(Elektrik) Poldis Ace Les Paul

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(Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#1

Beitrag von Poldi » 14.05.2011, 08:13

So, wie angedroht werd ich mich auch an dem Wettbewerb beteidigen...

Mein Wettbewerbsinstument wird eine Kopie von der Ace Frehley Les Paul.
Ich weiß, schon wieder eine Paula, aber ich mag sie halt und ich habe ja versprochen am Wettbewerb teilzunehmen.
Natürlich wird es schwer gegen die bestehnden Wettbewerbsinstrumente mit einer schnöden Paula anzukommen, aber wir werden sehen.....

Die Fakten:

Body aus leichtem Kahya-Mahagoni, Hals aus Mahagonirest den ich noch rumliegen hatte.
Die Decke aus geriegeltem Ahorn 17mm stark, gebookmatched. Alles, wie immer, von Kaguit.
3 Humbucker, Blitzinlays im Griffbrett.
Alles andere wie gehabt.

Im ersten Foto sieht man wie sie mal aussehen soll, allerdings werde ich den Rand nicht so kräftig rot beizen. Das gefällt mir nicht so toll.

Das Halsholz wurde angeschäftet und verleimt (habe natürlich wieder vergessen Fotos zu machen) anschließend mit einem Hobel abgerichtet.
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So soll sie mal aussehen
So soll sie mal aussehen
Holzlieferung
Holzlieferung
Holzreste für den Hals
Holzreste für den Hals
Der Hals: angeschäftet, verleimt und abgerichtet
Der Hals: angeschäftet, verleimt und abgerichtet

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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#2

Beitrag von Poldi » 16.05.2011, 05:59

Es geht weiter...
Die beiden Deckenteile wurden verleimt.
Anschließend wurde der Korpus und die Decke ausgesägt.
Der Korpus wurde dann mit einer selbstgebauten Schleifwalze, und anschließend mit einem Fächerschleifer, in Form gebracht.

Jetzt ist erstmal Feierabend mit bauen und Gitarrespielen, ich hatte gestern einen Arbeitsunfall.
Nichts dramatisches, aber der linke Zeigefinger mußte geneht werden.
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Decke verleimen
Decke verleimen
...ausgesägt
...ausgesägt
selbstgebaute Schleifwalze
selbstgebaute Schleifwalze
Schleifen mit dem Fächerschleifer
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#3

Beitrag von Poldi » 19.05.2011, 05:45

Totz kaputten Finger gehts etwas weiter.
Der Kanal für den Halsstab wurde gefräßt und die Blitz-Inlays wurden ausgesägt und schon mal
grob vorgeschliffen. Die Feinbearbeitung erfolgt wenn der Finger wieder heile ist.
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Blitz-Inlays
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#4

Beitrag von Poldi » 24.05.2011, 13:07

Der Finger ist zwar immer noch nicht heile aber irgendwie muß es ein bischen weitergehen.
Der Halsansatz wurde ausgesägt und winklig gefeilt. Die Schräge am Halsansatz beträgt 4,2 Grad.
Und die Kopfplatte wurde schon mal in Form gebracht.

Irgendwie ist das komisch in diesem Wettbewerbsthread, keiner kann was schreiben, keine Komentare von Euch.
Ich fühl mich ganz schön einsam... :cry:
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#5

Beitrag von Poldi » 26.05.2011, 08:17

Weiter ging es mit dem Griffbrett. Die Inlays wurden eingelegt.
Dazu mit einem Beitel und mit einem, als Beitel umfunktionierten kleinen Schlitzschraubendreher, die Blitze ausgestochen.
Da ich nur 2mm starkes Inlaymaterial bekommen konnte werden die Blitze noch auf 1mm runtergearbeitet bevor sie eingeklebt werden.
Am 12. Bund kann ich mich noch nicht entscheiden ob da das orginal Autogramm eingelegt wird, oder ein Poldi-Schriftzug.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#6

Beitrag von Poldi » 27.05.2011, 05:52

Die Inlays (bis auf das in Bund 12) wurden mit einer Mischung aus Epoxidkleber und Griffbrettschleifstaub eingeklebt.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#7

Beitrag von Poldi » 30.05.2011, 06:48

Die Entscheidung viel für den Poldi-Schriftzug im 12. Bund.
Der Schriftzug wurde aus 1,5mm starken Alu ausgesägt und gefeilt.
Anschließend mit Epoxi-Schleifstaubgemisch eingeklebt.
Nach dem trocknen wurde das Griffbrett geschliffen (bis 2500er).

