keine Rick Turner Model 1, aber meine

Das Board für eure Bauberichte!

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Re: Rick Turner Model 1

#26

Beitrag von Simon » 09.02.2017, 10:20

(clap3)

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Re: Rick Turner Model 1

#27

Beitrag von MiLe » 09.02.2017, 10:55

Klasse (clap3) - und auch noch eine hohe Fertigungstiefe (thumb)
Wenn ich groß bin, lasse ich mir so einen Kurs auch mal schenken!
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Rick Turner Model 1

#28

Beitrag von rockingdad » 09.02.2017, 23:45

@Marcus, ja bei Stratmann in Hannover.

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#29

Beitrag von rockingdad » 09.02.2017, 23:55

Tag 4
Als erstes wurde der gestern eingeleimte Streifen, der den Trussrodkanal verschließt, glattgehobelt und dann mit dem gesamten Halsrohling auf der Schleifmaschine verschliffen.
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Anschließend habe ich die Breiten des zukünftigen Halses angezeichnet. Am Sattel werden es knapp 43 mm und am 22. Bund 56mm. Da mein Hals am Korpus eingeleimt wird und die Bodykontur unten wie bei Cutaways in den Hals übergeht, muss am Halsende ein verdeckter Stöckel gefräst werden, damit der Hals in den Korpus geleimt werden kann.
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IMG_3013.JPG
Jetzt sollte erst der Stöckel an der Bandsäge gesägt und dann mit dem Pin Router beidseitig gefräst werden, damit der Stöckel schön parallele Seiten hat.
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Danach kann der Hals auf die angezeichnete Breite erst mit der Kreissäge und dann mit der Bandsäge geschnitten werden. Auf der Bandsäge wird gleich der seitliche Übergangsbogen vom Hals zur Kopfplatte auf der Bandsäge grob ausgesägt. Anschließend habe ich an der Spindelschleifmaschine die Bögen schön rund geschliffen.
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Jetzt kommt das Griffbrett dran. Ich habe mich für schwarzes Ebenholz entschieden. Der Rohling wurde auf der Schleifmaschine schön plan geschliffen, auf 6mm Stärke gebracht und dann aufs Griffbrett geleimt.
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Dann gab es nochmal einige Theorie zum Griffbrettradien und den Bünden, so dass wir morgen damit weitermachen.

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#30

Beitrag von zappl » 10.02.2017, 00:18

Klasse, das geht ja gut voran. :) Der Kurs ist sicher ein tolles Erlebnis.

Danke für die Doku, macht Spaß mitzulesen!

