Stingray Mk2

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Stingray Mk2

#1

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 12:19

Nach längerer Pause (Ihr wisst schon warum) gibt's von mir auch mal wieder einen Bauthread!

Mein Stingray gefällt mir ja nach wie vor sehr gut, was Klang und Bespielbarkeit angeht. Mein Lieblingsbass seit Längerem. Allerdings will ich den Lack neu machen, weil das eigentlich angedachte Blueburst viel zu dunkel geworden ist und der dämlicherweise verwendete NC-Lack etwas vergilbt ist und das wenige Blau einen Grünstich hat :roll: :oops:
Und weil dieser Bass eben mein Lieblingsbass ist, kann ich ihn natürlich nicht so einfach zum Lackieren auseinandereißen ohne vorher einen Ersatzbass einsatzbereit zu haben :roll: 8) :shock:

Also muss eine neuer Stingray her: leichter als der erste, aus Holz das schon da liegt. Ansonsten alles gleich: Elektonik, Hals, Hardware etc.

Hals samt Griffbrett aus Vogelaugenahorn, Korpus aus leichtem Abachi (die selben Kanthölzer aus unserem ehemaligen Brotzeitstüberl aus denen ich auch die Flying V und die Explorer gebaut habe).
Hälse für Stingray und Preci
Hälse für Stingray und Preci
Weil ich immer noch den unvollendeten :roll: roten Glitzer-Preci rumliegen habe, bekommt der auch gleich noch einen neuen Hals ....
Griffbrett-Rand absägen
Griffbrett-Rand absägen
Der rote Glitzer-Preci kriegt eine Griffbrett aus Zwetschge (von Karlheinz) mit roten Dots .....
Der rote Glitzer-Preci kriegt eine Griffbrett aus Zwetschge (von Karlheinz) mit roten Dots .....
bündig fräsen und dann ab in die Tonne ??
bündig fräsen und dann ab in die Tonne ??
Bundstäbchen aus schnödem Neusilber (die Rolle muss ja irgendwann mal aufgebraucht werden)
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Re: Stingray Mk2

#2

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 12:27

Weil das Abachi zwar schön leicht aber dafür recht weich ist, kommt in die Mitte (da wo die wichtigen Dinge festgeschraubt werden) ein Stück Ahorn rein:
In meinem Holzlager liegt ein ganzer Stamm einer Birke, die ich vor Jahren eigenhändig gefällt habe. Knapp über der Wurzel hat der Stamm eine schöne Maserung:
auftrennen
planhobeln und fügen
Der Korpus bekommt natürlich, so wie sich das gehört, eine abgeschrägte Armauflage. Dazu muss der Aufleimer gebogen werden. Mit Wasser und Heißluft
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Re: Stingray Mk2

#3

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 12:29

Birke kann auch schön sein!
ohne Worte. .....
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Re: Stingray Mk2

#4

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 12:31

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, ich bin schon seit dem Sommer an dem Bau dran, deswegen kommt heute eine kleine Zusammenfassung.

E-Fach-Deckel ausfräsen und einpassen
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Re: Stingray Mk2

#5

Beitrag von Simon » 25.11.2019, 12:50

Yeah, endlich wieder ein Bauthread von dir! Aber ich seh viel zu wenig Trennfurniere, das kann dich doch auf Dauer nicht glücklich machen,..... ;)

Und wie hast du denn den Deckel gemacht? Ich kapier es grad nicht (kann auch daran liegen das ich krank daheim lieg) :)

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Re: Stingray Mk2

#6

Beitrag von Poldi » 25.11.2019, 12:51

Schön wieder was von Dir zu lesen/sehen Haisl.
Gutes Gelingen erst mal.

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Re: Stingray Mk2

#7

Beitrag von penfield » 25.11.2019, 13:32

Schönes Holz der Aufleimer, dass man das in der Dicke noch biegen kann ist interessant.
Interessant ist auch die eFach Erstellung. Wie hast du das genau gemacht?

@Simon:. Baldige Besserung
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Re: Stingray Mk2

#8

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 14:05

@Simon Gute Besserung! Und wart's ab, ganz ohne Streifen geht's auch hier nicht ab ..... 8) ;)

@Simon & @penfield :
Da muss ich kurz nachdenken und mein Notizbuch zurate ziehen:
(das sind genau die Sachen, für die so ein altmodisches, voll analoges und drahtloses Notizbuch gut ist!!)

zuerst den Deckel herstellen, aus mehrfach kreuzweise verleimten, verschiedenfarbigen Furnieren (Simon!).
Diesen Deckel als Frässchablone verwenden um mit einem Bündigfräser eine 1:1 Kopie herzustellen (ginge auch ohne, aber so bleibt der Deckel unbeschädigt, falls beim Fräsen was schiefläuft).
Damit mit einem Falzfräser mit Anlaufkugellager eine rundum z.B. 6mm kleinere Schablone fräsen. Diese auf den Body spaxen und mit einem Nutfräser und Kopierhülse abfahren. In meinem Fall Fräser-ø 6mm, Hülsen-ø 7,8mm => Differenz/2=0,9mm => Ausfräsung ist 6,9mm größer als die Schablone. Mit ein paar Toleranzen hin und her und leicht außermittig montierter Kopierhülse passt's dann ganz gut. Lack kommt ja auch noch drauf!

