Lissa: Lefthand mit Cutaway

Das Board für eure Bauberichte!

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Lissa: Lefthand mit Cutaway

#1

Beitrag von Trisman » 30.05.2021, 17:25

Liebe Freunde des Gitarrenbaus,

eigentlich wollte ich in meinen nahenden Sommerferien eine White Falcon Variation bauen, aber ich bin mir mit der endgültigen Formgebung noch unschlüssig und möchte die Entscheidung und Ruhe reifen lassen um einen Schnellschuss nicht nach dem Beginn des Baus zu bereuen.
Meine Duke und meine floW bin ich im Moment stetig am finalisieren, auch wenn ich nicht immer dazu komme Fotos zu machen und so die Bauthreads zu aktualisieren (beide sind bei meinen Eltern wo ich momentan werkel).

Nachdem sich Jörg netterweise bereiterklärt hat mir bei einigen Schritten zum Bau einer Akustischen Steelstring zu helfen, die ich mir entweder (für das erste Mal) nicht alleine zutraue, oder nicht das passende Werkzeug dafür habe, wird es demnächst mit dem Bau los gehen. Der Name Lissa fügt sich in die Serie meine Gitarren nach meinen Hunden zu benennen.

Falls nichts dazwischen kommt werde ich am Mittwoch bei Nebelheim das Holz kaufen, dass mir noch fehlt und dann in der nächsten Zeit damit zu Jörg fahren. Er hat netterweise auch angeboten die Innen- und Außenform nach meinen CAD Zeichnungen auf seiner CNC anzufertigen, damit bleibt mir viel manuelle Frickelarbeit erspart.

Ich hatte 2014 schon einmal einen Bauthread eröffnet indem ich eine veränderte Breedlove CM nachbauen wollte. (https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?f=64&t=4612)
Nach 7 Jahren bin ich aber nicht mehr so sehr von der Form überzeugt wie damals. Ich habe noch in Illustrator hin und her geschoben, aber keine für mich 100% überzeugende Lösung gefunden. Wenn der Bau dieser Gitarre hier gut glückt probiere ich vielleicht weiter und schiebe das angefangene Projekt auf irgendwann später...

Genauso wie damals beschrieben habe ich irgendwie aber auch keine andere "klassische" Form gefunden, bei der mich nicht irgendwas gestört hat. Ich habe also verschiedene Designs angesehen und versucht herauszufiltern was mein Geschmack bei Akustischen Gitarren eigentlich ist. Dabei habe ich folgende Punkte herausgearbeitet wie eine Form für mich aussehen sollte:

1. Ohne Cutaway geht gar nicht (naughty)
2. Von den vorhandenen Cutaways hat mir keines so richtig gefallen. Meist lag es daran, dass die Spitze zu rund war. Mit einer spitzen Kante fand ich es auch nicht komplett überzeugend. Am meisten stört mich aber, wenn der Cutaway nach dem Abfallen wieder in eine Steigung geht bevor er die Kurve zur Tallie macht (keine Ahnung ob jemand versteht, was ich meine...)
3. Die Tallie darf nicht zu schlank sein (Parlors zum Beispiel gefallen mir von der Form her gar nicht)
4. Der Abschluss unten sollte nicht abgeflacht sein, sondern die Rundung des Bauches fortführen
5. Der Bauch sollte dabei nicht zu rund und massiv werden, das gefällt mir bei den Jumbos nicht
6. Die Position des Schalllochs sollte nicht zu sehr zwischen der Tallie eingeklemmt sein, aber auch nicht zu weit über dem Cutaway beginnen.

