von ugrosche » 06.10.2018, 18:23

cabriolet hat geschrieben:
06.10.2018, 10:37
Das hängt wohl sehr von der individuellen Spielweise ab. Ich, der sich (als ein eher schlechter Gitarrist) überwiegend in den unteren Lagen aufhält, hatte erst einmal eine Multiscale-Gitarre in der Hand und kam damit garnicht zurecht: Akkordspiel, erst recht Barree-Griffe, waren für mich nahezu unmöglich.
Wenn Fanned Frets, dann für mich (!!!) mit geradem Nullbund bzw. Sattel. Was aber mit der Hannes-Bridge nicht gehen wird.
Puuh, das ist ja spannend. Ich wollte beim nächsten Mal auch die erste Fächerbundierung ausprobieren, hatte sowas aber noch nie in der Hand. :shock:
Muss ich wohl doch erstmal im örtlichen Musikalienhandel ausprobieren ...

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#35

Beitrag von micha70 » 07.10.2018, 04:06

Fanned Frets habe ich bisher auch nur einmal in der Hand gehabt. Dafür gleich eine Skervesen mit Bund 9 in Geradstellung. Keine wirkliche Umstellung. Nice to have.
Wer allerdings gerne mal ein tiefes Tuning haben möchte hat dann aber echte Vorteile. Vor allem mit 7- oder 8-Saitern wo es dann richtig bassig wird. Als Basser weißt Du das alles eh besser. Oben rum wird es halt weicher. Eigentlich auch ein Vorteil.
Viele Grüße
Micha

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#36

Beitrag von Rallinger » 07.10.2018, 07:00

Ja, neben der Optik ist die Soundverbesserung die Motivation. Gerade im Zusammenspiel mit den Alutones und ihrer nicht so guten Basswiedergabe. Allerdings will ich ein Instrument haben auf dem man spielen kann ohne sich erst lange umstellen zu müssen. Dann ist aus Gründen der Hardware die mögliche Range für die Mensuren beschränkt. Außerdem hab ich virtuell viel ausprobiert und werde wohl um den geraden 12. Bund nicht herumkommen. Bei dem Programm FretFind2d ist das immerhin der Standard. Da werden sie sich schon was gedacht haben.
Ich kann's nicht mehr erwarten wieder an einem richtigen Rechner zu hocken um das auszuprobieren ...

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#37

Beitrag von Arsen » 07.10.2018, 10:04

Rallinger hat geschrieben:...und werde wohl um den geraden 12. Bund nicht herumkommen. Bei dem Programm FretFind2d ist das immerhin der Standard. Da werden sie sich schon was gedacht haben.
Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher... (think)
Wenn der gerade Bund angegeben wird, so ist es meist im Bereich 7.-9. Bund, so zumindest mein Eindruck.
Ich denke das macht auch ergonomisch am meisten Sinn.

[Jemand hat das mal so erklärt, macht Sinn für mich:
Wenn man die Finger flach auf dem Griffbrett liegen hat und dann den Arm über GB bewegt (Drehung über die Schulter, nicht nur verschieben), dann liegen die Finger zu den Enden des GB immer schräger auf - so wie es ein Fächer-GB unterstützt. IdR ist die Position wo die Finger gerade (senkrecht) auf dem GB liegen irgendwo um Bund 7.-9. ]

Außerdem wird ja auch der Winkel am Sattel immer größer, je weiter man den geraden Bund in Richtung Brücke verschiebt, das ist sicher irgendwann auch ungemütlich.
Gruß, Arsen

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#38

Beitrag von Rallinger » 07.10.2018, 10:20

Du hast völlig Recht mit dem schrägen ersten Bund. Bei den geringen Mensuren die ich vorhabe (aktueller Favorit 26-24.5) sollte der erste Bund laut Simulation aber immer noch gerader sein als bei einem der "üblichen" Fanfret-7-Saiter-Monster. Und die Bridge ist nicht so weit weg vom "normalen" Winkel einer Bridge mit Kompensation. Fragt sich halt wie ergonomisch das ist. Ich habe grad keine Gitarre da.

Apropos Kompensation. Eigentlich müsste ich dann ja jeden Saitenreiter auf den Nullpunkt seiner Mensurlänge legen und nur minimal kompensieren, oder? Braucht's dann die Sattelkompensation eigentlich noch? Ich hab grad einen Knoten...

