[Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

Moderator: jhg

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#51

Beitrag von elektrojohn » 07.12.2011, 23:12

kleines Update:
beim Auftragen der heutigen Lage Schellack, habe ich im Gegensatz zu den vorangegangenen Schichten etwas mehr Öl verwendet (1 Tropfen, statt 1/4 .. 1/2 Tropfen) und es ging wesentlich besser. Die Wischspuren in der langsam dicker werdenden Schicht sind deutlich schwächer ausgeprägt.
Nach jedem Auftrag von 1 .. 2 Schichten mache ich einen Durchgang mit reinem Spiritus. Dabei lässt sich das Öl, das jetzt an der Öberfläche deutlich sichtbar ist, gut abwischen. Meine Zuversicht steigt wieder (dance a) :D .
Tipps von Schellack-Experten (bzw. "Schellackmeistern"... hatten wir nicht mal einen mit diesem Nickname im Forum?) sind natürlich jederzeit willkommen... :D

Grüße
C.

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#52

Beitrag von elektrojohn » 09.12.2011, 18:48

Nach der 7ten Schicht Schellack (und 21 Arbeitsstunden) melde ich: "Land in Sicht!". Das mit dem Glanz wird schon... Ich nehme jetzt mehr Öl als am Anfang und verreibe eine Portion Schellack deutlich länger. Das Ergebnis sieht so aus:
Schaut man allerdings etwas genauer hin, dann sieht man, dass noch mehr geht:
Eine Frage an die Schellack-Erfahrenen: Soll ich hier nochmal etwas mit Bimsmehl nachhelfen? Oder reichen einfach ein paar weitere Schichten Schellack aus? Oder beides? Eventuell erwäge ich auch noch einen weiteren Zwischenschliff... (think)
Für den Zwischenschliff sprechen eine paar kleine Erhebungen, die aus der Lackfläche rausragen. Für das Bimsmehl, dass man immer noch minimale Spuren der Porenstruktur an der Oberfläche erkennen kann.
Wäre sehr dankbar über Feedback im Diskussionsthread... :D

Grüße
C.

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#53

Beitrag von elektrojohn » 11.12.2011, 00:24

Nach Einbruch der Dunkelheit gings heute gleich in die Werkstatt...

Ich habe noch einen zarten Zwichenschliff am Boden der Gitarre vorgenommen: mit 600er Papier und Olivenöl. Das hat die "Spitzen" und einige Stellen, an denen ich beim Polieren kleben geblieben bin, gut egalisiert. Danach habe ich noch ein wenig Bimsmehl mit Alkohol eingearbeitet, um die Poren vollständig zu schließen. Nach einer Stunde Trocknungszeit habe ich die ganze Gitarre nochmals mit verdünntem Schellack poliert, um den Glanz wieder herzustellen. Wenn nicht das Wettbewerbsende unmittelbar bevorstehen würde, hätte ich mir für das Finish mehr Zeit gelassen. Ein paar Schichten mehr würden sicherlich noch etwas besser aussehen, aber ich denke, dass es so wie es jetzt ist, OK ist.
Fazit: 24h Stunden Arbeit sind mit einer schön glänzenden Lackoberfläche belohnt worden. Ich glaube ich würde es wieder tun. ;) Beim nächsten Mal werde ich bei der Vorbereitung des Untergrunds allerdings mehr Sorgfalt walten lassen. Lack kleistert doch einiges zu, das bei Schellack sichtbar bleibt...

Den Steg habe ich heute auch noch in seine endgültige Form gebracht:
Jetzt muß ich nur noch die Löcher aufbohren... und die extra breite Stegeinlage, die ich für diese Gitarre vorgesehen hatte, wiederfinden :roll: ... keine Ahnung, wo die sein könnte...

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#54

Beitrag von elektrojohn » 14.12.2011, 22:42

Die Stegeinlage ist wieder aufgetaucht... :) :)
Heute habe ich die Bünde abgerichtet, erst mit einer Flachfeile drüber und dann mit der Bundfeile, danach 320er, dann 600er Papier und zum Schluss mit Stahlwolle.
Für den Feinschliff habe ich etwas Neues ausprobiert, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Da ich ja immer noch am liebsten von Hand mit Bleistift zeichne, habe ich mir vor einiger Zeit eine Radierschablone zugelegt. Irgendwo in den Tiefen des WWW (bzw. dieses Forums?) habe ich Mal gelesen, dass sich so eine Schablone gut zum Bünde abschleifen eignet. Ich habe es heute ausprobiert und beschlossen, dass ich es nie wieder anders machen werde. Es funktioniert wirklich sehr gut, das Abkleben des Griffbretts kann man sich sparen.
C.
Bis zum 18.12. wirds eng, aber wenn nix mehr dazwischen kommt, werde ich eine Punktlandung hinlegen... :D

Grüße

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#55

Beitrag von elektrojohn » 15.12.2011, 19:46

Der 18.12. naht... :roll:

Heute war das Aufleimen des Stegs an der Reihe.
Zum genauen Positionieren verwende ich ein kleines Tool
Damit kann ich den Steg mit aufgespannten Saiten hin und her schieben bis es passt. Ist die Position gefunden, schraube ich den Steg mit 2 Schrauben fest. Das sichert den Steg beim Verleimen gegen Verrutschen.
Danach habe ich die Leimfläche für den Steg freigekratzt...
abgeklebt...
...und schließlich verleimt.
Morgen kommen dann das erste Mal Saiten drauf... (dance a) (dance a) (dance a)

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#56

Beitrag von elektrojohn » 17.12.2011, 00:11

Tja das mit den Saiten hat heute nur teilweise geklappt...
All der ganze Kleinkram hält dann doch immer noch länger auf als geplant, aber ich habe ja noch heute den gaaanzen Tag Zeit :D .
Zum Beispiel das Feilen der Steglöcher hat mich ein Wenig aufgehalten. Ich habe immer noch keine konische Reibahle und feile daher den Konus für die Stegstecker recht mühsam mit der Schlüsselfeile... geht aber hält auf.
Wie findet Ihr das Logo? :D ... hoffentlich bekomme ich keinen Stress wg. Copyright... :oops:

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Re: [Akustik] 000 Kopie oder nicht Kopie?

#57

Beitrag von elektrojohn » 17.12.2011, 15:55

Es ist vollbarcht, die Gitarre ist fertig... (uff..)
Ich lasse sie jetzt erst Mal ein paar Tage stehen, dann werde ich mich um die exakte Intonation kümmern (wie weiter oben im Thread beschrieben). Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, obwohl mir die Zeit am Ende wirklich knapp geworden ist. Als ich im März an den Start gegangen bin, habe ich nicht wirklich geglaubt, dass ich das bis zum 18.12. schaffen kann. So ein fester Termin hat auch Vorteile :) .
Jetzt geht es erst Mal mit Bildern weiter im Galeriethread.

Viel Spaß damit!

Grüße
Christian

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