Irgendwann bei meiner Recherche bin ich dann über die Form der Breedlove Concert/Concerto/Concertina mit Cutaway gestoßen, die sehr viel dieser Punkte "richtig macht". Ich habe mir also eine Vorlage in Illustrator geladen, nachgezeichnet und dann Kleinigkeiten an Proportionen und den Rundungen verändert. Irgendwie ist bei der Breedlove eine Art Offset drin, der aber nur sehr gering ausfällt. Ganz nach dem Motto ganz oder gar nicht habe ich den Offset komplett herausgenommen. Übereinandergelegt sieht man die Änderungen sehr deutlich, aber die Anleihen vom Design sind nicht zu übersehen. Die Stegform finde ich so passen, die übernehme ich komplett. Als Kopfplatte bin ich auch hier wieder ganz bei meiner Lieblingsform von der Charvel Surfcaster:
Visualisierung.jpg
Breedlove Concert im Vergleich:
Breedlove solo concert ce.jpg
Ich habe dann die Breite des Bauchs an eine OM nach dem Plan von Grellier angepasst und die Beleistung fast 1:1 übernommen. Ich habe nur die Längen der Leisten an die Form angepasst und die beiden Tone Bars einige Millimeter nach unten verschoben, weil meine Form durch den runden Abschluss nach unten etwas länger ist als die abgeflachte OM. Dadurch deckt die Beleistung proportional die Decke besser ab. Bei Breite, Höhe und Scalloping der Leisten werde ich mich an den erprobten Plan von Grellier halten.
Vielleicht schaut jemand von euch Profis darauf und gibt ein Feedback, ob das so funktionieren würde?
Beleistung.jpg

Beim Holz für den Body möchte ich mich an einer Gitarre von Gerhard orientieren, die mir in dieser Hinsicht super gefällt: Riegelahorn allover und ebenfalls mit Hartölwachs behandelt. Die Holz-Finish Kombination finde ich einfach wunderschön.
https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 9&t=8578&p
Ich möchte dabei natürlich nicht so vermessen und größenwahnsinnig sein und mich auch an der Perfektion der handwerklichen Ausführung versuchen.(whistle) Daher wird es bei mir wohl auch keinen Arm Rest geben, obwohl mir der aus praktischen und auch ästhetischen Gesichtspunkten sehr gefallen würde. Ich traue es mir nicht zu dabei die Randeinlagen so sauber hin zu bekommen wie Gerhard. Und da es hier ja auf Bruchteile eines Millimeters ankommt sieht eine kleine Abweichung direkt doof aus.
Eine Alternative wäre es noch die Bindings nicht aus Riegelahorn zu machen, sondern aus Zwetschge (siehe unten) und keine s/w/s Zierstreifen zu nutzen. Dann wäre der Armrest viel einfacher sauber hin zu bekommen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob mir der stärkere Kontrast zwischen Binding und Zargen/Decke/Boden und das Fehlen der Zierstreifen gefallen würde. Auch hier wäre eure Meinung hilfreich bei der Entscheidungsfindung.


Der Hals soll auch Ahorn werden, dabei bin ich noch unschlüssig ob geriegelt oder nicht. Der Hals könnte geriegelt dann zu viel werden. Andererseits könnte es auch den Gesamteindruck gut verstärken. Was ist eure Meinung dazu?

Als Griffbrett habe ich noch ein schönes Zwetschgenholz hier, dass ich auf einem Treffen 2014 von Holzkarle mitgenommen habe. Der Steg würde dann ebenfalls aus Zwetschge werden. Für das Kopfplattenfurnier habe ich noch keine Endgültige Lösung. Eventuell auch Zwetschge, da ich eigentlich das Holz nicht zu bunt mischen möchte. Dann noch das Plättchen am Halsfuß aus Zwetschge, und es wäre wirklich nur Fichte, Zwtschge und Ahorn verbaut. (think)


Eine Frage treibt mich momentan noch um was die Beleistung angeht:
Ist es möglich das Scalloping auch vor dem Aufleimen mit einem Spindelschleifer zu shapen? Oder mache ich mir da irgendwie den Faserverlauf kaputt und die Stabilität leidet? Falls es so klappen würde, wäre das für mich deutlich einfacher zu bewerkstelligen.


Da der Text nun doch ziemlich lang geworden ist, habe ich Fragen auf die ich mir eine Antwort erhoffe Fett gesetzt um es etwas übersichtlicher zu machen.


