Bariton "Destryte"

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Re: Bariton "Destryte"

#351

Beitrag von filzkopf » 16.04.2018, 10:46

Schön ist sie geworden! :)
Ich würde allerdings auch keine Rahmen bevorzugen ;)
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Re: Bariton "Destryte"

#352

Beitrag von Poldi » 16.04.2018, 11:25

Allererste Sahne.
Ich würd auch die flachen Metallrahmen nehmen und Mattschwarz lackieren.

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Re: Bariton "Destryte"

#353

Beitrag von Docwaggon » 16.04.2018, 11:48

die variante ohne rahmen sieht bei den aktiven pickups gut aus, genauso wie bei den p9ß pickups.
bei den pasiven pickups finde ich schon den abstand zwischen pickup und rahmen zu groß weswegen ich bei den ebenholz rahmen eine kleinere öffnung plane

mal sehen wie es aussieht

ein weisses binding innen im rahmen wäre vielleicht auch spannend .. (think)

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Re: Bariton "Destryte"

#354

Beitrag von thoto » 16.04.2018, 16:48

Ich finde das Ergebnis einfach super und freue mich, dass du es durchgezogen hast! (clap3) (clap3) (clap3)
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Re: Bariton "Destryte"

#355

Beitrag von Docwaggon » 16.04.2018, 19:29

der ebenholzrahmen ist (grob) fertig, wird es aber nicht werden.
bei einer holzdecke in natur, sumpfesche o.ä. könnte das gut passen aber zum lack ist das einfach ein zusätlicher schwarzton, er nicht stimmig ist
also wird es der metalrahmen mit neulackierung
tollerweise habe ich gerade festgestellt, dass die schwarzen schrauben, die ich genau für die verwendung mit rahmen gekauft habe , nicht passen (zu dick).

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Re: Bariton "Destryte"

#356

Beitrag von AsturHero » 16.04.2018, 19:43

schon mal rein Spaßeshalber mit nem weissem RAhmen versucht?? könnte gut aussehen mit der schwarzen Decke und weissem Binding
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Re: Bariton "Destryte"

#357

Beitrag von Docwaggon » 16.04.2018, 20:14

wäre auch eine idee .. über ein weisses binding innerhalb des rahmens hatte ich ja auch schon nachgedacht.
ich lackiere es mal weiss und schaue wie es aussieht ..

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Re: Bariton "Destryte"

#358

Beitrag von DoppelM » 17.04.2018, 09:35

Ich würd bei der Gitarre Kappen und gar keine Rahmen nehmen (think)

Aber ich find eh Rahmen an sich nicht schön, außer die von Gretsch.
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Re: Bariton "Destryte"

#359

Beitrag von Docwaggon » 17.04.2018, 11:07

auch die kappen müssen in eine schöne öffnung .. und die ist leider nicht so schön :-(

die rahmen trocknen gerade in weiss.
wenn ich noch diese ver.... :evil: schrauben habe dann kann ich die endlich montieren

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Re: Bariton "Destryte"

#360

Beitrag von Docwaggon » 21.04.2018, 23:57

so, saiten sind drauf und es kommen töne raus 8)

die sattelnuten habe ich tiefer gefeilt aber ich habe noch etwas luft gelassen.
die saitenhöhe am halsende ist aber teilweise zu hoch obwohl ich die reiter in der brücke ganz runtergeschraubt habe.

jetzt habe ich folgende alternativen um den zusätzlichen milimeter rauszunehmen :
- unterseiter der reiter abschleifen
- saitenführung oben auf dem reiter tiefer feilen

bin mir noch unschlüssig ..

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Re: Bariton "Destryte"

#361

Beitrag von bea » 22.04.2018, 00:45

Das Instrument hat doch einen Schraubhals. Da sollte es doch möglich sein, mit einem Shim den Halswinkel so einzustellen, dass es passt?
LG

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Re: Bariton "Destryte"

#362

Beitrag von Docwaggon » 22.04.2018, 07:15

bea hat geschrieben:
22.04.2018, 00:45
Das Instrument hat doch einen Schraubhals. Da sollte es doch möglich sein, mit einem Shim den Halswinkel so einzustellen, dass es passt?
ja, das ginge auch aber der übergang korpus zu hals ist etwas spitzer ausgeführt und ich habe die sorge, dass der hals um diese spitze "dreht" und hinten eine fuge entsteht

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Re: Bariton "Destryte"

#363

Beitrag von Docwaggon » 22.04.2018, 08:57

ich bemerke gerade eine grösseres problem.
beim einstellen der okatvreinheit geht gar nichts.
bei der tiefsten saite bin ich schon fast am anschlag der reiter und der ton ist immer noch zu hoch.
wenn ich die bünde durchspiele kann ich sehen dass die töne bereits ab dem 3. bund zu hoch werden.
also mensur nochmal gemessen und siehe da : die position des sattels scheint nicht ganz zu passen => der muss ca. 0,8mm richtung brücke

grmml ... :-(

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Re: Bariton "Destryte"

#364

Beitrag von ugrosche » 22.04.2018, 09:10

In die andere Richtung wäre schlimmer :badgrin:
Das ist doch eine gute Gelegenheit, mal die Sattelkompensation auszuprobieren ...

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Re: Bariton "Destryte"

#365

Beitrag von Docwaggon » 22.04.2018, 09:52

ugrosche hat geschrieben:
22.04.2018, 09:10
In die andere Richtung wäre schlimmer :badgrin:
ja, stimmt.
ist aber ärgerlich weil ich der meinung war ich hätte das sauber gesägt .. und weil ich beim nachmessen der mensur einen zunehmenden fehler vom sattel zum 24. bund habe
meine sägemethode scheint doch nicht so gut zu sein
ugrosche hat geschrieben:
22.04.2018, 09:10
Das ist doch eine gute Gelegenheit, mal die Sattelkompensation auszuprobieren ...
eher nicht :lol:

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Re: Bariton "Destryte"

#366

Beitrag von bea » 22.04.2018, 10:00

Docwaggon hat geschrieben:
22.04.2018, 07:15
ja, das ginge auch aber der übergang korpus zu hals ist etwas spitzer ausgeführt und ich habe die sorge, dass der hals um diese spitze "dreht" und hinten eine fuge entsteht
Der Haupt-Auflagepunkt ist doch immer die Vorderkante, und so ein Shim ist idealerweise ein Keil, der vollflächig zwischen den beiden Teilen liegt bzw in die Halstasche eingeleimt ist.

Doch. Sattelkompensation könnte tatsächlich die Lösung für das andere Problem sein. Wie steht der Sattel eigentlich zum ersten Bund? Auch zu weit weg? Und in welche Richtung liegen die Fehler?

BTW: "einen zunehmenden fehler vom sattel zum 24. bund" ist doch eine andere Formulierung für "es ist eine andere Mensur rausgekommen als beabsichtigt"?
LG

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Re: Bariton "Destryte"

#367

Beitrag von Docwaggon » 22.04.2018, 18:22

bea hat geschrieben:
22.04.2018, 10:00
Der Haupt-Auflagepunkt ist doch immer die Vorderkante, und so ein Shim ist idealerweise ein Keil, der vollflächig zwischen den beiden Teilen liegt bzw in die Halstasche eingeleimt ist.
ich rechne da jetzt mit einem 1mm shim und den hätte ich jetzt einfach tief in die tasche geschoben.
muss ich noch mal drüber nachdenken ..
bea hat geschrieben:
22.04.2018, 10:00
Doch. Sattelkompensation könnte tatsächlich die Lösung für das andere Problem sein.
ich vermute den sattel um 1mm zu verschieben ist eine sattelkompensation :-)

bea hat geschrieben:
22.04.2018, 10:00
Wie steht der Sattel eigentlich zum ersten Bund? Auch zu weit weg? Und in welche Richtung liegen die Fehler?
1. 40 statt 39,9 => sieht ok aus
3. 113,25 statt 113,1 => sieht ok aus
5. 179,5 statt 178,4
9. 289 statt 288,2
12. 356,25 statt 355,5
15. 413 statt 412,1
24. 534 statt 533,3

wenn ich den sattel um 0,8 verschiebe werden die maße für die ersten bünde zu kurz ..
bea hat geschrieben:
22.04.2018, 10:00
BTW: "einen zunehmenden fehler vom sattel zum 24. bund" ist doch eine andere Formulierung für "es ist eine andere Mensur rausgekommen als beabsichtigt"?
ganz so schlimm sieht es zum glück nicht aus :-)

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Re: Bariton "Destryte"

