Concrete CNC

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Re: Concrete CNC

#51

Beitrag von micha70 » 11.06.2020, 09:47

Da lieferst Du mal wieder eine totale Grundlagenforschung ab (clap3) Bin überzeugt, dass das funzt. Bleibe an dem Thread kleben ;)

LG
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Re: Concrete CNC

#52

Beitrag von Poldi » 11.06.2020, 11:37

micha70 hat geschrieben:
11.06.2020, 09:47
Da lieferst Du mal wieder eine totale Grundlagenforschung ab (clap3) Bin überzeugt, dass das funzt. Bleibe an dem Thread kleben ;)

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Re: Concrete CNC

#53

Beitrag von Rallinger » 12.06.2020, 08:32

Der folgende Test ist natürlich alles andere als wissenschaftlich, aber ein gutes Gefühl gibt er mir allemal. Ich wollte mal wissen wie viel ein Mineralguss mit der Leichtkörnung Poraver aushält. Also hab ich auf die Schnelle eine Pappschachtel krude mit Packband abgedichtet und diese als Gussform missbraucht.

Die Mischung:
Poraver 0,5-1,25mm / 3g Glasfaserschnipsel 12mm / 20% Vol Epoxidharz

Das Ergebnis:
Nicht schön, aber für einen Test ...
Nicht schön, aber für einen Test ...
... mit 13,25kg Belastung ...
... mit 13,25kg Belastung ...
... läuft.
... läuft.
Ich muss mal bei Gelegenheit mehr Gewicht zusammensuchen um zu sehen, wann dieser krude Schnipsel Mineralguss kollabiert. Aber einstweilen ... das Ding ist 8mm dick ... mein X-Portal 60mm ... das sollte eigentlich was aushalten, denke ich. (dance a)

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Re: Concrete CNC

#54

Beitrag von micha70 » 12.06.2020, 09:05

Wie groß ist das Teil und was wiegt es? Mal so als Daumenwert damit ich mir das besser vorstellen kann.

LG
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Re: Concrete CNC

#55

Beitrag von Rallinger » 12.06.2020, 12:07

Etwa so groß wie ein Smartphone und wiegt knapp 40Gramm...

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Re: Concrete CNC

#56

Beitrag von Arsen » 12.06.2020, 12:29

Wer entsetzt sich als erstes über die wertvolle Unterlage aus Riegelesche? :badgrin: :D
Gruß, Arsen

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Re: Concrete CNC

#57

Beitrag von Rallinger » 08.07.2020, 10:05

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber inzwischen hab ich das Material zusammen, um die Maschine gießen zu können. Unter anderem:
IMG_20200708_094430.jpg
IMG_20200708_094440.jpg
Mein Junior fragte mich soeben schon, ob ich Crystal Meth kochen wolle? Aber es ist "nur" 125kg feinster Marmorsand 0-4mm, selbst importiert aus Laas in Südtirol. Man gönnt sich ja sonst nichts :lol: . Für die Optik hab ich mir auch noch einen Sack Basaltsplitt 2-5mm besorgt.

Das Zeug ist leider "erdfeucht", oder anders ausgedrückt: schiffnass. Nicht gut in Kombination mit Epoxidharz. Daher habe ich dem Material mal ein Sonnenbad gegönnt. Mal sehen wie viel Schwund es geben wird. 2-3 Liter Wasser pro Sack dürften da schätzungsweise schon drin sein.

Vom Gefühl her war's auf jeden Fall kein Fehler, auf kristallinen Brechsand zu setzen. So wie es jetzt ist kann man aus dem Zeug problemlos Schneebälle formen. D.h. das Material verzahnt sich und hält auch ohne Bindemittel die Form. Ob das auch in trockenem Zustand so bleiben wird, werden wir sehen. Der Zugfestigkeit des Materials sollte es jedenfalls nicht abträglich sein.