Viele Grüße



Stephan

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#2

Beitrag von Gerhard » 30.05.2021, 19:43

Hi Stephan, die Beleistung sieht ganz gut aus, die kannst du sicher so machen. Ich persönlich würde im oberen Bereich zwischen Oberklotz und dem großen Querbalken noch ein Futter einplanen, oder eben den Klotz verlängern, so dass er die Decke unterstützt. Dann kann man auch den Halsstab so einbauen, dass der Zugang durch das Schalloch stattfindet.
Gutes Gelingen,
Gerhard

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#3

Beitrag von Trisman » 30.05.2021, 20:02

Hi Gerhard,
vielen Dank für die Abnahme der Beleistung durch den Profi! Ich dachte der Halsklotz sollte kurz sein um die Schwingung der Decke nicht zu sehr zu beeinflussen. Aber dann mache ich ihn länger. Wie der Einbau des Halsstabes "von hinten" klappt muss ich mir dann noch einmal genau ansehen.
Viele Grüße

Stephan

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#4

Beitrag von Gerhard » 31.05.2021, 08:43

Trisman hat geschrieben:
30.05.2021, 20:02
Hi Gerhard,
vielen Dank für die Abnahme der Beleistung durch den Profi! Ich dachte der Halsklotz sollte kurz sein um die Schwingung der Decke nicht zu sehr zu beeinflussen. Aber dann mache ich ihn länger. Wie der Einbau des Halsstabes "von hinten" klappt muss ich mir dann noch einmal genau ansehen.
Im oberen Bereich (bis zum Schallloch) setzt man eher auf Stabilität als auf Schwingung, und da dort eh das Griffbrett aufgeleimt wird und jegliche Deckenschwingung unterbindet, kann da ruhig eine Deckenunterstützung innen rein. Wie das bei mir aussieht, kannst du dir hier anschauen:
https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 21#p160310

Das mit dem Halsstab gibts ab hier:
https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 75#p161744
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#5

Beitrag von Trisman » 02.06.2021, 20:47

Heute war ich bei Nebelwood und habe das Holz gekauft. Es ist wirklich Riegelahorn geworden. Dazu habe ich eine Decke aus Engelmannfichte mitgenommen, die schön hell ist und gut zum Ahorn passt. Außerdem Material um die Leisten daraus aufzuspalten und ein Stück Zwetschge für die Bridge.
Manuel von Nebelheim ist ein total netter umgänglicher Typ und hat wirklich viel tolles Holz auf Lager. Wer aus der Ecke Kleve kommt sollte dort mal persönlich vorbei fahren, es ist längst nicht alles im Shop gelistet was er vorrätig hat.

Das Griffbrett aus Zwetschge hatte ich ja schon zuhause. Karl-Heinz hatte das damals schon geölt.

Morgen fahre ich zu Jörg und bringe alle Bestandteile auf Dicke und biege mit ihm die Zargen. Ich habe ihm auch schon die CAD Datei geschickt und so wird er morgen auch noch die Außenform auf seiner CNC für mich fräsen. Ich freue mich schon. (dance a)
Dateianhänge
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#6

Beitrag von Simon » 03.06.2021, 10:25

Tolles Holz!
Meinst du du hast keine Probleme mit dem Aufleimen des Griffbrettes, wenn es schon geölt ist?

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#7

Beitrag von Trisman » 03.06.2021, 19:06

Ein ereignisreicher Tag geht zuende.

Ich habe heute Jörgs großzügiges Angebot angenommen und bin morges um 10 Uhr bei ihm aufgeschlagen. Ich habe das Holz und MDF Material für die Form mitgebracht. Er hatte mich schon erwartet und wir sind direkt in den Keller in seine Werkstatt. Und wenn Jörg nicht so ein unglaublich netter Mensch wäre, würde ich ihm diese Werkstatt jetzt neiden. Aber so gönne ich sie ihm von ganzem Herzen und freue mich einfach ganz neidfrei für ihn! :D

Jörg hat nach kurzem Eingangsplausch die MDF Platten auf seine CNC Fräse gespannt und die Form gefräst. Mit einem 1/4 Zoll Fräser wurden aus insgesamt sechs 19mm Platten Innen- und Außenform gleichzeitig gefertigt. Die Biegeform besteht nun aus sechs Platten, die Außenform aus drei pro Seite. Fotos von den fertigen Formen habe ich keine gemacht und die Teile liegen momentan im Auto um am Samstag bei meinen Eltern die Außenform zu verleimen und zu verschrauben und die Zargen einspannen zu können.
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Danach wurden in Jörgs genialem Dickenschleifgerät die Zargen auf 1,8mm geschliffen und anschließend mit der Bandsäge grob auf die Endhöhe gebracht. Jörg hatte hier (wie für im Grunde alles :lol: ) eine Schablone griffbereit.
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Die Zargen kamen dann in den Foxbender. Zuerst bei 150°C, dann kühlten sie im Bender bleibend auf ca 40-50 Grad herunter um dann noch einmal auf 160°C erhitzt zu werden. Nach dem Ausformen hatte die erste Zarge die gewünschte Form, bei der zweiten Zarge wurde nur der Teil bis zur Tallie im Foxbender geformt, mein ausgesuchtes Cutaway ist zu eng im Radius um den Foxbender dafür zu benutzen.
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Dann kam die Nacharbeit des Cutaways am Biegeeisen. Da ich noch nie am Biegeeisen stand und der Radius grenzwertig klein ist, hat Jörg das Biegen der Cutawayspitze übernommen und ich habe nur noch das restliche Stück bis zum Halsansatz ausgeführt.
Jörg bei der Arbeit
Jörg bei der Arbeit
Stephan bei der Arbeit
Stephan bei der Arbeit
Stephan bei der Arbeit
Stephan bei der Arbeit

