Bohrständer

Rund um Maschinenwerkzeuge,
Bohrer, Fräser. Schleifbänder, Sägeblätter etc

Moderator: jhg

Antworten
Benutzeravatar
JürgenLut
Holzkäufer
Beiträge: 155
Registriert: 17.06.2017, 16:57
Wohnort: 59063 Hamm
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 44 Mal

Bohrständer

#1

Beitrag von JürgenLut » 19.01.2021, 20:07

Mein neuer Bohrständer: Ein gelungener Eigenbau aus dem Münsterland
Dateianhänge
$_59.JPG

Benutzeravatar
Yaman
Luthier
Beiträge: 2815
Registriert: 17.06.2016, 12:43
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 290 Mal
Danksagung erhalten: 778 Mal

Re: Bohrständer

#2

Beitrag von Yaman » 19.01.2021, 22:22

Der sieht interessant aus. Was ist das denn für eine Bohrmaschine? Die scheint schon etwas älter zu sein.

Benutzeravatar
JürgenLut
Holzkäufer
Beiträge: 155
Registriert: 17.06.2017, 16:57
Wohnort: 59063 Hamm
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 44 Mal

Re: Bohrständer

#3

Beitrag von JürgenLut » 19.01.2021, 22:49

Die Maschine ist eine Fein ASz 654a mit 50mm Spannhals, also recht solide mit gutem Rundlauf. Mit dem Adapter auf 43mm ist auch der Fräsmotor einsetzbar.

Benutzeravatar
JürgenLut
Holzkäufer
Beiträge: 155
Registriert: 17.06.2017, 16:57
Wohnort: 59063 Hamm
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 44 Mal

Re: Bohrständer

#4

Beitrag von JürgenLut » 09.07.2021, 19:14

Mich trieb es zur Optimierung. Die Fein war zu laut und etwas ausgeschlagen. Da musste eine Eibenstock EHb 20/2.4 mit Adapter auf von 46 mm auf 50 mm her. Die Vortrieb-Achse hatte leider ein ausgenudeltes Rechtsgewinde, an dem sich bei hohem Druck die Schraube löste. So habe ich mir dann auch noch eine Sternachse mit Linksgewinde drehen lassen. Die drei Griffstangen sind einfache Gewindestangen 12 mm, die mit Rio umfasst sind. Was soll man den sonst mit den nicht zertifizierten Resten machen? Den Griff der Maschine habe ich abgeschraubt, einen Kasten zur Schalldämmung drum gebaut, einen Schalter, eine Regelelektronik und LED-Ringlicht vom Mikroskop hinzugefügt. Der Luftstrom des Gebläses wird nun mit einem Schlauch auf das Bohr-Zentrum geleitet. Da ich auch recht günstig noch ein Albrecht MK2 Schnellspann-Bohrfutter bekam, war am Rundlauf (0,04 mm) nichts mehr auszusetzen. Auch 70 mm Bohrungen mit reichlich Druck sind nun ein Kinderspiel.
Dateianhänge
DSCN4152.JPG
750_1813.JPG
750_1812.JPG

Benutzeravatar
thoto
Luthier
Beiträge: 3067
Registriert: 09.10.2013, 12:33
Wohnort: Braunschweig / Niedersachsen
Hat sich bedankt: 475 Mal
Danksagung erhalten: 456 Mal

Re: Bohrständer

#5

Beitrag von thoto » 09.07.2021, 23:15

Ein edles Geschöpf, deiner würdig! (clap3) (clap3)

Antworten

Zurück zu „Maschinenwerkzeuge“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast