Bariton "Destryte"

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Re: Bariton "Destryte"

#201

Beitrag von Docwaggon » 14.01.2018, 21:38

hast du mal links für die fingernagelvariante oder die kippvariante ?

kippen könnte ich mir so vorstellen :
magnete an den roten positionen und durch druck auf die schwarze stelle über die blaue kante kippen ..
könnte klappen ;)

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Re: Bariton "Destryte"

#202

Beitrag von MiLe » 14.01.2018, 22:10

So groß muss der Hebel wahrscheinlich gar nicht sein, das erhöht ja auch die Gefahr, den "Mechanismus" versehentlich zu betätigen.

Hier http://gitarrebassbau.de/viewtopic.php?p=124157#p124157 habe ich eine Griffmulde bei einer dünnen Carbondecke gemacht.
Einfach Schleifpapier um einen Edding nach Wahl (Rundschleifer) und im Idealfall und je nach Dicke des Deckels noch eine Kerbe für den Fingernagel in den Deckel, dann muss die Mulde nicht gar so tief werden. Oder aber an der Stelle der Mulde den Deckel nach innen konisch anschleifen ;)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Bariton "Destryte"

#203

Beitrag von Docwaggon » 14.01.2018, 22:14

ok, das würde rechts unten in der ecke gehen

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Re: Bariton "Destryte"

#204

Beitrag von thoto » 15.01.2018, 12:56

Die Kipp-Variante habe ich gerade eben bei meinem Projekt umgesetzt: viewtopic.php?p=126084#p126084

Bei Interesse kann ich die die Magnet-Dimensionen sagen, muss ich dann nochmal nachschauen.
Thoto
Aktuelles Projekt: viewtopic.php?p=116032

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Re: Bariton "Destryte"

#205

Beitrag von Docwaggon » 19.01.2018, 12:26

thoto hat geschrieben:
15.01.2018, 12:56
Die Kipp-Variante habe ich gerade eben bei meinem Projekt umgesetzt: viewtopic.php?p=126084#p126084
ich denke das magnetkonzept mit dem verkippen werde ich bei der gitarre auch testen - ist auf deinen bildern ja gut zu sehen.
ich habe vom modellbau noch D5 magnete, die denke ich ganz gut passen und bei 4 magneten auch gut halten werden

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Re: Bariton "Destryte"

#206

Beitrag von Docwaggon » 19.01.2018, 12:37

auch hier geht es weiter :

die neue decke ist ausgesucht und ich warte noch auf die post.
den umriss des korpus als papierschablone zu verschicken war bei dieser nichts-standard-Größe eine gute idee - würde ich beim nächsten mal nochmal machen.
zusammen mit dem bilderaustausch kurz per whatsapp geht das wesentlich schneller als auf andere arten.
persönlich aussuchen wäre noch besser aber das hat sich leider nicht ergeben,


bleichen von esche / sumpfesche
in der zwischenzeit habe ich meine versuche esche bzw. sumpfesche zu bleichen durchgeführt.

zusammenfassung : das wird so nichts.

ich habe
- 12% wasserstoffperoxid (höhere dosierungen bekomme ich als privatperson nicht)
und
- faxe laubholzlauge
versucht.

bei wasserstoffperoxid passiert nichts (ausser dass sich dünne decken stark durchwölben)
und bei der lauge stellt sich eine leichte aufhellung ein.
wenn ich gelaugte und ungelaugte bereiche öle sehe ich keinen unterschied.

das habe ich leider besser erwartet :evil:

also bleibt mir nichts anderes als die decke entweder mit lack aufzuhellen und dann eine neue lackierung / beizung für den grauton zu finden
oder
mit dem gelbstich leben (welcher zum korina passen würde).

die lackierung wird glaube ich immer nach "gewollt shabby chic" aussehen :roll:

--------------------------------------------------------

parallel dazu habe ich mir gedanken über das finish gemacht.

bei der ersten gitarre passte das mahagoni braun einfach nicht zur grauen decke und deshalb habe ich den korpus schwarz lasiert und die decke mit clou aqual holzlack seidenmatt lackiert (rolle)

der korina body gefällt mir so wie er ist sehr gut und ich könnte ihn einfach nur ölen.
das danish oil feuert aber die gebeizte decke sehr stark an und diese wird dann gelblich dunkel und die beizung kommt nicht mehr gut raus.

also werde ich zumindest den korpus komplett lackieren und beim hals zumindest die kopfplatte lackieren.

beim hals bin ich noch nicht sicher ... nur ölen könnte ich mir da auch vorstellen.
da bin ich für vorschläge ohne aufwendige spritzlackierungen mit pistole dankbar.

