Fünfsaiter

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Fünfsaiter

#1

Beitrag von darkforce » 04.06.2021, 18:05

Leider sieht es so aus, als würde der Festivalsommer auch in diesem Jahr ins Wasser fallen. Dafür ja dann mehr Zeit für andere Tätigkeiten (whistle). Vor einiger Zeit habe ich aus einer Laune heraus bei Espen eine Ahornkantel und ein Pflaumengriffbrett groß genug für einen Bass erworben. Daraus soll jetzt ein Fünfsaiter entstehen. Ein Top aus Ambrosia-Ahorn liegt auch noch hier rum, sowie die Überreste einer dicken Eichensitzbank, die Stark genug für den Korpus ist. Bei letzterem bin ich mir gewichtstechnisch aber noch nicht so ganz sicher, ein Leichtgewicht wird es dann nicht gerade...
Da dies mein erster Entwurf für einen Bass ist würde ich mich über Hinweise freuen, wenn in meinen Plänen irgendwas total vermurkst wirkt:
design.png
mockup.png
Der Korpus lehnt sich an die Schecter Stiletto Serie an. Etwas unschlüssig bin ich noch, ob ich versuchen sollte das Top über die Armschräge zu biegen oder ob ich das ganze optisch unterstreiche und ein schwarzes Trennfurnier zwischenleime, so wie ich es im Bild oben schon mal angedeutet habe.
Die groben Specs sähen folgendermaßen aus:
  • 35" Mensur
  • Eichekorpus mit Ahorndecke
  • Hals aus Ahorn mit Pflaumengriffbrett
  • Abgeschrägte Kopfplatte
  • Kluson Compact Tuner
  • göldo "Deluxe" 3D Brücke
  • EMG MM5CS Tonabnehmer mit der dazugehörigen Elektrik
Wie im "Kurze Frage, kurze Antwort" Thread schon angemerkt, bin ich auch bei der Halskonstruktion noch nicht sicher, ob ein normaler Doppelhalsstab ausreicht, oder ob eine weitere Verstärkung mit zwei Kohlefaserstäben anzuraten ist.

Viele Grüße
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#2

Beitrag von Lollipop » 04.06.2021, 18:15

Hallo Johannes,
Design gefällt mir gut. Ich würde das Top über die Armschräge biegen. Ist keine Hexerei und schaut m.M stimmiger aus.
ein Doppelhalsstab reicht völlig aus!
Schöne Grüße
alex
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Re: Fünfsaiter

#3

Beitrag von darkforce » 04.06.2021, 18:40

Hallo Alex,

danke schon mal für deine Tipps! Ja, vermutlich würde es mit gebogener Armschräge besser aussehen.
Was ich bisher gesehen habe würde ich dazu das Top mehrmals dünn einfräsen wo es gebogen werden soll und dann runterpressen. Sollte man das alles in einem Aufleimen oder lieber den Flachen Teil zuerst und dann in einem zweiten Schritt die Schräge verleimen? Was mir dabei auch nicht ganz klar ist, ist die Beschaffenheit des Übergangs. Sollte der dann möglichst scharfkantig sein (also von der Armschräge zum Flachen Teil des Korpus) oder leicht verrundet werden?

Viele Grüße
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#4

Beitrag von Lollipop » 04.06.2021, 19:52

Hallo Johannes,
ich habs damals bei meiner Strat so gemacht dass ich das Top ein paar Mal eingesägt hab. Danach aufgeleimt (min 24h aushärten) und dann mir Hitze (Bügeleisen) und Feuchtigkeit gebogen und mit Zwingen prof. fixiert und nachdem wieder alles getrocknet ist, geleimt. An der Schräge hab ich, soweit ich mich Erinnern kann, nur die Kante ein/zweimal gebrochen.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, weiß ich gar nicht ob da mit Hitze und Feuchtigkeit so die gute Idee war...
Vielleicht hat hier im Forum noch eine andere Methode?!
Schöne Grüße
alex
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Re: Fünfsaiter

#5

Beitrag von thonk » 04.06.2021, 20:14

have ich es überlesen? Wie dick soll das Top werden?
3mm sollte sich auch ohne Hitze, Wasser oder gezieltem Einsägen biegen lassen.
ein Gefühl für die Flexibilität bekommst du aber schnell, wenn du das Stück mal in die Hand nimmst...

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Re: Fünfsaiter

#6

Beitrag von darkforce » 04.06.2021, 20:16

Top ist grob 6-7mm dick, d.h. direkt Biegen wird auf keinen Fall klappen.

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Re: Fünfsaiter

#7

Beitrag von zappl » 05.06.2021, 20:56

Den Entwurf finde ich schonmal super. Ich finde allerdings, die Kopfplatte passt mit ihren spitzen Ecken nicht so ganz zu dem kurvigen Body.