Entschuldigt bitte die unscharfen Fotos.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#8

Beitrag von Poldi » 31.05.2011, 11:48

Viel ist nicht passiert, das Wetter war einfach zu schön...
Ich habe den Kabelkanal gefräßt und schon mal die PU-und Halstaschenfräsungen
vorgeforstnert damit sich später mein armer Fräser nicht so quälen muß.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#9

Beitrag von Poldi » 07.06.2011, 05:51

Die Decke wurde mit dem Korpus veleimt...
Als erstes wurde die Decke auf dem Korpus passgenau aufgelegt und anschließend mit
Scherspanstiften gegen verutschen gesichert.
Der Korpus wurde gegen die heftige Leimatacke abgeklebt und anschließend wurde mit Ponal
und allen verfügbaren Zwingen die Decke verleimt.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#10

Beitrag von Poldi » 08.06.2011, 07:08

Weiter ging es mit dem Binding.
Der Bindingkanal wurde gefräßt, ganz handelsüblich mit Oberfräse und Anlauffräser.
Das Binding habe ich diesmal nicht mit Sekundenkleber, sondern mit der Bindingpampe (Bindingzement) geklebt.
Die Arbeit mit dem Superkleber ist zwar sauberer und schneller, allerdings schließt die Pampe doch einige kleine Lücken (auch an den Fingern... :oops: ).
Und es hält genauso gut.
Hier noch mal mein Dank an Expo für das Binding und vorallem für die Bindingraspel, die sich sehr schnell in Aceton auflösen (dance a) .
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#11

Beitrag von Poldi » 15.06.2011, 08:49

Nach einem kleinen Kurzurlaub ging es dann mal weiter mit den PU-Fräsungen.
Eine Schablone aus Makrolon wurde angefertigt und die PU-Fräsungen wurden ausgefräßt.
Ich weiß nicht warum und wieso ich vorher im Mahagoni schon vorgeforstnert habe, aber auf jeden Fall sind die Fräsungen
jetzt zu tief. Das sieht echt zum (puke) aus.
Anschließend habe ich mir zwei Keile mit einem Winkel von 4,3 Grad angefertigt um die Deckenanschrägung zu Fräsen.
Dannach noch mit der Leistenmethode die Halstasche ausgefräßt. Das klappte dann zumindest wieder. Das paßt und da wackelt nichts.
Weiter ging es mit dem Hals, das Griffbrett wurde mit Drahtstiften fixiert und aufgeleimt
Auch da ging es nicht ohne Probleme ab. Nach dem Lösen der Zwingen mußte ich feststellen das der Hals sich verzogen hat :evil:
und zwar macht er in der Mitte des Griffbretts einen Puckel nach oben.
Dieser Bogen geht zwar durch die Halsstabspannung raus, aber normal ist das doch nicht. Vorher war alles gerade und nach dem Leimen habe ich einen Bogen. Ich laß den Hals mal mit dem gespannten Stab liegen, vielleicht kommt er ja wieder etwas zurück.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#12

Beitrag von Poldi » 16.06.2011, 06:57

Die Höhenstufen wurden gefräßt...
Manchmal frage ich mich warum ich so teuer Holz kaufe und es anschließend wieder zu Spänen verarbeite :(
Ach ja, die Kopfplatte wurde noch aufgeleimt.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#13

Beitrag von Poldi » 17.06.2011, 07:45

Die Decke wurde verschliffen.
Als erstes habe ich die Fräskanten mit den Mini-Hobeln etwas gebrochen.
Mein Dank geht hier an Ganorin für die tollen Hobel. Sauscharf die Teile, die möcht ich jetzt schon nicht mehr missen.
Dann mit dem Excenterschleifer alles ausgeschliffen und anschließend mit Schleifpapier geschliffen.
Unter bestimmten Lichteinfall sieht man noch ein paar kleine Kuhlen oder Huckel, da muß ich noch mal nachschleifen.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#14