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#31

Beitrag von rockingdad » 11.02.2017, 00:24

Tag 5
Heute stand das Griffbrett im Fokus. Zunächst habe ich den seitlichen Überstand des Griffbretts mit der Bandsäge abgeschnitten. Mit dem Pin Router haben wir dann die Griffbrettkante mit dem Halsrohling bündig gefräst.
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Danach ging es ans Schleifen des Compound Radius, d.h. am 0. Bund soll die Griffbrettoberfläche mit einem Radius von 9“ und in Höhe des Anschluss zum Korpus mit 12“ gekrümmt sein. Warum das so ist und was das bringt steht zum Beispiel hier http://www.gitarrebass.de/stories/das-p ... e-gitarre/ ganz gut beschrieben.
So ein Compound Radius ist nichts weiter als ein Ausschnitt aus einem Kegelstumpf. Das heißt man muss dann das Griffbrett beim Schleifen so führen, als ob man an der Oberfläche eines gedachten Kegelstumpf entlang fährt. Das hat Thomas Stratmann mit der Hand auf der Schleifmaschine ganz gut hinbekommen. Er ist halt erfahren in solchen Dingen. Wenn ich das gemacht hätte, wäre das Griffbrett nur noch halb so dick und beide Seiten des Griffbretts hätten eine unterschiedliche Höhe.
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Danach musste ich nur noch mit einem schön langen Schleifblock die Radien fein korrigieren. Die Griffbrettbreite am 1. Bund ist auch perfekt geworden (Soll 1 11/16“ = 43.86 mm)
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Dann kamen die Bundschlitze dran. Es gibt im Gitarrenbau für alles eine Schablone, wenn nicht, wird sie mehr oder weniger schnell erstellt. Ich habe also die für die geplante Mensur von 628mm fertige Schablone aufgebaut und eingestellt. Dann mit der Bundsäge „nur noch schnell mal“ die Schlitze gesägt. Da mein Griffbrett aus geschwärztem Ebenholz ist (sehr hart) hatte ich gut zu tun. Mir kam es vor als würde ich Briketts zersägen wollen.
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Als Einlagen für die Bundmarkierung habe ich mich für einen Metallring mit eingefassten Abalone Punkten entschieden. Also zuerst die Bohrungen ordentlich anzeichnen und dann auf der Tischbohrmaschine mit einem 8mm Bohrer gebohrt. Dann haben wir Aluminiumringe von einem 8mm Rohrprofil abgeschnitten. Das Profil hat eine Wandung von 1mm, so dass dann 6mm Abalone Punkte genau reinpassen. Die groben Abschnitte habe ich dann ins Griffbrett mit Schnellkleber geklebt.
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Während der Härtezeit haben wir noch den Überstand des Griffbretts am 23. Bund auf der Oberfräse gekürzt.
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Dann geht man mit einem 6 mm Bohrer in die Metallringe rein und entgratet die Ringe von innen damit die Abalone Dots gut rein passen. Ich habe den Fehler gemacht, nach dem Einkleben der Ringe diese schon abzuschleifen. Das würde ich beim zweite mal nicht so machen, sondern erst einmal die 6mm Bohrung vornehmen und die Abalone Dots einkleben. Das Problem ist, dass man es kaum hinbekommt, bei der zweiten Bohrung ganz exakt die Mitte des Loches mit dem Bohrer zu treffen. Das heißt der Bohrer ist immer irgendwie außermittig und schlägt erst einmal irgendwo am Ring an. Die Folge davon ist, dass an dieser Stelle eine Senkung entsteht, die dafür sorgt, dass an der Oberfläche die Ringwandung an dieser Stelle dünner wird. Diese „Schadstelle würde man dann sowieso wegschleifen. Bei mir ist das nochmal gut gegangen. Ich wollte erst schwarze Punkte einsetzen, habe mich dann für Abalone entschieden, damit man diesen Fehler so gut wie nicht mehrsehen kann, da der Kontrast dann wesentlich schwächer ist.
Nun konnte ich die Abalone Punkte mit Schnellkleber einkleben. Immer schön darauf achten, dass die Dots nicht im Ring verschwinden sondern überstehen. Das wird dann weggeschliffen.
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Da mein Griffbrett ein Binding erhält, haben wir noch schnell das Griffbrett mit der Oberfräse schmaler gefräst – passend zur Materialstärke des Bindings. Ich werde mich dann morgen ums Binding des Griffbretts kümmern. Mehr dazu später.
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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#32

Beitrag von rockingdad » 11.02.2017, 23:59

Tag 6
Und weiter geht’s mit dem Griffbrett Binding. Ich habe mich letztlich für cremeweiß entschieden. Also Aceton Glas her und das Binding angeklebt. War jetzt keine besondere Herausforderung, also genau das Richtige zum Warmwerden für heute.
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Nachdem alles geklebt war, habe ich die Zeit zum Aushärten schon mal genutzt, mich mit dem Elektrik Fach zu beschäftigen. Das heißt ich habe die Positionen der Potis angezeichnet und die Löcher erst einmal mit einem 6 mm Bohrer vorgebohrt. Später werden dir richtigen Löcher gebohrt, wenn ich die Wölbung der Decke fertig habe und ich dann weiß, wie die Bohrachse genau verläuft.
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Dann habe ich eine Schablone für die Fräsung des Elektrofachs auf der Vorderseite angeheftet und mit dem Pin Router auf der Body Rückseite bis zum Beginn der Decke gefräst. Die genaue Tiefe wird dann nach der Wölbung nochmal geprüft und ggf. nachgefräst.
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An dieser Stelle sei vermerkt, dass die Elektrik, die ich einbauen möchte , überhaupt nichts mehr mit der Model 1 zu tun hat. Ich werde zwei gespilittete Humbucker verbauen und auch ohne aktiven 1 Band Parametric EQ auskommen. Ich sag ja, keine Rick Turner Model 1, sondern meine eigene.
Zwischenzeitlich ist das Binding auch fest geworden und ich konnte mit der groben Feile den Überstand fast bis zum Griffbrett abfeilen. Den Rest habe ich mit dem Schleifblock und 80 bzw. 150er Schleifpapier bündig zum Griffbrett geschliffen. Mit einem Messer habe ich dann die Bundschlitze gereinigt, so dass jetzt die Bünde eingesetzt werden konnten.
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Erst einmal habe ich den Biegedraht stärker gekrümmt, als der kleinste Radius des Griffbretts, damit der Bundstab an den Enden ordentlich ins Griffbrett gedrückt werden kann und nicht federt. Dann habe ich jeden Bundstab ca 6 mm länger als die Griffbrettbreite am jeweiligen Bund geschnitten und mit der Unterschnittzange die Enden in Form gebracht.
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Dann nur nochmal das Griffbrett mit 320er Schleifpapier bearbeitet und alles ordentlich ausgepustet, bevor die Bünde mit dem Samba Hammer eingeschlagen werden konnten. Hier darf man nicht zu sehr in der Mitte des Bundes hauen, damit der Bund nicht an den Enden nach oben steht. Dann muss man den Bund wieder rausziehen , neu biegen und wieder einsetzen (Ist mir zum Glück nicht passiert). Bei jedem Bundstab haben wir den Boden des Bundschlitzes ein wenig mit Super Glue und einer dünnen Hohlnadel versiegelt. Das hat den Sinn, dass sich kein Grünspan im Laufe der Jahre entwickelt kann, der den Bund möglicherweise rausdrückt.
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Dann habe ich die überstehenden Enden des Bundstäbe abgeknipst und mit diversen Bundfeilen ordentlich entgratet. Zuletzt wurden die Kanten mit 320er Schleifpapier ein wenig nachbehandelt.
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Und hier der aktuelle Stand
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Abschließend gab es zum Tagesausklang vor dem Feierabendbier eine ausführliche Theorieeinheit in Sachen Pickup. Die werden wir selber wickeln. Später dazu mehr

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#33

Beitrag von rockingdad » 12.02.2017, 22:41

Tag 7
Als nächstes sind die Side Dots dran, das heißt die Mitte zwischen den bertreffenden Bunden sauber markieren und dann mit einer Schablone und einem 2 mm Bohrer die Bohrungen ca 3mm tiefe gesetzt. Für die Side Dots gibt es fertige Kunststoff Stäbe, die man nur in die Bohrung mit einem Tropfen Super Glue versehen einstecken und abknipsen muss. Wenn alle Bohrungen verfüllt sind kann man den Halsrohling auf beiden Seiten ordentlich schleifen, dass das Binding inklusive der Side Dots schön glatt ist und einen sauberen Übergang zum Holz hat.
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Anschließend haben wir den Griffbrettüberstand am Sattel peinlichst genau mit der Oberfräse abgefräst. Hier ist die Bezugslinie für die Bundreinheit.
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Weiter geht’s mit dem Hals. Als nächstes musste die seitliche Kontur des Halses inklusive Kopfplatte aufgezeichnet und grob an der Bandsäge ausgesägt werden. Danach haben wir den Hals auf dem Pin Router sauber ausgerichtet um die Halsstärke auf das richtige Maß plan zu fräsen. Bei mir sind das am 1, Bund 21.3 mm und am 12. Bund 23.8 mm. Abschließend wurde noch der Stöckel und der Halsabsatz auf das richtige Maß gefräst.
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Zwischen durch habe ich mal schnell noch die Schablone für die Blendregler Kammer aufgezeichnet und mit der Oberfräse ausgefräst.
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Danach haben wir mit dem Pin Router eine kleine umlaufende Kante in den Korpus gefräst, die den Beginn des Bindings markieren soll. Jetzt geht es nämlich ans Formen der Deckenwölbung die nur bis zur gefrästen Kante gehen darf.
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Dann wurde es sportlich. Mit der Raspel habe ich die Deckenwölbung erstellt und immer mal wieder mit der Profillehre die Symmetrie der Wölbung überprüft und korrigiert. Bei Wenge ist das eine sehr schweißtreibende Arbeit, die ihre Zeit dauert, da das Holz sehr hart ist. Hier kann man gegen die Faser schruppen. Man will ja schließlich was wegraspeln. Nachdem die Wölbung mit der groben Raspel enigermaßen Form bekommen hat, habe ich mit 'ner feineren Raspel und mit 80 er Schleifpapier die Oberfläche etwas verfeinert. Das Ergebnis ist für den Anfang schon nicht schlecht geworden.
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Als letzten Tagesordnungspunkt haben wir noch die Kopfplatte mit 1.5 mm Wenge Furnier beklebt. Das kann jetzt über Nacht aushärten.
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Die Schrupperei mit der Raspel heute hat einen Besuch im Fitnessstudio ersetzt. Bin heute fix und fertig. Morgen geht es weiter. Ein straffes Programm wartet noch.