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#39

Beitrag von cabriolet » 07.10.2018, 10:43

Rallinger hat geschrieben:
07.10.2018, 10:20
Apropos Kompensation. Eigentlich müsste ich dann ja jeden Saitenreiter auf den Nullpunkt seiner Mensurlänge legen und nur minimal kompensieren, oder? Braucht's dann die Sattelkompensation eigentlich noch? Ich hab grad einen Knoten...
Ja, brauchst du. Es ist doch einfach so: Du hast für jede Saite ja nur eine andere Mensur. Du hast also sozusagen sechs einsaitige Gitarren, jede davon mit einer anderen Mensur. Und jede dieser Gitarren will kompensiert werden.

Gruß
Markus

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#40

Beitrag von kehrdesign » 07.10.2018, 13:18

Gäbe es nur blanke Saiten oder nur umsponnene, könnte eine recht gute Kompensation durch eine vereinfachte Korrektur der Sattelposition und ihrer Schrägstellung erreicht werden. Erfahrungsgemäß erfordern die blanken Stahlsaiten wegen ihrer Steifigkeit aber eine tendeziell andere Kompensation, was eine Stufe im Verlauf der vorderen Sattelkante ergibt.

Also würde ein zweigeteilter, ansonsten gerader Sattel bei den üblichen 6 Saiten einer E-Gitarre eine ganz brauchbare Kompensation zulassen, auch bei einer „Fächermensur“.
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#41

Beitrag von Goldschmied » 07.10.2018, 19:17

Wenn du wirklich eine Multiscale mit Schaller Bridge bauen willst würde ich dir von der Hannes Bridge eher abraten... Dann lieber Einzelreiter von ABM!
Ich finde das sieht sehr uncool aus... Am ende ist es jedoch Geschmackssache, aber meins ist es gar nicht (vielleicht weil es auch sehr ungewohnt aussieht...)

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#42

Beitrag von Rallinger » 07.10.2018, 20:03

Goldschmied hat geschrieben:
07.10.2018, 19:17
Wenn du wirklich eine Multiscale mit Schaller Bridge bauen willst würde ich dir von der Hannes Bridge eher abraten... Dann lieber Einzelreiter von ABM!
manticoreg07ms_foto04.jpg
Ich finde das sieht sehr uncool aus... Am ende ist es jedoch Geschmackssache, aber meins ist es gar nicht (vielleicht weil es auch sehr ungewohnt aussieht...)
So wie auf dem Foto schaut das nicht prickelnd aus, da bin ich bei dir. Da ist allerdings nicht gut zu sehen wie stark die Bünde bei diesem Instrument wirklich gefächert sind. Ich glaub stärker als ich das vorhabe.

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#43

Beitrag von Goldschmied » 07.10.2018, 20:20

Rallinger hat geschrieben:
07.10.2018, 20:03
So wie auf dem Foto schaut das nicht prickelnd aus, da bin ich bei dir. Da ist allerdings nicht gut zu sehen wie stark die Bünde bei diesem Instrument wirklich gefächert sind. Ich glaub stärker als ich das vorhabe.
Richtig! Das "abraten" war auch ein bisschen falsch gemeint... Ich wollte mehr oder weniger sagen das du lieber nochmal drüber nachdenken sollst, da es bei entsprechender Mensur wie auf dem Bild aussehen kann... Aber ich denk Du machst das schon :)

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#44

Beitrag von cabriolet » 07.10.2018, 20:35

Und falls es dann doch Einzelreiter werden und dir die ABM-Teile zu teuer sind: Ich finde diese hier richtig schick: https://www.ebay.de/itm/6x-Single-Indiv ... SweLBae0sU
Bild
Ist zwar China-Kram, aber ich habe die in Chrom und schwarz hier liegen und sie scheinen mir sauber gearbeitet. Verbaut habe ich sie allerdings noch nicht.

Gruß
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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#45

Beitrag von Rallinger » 07.10.2018, 20:36

Jetzt habe ich eine ganze Zeit gerätselt was bei dieser Montage der Bridge seltsam ist. Das ist Absicht, dass die so gerade steht. Vermutlich soll sie parallel zu den Pickups stehen. Es ist jedenfalls nicht konzeptbedingt obligatorisch, das so schepps zu setzen. Ich bin gerade auf mein Augenmaß angewiesen, aber ich glaube bei einer schwachen Fächerbundierung kann man die Hannes so zweckentfremden, dass es kaum auffällt.

