Thinline Archtop à la Byrdland

Das Board für eure Bauberichte!

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#226

Beitrag von Bine » 30.12.2010, 22:22

irgendwer hat geschrieben: Die Unordnung wird nur dann weniger, wenn man nen Teil des Saustalls nach draussen befördert.

Wahre Worte, gelassen ausgesprochen ! Bild

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#227

Beitrag von 12stringbassman » 30.12.2010, 22:27

Jungs, Ihr seid echt der Hammer!

Das mit der Entropie ist wirklich ein Kreuz. Ein(e) perfekt aufgräumte Werkstatt/Schreibtisch/Arbeitsplatz/Küche verwandelt sich in meiner Anwesenheit regelmäßig innerhalb weniger Minuten in ein absolutes Chaos. Das geht von ganz alleine. Das scheint wirklich ein Naturgestz zu sein (whistle)

BTW: Ich fotografiere bewusst immer nur den Teil der Werkstatt, in dem die Entropiewerte in einem halbwegs verträglichen Maß bewegen.
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#228

Beitrag von irgendwer » 31.12.2010, 09:44

12stringbassman hat geschrieben: Das mit der Entropie ist wirklich ein Kreuz. Ein(e) perfekt aufgräumte Werkstatt/Schreibtisch/Arbeitsplatz/Küche verwandelt sich in meiner Anwesenheit regelmäßig innerhalb weniger Minuten in ein absolutes Chaos. Das geht von ganz alleine. Das scheint wirklich ein Naturgestz zu sein
Das ham wir doch gelernt(Naturgesetz), das die Entropie insgesamt nur zunehmen kann(oder gleichbleiben), verringern geht nur durch Transport über die Systemgrenzen.

Aber beruhig dich, die Entropie ist ja eigentlich nur eine Krücke für Thermodynamiker, die sich anders nicht zu helfen wissen.
Und um Ingenieursstudenten zur Verzweiflung zu treiben.

Gruss, Max

P.S: Es geht auch noch ganz anders. Zieh die Systemgrenzen anders! Wenn die Unordnung in einer Ecke liegt, gehört die Ecke halt nicht dazu -> die Werkstatt ist aufgeräumt. Freiheiten eines Thermodynamikers.
Irgendwer wird irgendwann irgendwo die Weltherrschaft an sich reissen. Irgendwie klappt das schon. Irgendwelche Leute gibt's irgendwie überall. Irgendeine Idee hat irgendwer schon.

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#229

Beitrag von 12stringbassman » 31.12.2010, 17:55

Mühsam ernährt sich das Eichhörchnen. Langsam und zäh nähere ich mich der Zielgeraden.

Der Halsfuß bekam heute seine Endkappe.
Endkappe
Endkappe
Mit Geigenbauerhobel, Ziehklinge und Schleifpapier deute ich am Rand von Boden und Decke einen leichten Gegenschwung (Recurve) an.
Recurve
Recurve
Zuviel soll es nicht sein, da es sich ja um eine hauptsächlich elektrisch zu betreibende Gitarre handelt, und ich will mir ja kein Feedback-Monster bauen ;)
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#230

Beitrag von liz » 01.01.2011, 09:02

12stringbassman hat geschrieben: Mit Geigenbauerhobel, Ziehklinge und Schleifpapier deute ich am Rand von Boden und Decke einen leichten Gegenschwung (Recurve) an. Zuviel soll es nicht sein, da es sich ja um eine hauptsächlich elektrisch zu betreibende Gitarre handelt, und ich will mir ja kein Feedback-Monster bauen ;)
Besteht da ein zusammenhang? Schicke Ferse!
Lg

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#231

Beitrag von 12stringbassman » 01.01.2011, 09:22

Servus Gerhard! A guat's nei's!

Ja, es steht geschrieben, dass der akustische Klang einer Archtop durch das Ausformen der Recurve "gestimmt" werden könne. Die "Randeinspannung" von Boden und Decke werden gezielt geschwächt, wodurch beide freier schwingen können.
Benedetto schreibt dazu:
Benedetto hat geschrieben:The re-curve will increase the resiliency/flexibillity of both plates, vital to the development of the instrument's voice.
Natürlich fangen sie sich dann aber auch den Luftschall aus dem Ämp leichter ein und geben diese Schwingung an die Saiten weiter => je Recurve desto Feedback.

Aber für mich ist das alles nur reine Theorie, in Wirklichkeit habe ich davon keine Ahnung ;) Ich mache das jetzt mal so, und die nächste bekommt dann eine stärkere Recurve und dann werden wir es sehen (bzw. hören)
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#232

Beitrag von liz » 01.01.2011, 14:29

Ja ebenfalls a guads neichs!
12stringbassman hat geschrieben: die nächste bekommt dann eine stärkere Recurve und dann werden wir es sehen (bzw. hören)
Aha, da steht schon das nächste Projekt an :D Interessant das mit dem Recurve (für mich eigentlich ein Begriff aus dem Bogensport). Klingt eigentlich alles logisch. Machst du das am Boden also auch? Ich denk ich sollt mir das Buch auch kaufen..

lg Gerhard

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#233

Beitrag von 12stringbassman » 01.01.2011, 15:08

liz hat geschrieben:JInteressant das mit dem Recurve (für mich eigentlich ein Begriff aus dem Bogensport).
Die Antiquitätenfälscher hier im Forum nennen die Hohlkehle ringsrum am Rand der Decken ihrer Paulas "Depression". Diesen Begriff fand ich dann doch zu deprimierend ;) "Recurve" beschreibt sowohl die nach vorne gebogenen Enden der Wurfarme eines Bogens, wie auch den "Gegenschwung" der Deckenwölbung im Randbereich ganz gut, finde ich.

Ja, auch der Boden bekommt eine Hohlkehle.

Das Buch ist wirklich gut.
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#234

Beitrag von 12stringbassman » 01.01.2011, 19:02

Heute habe ich mich (neben dem Kopfplatten-Inlay, aber das wird erst morgen präsentabel sein, hoffentlich) weiterhin mit der Hohlkehle und dem Feinschliff beschäftigt.
Streiflicht kann so grausam sein. Kaum ist der Staub weg, sieht man die ganzen kleinen Unebenheiten.
Aber die Hohlkehle ist so schön zu sehen.
Auch auf der Rückseite.
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#235

Beitrag von Lumpi » 01.01.2011, 19:13

Schönes Bäuchle hast du der Gitarre da geschnitzt und geschliffen. Weiter so! Cooles Projekt! (clap3)

Gruß
Lumpi

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#236

Beitrag von Otz » 01.01.2011, 21:16

Kriegst Du die kleinen Dellen noch weg? Wie machst Du das?

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#237

Beitrag von 12stringbassman » 01.01.2011, 22:39

OTZ hat geschrieben:Kriegst Du die kleinen Dellen noch weg? Wie machst Du das?
Weiß ich noch nicht. Im Streiflicht schaut das wirklich dramtisch aus, bei normaler Beleuchtung ist davon fast nix zu sehen. Ich werde wohl hie und da noch mit der Ziehklinge drüber streicheln. Die Lady soll ja keine Cellulite haben ;)
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#238

Beitrag von 12stringbassman » 02.01.2011, 17:36

Die Unebenheiten sind beseitigt. Feingeschliffen, gewässert und feinstgeschliffen ist sie auch.

Hier die letzten Bilder in Naturblond:
Das Kopfplatten-Inlay soll ein strahlender Edelstein in Oktaeder-Form sein, aus Permutt und Abalone mit Strahlen aus Kupfer.
Dann kam die schwarze Beize:
Hier kann man erahnen, wie ich mir das Endergebnis vorstelle:
Das versaute Binding muss natürlich wieder sauber gewischt werden (die Beize geht vom Kunststoff aber gut ab). Vielleicht streichle ich nochmal mit 320er oder 400er Schleifpapier drüber, eventuell in der Mitte des rückseitigen Bauches und der Mitte der Halsrückseite etwas mehr und mache dann noch eine Lage Blau drüber.

Verwendet habe ich wasserlösliche Tütenbeize von Clou.
Mit Spiritusbeize habe ich (an einem Reststück) einen Versuch unternommen, der aber äußerst unbefriedigend ausfiel. Der Farbton war viel zu blass, vor allem auf der Fichte.

Jetzt lasse ich sie aber erstmal über Nacht trocknen. (da wird jahrelang gelagertes und getrocknetes Tonholz verarbeitet und dann wird es mit wässriger Pampe eingesaut :roll: )
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#239

Beitrag von Ganorin » 02.01.2011, 17:44

Toll!!!
Wie hast Du denn das diamanteninlaygemacht (die Streifen!), hast Du da ein close-up?
Danke
Alex

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#240

Beitrag von 12stringbassman » 02.01.2011, 17:52

Ganorin hat geschrieben:hast Du da ein close-up?
Kein herzeigbares :roll: und jetzt isses abgeklebt.
Hier eine Ausschnittvergrößerung aus dem ersten Foto:
Die Strahlen sind aus 0,6mm starkem Kupferblech. Ich habe mit der Spitze der Japansäge (mit der ich auch die Bundschlitze säge) Schlitze gekratzt und ca. 2mm breite Streifen aus dem Blech eingeklopft, mit Epoxy und Schleifstaub zugeschmiert und dann die ganze Sauerei bündig gefeilt. All zu genau darf man aber nicht hinschauen (whistle)
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#241

Beitrag von pl-guitars » 02.01.2011, 19:09

sieht schick aus, vor allem die geriegelten Zargen.
Kann man die Laminatstreifen im Hals noch sehen?