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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#35

Beitrag von hatta » 13.02.2017, 10:01

+1

Die wird sicher super :)
Gruß
Harald

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#36

Beitrag von Simon » 13.02.2017, 11:22

Toller Baubericht, und scheint ein echt super Kurs zu sein!! :)

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#37

Beitrag von AsturHero » 13.02.2017, 19:42

ist schon wahnsinn, was man mit anständigen Maschinen, vernünftiger Anleitung und ganztägig Zeit hinbekommt...sieht richtig richtig legga aus bisher :)

den einzigen Nachteil an so einem Kurs sehe ich, das wenn man weder viel liquide Mittel hat, oder einen großen Werkraum/BAstelkeller sein eigen nennt, ist man nach dem Kurs bestimmt so verwöhnt, das man mit weniger/schlechteren MAschinen/Werkzeugen zu Hause sich in den Allerwertesten beisst ;)
lg Antonio

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#38

Beitrag von Haddock » 13.02.2017, 19:45

Guten Abend,

sehr schöner Baubericht, weiter so! Die Gitarre kommt gut.

Gruss
Urs

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#39

Beitrag von rockingdad » 14.02.2017, 00:19

Tag 8
Als nächstes habe ich erst einmal die überstehenden Furnierreste am Hals mit der Bandsäge entfernt. Danach wurde die Kopfplatte auf die Stärke von ca. 15 mm abgefräst. So eine Oberfräse ist echt faszinierend.
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Jetzt musste ich die Übergänge von Kopfplatte zum Hals und den Hacken am Hals (Neck Heel) fließend machen, das heißt Raspel her und los geht’s. Beim Einspannen sollte man darauf achten, dass der Hals nicht auf dem Tisch aufliegt und die Bundstäbe nicht zerschrammt werden An der Kopfplatte half wieder unser Keilabschnitt, denn der hat ja den gleichen Winkel wie die Kopfplatte selbst. Schließlich wurde alles mit 80er Schleifpapier glattgeschliffen. Ich finde, es ist gut geworden.
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Dann habe ich noch den Furnierüberstand in der Sattelkerbe vorsichtig entfernt.
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Jetzt kam der schwierigste Teil für heute, nämlich das aufzeichnen der kopfplatte. Bei dieser Geometrie müssen die Kanten und Eckpunte exakt spiegelsymmetrisch sein, ansonsten wird das Ganze windschief.
Zuerst haben wir zu beiden Seiten des Griffbretts jeweils eine Linie in der Flucht der Griffbrettkante gezogen und darüber die tatsächliche Mittellinie auf der Kopfplatte eingeszeichnet.
IMG_3164.JPG
Das ist unser Symmetrieachse. Anschließen wurde diie Position der Löcher für die Mechaniken angezeichnet sowie eine Parallele nach außen im Abstand von 12,5 mm gezogen. Zuletzt habe ich noch die Spitze der Kopfplatte angezeichnet. Hier sollte man wirklich die Geometrie peinlichst auf Spiegelsymmetrie und gleiche Abstände prüfen. Wenn es nicht stimmt, dann Radiergummi raus und alles nochmal von vorne. Ich habe 8 Anläufe dafür gebraucht
Wenn alles stimmt, dann kann man die Bohrungen für die Mechaniken ankörnen und mit einem 8 mm Bohrer von der Furnierseite aus bohren. Dabei muss man auch auf die richtige Auflage der Kopfplatte achten, sonst werden die Bohrungen schief. Man sollte auch den Bohrer nur so tief setzen, dass die Zentrierspitze nur knapp auf der anderen Materialseite rauskommt. Dann dreht man die Kopfplatte rum und durchbohrt das Loch von unten. So reißt kein Holz am Bohrrand aus.
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Dann habe ich die Kopfplattenform auf der Bandsäge grob ausgeschnitten und auf der Schleifmaschine bis auf die Sollkante sauber geschliffen. Bei dieser Geometrie macht sich das ganz gut auf der Maschine. Danach habe ich noch die Bogenübergänge vom Sattel zu den Kopfplattenenden rundgeschliffen.