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Re: Bariton "Destryte"

#207

Beitrag von DoppelM » 19.01.2018, 13:04

Geile Maserung. Hast dus mal mit ner leichten eisenwolle-Essigessenz-Lösung versucht? Bleicht nicht sondern graut aus. Würde mich nicht wundern wenn das den Kontrast puschen würde.
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Re: Bariton "Destryte"

#208

Beitrag von Docwaggon » 19.01.2018, 13:52

DoppelM hat geschrieben:
19.01.2018, 13:04
Hast dus mal mit ner leichten eisenwolle-Essigessenz-Lösung versucht?
probiere ich mal auf einem der alten reststücke aus.

die alte maserung war ähnlich und dieses pfeilförmige habe ich auch extra gesucht.
allerdings war die letzte decke aus esche und die maserung war feinstreifiger und weniger fladerig.
denke aber das wird mit dem schwarz - hellgrau kontrast ziemlich böse aussehen.
dazu noch seidenmatt lackiert und ein dickes weisses binding

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Re: Bariton "Destryte"

#209

Beitrag von Docwaggon » 29.01.2018, 18:53

die decke ist da
die kopfplatte wird wahrscheinlich etwas aus dieser ecke
und zusammen sieht das quick and dirty dann wahrscheinlich so aus :

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Re: Bariton "Destryte"

#210

Beitrag von Drifter » 30.01.2018, 06:29

Wow!

Coole Decke!

LG Norbert

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Re: Bariton "Destryte"

#211

Beitrag von Docwaggon » 30.01.2018, 06:53

Drifter hat geschrieben:
30.01.2018, 06:29
Coole Decke!
so sah die erste version mit kurzer mensur aus und diesen stil wollte ich wieder haben

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Re: Bariton "Destryte"

#212

Beitrag von Docwaggon » 09.02.2018, 21:02

die decke ist verleimt und ich spare mir jetzt mal das zwingenbild.

nach dem verleimen habe ich die noch ein gutes stück überstehende decke mit messing-topfbürste und bohrmaschine bearbeitet um die maserung herauszuarbeiten.
durch den überstand haben die kanten, die nachher wichtig sind nicht gelitten.
dann mit dem spindelschleifer bis auf einen kleinen überstand geschliffen und mit einem D16 bündigfräser bündig gefräst.

dabei sind mir 2 dinge passiert :
- ich habe mit der schraube des kugellagers den grund der halstasche abgefahren
und das kugllager hat sich auf vielen stellen des umriss im korina eingedrückt und die fräsung ist nicht überall bündig.
jetzt habe ich da nicht gedrückt wie ein beserker und kann mir das eigentlich nur dadurch erklären, dass das korina recht weich ist.

ist kein beinbruch aber ärgerlich weil ich mir durch das "mit grossem langen fräser an schablone bündig fräsen" die schleiferei des korpusumrisses sparen wollte.
beim fräsen für das binding wird der ganze mist dann wahrscheinlich nochmal passieren :-(

hat jemand eine ahnung wie ich das verhindern könnte ?

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Re: Bariton "Destryte"

#213

Beitrag von Docwaggon » 09.02.2018, 21:05

zwischenbild mit stück decke für die kopfplatte 8)

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Re: Bariton "Destryte"

#214

Beitrag von thoto » 09.02.2018, 22:57

Hmm...ich kapiere irgendwie nicht, wieso der Bündigfräser diesen Überstand am Top übrig gelassen hat. Für mich sieht es so aus, als ob der Anlaufring einen Millimeter größer ist, als der Fräser...?