Am Ende war die Form trotz Jörgs anfänglicher Bedenken, ob das Cutaway so eng formbar ist, ziemlich genau getroffen. Hier noch mit nicht gekürzten Zargenenden, daher sieht es etwas schief aus. An meine Schablone angehalten passen aber beide Seiten sehr gut.
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Während die zweite Zarge im Foxbender lag, haben wir auch noch den Boden und die Decke durch den Dickenschleifer geschickt.
Außerdem hat Jörg mir Decke und Boden noch abgerichtet. Ich hätte meine Hobel nicht vor zwei Jahren an Rouven verkaufen sollen, jetzt hätte ich sie gebraucht... (whistle)

Simon hat geschrieben:
03.06.2021, 10:25
Meinst du du hast keine Probleme mit dem Aufleimen des Griffbrettes, wenn es schon geölt ist?
Und hier kommt wieder der liebe Jörg ins Spiel. Als ich dabei war meine ersten Gehversuche an Biegeeisen zu leisten fragte er mich mit Blick auf das Zwetschgen Griffbrett das ich mitgebracht hatte, welche Mensur ich mir vorgestellt hatte und wie ich sie einsägen wollte. Nach einer eher wagen und scheinbar nicht zufrieden stellenden Antwort von mir ;) :lol: hat er angeboten eines seiner Griffbrettprogramme an der CNC zu laden und mir Griffbrettkontur und Bundschlitze noch schnell zu fräsen. Nachdem ich begeistert angenommen habe, wurde der Griffbrettrohling im Dickenhobel auf 6,5mm gehobelt wobei die gesamte Ölschicht abgehobelt wurde und Jörg hat das Holz mit einer selbstgebauten Vakuumvorrichtung auf die CNC gespannt. Und nach nur knapp 30 Minuten konnte ich zum Schluß des Tages auch noch ein fertig geschlitztes Griffbrett mitnehmen.
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Am Ende dieses Tages bleibt mir nur Jörg noch einmal meinen vollsten Dank auszusprechen! (dbs) (you rock)
Ich habe heute eine Menge gelernt und bin mir sicher, wenn ich diese Hilfe nicht gehabt hätte, wäre ein eigener Versuch Zargen zu biegen schief gegangen und ich hätte schon zu diesem Stadium das Projekt Akustikgitarre aufgegeben.


Viele Grüße


Stephan
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#8

Beitrag von thoto » 03.06.2021, 19:30

Coole Aktion!

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#9

Beitrag von jhg » 03.06.2021, 20:05

War ja fast ein kleines Forentreffen! :D :D

Wie immer eskaliert so was ganz schnell und aus den angesetzten 2-3h wurden dann doch ein paar mehr! Mit ein etwas weniger gesabbel, wären wir auch schneller vorangekommen! :lol: :lol: :lol: Aber ist auf der anderen Seite auch schon mal ganz lustig, wenn man die Leute nicht nur virtuell sondern im realen Leben kennen lernt!

Ich hoffe, du konntest ein bisschen was mitnehmen an Erfahrungen auch wenn ich ziemlich viel in die Hand genommen habe (ist leider eine meiner Schwächen 8) ) - jetzt mache deine Sache gut, damit wir hier auch demnächst noch mal eine schöen Akustikgitarre angucken können!
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#10

Beitrag von Maipenrai » 03.06.2021, 21:17

Danke für die tolle Dokumentation. Der DIY-Maschinenpark ist echt beeindruckend!