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Jetzt muss nur noch der Zugang zum Trussrod freigemacht werden. Dazu haben wir einen 5 mm Forstnerbohrer verwendet und dann die Ränder des Ausschnitts mit Schleifpapier begradigt. Bei mir ist das Furnier etwas abgeplatzt. Wenige ist halt ziemlich hart und platzt daher schnell ab. Das ist hier aber kein Problem, da noch eine Abdeckung drauf kommt.
IMG_3174.JPG
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Das war’s für heute mit dem Hals und er Kopfplatte, denn ich war als nächster mit Tonabnehmer wickeln dran. Nach dem Wickeln der 4 Spulen (ich werde zwei Humbucker einbauen) habe ich die Wickelungen erst einmal mit einem Tape umwickelt, auf das kleine Streifen Kupferfolie geklebt wurden.
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Am Anfang und Ende des Spulendrahtes wurden wurden Kupferfolien am Anfang und Ende der Spulenwicklung aufgeklbt. Diese sind für Anfang und Ende der Spulenwicklung markiert, um die Polarität der Spule zu kennen. Auf die Folienstreifen wurden dann die jeweiligen Drahtenden der Spule sowie farblich markierte Kabel für den Einbau gelötet. Jetzt sollte man noch einmal den Widerstand der Spule an den Lötstellen messen, ob alles okay ist.
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Zum Schluss wurde jede Spule noch einmal mit einem Band umwickelt und anschließend in die Spulen mit Schraub - Pole Pieces dies in den Bobin eingedreht.
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Meine Piuckups sind mit 0.063 mm Draht gewickelt und erhalten einen AlNiCo 5 magneten. Am Hals waren das 5800 Windungen (ca 3.9kOhm) und am Steg 6000 (ca. 4.5 kOhm)
Das war’s für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#40

Beitrag von rockingdad » 14.02.2017, 22:16

Tag 9
Um jede freie Minute zu nutzen, habe ich schon mal angefangen die Kopfplatte zu schleifen. Dabei sollte man den Sattelpunkt ordentlich schützen, damit man hier nicht mit dem Schleifklotz dagegen rammelt und womöglich noch was ausplatzt.
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Dann haben wir uns um den Übergang des Halses in den Korpus gekümmert. Zuerst habe ich die Bodykante angezeichnet und abgeschliffen. Die Bodykante ist bei mir am 16. Bund, also habe ich mit dem Mensurlineal den Sattelpunkt ermittelt und dann markiert.
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Als nächstes haben wir den Body auf einer einstellbaren Vorrichtung für das Fräsen des Stöckelausschnitts ordentlich platziert, so dass der Halswinkel passt. Dann konnten wir den Stöckelausschnitt mit dem Pin Router fräsen. Dabei haben wir auch gleich die Deckenstärke im Bereich des Halsansatzes angepasst. Jetzt passt der Hals schon ganz gut in den Body und es wird langsam eine Gitarre sichtbar.
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Jetzt konnte ich auch den Überstand der beiden Cut Aways am Body anzeichnen und an der Spindelschleifmaschine den Übergang vom Body in den Hals fließend gestalten
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Jetzt war die Zeit gekommen, sich um die Formgebung des Gitarrenhalses zu kümmern. Nach einer Einweisung in Halskonturen und wie man diese per Hand erstellen kann, ging es dann auch los. Also, Hals wieder ordentlich eingespannt, Markierungen angezeichnet und dann mit der Raspel schön vorsichtig den Hals erst einmal grob geformt.
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Die Feinheiten werden dann mit Sandpapier erarbeitet. Sieht schon mal nicht schlecht aus.