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#46

Beitrag von Goldschmied » 07.10.2018, 20:55

Rallinger hat geschrieben:
07.10.2018, 20:36
Jetzt habe ich eine ganze Zeit gerätselt was bei dieser Montage der Bridge seltsam ist. Das ist Absicht, dass die so gerade steht. Vermutlich soll sie parallel zu den Pickups stehen. Es ist jedenfalls nicht konzeptbedingt obligatorisch, das so schepps zu setzen. Ich bin gerade auf mein Augenmaß angewiesen, aber ich glaube bei einer schwachen Fächerbundierung kann man die Hannes so zweckentfremden, dass es kaum auffällt.
Ich glaube nicht das es an die Pickups angepasst wurde. Das schrägstellen des hinteren Blocks der Schallerbridge ist nur zu einem gewissen Grad möglich. Da sonst die Schraublöcher nicht mehr den passenden Abstand der Saitenreiter gewährleistet (umso schräger der Block steht umso kleiner wird der Schraubenabstand).

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Re: [Elektrisch] Theo-Fanus

#47

Beitrag von Rallinger » 11.10.2018, 17:45

So, zumindest was weitere Planungen angeht, bin ich wieder operativ. War doch mehr Arbeit als gedacht, die Gitarre "mal eben" in eine Fanned Fret Version umzubauen. Ein paar Kompromisse musste ich eingehen. Z.B. wollte ich eigentlich einen MusicMan-Style Trussrod. Aber das geht mit Fanned Frets natürlich nicht. Egal. So schaut sie nun aus:
Die neuen Specs:
  • Multiscale von 24,75 (Les Paul) auf 26 Zoll (Strat extended),
  • 12. Bund gerade, 24 Bünde (statt zuvor 22)
  • In der Zeichnung ist der Sattel bereits für eine Kompensation vorbereitet, ich habe je +3mm Fleisch zugegeben
  • Schaller Hannes Saitenreiter (gibt's auch einzeln zu kaufen),
  • Halterung selber gefräst, mal sehen ob aus Aluminium oder ggf Mooreiche (kommt ja nur moderat Zug drauf)
  • Saitenführung String-Through mit Ferrules von hinten
  • Wenn die Saitenreiter-Halterung schon selber gefräst wird, dann ggf. mit einer dünnen Grundplatte, über die dann die Saitenerdung läuft
Ansonsten muss ich nochmal in mich gehen, ob ich die Trafos oberhalb oder unterhalb platziere. Und wie ich die Aufhängung konstruktiv löse (semi-frei schwebend wär halt schon lässig). Wird also noch ein wenig Vorplanung brauchen, bis ich ans CAD gehe. Aber obwohl ich die Fanned-Fret-Optik anfangs gewöhnungsbedürftig fand, gefällt sie mir jetzt richtig gut.

Was meint ihr?

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#48

Beitrag von cabriolet » 11.10.2018, 17:52

Ja, so sieht das gut aus!

Gruß
Markus

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#49

Beitrag von Zupfdi » 11.10.2018, 18:11

Geiler Schitt!!! Also mir taugts. Einzig die Kopfplatte würde ich nen Hauch großer machen von der Geometrie, aber müsste man sich mal anschauen.
Denk dran die Kopfplatte ausreichend anzuwinkeln oder abzusetzen, damit du den Trussrod von vorne einstellen kannst.
lg Felix

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Re: [Elektrisch] Theo, die Lazarettgitarre

#50

Beitrag von micha70 » 11.10.2018, 18:42

Jo! Richtig stark. Vor allem die Mechaniken von der Oberseite der Kopfplatte :lol: Dachte ich im ersten Moment...

Im Ernst. Find ich toll! 4/2‘er Kopfplatten find ich immer schwierig zu gestalten. Da wollte mir einfach nur die von MM gefallen. Aber Deine ist mal was anderes.

Mir wäre es um die Bedienelemente zu eng. Den PU Switch ins untere Horn verlegen? Hängt vom Spielstil ab ob das gut geht.

Die Fanned Frets sind bei dem Gerät ein muss.
Viele Grüße
Micha

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