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#11

Beitrag von Trisman » 04.06.2021, 10:31

jhg hat geschrieben:
03.06.2021, 20:05
jetzt mache deine Sache gut, damit wir hier auch demnächst noch mal eine schöen Akustikgitarre angucken können!
Ich gebe mein Bestes! Und deine Hilfe ist mein Ansporn für diese Gitarre nicht über 7 Jahre für die Fertigstellung vergehen zu lassen...

Die Hauptarbeit soll zwar in meinen Sommerferien im Juli stattfinden, aber einige Dinge möchte ich schon jetzt am langen Wochenende schaffen.

Da Holz arbeitet dachte ich mir es ist am besten Boden und Decke so schnell wie möglich zu fügen. Und wie ich es mir gedacht hatte, war das perfekte, spaltlose Zusammenlegen nicht mehr möglich, obwohl es gestern in Jörgs Werkstatt schwierig war die Verbindungsstelle überhaupt zu sehen. Ein paar Züge mit einem Schleifklotz am unteren Ende des Bodens hat dann aber geholfen, so dass ich spaltfrei verleimen konnte.
Ich habe dazu eine Methode von Gerhard verwendet, die er hier zeigt: https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... =75#p78871
Die Einfachheit hat mir sehr gut gefallen und der Leim der Bodenfuge trocknet gerade. In ein paar Stunden, wenn der Platz auf dem Balkon wieder frei ist werde ich dann noch an die Decke verleimen.
Das Kreppband ist ordentlich unter Spannung
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Da ist die Literatur aus dem Studium doch noch für etwas gut...
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#12

Beitrag von Trisman » 04.06.2021, 17:09

Da ich leider nicht alles an Werkzeug hier in der kleinen Mietwohnung habe, ist für heute erstmal Schluss. Ich hoffe ich schaffe es morgen bei meinen Eltern die Außenform fertig zu bauen und die Zargen einzuspannen, damit sie sich nicht mehr verformen können.

Decke und Boden sind verleimt und die getrockneten Leimüberstände beigeschliffen.
Zum Abschluss für heute noch einmal bessere Aufnahmen vom gefügten, befeuchteten Holz mit der Form aufgelegt. Es geht ziemlich in die Richtung wie ich es mir vorgestellt habe. Ich hoffe dass beim Bau keine Katastrophen passieren und ich aus dem Holz (bald) eine spielbare Gitarre erhalte.
Engelmannfichten Decke
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Riegelahorn Boden
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#13

Beitrag von Arsen » 04.06.2021, 22:29

Trisman hat geschrieben:
03.06.2021, 19:06
Ich hätte meine Hobel nicht vor zwei Jahren an Rouven verkaufen sollen, jetzt hätte ich sie gebraucht... (whistle)
Ohje :lol:
Aber bei mir fühlen sie sich auch sehr wohl (whistle) 8)

Übrigens tolle Arbeit und tolle Doku bisher (dance a)
Gruß, Arsen

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#14

Beitrag von Trisman » 04.06.2021, 22:47

Ich konnte nicht anders und musste mir heute einen neuen Hobel bestellen um die nächsten Arbeiten einfacher durchführen zu können.
Ich habe mich jetzt für einen Bridge City HP-8 Mini entschieden. Der ist nur 1/3 so schwer wie andere Metall Einhandhobel und da ich vorhabe die Bindings selbst herzustellen ist die Dickenhobelfunktion natürlich auch sehr nützlich.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#15

Beitrag von Yaman » 05.06.2021, 09:25

Trisman hat geschrieben:
04.06.2021, 22:47
Der ist nur 1/3 so schwer wie andere Metall Einhandhobel
Warum ist das wichtig für dich, zumal bei der Größe des Hobels?

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#16

Beitrag von Trisman » 05.06.2021, 09:44

Ich habe am Donnerstag bei Jörg noch einmal den Juuma Einhandhobel in der Hand gehabt, den ich ja schon kenne. Außerdem noch einen selbstgebauten etwa gleich großen aus Holz, der deutlich leichter ist. Der lag meiner Meinung nach einfach angenehmer in der Hand. (Was das Gewicht betrifft. Die Form außen vor gelassen)
Wenn ich damals mit meinem Juuma längere Zeit gearbeitet habe, ist mir teilweise schon der Arm schwer geworden. Außerdem fand ich es durch das Gewicht bei filigraneren Arbeiten teils schwer zügig zu arbeiten.
Das sind aber subjektive Eindrücke, ich denke das wird jeder anders empfinden.
Es kann natürlich sein, dass das Gewicht von HP-8 jetzt zu leicht ist, oder dass er für mich von der Form her total schlecht in der Hand liegt, das werde ich aber erst durch ausprobieren feststellen können.