Beitrag von Poldi » 20.06.2011, 12:18

Weiter gehts, das Wochenende gehöhrte dem Hals...
Das Griffbrett wurde bundiert.
Das Binding wurde mit Sekundenkleber angebracht.
Als das getrocknet war habe ich den Hals passend zum Bindig gerade gefräßt. Einfach mit einem Anlauffräser am Binding entlang und der Hals sieht schon mal besser aus.
Anschließend wurde das Binding mit Feile und Messer bearbeitet um die Bundenden schon mal grob auszuarbeiten und die Dots aus 2mm schwarzen Kunststoff wurden eingebracht.
Danach mit einem Flachstahl, auf welches 800er Schleifpapier geklebt wurde, die Bünde abgerichtet
Dann gings den Hals an den Kragen, mit einer Surform-Raspel (möcht ich nicht mehr missen) Ziehklinge und Schleifpapier wurde dieser in Form gebracht.

Diese Suform-Werkzeuge sind einfach klasse, man arbeitet damit schneller und ohne große Ausreißer als mit einer Raspel.
Ich habe mir ein Blatt in grob, eins in fein und ein Halrundes bestellt.

Ein kleiner Tipp: Reste von Rohrisolierungen sind hervorragend als Halsauflage geeignet (letztes Foto).
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Das Binding wurde mit Sekundenkleber angebracht
Das Binding wurde mit Sekundenkleber angebracht
...das Binding mit Feile und Messer bearbeitet um die Bundenden schon mal grob auszuarbeiten
...das Binding mit Feile und Messer bearbeitet um die Bundenden schon mal grob auszuarbeiten
...die Bünde abgerichtet
...die Bünde abgerichtet
Dann gings den Hals an den Kragen...
Dann gings den Hals an den Kragen...
...die Dots aus 2mm schwarzen Kunststoff wurden eingebracht
...die Dots aus 2mm schwarzen Kunststoff wurden eingebracht
Sieht langsam nach Gitarre aus
Sieht langsam nach Gitarre aus
Reste von Rohrisolierungen sind hervorragend als Halsauflage geeignet
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#15

Beitrag von Poldi » 22.06.2011, 05:47

Hochzeit.., der Hals wurde mit dem Korpus verleimt.

Jetzt gehts erstmal ab in den Urlaub 8)
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#16

Beitrag von Poldi » 21.07.2011, 05:57

So, der Urlaub ist vorbei :(

Jetzt gehts mal langsam weiter mit der Gitarre. :D

Die Poren vom Mahagoni wurden verschloßen.
Dazu habe ich Holzkit mit Beize (dunkelrot und ein Schuß Mahagonie) gemischt so das es eine dickflüßige Pampe ergab.
Das ganze mit einem Spachtel aufgetragen und bevor es trocknet mit einem Baumwolllappen einmaßiert.
Das wird insgesamt 2 x gemacht damit auch alle Poren geschloßen sind.

Jetzt noch trocknen lassen und dann wird es wieder abgeschliffen. :evil:
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#17

Beitrag von Poldi » 25.07.2011, 08:09

Der Porenfüller wurde wieder abgeschliffen, eine tolle Arbeit (igitt).
Danach gewäßert damit sich die Fasern hochstellen und bis 800er geschliffen

Anschließend wurde mit der Clou-Tütenbeize gebeizt.
Ich habe Dunkelrot mit einem Schuß Mahagoni versetzt, das kommt dem Orginal ziemlich nahe.
Danach wurde noch mit Clou-Schnellschleifgrund die Fläche versiegelt.

Die erste Lackschicht ist auch schon drauf, natürlich wieder mit meiner Lieblingsmethode: Parkett-und Korklack mit der Rolle aufgetragen.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#18

Beitrag von Poldi » 26.07.2011, 05:50

Nur der Vollständigkeit wegen: Die ersten Lackschichten sind drauf...
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#19

Beitrag von Poldi » 27.07.2011, 05:53

Die Decke wurde gebeizt...
Als Beize kam wieder Clou Tütenbeize zum Einsatz, und zwar dunkelrot und gelb.
Zum auftragen der Beize nehm ich handelübliche Spülschwämme.

Als erstes wurde die Decke gewässert um zu sehen ob überall Beize angenommen wird und damit sich die letzten Fasern aufstellen, anschließend bis 800er geschliffen.