#368

Beitrag von bea » 22.04.2018, 21:01

Docwaggon hat geschrieben:
22.04.2018, 18:22
ich rechne da jetzt mit einem 1mm shim und den hätte ich jetzt einfach tief in die tasche geschoben.
muss ich noch mal drüber nachdenken ..
Du hast zwei Möglichkeiten zum Ausgleich: entweder den Halswinkel verändern oder das gesamte System Hals/Saiten/Brücke höher zu setzen. Ersteres mit Keil, letzteres mit etwas dickerem planparallelem Plättchen. Die zweite Lösung dürfte einfacher herzustellen sein.
5. 179,5 statt 178,4
Den wirste wohl auf jeden Fall füllen und neu schneiden müssen.
wenn ich den sattel um 0,8 verschiebe werden die maße für die ersten bünde zu kurz
Nö. Das ist doch der Trick mit der Sattelkompensation. Wirf doch mal einen Blick in den einschlägigen Thread.
LG

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Re: Bariton "Destryte"

#369

Beitrag von Docwaggon » 22.04.2018, 22:15

bea hat geschrieben:
22.04.2018, 21:01
Du hast zwei Möglichkeiten zum Ausgleich: entweder den Halswinkel verändern oder das gesamte System Hals/Saiten/Brücke höher zu setzen. Ersteres mit Keil, letzteres mit etwas dickerem planparallelem Plättchen. Die zweite Lösung dürfte einfacher herzustellen sein.
ärgerlicherweise habe ich genau diesen einen mm nachdem ich die decke fertig hatte nochmal tiefer gefräst weil das griffbrett in meinen augen zu hoch stand.

jetzt wieder einen planen 1mm shim druntersetzen ist wahrscheinlich der einfachste weg

bea hat geschrieben:
22.04.2018, 21:01
5. 179,5 statt 178,4
Den wirste wohl auf jeden Fall füllen und neu schneiden müssen.
verstehe ich nicht, die weichen doch alle um ein ähnliches maß ab ?
5. 179,5 statt 178,4 => 1,1 zu lang
9. 289 statt 288,2 => 0,8 zu lang
12. 356,25 statt 355,5 => 0,75 zu lang
15. 413 statt 412,1 => 0,9 zu lang
24. 534 statt 533,3 => 0,7 zu lang

warum meinst du, dass nur der eine bund neu gesetzt werden muss ?
bea hat geschrieben:
22.04.2018, 21:01
< wenn ich den sattel um 0,8 verschiebe werden die maße für die ersten bünde zu kurz

Nö. Das ist doch der Trick mit der Sattelkompensation. Wirf doch mal einen Blick in den einschlägigen Thread.
den habe ich mir durchgelesen aber die auswirkungen in meinem fall verstehe ich leider nicht :
die sattelkompensation kürzt die mensur individuell pro saite.
macht für mich sinn wenn die einzelnen reiter am steg keinen ausreichenden weg mehr haben oder gar keine einstellmöglichkeit bieten oder wenn die maße zum ersten bund nicht in ordnung sind.

meinen fall interpretiere ich so, dass der startpunkt der mensur für alle saiten falsch ist und ich sie
bei feststehenden bünden als ganzes hin zur brücke verschieben muss.
die auswirkungen auf die eigentlich ordentlichen ersten bünde wären dann aber ungünstig.

was würde eine sattelkompensation da anders lösen ?

müßte ich nicht eher den sattel versetzen und ggf. die ersten bünde neu sägen ?

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Re: Bariton "Destryte"

#370

Beitrag von bea » 23.04.2018, 00:08

Der eine fällt total raus, und die anderen so, dass sie durch geschicktes Feilen noch rettbar sein könnten. Hab das selbst aber noch nie gemacht und wie Du ja wissen dürftest, gerade selbst ein Griffbrett versemmelt.

Bei einer Sattelkompensation verkürzt man den Abstand Sattel / 1. Bund, um Intonationsabweichungen geschickter über das Griffbrett zu verteilen. Gleichzeitig darf dann die Kompensation an der Brücke geringer ausfallen. Und in Deinem Fall mit den im Mittel zur Brücke hin versetzten Bünden würde eine Sattelkompensation die Fehler einigermaßen ausmitteln, zusätzlich zum Effekt der Kompensation als solcher.