PS: Mir ist natürlich auch klar, dass die Masse dabei hilft gleichmäßig und gut durchs Holz durchzuziehen. In einem Review, dass ich zum HP-8 gesehen habe wurde das auch angesprochen. Der Tester meinte aber, dass der erhöhte Kraftaufwand ohne den zusätzlichen Schwung durchs Holz zu kommen nicht so schwer wiegen würde wie die Krafteinsparung durch das niedrigere Gewicht.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#17

Beitrag von Arsen » 05.06.2021, 10:22

Bin schon gespannt wie du den HP-8 findest.

Ich kann das mit dem Gewicht übrigens nachvollziehen, auch wenn das erstmal komisch wirkt - einen 2-3 kg #6 oder #62 schiebt man ja schließlich auch ohne Probleme vor sich her.
Ich finde, dass der Einhandhobel beim anheben immer schief am Handgelenk hängt und das mit der Zeit unangenehm wird und die Finger verkrampfen. Man hat halt nicht so einen ergonomischen Griff wir bei den größeren Hobeln.
Das ermüdet nach einer halben Stunde wirklich mehr als stundenlanges Hobel mit einem Zweihand-Hobel...
Gruß, Arsen

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#18

Beitrag von Trisman » 05.06.2021, 15:52

Heute habe ich leider nicht so viel bei meinen Eltern geschafft wie ich es vorhatte. Die Außenform ist nun komplett fertig, aber es fehlen noch die Pressbeilagen innen. Ich habe es leider auch nicht mehr geschafft die Zargen abzulängen um sie schon in die Form zu legen.

Ich bin beim Formbau nach dem Vorbild von Jörg vorgegangen. Zwischen den MDF Platten liegen kleine Riegel. Oben und unten sind sie jeweils auf der einen Seite fest verschraubt, auf der anderen Seite geht eine Schlossschraube durch die Riegel und hält die Form so zusammen.

Jörg hatte für das Cutaway die Lösung einen Schlitz zu Sägen wo die Cutaway Zarge auf die Form trifft um die Form zu halten. Er hatte aber auch ein herausnehmbares Cutaway bei sich herumliegen. Irgendwie hat es mich nicht los gelassen, dass ich die Lösung mit dem herausnehmbaren Stück besser fand. Mein Bruder war so nett und hat mir das Stück 3x auf der CNC Fräse in der Firma gefräst.

Der Zusammenbau hat länger gedauert als gedacht, und da ich dann zu einer Hausbesichtigung musste war leider keine Zeit mehr für den Rest. Mit etwas Glück schaffe ich es in der nächsten Woche noch einen Nachmittag bei meinen Eltern weiter zu arbeiten.
Dateianhänge
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#19

Beitrag von Trisman » 14.06.2021, 15:15

Leider bin ich bisher noch nicht weiter gekommen. :? Da die Zargen ein kleines bisschen zurückgefedert sind, habe ich mir günstig ein Biegeeisen bei Ebay Kleinanzeigen besorgt und werde dann noch einmal vorsichtig nachbiegen, wo es nötig ist. So möchte ich die Spannung beim einspannen in die Form möglichst gering halten.

Eine Frage habe ich allerdings noch, da ich gerne bald bei Rall noch fehlende Dinge bestellen möchte:

Welche Wölbungsstöcke soll ich kaufen? Klassisch wäre wohl 20' und 28'. Was wäre eine gute Wahl für die Westerngitarre, aber dann auch universeller für eventuelle spätere Projekte nutzbar? (Konzertgitarre, Ukulele...) Falls es ohne Kompromisse eine universelle Lösung gibt würde ich die bevorzugen. Wenn das nur mit biegen und brechen machbar ist, gehe ich jetzt hier für die Gitarre den bestmöglichen Weg und kaufe dann ggf. bei Bedarf noch einen passenden Wölbungsstock nach.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#20