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Re: Concrete CNC

#58

Beitrag von KNGuitars » 08.07.2020, 10:28

ich bezweifle dass es in den eimern in absehbarer zeit trocken wird, wenn du platz hast lieber eine große fläche mit folie auslegen, und den sand dünn verteilen, sonnenschein nicht vergessen 8)
lg klaus

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Re: Concrete CNC

#59

Beitrag von Rallinger » 08.07.2020, 10:37

KNGuitars hat geschrieben:
08.07.2020, 10:28
ich bezweifle dass es in den eimern in absehbarer zeit trocken wird, wenn du platz hast lieber eine große fläche mit folie auslegen, und den sand dünn verteilen, sonnenschein nicht vergessen 8)
Bei uns fliegen zur Zeit Birkensamen in der Luft dass es sich gewaschen hat. Wäre schade drum das Zeug zu verunreinigen. Dort wo es liegt ist Windschatten, da kommt nix hin. Aber nur wenn ich die Fläche nicht zu sehr vergrößere.

Aber ich hab eh keine Eile. Vor nächster Woche krieg ich eh die Schalungen nicht gebaut. Wenn ich das Zeugs alle halbe Stunde mit der Schaufel wende ... und heute Abend kommts dann in den Heizungskeller. Völlig feuertrocken muss es ja nun auch nicht sein.

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Re: Concrete CNC

#60

Beitrag von Rallinger » 01.09.2020, 19:25

Endlich geht's hier weiter. Diesen Sommer hatte ich (zum Glück) ziemlich viel zu arbeiten. Wie so ein Virus die Sichtweise der Dinge verändert ...

Jedenfalls hat sich die Aktion leider ewig verzögert, weil die große CNC im Makerspace erst defekt und dann (wenn ich mal nicht auf Achse war) ewig anderweitig reserviert war. Es wird wirklich Zeit, dass ich meine eigene Maschine habe! Inzwischen habe ich aber nun die benötigten Einzelteile für die Schalung gefräst und mal mit dem ersten Gussteil angefangen.

Das Teil soll mal das X-Portal der Maschine werden, das ich aus Gründen der Gewichtsersparnis nicht mit Sand, sondern mit Blähglas angemischt habe. Als Trennmittel habe ich PTFE-Spray verwendet.
Fest gemauert in der Erde steht die Form ... heute soll das X-Portal werden. Frisch, Gesellen ...!
Fest gemauert in der Erde steht die Form ... heute soll das X-Portal werden. Frisch, Gesellen ...!
Aufnahme für Spindelmutter Y und Stahlrohr als Durchlass für die Gewindestange ...
Aufnahme für Spindelmutter Y und Stahlrohr als Durchlass für die Gewindestange ...
... und dasselbe auf der anderen Seite ...
... und dasselbe auf der anderen Seite ...
... die aufgefüllte Form ...
... die aufgefüllte Form ...
... Großaufnahme des Materials (Korngröße 0,25-0,5mm)...
... Großaufnahme des Materials (Korngröße 0,25-0,5mm)...
... und das verwendete Harz.
... und das verwendete Harz.
Tja, aktuell bin ich ein wenig skeptisch. Bei meinen kleinen Proben hat sich das Mischungsverhältnis von 80:20 Vol% Körnung:Harz eigentlich ganz praktikabel angefühlt. Jetzt, mit den vielen Einsätzen, habe ich so meine Zweifel ob ich das Zeugs überall hinbekommen habe. Ich gehe mal davon aus, dass ich da ein paar Löcher werde flicken müssen. Nun gut, wir werden sehen.

Ich denke aber, dass ich den Harzanteil werde erhöhen müssen. Von Mineral-"Guss" kann hier keine Rede sein. Das ist eher so ein bisschen wie Matschekuchen spielen am Nordseestrand ...

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Re: Concrete CNC

#61

Beitrag von micha70 » 04.09.2020, 12:44

Und? Hast schon gewagt zu entformen? Würde gerne wissen was sprichwörtlich rausgekommen ist (whistle)

LG
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Re: Concrete CNC

#62

Beitrag von Rallinger » 04.09.2020, 16:09

Moin, Moin. Wie nennt man das? Wenn man beim allerersten Praxisversuch mit einem (für einen persönlich) komplett neuen Werkstoff, zu dem es kaum Ressourcen gibt, ziemlich viele Fehler macht? Die einem aber (hoffentlich) helfen, es beim nächsten Mal besser zu machen? Ist das ein Erfolg oder ein Misserfolg?

