Mein Billo-Frästisch

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thonk
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Mein Billo-Frästisch

#1

Beitrag von thonk » 29.11.2019, 00:13

Hallo zusammen,
will kurz meinen zusammengebastelten Frästisch vorstellen.
Ich hatte auf der Suche nach einem Fräslift die "Angebote" von Sauter gesehen. Präzision und Komfort sind bestimmt unschlagbar aber auch eben für mich einfach zu teuer.
Was mir die Suchmaschinen immer wieder als Fräslift vor die Nase spülten waren diese billigen Scherentischchen.
IMG_0935.jpg
IMG_0936.jpg
Ich war mir sicher, dass das wabbeliger Schrott ist, aber vielleicht doch ausrteichend für einen kleinen Versuch.
Also das Ganze auf eine Grundplatte geschraubt um es dann mit Gewindestangen unter eine Arbeitsplatte zu schrauben.
IMG_0938.jpg
IMG_0939.jpg
Der weitere Aufbau ist ja denkbar einfach.
IMG_0942.jpg
IMG_0974.jpg
Als Arbeitsplatte habe ich einen Rest 10mm Fassadenplatte / HPL-Platte oder auch als Trespa Platte bekannt, verwendet.
Das Zeug ist recht stabil und trägt nicht zu dick auf; ideal also, da man den Fräser von unten weit genug auf die Arbeitsoberfläche verfahren kann und man nichts in der Dicke einer z.B. 20mm Multiplexplatte verschenkt.
IMG_0975.jpg
Das ganze Konstrukt in einem alten Festo Profiltisch versenkt, den hatte ich zum Glück noch da.

Man darf jetzt keine Wunder erwarten. Das Ding ist tatsächlich ziemlich wabbeliger Schrott und ehrlich gesagt knapp an der Grenze dessen, was es heben kann. Man kann es sicher ausschlachten und etwas stabiler gestalten, aber das habe ich mir jetzt erst einmal gespart.
Es bietet aber den Komfort, dass man den Fräser weitestgehend ohne Gefummel relativ präzise in der Höhe verstellen kann.
Werde noch zwei Einlegeringe basteln und die im Tisch versenken.

Also als kleines Resüme:
Für jemanden, der gerne mit Schablonen die Korpuskonturen an einem Kopierfräser abfährt eine echte Arbeitserleichterung.
Pro:
- kostengünstig und unkompliziert im Aufbau, also auch schnell verwirklicht.
- einfache Höhenverstellung
- Fräser steht absolut senkrecht zur Arbeitsplatte (steht und fällt aber auch mit der verwendeten Fräse)
- in meinem Fall kann ich die Oberfräse auch schnell durch lösen von 2 Schrauben wieder entnehmen und konventionell nutzen

Contra:
- Fräserwechsel im eingebauten Zustand ist hingegen unterm Tisch etwas fummelig
- Bedienung der Oberfräse am Mehrfachstecker ;o) (vielleicht gönne ich dem Tisch ja noch einen entsprechenden Schalter direkt am Tisch, mal sehen)
- Absaugung wird echt zum Thema
- irgend eine Unterkonstruktion braucht man. Darf man als zusätzlichen Kostenfaktor nicht aus den Augen verlieren

* jetzt bin ich auch endlich mal Opfer dieser gedrehten Bilder geworden; gab es da jetzt einen schnellen Fix?
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Re: Mein Billo-Frästisch

#2

Beitrag von Yaman » 29.11.2019, 06:01

Die Idee und Umsetzung ist gut geworden. Was ich mich aber frage: warum schraubt du die Fräse nicht mit ihrer Grundplatte direkt an die Einlageplatte und nutzt die Höhenverstellung der Fräse. Das ist doch viel stabiler.

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Re: Mein Billo-Frästisch

#3

Beitrag von Simon » 29.11.2019, 09:38

thonk hat geschrieben:
29.11.2019, 00:13

* jetzt bin ich auch endlich mal Opfer dieser gedrehten Bilder geworden; gab es da jetzt einen schnellen Fix?
Am Laptop funktioniert es, nur am Handy sind sie verdreht;
Fix: nur Querformat Bilder hochladen ;)

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Re: Mein Billo-Frästisch

#4

Beitrag von thonk » 29.11.2019, 09:51

Yaman hat geschrieben:
29.11.2019, 06:01
Die Idee und Umsetzung ist gut geworden. Was ich mich aber frage: warum schraubt du die Fräse nicht mit ihrer Grundplatte direkt an die Einlageplatte und nutzt die Höhenverstellung der Fräse. Das ist doch viel stabiler.
Ach so, das habe ich nicht extra erwähnt. Die Oberfräse ist mit der Grundplatte am Tisch verschraubt. Das sind die zwei kleinen Schrauben rechts und links neben dem Fräser.
Das alleine ja schon deswegen, will man sonst die Oberfräse einfach vom Tisch drücken würde.

Bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstehe. Das alleine würde locker halten, macht aber die Höhenverstellung eher fummelig,
Mit der linken Hand drückt man die Oberfräse hoch, mit der rechten fixiert man die Einlegeplatte, die man sonst aus dem Rahmen drücken würde und mit der mittleren Hand fixiert man dann am Knauf die Höheneinstellung der Fräse…
😉 oder so ähnlich.
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Re: Mein Billo-Verleimjig

#5

Beitrag von thonk » 06.07.2020, 12:38

Dafür mache ich kein extra Thema auf aber endlich habe ich Verwendung für diese komischen Kantenzwingen gefunden, die ich mal in einem Konvolut Zwingen miterstanden habe.

Habe den Rest einer Küchenarbeitsplatte, einen Rest Kantholz verwurstet und ein Rechteckprofil hinzugekauft.
Paar Schrauben und Epoxi sind auch drauf gegangen.
Vielleicht nicht die pfiffigste Konstruktion aber was soll’s. Funktioniert gut und das Material war mehr oder weniger vorgegeben.

Vorteil: beim Verleimen eines Bodies oder Decke sind die Zwingen alle am Platz, das Verkstück liegt plan auf und die Naht kann ebenfalls runter gezwungen werden. Man kann die Zwingen in der Höhe positionieren. Weiter Einstellbereich; mit Zulage von quasi beliebig klein bis max 46cm

Nachteil: ob man für so eine banale Aufgabenstellung eine extra Jig braucht… naja, bleibt jedem selbst überlassen,
Es ist zudem ein sackschwerer, scharfkantiger Platzfresser geworden.
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PS: ginge natürlich auch locker genauso gut mit einem Drittel der Zwingen, wenn man auf die eine Seite einen Anschlag z.B. einen Balken anschraubt und auf der Gegenseite mit 4 Zwingen abeitet. Denke, das sollte locker reichen.
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