Es gibt einen ausführlichen Thread zum Thema: http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... mpensation

Zieh Dir den Thread bitte rein - irgendwo erklärt der Meister mit einfachen Worten das Prinzip, und weiterführende Links gibt es auch.
LG

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Re: Bariton "Destryte"

#371

Beitrag von zappl » 23.04.2018, 01:59

Ich ziehe da mal mit Bea mit... Den Sattel die genannten .8mm Richtung Body zu verschieben könnte zum Glück im Unglück führen. Zum Ausprobieren würde es ja schon genügen z.B. ein Binding-Reststück o.ä. in entsprechender Dicke und Breite vor den Sattel zu packen, sodass die Saiten dort die .8mm früher zum Aufliegen kommen. Kein großer Aufwand, ein Versuch sollte es doch wert sein bevor irgendwelche Bünde neu gesetzt werden.

Wie kommst du auf 1mm Shim? Das kommt mir doch schon extrem hoch vor. Ein Shim z.B. in Dicke einer Visitenkarte hat schon sehr deutliche Auswirkungen auf die Höhe der Saitenreiter (langer Hals, Strahlensatz, usw.). Muss man Ausprobieren... Falls der Spalt an der Halstasche zu groß wird, ich glaube es nicht, würde ich den Halsfuß in entsprechendem Maß anschrägen (Das Ölfinish lässt sich leicht und nahezu unsichtbar reparieren). Mit einem minimalen Spalt am stirnseitigen Halsende wirst du wohl leben müssen. Aber dank dem Pickuprahmen fällt das bestimmt nicht sonderlich auf.

Alles sicher ärgerlich im ersten Moment, aber ich denke das wird schon. :)
Gruß, Sebastian
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Re: Bariton "Destryte"

#372

Beitrag von ugrosche » 23.04.2018, 08:11

Als Start für das Sattelproblem würde ich erstmal wie im Sattelkompensations-Thread vorgehen: Capo auf den ersten Bund, und dann versuchen, die Intonation einzustellen. Dann siehst Du zumindest, ob die Bundabstände passen. Wenn das geklärt ist, kannst Du Dich in Ruhe um den Sattel kümmern. Da würde ich jetzt erstmal nichts am Griffbrett abschneiden, sondern zunächst etwas vor dem Sattel am Griffbrett auflegen, was ähnlich wie ein Nullbund funktioniert. Wenn's dann spielbar wird, kannst Du Dich noch immer mit Sattelkompensation beschäftigen, oder das Griffbrett kürzen und den Sattel verbreitern.

An den Halswinkel würde ich mich so rantasten: Erstmal einen Furnierstreifen 1-2 cm ans Halsende und schauen wie es dann aussieht. Dann notfalls weitere Furnierstreifen, bis es passt. Wenn es dann passt und es unschöne Lücken gibt, kannst Du noch immer versuchen, die Furniere in die Form der gesamten Halstasche zu schneiden und einen Keil zu schleifen.

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Re: Bariton "Destryte"

#373

Beitrag von MiLe » 23.04.2018, 08:28

was soll man da noch sagen: Hör auf Bea, Zappel und ugrosche - ich denke auch, die haben Recht.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Bariton "Destryte"

#374

Beitrag von bea » 23.04.2018, 10:26

zappl hat geschrieben:
23.04.2018, 01:59
Wie kommst du auf 1mm Shim? Das kommt mir doch schon extrem hoch vor. Ein Shim z.B. in Dicke einer Visitenkarte hat schon sehr deutliche Auswirkungen auf die Höhe der Saitenreiter (langer Hals, Strahlensatz, usw.).
Wenn man mit dem Shim den Halswinkel ändert, ist das tatsächlich so, wie Du schreibst.

Wenn man aber einfach nur die Halstasche ein wenig ausfüllt und den Hals hochsetzt, ohne den Winkel zu ändern, kommt der Strahlensatz nicht ins Spiel, und 1-2 mm sollten passen (wenn man von den oben genannten Zahlen ausgeht). Und wenn man die Halstasche nachträglich tiefer gefräst hat, bietet sich das tatsächlich an. Einen derartigen Shim würde ich eher etwas zu dick machen, also 1.5-2 mm. Abschleifen geht halt leichter als dranschleifen...
LG

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Re: Bariton "Destryte"

#375

Beitrag von zappl » 23.04.2018, 11:10

Stimmt.

Das wäre die, für die Passgenauigkeit der Halstasche, saubere Lösung. Man wird den Shim dann nur leider am Halsfuß sehen können. Mein Vorschlag ist dann eher die Quick & Dirty Lösung von der niemals jemand erfahren wird. :badgrin:
Gruß, Sebastian
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