@penfield die Birke ließ sich völlig einfach und ohne zu mucken biegen. Der Aufleimer war ja nur ca. 8mm dick, und mit einer Heißluftpistole wurde das feuchte Holz schnell so weich, dass es sich mit ein paar Zwingen locker in Form bringen ließ. Ganz ohne Kerben und Nuten auf der Rückseit und was man da nicht alles so sieht :roll:
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Re: Stingray Mk2

#9

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 14:17

Damit man die Leimfuge zwischen Korpus und Aufleimer nicht sieht, macht man was? Eine Randeinlage (vulgo: "binding"). In diesem Fall aus ABS-Kunststoff, und damit's nicht zu einfach wird, mehrstreifig (SIMON!!!):
Der zweite Tonabnehmer ist noch auf dem Postweg. Die Hardware wird vernickelt, soweit lieferbar.
Schaut ja schon mal ganz passabel aus, sofern man nicht zu genau hinschaut :roll: :oops: :cry:
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Re: Stingray Mk2

#10

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 14:25

"Ganz passabel" ist natürlich nicht gut genug, also alles nochmal runtergefräst :evil:
und neu eingeklebt und fixiert
Ob Eddie van Halen wohl so auf die Idee mit seinen bunten Streifen-Gitarren kam?
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Re: Stingray Mk2

#11

Beitrag von 12stringbassman » 25.11.2019, 14:28

so kann man's halbwegs lassen:
In alle Stellen, in die später eine belastete Schraube reinkommt, wird ein Buchendübel geleimt.
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Re: Stingray Mk2

#12

Beitrag von Drifter » 25.11.2019, 14:43

Krass!

Da bin ich mal gespannt.

lG

Norbert

P.S.: @Simon baldige Besserung!

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Re: Stingray Mk2

#13

Beitrag von Simon » 25.11.2019, 15:52

Ah danke für die Erklärung mit der Schablone! Eine tolle Art!! (clap3)

und toller Fortschritt bisher, die Birke ist ja wirklich grandios schön! Wird der Bass hinten deckend lackiert? und welche Farbe bekommt die Decke?

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Re: Stingray Mk2

#14

Beitrag von Rallinger » 25.11.2019, 15:55

Sweet! Wirklich, sehr schön. Und cooles Holz, diese Birke.

Seh ich das richtig dass du den Halstonabnehmer weiter Richtung Bridge verlagert hast als beim Original?

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Re: Stingray Mk2

#15

Beitrag von Gerhard » 25.11.2019, 15:59

So eine Birke suche ich schon seit langem für Akustikgitarren. Die ist echt schön!! Und tolle Arbeit. Wozu der Buchendübel? Hält besser?

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Re: Stingray Mk2

#16

Beitrag von micha70 » 25.11.2019, 16:08

Heute ist doch noch gar nicht Donnerstag damit der neue Blockbuster ins Kino kommt (think) Egal, Klappe halten, hinsetzen und genießen :D

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Re: Stingray Mk2

#17

Beitrag von Lollipop » 25.11.2019, 19:39

Sehr cool. So macht der Feierabend spass; mal wieder einen Baubericht von Dir zu verfolgen!

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Re: Stingray Mk2

#18

Beitrag von penfield » 25.11.2019, 22:38

Danke für die Erläuterungen, jetzt ist alles klar.
Das Binding ist super!
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Re: Stingray Mk2

#19

Beitrag von Poldi » 26.11.2019, 05:57

penfield hat geschrieben:
25.11.2019, 22:38
Danke für die Erläuterungen, jetzt ist alles klar.
Das Binding ist super!
dito. (dance a)

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Re: Stingray Mk2

#20

Beitrag von Rallinger » 26.11.2019, 09:33

Servus Hias, ohne den Dingen jetzt vorgreifen zu wollen ... ich hab mir mal das Konzept des Preamps angesehen, das in deinem anderen Sting steckt und das ja auch hier zum Einsatz kommen soll. Einen Schaltplan zu lesen ist jetzt nicht gerade meine Stärke. Aber wenn ich es richtig verstehe, siehst du keine aktiv/passiv Wahlschaltung vor. Stattdessen sitzt das Tone-Poti fix vor der ersten Verstärkerstufe des Preamps. Die Klangregelung des Preamps dürfte ähnlich wie beim originalen Stingray eine Kuhschwanz-Charakteristik haben. Right?