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#41

Beitrag von hansg » 15.02.2017, 00:05

Das sieht schon richtig gut aus.
Ein super Baubericht. (respekt)

Gruss
Hans

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#42

Beitrag von rockingdad » 15.02.2017, 23:46

Tag 10
Als erste Aufgabe des Tages stand das Korpus Binding auf dem Programm. Zuerst musste der Bindingkanal auf dem Pin Roter gefräst werden.
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Danach habe ich den Bindingstreifen mit einer Heißluftpistole vorsichtig erwärmt und an die Korpusform angepasst.
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Nach dem Abkühlen konnte ich dann Stück für Stück den geformten Streifen mit Aceton in den Bindingkanal kleben. Das ging relativ problemlos und eigentlich echt schnell.
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Während alles Trocknens habe ich noch schnell den Sattel aus Knochen auf die notwendige Halsbreite geschliffen und angepasst.
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Nach dem Trocknen habe ich dann den Streifenüberstand mit der Feile vorsichtig abgeraspelt und dann den Rest mit Schleifpapier bis zur Deckenkante abgeschliffen.
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Bevor der Hals eingeleimt wird, sollten noch alle Fräsarbeiten erledigt sen. Daher haben wir als nächstes die Bohrungen für die Potentiometer angepasst damit die Potis ordentlich Platz haben und gut befestigt werden können. Dann habe noch ich die Bohrung für die Klinkenbuchse mit einem Stufenbohrer angebracht
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IMG_3227.JPG
Die Fächer auf der Rückseite müssen ja noch mit Deckeln verschlossen werden. Daher haben ich mit der Hand Oberfäase die Deckelvertiefungen für den Blendregler und das Elekrofach gefräst und die Deckel aus Wenige mit den gleichen Schablonen angezeichnet, auf der Bandsäge grob ausgesägt und auf der Schleifmaschine passen geschliffen.
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Zwischendrin habe ich immer mal wieder die verbliebenen Unebenheiten aus dem Hals rausgeschliffen.
So, das war‘s für heute. Eigentlich wollten wir noch den Hals einleimen, aber das haben wir nicht ganz geschafft.
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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#44

Beitrag von hatta » 16.02.2017, 08:37

Die decke wird swhr schön, das holz ist wirklich lecker!

Generell finde ich die komplette gitarre sehr schön! :)
Bin auf das endgültige ergebniss gespannt.
Gruß
Harald

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#45

Beitrag von rockingdad » 17.02.2017, 00:29

Tag 11
Nun musste der Halsanschluss sauber ausgearbeitet werden. Das haben wir mit einem Stechbeitel geschnitzt. So kann man sehr kleine und feine Materialstärken abtragen. Das Ergebnis war ein perfekt passender Hals.
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Anschließend habe ich die Befestigungslöcher für die Deckel auf der Rückseite gebohrt und gesenkt. Das könnte sonst am Bau unangenehm werden oder beim Spielen die Klamotten beschädigen, wenn noch die Schraubenköpfe rausgucken. Danach habe ich den Sattel mit Super Glue eingeklebt und an den Rändern ordentlich verschliffen
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Als nächstes habe ich mich dann wieder den Tonabnehmern gewidmet, denn sie sind ja bisher nur gewickelt worden. Jetzt haben wir sie zusammengebaut. Zuerst werden die Polepieces in den Spulenkörper gesteckt und positioniert und dann der Spulenkörper paarweise auf einem Grundträger geschraubt, der Die Montage in der Gitarre und die Höheneinstellung ermöglicht. Die Drähte wurden dann mit einem Anschlußkabel für die Montage verlötet. Zur Kontrolle haben wir den Widerstand der Pickups gemessen: 8.9kOhm für den Steg Pickup und 7.7 kOhm für den Hals Pickup.
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Die Pickups müssen nur noch ein Wachsbad nehmen und die Kappen auf den Grundkörper angelötet werden.
Dann war es soweit, die Hochzeit stand an. Nach einigen wenigen Vorbereitungen wurde dann am Abend der vorbereitete Hals in den Korpus mit Knochenleim geleimt. Mit Schraubzwingen haben den Hals in die richtige Position gedrückt und dann fixiert
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Dann war es Zeit für ein schönes, frisches Feierabendbier.