Den Eichenbody kannst du ja etwas dünner machen (38-40mm). Das spart ordentlich Gewicht ein. Mit dem Ahorntop kannst du auch über ein Chambering nachdenken.

Ich hatte bei meiner '222' auch diese Schlitze in das Birnentop eingefräst und zunächst unter Zuhilfenahme von Wasser und Heißluftföhn vorsichtig vorgebogen. Über Nacht eingezwungen gelassen und erst dann aufgeleimt. Lieber etwas Zeit lassen bei der Aktion...

Ich weiß nicht, was du für ein Finish planst, aber mach die Schlitze nicht zu tief, bzw. lass genügend Material zur Oberseite stehen. Bei meinem ersten (viel zu nassen) Beizen haben sich die Streifen auf der Oberseite abgebildet. Nach dem Abschleifen und dem zweiten, viel trockeneren, Anlauf gab's dann keine Probleme mehr, dafür wurden die Streifen nochmal nach den ersten 1-2 Lackschichten sichtbar.

Ich habe bisher zwei 5-Saiter-Hälse (auf Wunsch) mit Karbonstäben versehen. In beiden Fällen waren die Hälse steif wie ne Abschleppstange und es ließ sich eine super flache Saitenlage ohne Schnarren einstellen. Liegt das an den Karbonstäben? Ganz ehrlich: vielleicht. Es gibt aber sichrt zahlreiche 5-Saiter Bässe, die bewiesen haben, dass es auch hervorragend ohne geht.
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Re: Fünfsaiter

#8

Beitrag von darkforce » 05.06.2021, 22:11

Vielen Dank für deine Gedanken!
Ja, die Kopfplatte bildet stilistisch einen Kontrast, ich werde mal ein paar Varianten ausprobieren.
Das Batteriefach dürfte der tiefste Einbau sein, von daher macht ein etwas schlankerer Body Sinn. Geplant ist ein tramsparentes Finish mit Holzsiegel, aber ich werde deinen Hinweis zur Beize im Hinterkopf behalten!

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Re: Fünfsaiter

#9

Beitrag von Lumael » 06.06.2021, 08:33

Wenn Du die Saiten so knapp und parallell mit dem Griffbrett verlaufen lässt, wirst du beim spielen sehr leicht vom Bundende rutschen.

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Re: Fünfsaiter

#10

Beitrag von darkforce » 06.06.2021, 09:35

Hi Lumael,

das sind etwa 3.5mm, im Netz hatte ich grob 1/8" als Richtwert gesehen, aber es sieht tatsaechlich auf dem Bild recht knapp aus, ich glaube das Vergleiche ich lieber nochmal mit einem anderen Bass. Danke :)

Viele Grüße
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#11

Beitrag von Lumael » 06.06.2021, 09:59

3,5 bis 4mm passt am Sattel, aber je nachdem wie stark deine Bundenden angefast sind, wird das weiter hinten schon ziemlich grenzwertig, unabhängig davon was irgendwo im Netz steht.
Gruß

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Re: Fünfsaiter

#12

Beitrag von darkforce » 06.06.2021, 10:14

D.h. du würdest am Sattel etwa so bleiben und den Hals nach unten breiter auslaufen lassen, so dass Halskanten und Saiten nicht mehr parallel laufen? Hast du da grobe Richtwerte?

Danke,
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#13

Beitrag von Lumael » 06.06.2021, 13:51

Wenn du 3,5 am Sattel hast, sollten am Hals Korpus Übergang 4,5 reichen. Wenn du die Bünde nicht zu stark anfast, kommst du mit etwas weniger auch aus,...wobei das auf deiner Zeichnung aber nicht nach 3,5mm aussieht,...aber es ist auch eine kleine Zeichnung. Das kann täuschen.

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Re: Fünfsaiter

#14

Beitrag von darkforce » 06.06.2021, 14:38

Lumael hat geschrieben:
06.06.2021, 13:51
Wenn du 3,5 am Sattel hast, sollten am Hals Korpus Übergang 4,5 reichen. Wenn du die Bünde nicht zu stark anfast, kommst du mit etwas weniger auch aus,...wobei das auf deiner Zeichnung aber nicht nach 3,5mm aussieht,...aber es ist auch eine kleine Zeichnung. Das kann täuschen.
Ja, ich glaube das liegt daran, dass ich die Linienstärke für das Forum erhöht habe, das täuscht dann schnell:
hals00.jpg
Aktuell steht eh erstmal der ganze grobe Kram wie Holz abrichten, fügen etc. an, von daher hab ich noch ein bisschen Zeit an den Details zu feilen :).