Mir ist nicht ganz klar warum du das so löst. Auf den ersten Blick (auch auf den zweiten und dritten ;-)) wirkt das auf mich ein wenig widersprüchlich. Weil die Höhen vor dem Preamp zu beschneiden, um sie dann ggf im Preamp wieder zu boosten ... bringt das klangliche Vorteile? Oder macht es einen klanglichen Unterschied, ob du die Höhen passiv absenkst oder per Preamp? Sicher bringt das Tonepoti auch im aufgedrehten Zustand eine Belastung der Pickups. Aber wenn ich es richtig sehe hast du ja schon am Megaswitch für jede Schaltkombi der Tonabnehmer eine dezidierte R/C Kombination vorgesehen, die diese Aufgabe eigentlich schon übernommen hat.

Also, egal in welche Richtung des Tonepotis ich schaue (also ob Richtung Pickups oder Richtung Preamp) irgendwie wirkt es auf mich immer "doppelt gemoppelt". Nach allem was ich von dir bisher gesehen habe, machst du das aber nicht aus Jux und Dollerei, oder "weil du es halt kannst". Du hast dir mit Sicherheit was dabei gedacht. Ich kann's nur nicht ganz nachvollziehen.

Was ist denn des Pudels Kern? Würde mich brennend interessieren. Danke!

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Re: Stingray Mk2

#21

Beitrag von 12stringbassman » 26.11.2019, 15:01

@Gerhard von dieser Birke liegt noch der größte Teil des Stammes hier vor meiner Werkstatt ..... ;)

@Buchendübel:
Das Abachi ist zwar schön leicht und lässt sich gut bearbeiten, aber Schrauben halten nicht wirklich gut. Also habe ich überall da, wo später wichtige Schrauben reinkommen (Gurtpin, Buchsenblech, E-Fach-Deckel .... ) Buchendübel eingeleimt. Vui huift vui :badgrin: :roll:

@Rallinger:
Den Preämp damals habe ich in Unkenntnis der tatsächlichen Funktion des Originals an meine niederohmigen Pickups angepasst und vermeintlich "verbessert". Die EQ-Schaltung ist unverändert wie im Original, nur alle R-Werte sind um Faktor 10 kleiner und die C-Werte entsprechend 10-fach größer. Davor ist ein linearer Verstärker und da davor kommt das RC-Glied und der Tone-Regler. Und der ist so dimensioniert, dass er nicht einfach nur dumpf macht, sondern die Resonanz etwas nach unten verschiebt. Klingt gut und ist auch in Kombination mit dem Kuhschwanzregler des EQ sinnvoll einzusetzen.

Der zweite Tonabnehmer ist in Etwa da, wo er sich auch auf Warwick $$-Bässen befindet.
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Re: Stingray Mk2

#22

Beitrag von 12stringbassman » 26.11.2019, 15:07

@Simon Mit der Farbgebung bin ich mit mir noch nicht ganz im Reinen. Entweder wird nur klar lackiert, bestenfalls leicht gelblich-hellbraun abgetönt.
Oder die Rückseite wird mahagonie- oder nussbaum-farben gebeizt und/oder lackiert und die Vorderseite bekommt ein Tobacco-Burst (lackiert, nicht gebeizt!!!).

Ich muss erst mal Muster machen ..... :roll: (think)

Viele Grüße

vom Hias
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Re: Stingray Mk2

#23

Beitrag von Rallinger » 26.11.2019, 15:17

12stringbassman hat geschrieben:
26.11.2019, 15:01
Den Preämp damals habe ich in Unkenntnis der tatsächlichen Funktion des Originals an meine niederohmigen Pickups angepasst und vermeintlich "verbessert". Die EQ-Schaltung ist unverändert wie im Original, nur alle R-Werte sind um Faktor 10 kleiner und die C-Werte entsprechend 10-fach größer. Davor ist ein linearer Verstärker und da davor kommt das RC-Glied und der Tone-Regler. Und der ist so dimensioniert, dass er nicht einfach nur dumpf macht, sondern die Resonanz etwas nach unten verschiebt. Klingt gut und ist auch in Kombination mit dem Kuhschwanzregler des EQ sinnvoll einzusetzen.
Verstehe. Also vom Prinzip her wie ein R/C Glied, nur regelbar. Das macht Sinn (nicht dass ich daran gezweifelt hätte, ich hab's nur nicht verstanden ;-)). Danke!

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Re: Stingray Mk2

#24

Beitrag von Haddock » 26.11.2019, 16:30

Guten Abend,

schön wieder was von Dir zu lesen Hias. Die Decke ist echt der Hammer!

Gruss
Urs

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Re: Stingray Mk2

#25

Beitrag von 12stringbassman » 26.11.2019, 16:51

Rallinger hat geschrieben:
26.11.2019, 15:17
Verstehe. Also vom Prinzip her wie ein R/C Glied, nur regelbar.
Das is auch nix Neues. Kannst Du bei jeder passiven Gitarre auch machen. Einfach den üblicherweise viel zu groß dimensionierten Tone-Kondensator (meistens 22-47nF) gegen was viel Kleineres tauschen, so ca. 2-5-facher Wert der Kabelkapazität, z.B. 3,3nF. Da ergibt der Tone-Regler in meinen Ohren wieder Sinn...
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