Dann wird die Decke gelb gebeizt, antrocknen lassen und nochmal gelb beizen.
Auf die nasse gelbe Beize wird am Rand ein ca. 2cm breiter Streifen dunkelrot aufgetragen.
Etwas einziehen lassen und dann mit einem, mit gelber Beize getränkten Schwamm, von innen nach außen reiben.
Man erhält dann einen roten "harten" Rand der wird dann mit dem gelben Schwamm mit kreisförmigen Bewegungen "wegradiert".
Der Rand wird dann weicher.
Ich habe dann das ganze nochmal wiederholt, d.h. wieder eine roten Rand gebeizt, dann mittig gelb aufgetragen und die Ränder wieder verwischt, und immer schön kreisförmig wischen.

Als alles wieder furztrocken war hab ich noch 2 Schichten Clou-SSG mit einem Baumwolllappen aufgetragen.
Anschließend schon mal eine Schicht Lack aufgerollt
Also mir gefällts...

Auf den Fotos sieht der Übergang von rot auf gelb sehr pixelig aus, dem ist nicht so, der ist eigentlich schön weich.
Vielleicht sollte ich mal eine richtige Kamera nehmen... (whistle)
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#20

Beitrag von Poldi » 01.08.2011, 06:01

Ein paar Kleinigkeiten mußten noch erledigt werden, wie die Bohrung für die Anschlußbuchse und die Bohrung für die Saitenerde.
Bis jetzt sind 6 Schichten Lack aufgetragen, noch 2-3 Schichten und dann kann sie erstmal trocknen.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#21

Beitrag von Poldi » 03.08.2011, 06:01

Jetzt wird sie erstmal zum trocknen aufgehängt....
Ich denke 10-14 Tage sollten genügen.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#22

Beitrag von Poldi » 12.08.2011, 06:01

So, die ganze Sache wurde jetzt mal auf Hochglanz gebracht....

Als erstes wurden alle Flächen mit 800er Papier nass geschliffen bis nirgendwo mehr ein bischen Glanz zu sehen war.
Anschliesend habe ich mit 1200er und 2500er weiter gemacht.
Die Krönung bringt ja dann immer das Micro-Mesch. Hier habe ich mit 6000er, 8000er und 12000er weiter Geschliffen/poliert.
Anschließend noch einen Spritzer Autopolitur auf die ganze Sache, und das Teil glänzt wie eine Speckschwarte.
Leider kommt das auf den Fotos nicht so rüber, das kann natürlich auch an meiner Handycam :? sowie an meinen fotografische
Fähigkeiten liegen. (whistle) Aber ich hab Euch jahrelang nicht verwöhnt, warum soll ich es jetzt tun. :lol:

Schön waren auch meine Nachbarn, die mit mir draußen saßen und mich beim schleifen beobachteten.
Die haben das nicht verstanden warum ich eine glänzende Fläche Matt schleife um sie anschließend zum glänzen zu bringen.
Da redet man mehr als man schleift.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#23

Beitrag von Poldi » 17.08.2011, 11:13

Aufgrund mangelnder Freizeit ist in den letzten Tagen nicht allzuviel passiert.
Die Mechaniken wurden angebracht, der Sattel wurde angepasst und die Bünde wurden erneut abgerichtet.
Danach noch die Bünde und das GB bis MM 12000 geschliffen und poliert.
Anschließend wurden noch die PU´s eingebaut.
Der mittlere PU-Rahmen mußte dafür tiefer geschliffen werden, weil ich nur welche für Bridge und Neck Position habe.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#24

Beitrag von Poldi » 23.08.2011, 05:57

Jetzt wurde erstmal gelötet...
Leider habe ich vergessen davon Fotos zu machen, aber als Elektronik-Legasteniker ist man beim verlöten von 3 PUs und
diesem speziellen Toogle schon reichlich angespannt.
Die Schaltung richtet sich am Original: Bridge, Mitte+Neck, Neck.
Hat soweit ganz gut geklappt, der erste Testlauf verlief sehr gut.
Dann noch nach alter Manier die Schablone für die E_Fachabdeckung gemacht, Blatt drauf, mit Tesa fixiert und dann mit Bleistift umzeichnet.
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Re: (Elektrik) Poldis Ace Les Paul

#25

Beitrag von Poldi » 23.08.2011, 22:24

Wo kommen eigentlich die Bilder der fertigen Wettbewerbs-Gitarre rein, in diesen Baubericht oder in die Galerie?

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