Viele Grüße
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#15

Beitrag von darkforce » 06.06.2021, 18:14

Wie im letzten Post schon angesprochen ist erstmal grobe Arbeit angesagt :lol:. Da ich für mein ewiges Gitarrenprojekt einen neuen Hals bauen muss (siehe anderer Bauthread) gab es tonnenweise Späne:
IMG_20210606_174306.jpg
Als Top habe ich mich jetzt doch für Limba entschieden, wobei sich das Top minimal verworfen hat (lässt sich problemlos runterzwingen, aber ich hab es trotzdem jetzt mal auf der hohlen Seite leicht befeuchtet und zwischen zwei Platten in Zwingen gelegt (ja, auf dem Bild liegt das Top nicht richtig gebookmatched):
IMG_20210605_123105_20210606180341758.jpg
Als Griffbret habe ich auch noch Nussbaum im Angebot, was mir mit dem Limba Top besser gefällt:
IMG_20210605_123138.jpg
Viele Grüße
Johannes

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Re: Fünfsaiter

#16

Beitrag von Maipenrai » 06.06.2021, 19:42

Ui, das Top ist richtig schön! Nach meinem Geschmack passt das untere Griffbrett besser. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

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Re: Fünfsaiter

#17

Beitrag von Simon » 07.06.2021, 11:06

Schönes Top, glaubst du nicht das Nuss für eine Bassgriffbrett zu weich ist?

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Re: Fünfsaiter

#18

Beitrag von darkforce » 07.06.2021, 12:47

Hm, darüber hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht, weil ich das Griffbrett eh lackieren wollte. Ahorn sieht man da ja auch bei Bässen häufiger (think)

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Re: Fünfsaiter

#19

Beitrag von Rallinger » 07.06.2021, 18:34

Simon hat geschrieben:
07.06.2021, 11:06
Schönes Top, glaubst du nicht das Nuss für eine Bassgriffbrett zu weich ist?
Also mein erster Bass hat einen einteiligen Hals aus Schwarznuss. Man sieht schon Spielspuren, aber als ein wirkliches Problem empfinde ich das nicht. Bzw. wenn dann ist es ein optisches Problem, kein technisches. Die Bünde halten jedenfalls.
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Re: Fünfsaiter

#20

Beitrag von triple-U » 08.06.2021, 13:42

darkforce hat geschrieben:
06.06.2021, 10:14
D.h. du würdest am Sattel etwa so bleiben und den Hals nach unten breiter auslaufen lassen, so dass Halskanten und Saiten nicht mehr parallel laufen? Hast du da grobe Richtwerte?

Danke,
Johannes
Ich hab's bei meinen Bässen (2 x gekaufte Stangenware und 2 x Eigenbauten) mal gemessen und überall bei 4,5 bis 5 mm in Höhe Bund 21 = Halsende.
Am Sattel ist der Abstand geringer (3,5 mm), also verlaufen die Saiten nicht absolut parallel zu Halskante.
Aber das ist ja kein optischer Makel, denn die Saiten untereinander sind ja aufgrund der unterschiedlichen Saitenabstände am Sattel (z.B. Preci = 11 mm oder Jazzbass = 10 mm) und an der Brücke (Fender-Standard für 4-Saiter ca. 19 mm) auch nicht parallel.

LG, Uli
Liebe Grüße - und bleibt gesund!
Uli

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Re: Fünfsaiter

#21

Beitrag von darkforce » 08.06.2021, 16:54

Rallinger hat geschrieben:
07.06.2021, 18:34
Also mein erster Bass hat einen einteiligen Hals aus Schwarznuss. Man sieht schon Spielspuren, aber als ein wirkliches Problem empfinde ich das nicht. Bzw. wenn dann ist es ein optisches Problem, kein technisches. Die Bünde halten jedenfalls.
Danke für den Erfahrungsbericht. Der Harley Benton Bass den ich hier rumfliegen habe (jaja... armer Promotionsstudent, man möge mir verzeihen :lol:) hat auch ein Griffbrett aus Walnuss. Ich denke, dass ich das Risiko einfach mal eingehe.
triple-U hat geschrieben:
08.06.2021, 13:42
Ich hab's bei meinen Bässen (2 x gekaufte Stangenware und 2 x Eigenbauten) mal gemessen und überall bei 4,5 bis 5 mm in Höhe Bund 21 = Halsende.
Am Sattel ist der Abstand geringer (3,5 mm), also verlaufen die Saiten nicht absolut parallel zu Halskante.
Aber das ist ja kein optischer Makel, denn die Saiten untereinander sind ja aufgrund der unterschiedlichen Saitenabstände am Sattel (z.B. Preci = 11 mm oder Jazzbass = 10 mm) und an der Brücke (Fender-Standard für 4-Saiter ca. 19 mm) auch nicht parallel.
Auch dir vielen Dank fürs Ausmessen! Ja, optisch stört das sicher nicht, ich hatte nur bisher nicht drüber nachgedacht. Werde also mal 3.5mm auf 5mm anpeilen :).

Viele Grüße
Johannes

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