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thoro
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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#46

Beitrag von thoro » 17.02.2017, 14:10

Das ist ja ein echter Wissens-Rundumschlag, den ihr da erhaltet.

Sieht sehr gut aus. Weiterhin viel Spaß!

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rockingdad
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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#47

Beitrag von rockingdad » 18.02.2017, 00:02

Tag 12
Jetzt geht es auf die Zielgerade. Hals und Korpus sind jetzt verleimt und nun kommen die restlichen Fräs- und Bohrarbeiten ran. Als erstes wurden die Passungen für die Tonabnehmer auf dem Pin Router nach Schablone gefräst. Natürlich muss erst einmal angezeichnet werden.
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Dann habe ich die Übergänge vom Korpus zum Hals mit 240er und 320er Schleifpapier ordentlich geputzt. Jetzt merkt man nichts mehr.
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Dann ging es ans ‚Sattel kerben‘. Dazu wurden erst einmal mit der Kerbenschablone, oder neudeutsch Nut Spacing Rule, die Saitenkerben auf dem Sattel markiert und mit einer Feile vorgekerbt. Anschließend habe ich mit Einstich Sägeblättern jede Nut passend zu einem .010er Saitensatz geschlitzt. Die Sägerichtung muss immer schön parallel zur Kopfplatte verlaufen. Die Nuten dürfen nicht zu tief geraten, sonst kann man den Sattel neu machen. Die Nuttiefe muss ein kleines bisschen höher sein als die Fluchtlinie der noch unbearbeiteten Bundstäbe.
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Nach der Kerbung muss der sattel noch in der Höhe abgeschliffen werden, so dass die Nuten ein Quadrat bilden, d.h., die Nuttiefe muss so tief sein wie breit. Das hat natürlich zur Folge, dass der Sattel auf den ersten Blick unförmig wirkt, da er bei der hohen E Saite wesentlich flacher ist als auf der tiefen E Saite. Wenn das erledigt ist, dann kann man den Sattel noch schon abrunden und in Form bringen bevor man ihn schleift und poliert.
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Als nächstes haben wir uns um den Steg gekümmert und die Position ordentlich angezeichnet. Der Steg ist an der tiefen E- Saite ca. 3mm nach hinten versetzt. Wenn alles angezeichnet ist, dann kann man mit dem 6er Bohrer die Gewindehülsen für die Stegfüße bohren.
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Last but not least mussten die Tonabnehmer noch ins Wachs Bad, damit die Kappen ordentlich fest auf den Spulenkörpern sitzen und bei aufgedrehtem Verstärker auf Grund des Mikrofoneffekts nicht pfeifen.
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Morgen werden noch die restlichen Bohrungen angebracht und dann wird geschliffen, poliert, geölt und gewachst. Stay tuned.

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#48

Beitrag von Titan-Jan » 18.02.2017, 09:47

Toller Bericht! Danke dafür!!!

Mal 'ne Frage:
Wenn du die Tonabnehmerausfräsungen mit dem Pin-Router gemacht hast, wie richtest du dann die Schablone aus (die ja dann auf der Rückseite der Gitarre befestigt sein muss)?

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#49

Beitrag von Jenser » 18.02.2017, 10:19

Sehr schöne Dokumentation :) ich würde auch gerne mal so n Kurs machen...wenn der nur nicht immer so teuer wäre :D
Grüßle Jens


Dumm ist der, der dummes tut...

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Re: keine Rick Turner Model 1, aber meine

#50

Beitrag von rockingdad » 19.02.2017, 01:08

@Titan-Jan, Dafür und auch für die Fräsung des Halsnaschlusses mit Halsneigung, hat man hier eine clevere Vorrichtung gebaut, in der unten die jeweilige Schablobe geschoben wird und oben die Gitarre fixiert ist. Man muss natürlich die Außenmasse der Pickup Fräsung anzeichnen und danach die gesamte Vorrichtung auf der Schablone ausrichten.

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