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#242

Beitrag von 12stringbassman » 02.01.2011, 19:11

12stringbassman hat geschrieben:Vielleicht streichle ich nochmal mit 320er oder 400er Schleifpapier drüber, eventuell in der Mitte des rückseitigen Bauches und der Mitte der Halsrückseite etwas mehr und mache dann noch eine Lage Blau drüber.
Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen ;)

Gesagt, getan:
pl-guitars hat geschrieben:Kann man die Laminatstreifen im Hals noch sehen?
Die Trennfurniere sind leider kaum noch zu sehen :cry: Soll ich nächstes Mal Kupfer- oder Edelstahlblech mit einlaminieren? :lol:
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#243

Beitrag von Poldi » 02.01.2011, 19:56

Das sieht doch schon mal super aus.
Bist Du mit der blauen Beize direkt über die schwarze gegangen, oder hast Du die schwarze vorher angeschliffen?

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#244

Beitrag von 12stringbassman » 02.01.2011, 20:20

Poldi hat geschrieben:...oder hast Du die schwarze vorher angeschliffen?
Ich habe nur leicht mit dem 400er drübergestreichelt. In der Mitte etwas mehr als an den Enden. Mache ich aber evt. nochmal.
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#245

Beitrag von liz » 02.01.2011, 20:54

Wow, das ist ja ein heftiger optischer Wandel!! Wird cool das bläulich schwarze. Ich hätte jedoch die Decke Naturfarben gelassen - Geschmacksfrage. Schönes Inlay! (clap3)
Lg

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#246

Beitrag von madbiker » 02.01.2011, 21:02

liz hat geschrieben:Wow, das ist ja ein heftiger optischer Wandel!! Wird cool das bläulich schwarze. Ich hätte jedoch die Decke Naturfarben gelassen - Geschmacksfrage. Schönes Inlay! (clap3)
Lg
Oh ja, hätte ich auch gemacht. Die helle Decke war sehr schön, aber wohl nicht böse genug, oder? :)
Lasst die Späne fliegen !

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#247

Beitrag von 12stringbassman » 02.01.2011, 23:43

Ich hab hier noch eine Decke liegen die wesentlich feinjähriger ist. Die zweite Archtop wird blond, wie ich das schon ganz am Anfang angkündigt habe.

Brother & Sister, Blacky & Blondie sozusagen ;)
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#248

Beitrag von 12stringbassman » 03.01.2011, 19:11

Heute Mittag habe ich den Rest der Gitarre mit 400er leicht geschliffen und dann satt mit blauer Beize eingerieben.

Dann wollte ich mal eben schnell das Binding sauber machen.
12stringbassman hat geschrieben:Das versaute Binding muss natürlich wieder sauber gewischt werden (die Beize geht vom Kunststoff aber gut ab).
Das ist der Witz des Tages. :badgrin: :lol: :roll:
2,5h bin ich mit der Ziehklinge und einen kleinen Schnitzmesser drangesessen und habe jeden einzelnen damned fu**ing Zentimeter of Binding saubergekratzt. :evil:
Die Beize hat sich in den kleinen Kratzern, die vom Schleifen übrig bleiben, richtiggehend verkrallt. Einfach abwischen ging nicht. Es muss eine dünne Schicht abgeschabt werden.

Dann habe ich die ersten zwei oder drei Aufträge Auro 121 drüber gestrichen.


Und dann habe ich mir ein Bier aufgemacht ;)



Und dann habe ich auf Geheiß meines Weibes diese Fotos gemacht:
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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#249

Beitrag von aljosha » 03.01.2011, 19:21

Ne schwarze Gitarre, wie kann man nur :D
Sieht gut aus, aber der Boden schaut irgendwie Fleckig aus
ist das nur auf den Bildern?

lg, aljosha

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Re: Thinline Archtop à la Byrdland

#250

Beitrag von Bine » 03.01.2011, 19:21

12stringbassman hat geschrieben:
12stringbassman hat geschrieben:Das versaute Binding muss natürlich wieder sauber gewischt werden (die Beize geht vom Kunststoff aber gut ab).
Das ist der Witz des Tages. :badgrin: :lol: :roll:

Jepp ! Eigentlich wollten wir noch was bei Tageslicht unternehmen, aber das hat sich erledigt :( (Bitte Beileidsbekundungen ;) )

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