#2 Akustik

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Re: #2 Akustik

#51

Beitrag von frizzle » 02.12.2016, 09:17

Spiritus oder Bio-Ethanol. Letzteres nutze ich mit gutem Erfolg. Je reiner, je besser.
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capricky
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Re: #2 Akustik

#52

Beitrag von capricky » 02.12.2016, 09:27

Na 97%iger Alkohol ist doch ok. Unser verwendetes Holz ist ja im besten Fall auch nur 94%ig (bei 6% Holzfeuchte) ;)

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Re: #2 Akustik

#53

Beitrag von Isegrim » 02.12.2016, 09:34

Alles klar, ich denke, ich habe sowieso kein Alkoholproblem. Viel eher ein Auspolierproblem. Bis jetzt habe ich auf meinen Probestücken die Politur beim Auspolieren des Polieröls nämlich immer ruiniert und ich weiß nicht woran es liegt. Ich erwäge deshalb, diesen Schritt bei der Gitarre ganz weg zu lassen. Wie sollte man beim Auspolierne vorgehen? Ich habe bis jetzt immer mit einem ganz leicht alkoholfeuchten Tuch mit minimal Schellack das Holz nach mindestens dreitägiger Trockenzeit noch einmal mit kräftigem Druck in kreisenden Bewegungn bearbeitet. So lange, bis der Ballen trocken war, zuletzt in Bewegungen längs der Faser. Nach noch einmal 24 Stunden Wartezeit habe ich dann mit Benzoepolitur versucht, die Lackschicht auszupolieren, dabei aber immer alles wieder aufgerissen. Woran kann das liegen?

ahgit

Re: #2 Akustik

#54

Beitrag von ahgit » 02.12.2016, 12:41

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ahgit

Re: #2 Akustik

#55

Beitrag von ahgit » 02.12.2016, 13:00

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DoppelM
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Re: #2 Akustik

#56

Beitrag von DoppelM » 02.12.2016, 15:03

Beim Hammerl kann man den reinen auch online kaufen. Ich benutze aber auch vergällten, da ich auch immer nen Schuss Leinöl mit dazu gebe. dass macht es einfacher wenn man nicht die ganz puristische Französische Politur will sondern mit zwischenschliffen leben kann.
All you need for a good song is three chords and the truth.

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Re: #2 Akustik

#57

Beitrag von Isegrim » 18.12.2016, 13:13

Ich habe den Lack jetzt zwei Wochen aushärten lassen und erst dann (am letzten Donnerstag) den Lack auspoliert. Nun hat es mir nichts mehr aufgerissen. Ich habe die Abziehpolitur etwa 1:1 mit Alkohol verdünnt. Der Lack ist auch nicht wieder eingesunken und sieht ganz ordentlich aus.

Dann habe ich den Steg aufgeleimt und am nächsten Tag die Mechaniken installiert und Stegeinlage und Sattel grob eingepasst. Dabei ist mir, auf der Ziellinie so zu sagen, noch mal ein richtiger Bock passiert. Ich habe von hinten durch die Kopfplatte gebohrt, als ich die Schraublöcher für die Mechaniken vorgebohrt habe, weil mir beim vorletzten Loch der Tiefenanschlag verrutscht ist... Ich werde deshalb das Kopfplattenfurnier vorne noch mal abfräsen und ein neues draufleimen.

Ansonsten sind die Saiten seit Freitag drauf. Alles ist noch etwas im Übermaß, ich lasse den Saitenzug jetzt erst mal noch ein paar Tage wirken. Wenn sich die Geometrie der Gitarre gesetzt hat, werde ich die Intonierung machen und alles korrekt einstellen.
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Re: #2 Akustik

#58

Beitrag von Poldi » 19.12.2016, 05:48

Eine wunderschöne Gitarre hast Du da gebaut, Glückwunsch zu dem Teil.
(clap3) (clap3)

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Re: #2 Akustik

#59

Beitrag von Isegrim » 19.12.2016, 11:43

Danke sehr! Ich habe natürlich wieder jede Menge Fehler eingebaut, die alle aufzulisten den Rahmen hier sprengen würde. Die Fehler sind selbstredend Absicht, um Raum für Steigerungen bei der nächsten Gitarre zu lassen. Von innen sieht die Gitarre jedenfalls sauberer aus als von außen, da habe ich schon einige grobe Schnitzer drin.

Mit dem Klang bin ich, soweit ich ihn bis jetzt beurteilen kann, recht zufrieden. Er hat eine gute Mischung aus Grund- und Obertönen, ein gutes Decay und eine schöne Klangfarbe. Die Noten sind klar aber nicht extrem trennscharf, sodass geschlagene Akkorde rund klingen. Was mir etwas fehlt, ist ein aggressives "Knääh" in den Mitten. Das wäre also mein Klangideal für eine Strumming/Flatpicking Gitarre. Ist schwer zu beschreiben, ich habe das aber mal bei einer Gitarre gehört und fand es sehr passend und ansprechend. Hat jemand eine Idee, wie man mehr "Knääh" in die Mitten bekommt? Meine Gitarre klingt da etwas zu rund und lieblich, wie ich finde. Die Gitarre, die ich mal als Referenz bezeichne, war aus Ostinder und Adirondackfichte und bereits zehn Jahre alt. Die Kosntruktion war ähnlich wie diese Gitarre hier. Kaum Scalloping, mehr oder weniger zwei klassische Tonebars, ein X. Wenn ich diese Woche den Sattel und Steg fertig gemacht habe, mache ich mal eine Tonaufnahme.

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Re: #2 Akustik

#60

Beitrag von bea » 19.12.2016, 13:54

Trotzdem ist sie schön geworden...
LG

Beate

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Re: #2 Akustik

#61

Beitrag von Isegrim » 22.12.2016, 07:15

Dankeschön :).

Vor Weihnachten sollte ich das Ding noch geschaukelt kriegen. Dann gibts eine Gallerie und Tonbeispiel.

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Re: #2 Akustik

#62

Beitrag von Isegrim » 22.12.2016, 10:58

Ich zitiere mich mal selbst, Beitrag 26 auf Seite 2:
Isegrim hat geschrieben:[...] frage ich mich, ob und wie man sich eventuell mit Plexiglas Frässchablonen selbst machen kann? [...]
Weil ich gerade das hier gefunden habe:
https://www.facebook.com/kobayashiguita ... =3&theater

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Re: #2 Akustik

#63

Beitrag von penfield » 22.12.2016, 12:19

Eine wirklich edle Gitarre, hast Du da gebaut. (clap3)
Respekt. (clap3)
BGP

PS Danke für den Link mit der Frässchablone.
Den Vorsatz für die Einhandfräse habe ich sogar.
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar eingeschoben...

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