Philosopische Fragen beiseite ... das geht besser. Muss auch besser gehen. Ich hab mich aber trotzdem dazu entschlossen, das Glas als "halb voll" zu betrachten. Immerhin ist das Teil nicht gerade schön, aber es wäre (mit ein paar weiteren Nachbearbeitungen) verwendbar.
So schaut's aus ...
So schaut's aus ...
Nicht komplett umhüllte Gewindeeinsätze nach Flickversuch. Ugly. Hält aber.
Nicht komplett umhüllte Gewindeeinsätze nach Flickversuch. Ugly. Hält aber.
Flansch für Kugelgewindespindel nach Nivellierung.
Flansch für Kugelgewindespindel nach Nivellierung.
Ich denk das Teil werd ich nochmal neu machen. Allerdings hat es mir zu folgendem Erkenntnisgewinn verholfen:
  • Vielleicht sollte man das nächste Mal nicht das komplizierteste Teil zuerst machen ... (whistle)
  • 20% Vol Epoxidharz sind zu wenig. Ich muss den Epoxi-Anteil deutlich erhöhen, sonst krieg ich das Zeugs nicht in die hinterste Ecke. Zusätzlich sollte ich mir noch Gedanken darüber machen, ob ich mir einen "Vibrator" baue.
  • PTFE Spray ist ein gut geeignetes Trennmittel. Allerdings muss ich einen Weg finden, das Zeugs besser zu verteilen. Das Zeug ist sehr dünnflüssig und in der Schalung fast komplett bis zum Boden geflossen - der Boden war mit Abstand am einfachsten zu entfernen ...
  • Ich hatte Angst, dass das Epoxi durch die Kapillarwirkung in die Gewindeeinsätze kriechen könnte. Daher habe ich die Schrauben deutlich fester zugezogen als notwendig. Leider haben sich die Gewindeeinsätze daher ins Sperrholz gefressen. Damit war das Prinzip, dass die Gewindeeinsätze durch die Sperrholzoberfläche alle auf dieselbe Höhe kommen, natürlich beim Teufel. Wir reden hier von +/-0,5mm Ungenauigkeit, aber das ist bei einer CNC natürlich eine Meile ...
  • :idea: Letztere Befürchtung ist unbegründet. Das Epoxi ist recht zähflüssig und wird zudem durch die Füllstoffe sehr gut gebunden. Daher reicht es beim nächsten Mal, die Gewindeeinsätze handfest anzuziehen. Und damit sollten sie dann auch im fertigen Bauteil alle auf demselben Level sein.
  • Ich hatte so meine Bedenken, ob dieser Mineralguss, zumal in den Wandstärken, wohl steif genug für eine CNC Maschine sein könnte. Alter! Das Zeug ist bocksteif! Ich bin da mit meinen (inzwischen leider) 84kg draufgestiegen und das Teil rührt sich keinen Millimeter. Wenn man bedenkt, dass da in der Maschine noch 2x 20mm Stahlschienen drauf befestigt werden ... da sind meine Bedenken hinsichtlich dessen aus der Welt.
  • Das Teil wiegt (mit seinen 86x16x6cm) 7,1kg, und liegt damit etwas über einem Aluprofil 16x4cm (schwere Ausführung) bei jedoch gefühlt deutlich erhöhter Steifigkeit (und vermutlich deutlich erhöhter Vibrationsdämpfung). So hatte ich mir das vorgestellt!
Fazit: Ich denke die Probleme werde ich in den Griff bekommen. Gleichzeitig habe ich - bei allen Unzulänglichkeiten des ersten Kandidaten - inzwischen ein noch deutlich besseres Gefühl, dass ich mit Mineralguss auf der richtigen Spur bin.
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Re: Concrete CNC

#63

Beitrag von thoto » 04.09.2020, 17:48

Also dafür, dass du nicht verdichtet hast (kann man das vom Betonieren so übertragen?) ist das doch besser geworden, als ich gedacht habe. Vielleicht musst du dir keinen Vibrator bauen, sondern es reicht, die Form rundherum mit einem Gummihammer abzuklopfen und so die Verteilung zu verbessern.
Jedenfalls mache ich das so, wenn ich Beton in eine Form gieße. Das ging bisher immer gut.
Aber du bist da näher dran an diesem für mich unbekannten Material.