Beitrag von Gerhard » 15.06.2021, 12:46

Trisman hat geschrieben:
14.06.2021, 15:15
Welche Wölbungsstöcke soll ich kaufen? Klassisch wäre wohl 20' und 28'. Was wäre eine gute Wahl für die Westerngitarre, aber dann auch universeller für eventuelle spätere Projekte nutzbar? (Konzertgitarre, Ukulele...) Falls es ohne Kompromisse eine universelle Lösung gibt würde ich die bevorzugen. Wenn das nur mit biegen und brechen machbar ist, gehe ich jetzt hier für die Gitarre den bestmöglichen Weg und kaufe dann ggf. bei Bedarf noch einen passenden Wölbungsstock nach.
Ich hab hier einen 15 & 28 liegen, wobei ich den nur für die Bodenwölbung verwende, in diesem Fall den 15er. Meine Decken baue ich auf der Solera, die hat irgendwas um die 6-8m Wölbung, wenn ich mich nicht irre. Das wären dann ca. 20 - 26 Fuß. Meine Decken sind aber auch relativ stark vorgewölbt.
Ich finde für den Boden die 15 sehr elegant, was man aber beachten muss: Je stärker die Wölbung, desto schwieriger ist es auch die Randeinlagen sauber einzuleimen.
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#21

Beitrag von Trisman » 15.06.2021, 15:30

Vielen Dank Gerhard!
In dem Fall werde ich wohl bei den 20 und 28 bleiben. Noch kleiner zu werden im Radius und mir die Arbeit mit den Randeinlagen unnötig schwerer zu machen muss ich mir für die erste Akustische nicht antun. Nachkaufen geht ja immer, falls ich doch noch irgendwann eine andere Wölbung brauche.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#22

Beitrag von Groover13 » 16.06.2021, 17:24

Hallo zusammen,
auch mich hat Jörg auf meinen ersten Schritten als Geburtshelfer begleitet.
Dadurch ist mir meine erste Gitarre erstaunlich gut gelungen.
Nochmal vielen Dank dafür....
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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#23

Beitrag von Trisman » 30.06.2021, 21:02

Noch bevor es richtig los geht kommt ein Rückschlag. Die Biegung am Cutaway war wohl wie Jörg vermutet hatte zu eng. heute war ich kurz bei meinen Eltern und habe die Zarge in die Hand genommen. Dabei ist mir ein Splitter in den Finger gestochen und als ich das ganze genauer angesehen habe ist mir aufgefallen, dass entlang der Rieglung mehrere Risse entstanden sind. Fotografieren war schwierig, ein bissichen sieht man es aber. In der Realität ist es leider noch deutlich mehr und auch nicht nur der eine Riss.
IMG_0738.JPG
Da ich auch noch einmal etwas nachbiegen müsste weil sich, wie oben geschrieben, die Zargen wieder etwas zurückgefedert haben habe ich Angst, dass die Risse noch größer werden. Ich überlege die Zargen erst einmal zur Seite zu legen und mit etwas mehr Übung für eine spätere Gitarre zu verwenden.
Das Cutaway ist wie im ersten Post geschrieben so für mich perfekt und ich würde die Biegung ungern größer machen. Meine Überlegung ist nun einen Versuch mit laminierten Furnierzargen zu starten. Das Furnier lässt sich ja leichter um engere Radien biegen. Mit dem Laminieren habe ich mich schon im Skateboardbau beschäftigt und auch einige Laminate aus Furnier erfolgreich hergestellt. Ich werde mir in den nächsten Tagen weitergehende Gedanken dazu machen.
Ich fahre eventuell mal bei Furnier Koch hier in Dortmund vorbei und schaue was die dort so Schönes liegen haben.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#24

Beitrag von Yaman » 30.06.2021, 22:27

Trisman hat geschrieben:
30.06.2021, 21:02
Ich fahre eventuell mal bei Furnier Koch hier in Dortmund vorbei und schaue was die dort so Schönes liegen haben.
Liegen haben die viel Schönes, allerdings kann man keine einzelnen Furnierblätter kaufen. An der Furnierschere liegen aber immer Reststücke und kleinere Mengen, die man günstig bekommen kann.

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Re: Lissa: Lefthand mit Cutaway

#25

Beitrag von Gerhard » 01.07.2021, 08:48

Kannst du die Risse eventuell zubügeln?

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