Die Abdrücke mit dem Anlaufring hatte ich anfangs auch. Man darf wirklich nicht drücken, nur spüren oder schauen, dass das der Ring stoppt. Dann weiß man, dass er am Holz anliegt.
Thoto
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Re: Bariton "Destryte"

#215

Beitrag von Docwaggon » 09.02.2018, 23:07

das ist ein bündigfräser, an dem ich den anlaufring original gelassen habe.
verstehen tu ich es auch nicht zumal der anlaufring ja offensichtlich berührt hat und sich auch noch etwas eingedrückt hat ..

das holz ist aber wirklich weich, das war jetzt eigentlich eine freude zu schleifen und die rillen waren recht schnell verschwunden.
trotzdem komisch - als wäre die bodenplatte der oberfräse nicht senkrecht zur fräserachse oder der fräser etwas zu klein

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Re: Bariton "Destryte"

#216

Beitrag von Poldi » 10.02.2018, 05:27

Ein Streifen Abklebeband runter rum verhindert die Spuren auch meist schon.

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Re: Bariton "Destryte"

#217

Beitrag von Docwaggon » 10.02.2018, 08:13

habe ich mir auch schon überlegt aber dann habe ich ja erst recht keine bündige fräsung / fräsung auf die richtige tiefe da die stärke des klebebands dazu kommt ?

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Re: Bariton "Destryte"

#218

Beitrag von Poldi » 10.02.2018, 11:44

Das Abklebeband ist doch recht dünn, ich habe da noch nie Schwierigkeiten mit gehabt.
Allerdings stimmt bei mir auch der Durchmesser des Fräsers zum spielfreien Lager.

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Re: Bariton "Destryte"

#219

Beitrag von Docwaggon » 10.02.2018, 11:50

ich mess den noch mal nach, aber abenutzt ist er eigentlich nicht
ich habe noch einen bindingfräser, den ich auch nehmen könnte aber da ist die schneide kürzer

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Re: Bariton "Destryte"

#220

Beitrag von Goldschmied » 10.02.2018, 12:21

Beim fräsen ist es doch so, das sich der Fräser, in richtiger laufrichtung, an das Werkstück heranzieht. Vielleicht reichen diese Kräfte schon aus um sich ins Holz einzudrücken...

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Re: Bariton "Destryte"

#221

Beitrag von Docwaggon » 10.02.2018, 14:37

scheint so zu sein, denn gedrückt habe ich nicht wirklich

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Re: Bariton "Destryte"

#222

Beitrag von zappl » 11.02.2018, 01:35

Ich denke man muss sich von dem Gedanken frei machen nach dem Fräsen eine Oberfläche zu erhalten, die keine oder kaum Nacharbeit erfordert. Meistens sieht das aber auch viel schlimmer aus als es eigentlich ist. Gerade die Leimkante zum Top sieht's übel aus, da das verliebene Zehntel an herausgequollenen Leim die Kante nochmal optisch verstärkt. Die eingedrückten Stellen vom Lager kommen wieder etwas hervor wenn man die Zargen mal wässert.

Nichtsdestotrotz, Zargenschleifen macht wirklich wenig Spaß, gerade in den Cutaways. Einer der Hauptgründe warum ich mir einen Spindelschleifer gegönnt habe. ;)
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Bariton "Destryte"

#223

Beitrag von Docwaggon » 11.02.2018, 09:56

spindelschleifer hätte ich auch, damit bekomme ich aber nicht so feine oberflächen hin da die schleifrollen recht grob sind.
für die vorarbeit vor dem fräsen möchte ich das ding aber nicht mehr missen :-)

das schleifen ging jetzt aber ziemlich gut, ein zeichen mehr dafür, dass das holz sehr weich ist.

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Re: Bariton "Destryte"

#224

Beitrag von Docwaggon » 13.02.2018, 20:13

weiter gehts :


efach angezeichnet
verlauf der maserung übertragen
passendes reststück ausgesucht
10mm scheibe abgesägt
auf 5mm dicke gefräst (genug stärke um die magnet einzukleben, wenn es über dem 3wege schalter enge wird dann reduziere ich die stärke lokal)
mit 0,4mm umlaufend klebeband als vorhalt für den spalt platten als schablone angelegt und auf 5,5mm tiefe gefräst
halspitten versenkt
halsübergang an die neue kürzere korpusform angepasst

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Re: Bariton "Destryte"

#225

Beitrag von Docwaggon » 13.02.2018, 20:16

bei den halsschrauben bin ich unsicher :
normale holzschraube ?
M4 mit rampamuffe ?

(think)

ist die m4 rampamuffe die richtige oder muss es so eine form sein wie die m3 buchsen in der tüte ?

beide schrauben sehen etwas verloren aus in der halspitte,
m5 müsste ich mal ausprobieren (wäre aber von der befestigung wohl unnötig gross)

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