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Re: Concrete CNC

#64

Beitrag von Rallinger » 04.09.2020, 18:45

thoto hat geschrieben:
04.09.2020, 17:48
Also dafür, dass du nicht verdichtet hast (kann man das vom Betonieren so übertragen?) ist das doch besser geworden, als ich gedacht habe. Vielleicht musst du dir keinen Vibrator bauen, sondern es reicht, die Form rundherum mit einem Gummihammer abzuklopfen und so die Verteilung zu verbessern.
Danke dir. An dem Teil hab ich allerdings schon einiges rumgeflickt, drum hat es so lange gedauert bis ich berichtet habe. Mit dem Gummihammer hab ich ordentlich drauf rum gedengelt. Aber in diesem Mischungsverhältnis ist das Zeugs einfach zu zäh, als dass dadurch großartig etwas passieren würde. Das hatte eher die Konsistenz eines festen Hefeteigs. Wie gesagt, das nächste Mal nehm ich mehr Epoxi. Außerdem hab ich meine Strategie überdacht. Statt einfach zu schütten (bzw mit der Maurerkelle zu schaufeln) und zu wackeln muss ich das Zeug viel stärker mit den Händen in die Ecken drücken. Ich denk dann sollte es schon gehen.

Edit: So, ich hab mir nun einen kleinen Vibrationsmotor bestellt. 38 Euro, vielleicht kann man den ja danach auch noch anderweitig nutzen. Als Schuhputzgerät vielleicht? :D
Bildschirmfoto 2020-09-04 um 19.53.23.png
Mit 30W ist das Dingens sicher nicht der Killer. Aber zwei fett aufgepumpte Fahrradschläuche unter einem Brett befestigt und diesen Motor drauf gespaxt ... sollte als Rüttler für meine Formen sicher besser funzen als ein simpler Gummihammer.
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Re: Concrete CNC

#65

Beitrag von Rallinger » 15.09.2020, 08:39

So. "Einkaufen" ist nicht unbedingt was man als "Baufortschritt" bezeichnen kann. Aber nachdem ich nun ziemlich lang um die Fragen "welche Motoren, welcher Formfaktor, welche Endstufen und wo kaufen?" herumgeschlichen bin ... ist das Thema nun erledigt.

Diese hier werden es nun:
Lichuan Closed Loop LC57H3100+LCDA357H // 3Nm
Lichuan Closed Loop LC57H3100+LCDA357H // 3Nm
Ein 3-Phasen Closed Loop System im Formfaktor NEMA 23 mit 3Nm Haltemoment - ich denke das sollte für meine Anwendungen mehr als ausreichen, bzw eine sinnvolle Leistungsreserve bieten.

Eigentlich hatte ich mich bereits auf ein NEMA24 Kit von Stepperonline mit 4Nm eingeschossen, das auch in Deutschland erhältlich ist. Den Ausschlag gab für mich schließlich die etwas kleinere Bauform der Lichuans und die Tatsache, dass in diesem Kit Encoderkabel mit 3m Länge enthalten sind (bei Stepperonline wären es nur 1,7m gewesen).

Ach ja, und der Preis war natürlich auch nicht ganz unwichtig ... Dieses Kit wird bei Sorotec für 185 Euro angeboten. Ich habe jetzt 4 Stück davon über Alibaba direkt beim Hersteller bestellt. Der Spaß kostet mich jetzt 261 Euro (plus Zoll und Einfuhrumsatzsteuer = ca 60 Euro), also am Ende vermutlich knapp über 80 Euro das Kit.

Ob das wirklich ein Schnäppchen ist wird sich zeigen. Aber ich denk dass ich eine gute Wahl getroffen habe - dass die Dinge bei Sorotec gelistet werden, ist jedenfalls nicht die schlechteste Referenz.

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