Stratähnliches Erstlingswerk

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Jona
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#51

Beitrag von Jona » 23.08.2016, 14:01

VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#52

Beitrag von Jona » 18.09.2016, 19:47

Schönen Abend ;)

hat sich einiges getan seit meinem letzten Post!

in der Zwischenzeit habe ich die Carbonstäbe ein geklebt, den Hals ausgesägt und ausgefräst, die Nut für den Truss Rod gefräst und letztendlich das Griffbrett aufgeleimt und bündig gefräst. Ich hatte etwas Angst das mir der Leim die stelle zwischen Trussrod und Mutter versaut da ich immer recht großzügig mit dem Leim bin, aber ist gutgegangen.


Heute Vormittag habe ich dann auch noch den Hals auf eine stärke von ca 2,5 cm gefräst.

Wie geht ihr jetzt vor? Zuerst Shapen und dann bundieren oder umgekehrt?

und noch eine Frage:
Ich werde wohl doch das Griffbrett lackieren (wohl mit 2k pur lack). Der Sinn des nach dem Bundieren Lackierens ist ja wohl das auch kein Fingergesiff unter den Bund dringt oder? Anders kann ich mir das nicht erklären weil das doch eigentlich nur mehr Arbeit macht (ganze Sauerei auf den Bünden + zusätzliche Arbeit beim Neubundieren).
Wieso also nicht einfach vor dem bundieren lackieren?

Beim Korpus habe ich mich an einer eigenen Armschräge versucht, bin mal gespannt was ihr davon denkt wenn die Bilder kommen :)
Ist weder klassisch noch wirklich ergonomisch, wobei es sich jetzt auch nicht komisch anfühlt. Wollte halt mal was anderes ausprobieren^^ also seit auf die Bilder gespannt die leider erst nächstes WE kommen wenn ich wieder Zuhause bin ;)

Beste Grüße
VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#53

Beitrag von Poldi » 18.09.2016, 19:59

Wenn du das GB lackieren willst dann hab ich das immer vor dem Bundieren gemacht. Man
Muss dann aber beim entgraten der Bundspitzen aufpassen das man den Lack nicht beschädigt. Am besten geht das
Mit einer Dreikantfeile an der die Spitzen abgeschliffen werden.
Aber auch nch dem Bundieren kannst Du das GB lackieren. Du musst dann halt nur die Bundstäbchen freikratzen.
Das geht aber auch ganz fix.

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#54

Beitrag von filzkopf » 18.09.2016, 22:16

Ich bundiere immer erst, und mach dann das Halsshaping. So hat der Hals noch eine eckige Form, und so einegrößere Auflagefläche fürs Bundieren.
Ebenso lackiere ich nach dem Bundieren, die Bünde sind recht schnell wieder frei gekratzt! :)
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#55

Beitrag von zappl » 18.09.2016, 22:44

filzkopf hat geschrieben:Ich bundiere immer erst, und mach dann das Halsshaping. So hat der Hals noch eine eckige Form, und so einegrößere Auflagefläche fürs Bundieren.
Das ist auch meine Erfahrung.
Gruß, Sebastian
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#56

Beitrag von Jona » 25.09.2016, 21:25

Hallo,

Hier nun die Bilder.

Ich bin mit der Leimfuge nicht ganz zufrieden, zum Korpusübergang hin wird diese etwas größer...

Aus Stabilitätsgründen mache ich mir keine Sorgen, es gibt ja z.B. durchaus Tests die zu dem Fazit kommen dass eine etwas größere leimfuge sogar von vorteil ist, nur optisch behagt es mir einfach nicht..... Man sieht halt den Überganz zwischen Hals und Griffbrett einfach zu deutlich...

Auf den Bilder sieht es meiner Meinung nach etwas schlimmer aus als es in der Realität ist ;)

Das Griffbrett war minimal uneben, ich habe aber angenommen das das schon geht wenn man den Druck ordentlich verteilt...

werde jetzt die Tage mir wohl Binding bestellen und dass Griffbrett noch nachträglich mit nem Binding versehen.

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#57

Beitrag von zappl » 26.09.2016, 00:31

So schlimm, dass man die Naht mit einem Binding kaschieren müsste, sieht sie ja auch nicht aus. ;) Da man teils noch die Spuren von ausgetretenem Leim sehen kann gehe ich mal davon aus, dass der Hals noch beigeschliffen wird. Die Leimfuge wird dann noch etwas weniger auffällig werden. Bei meinem aktuellen Bau (ebenfalls Ahorn/Ahorn Hals) sah die Leimnahnt nach dem Bündigfräsen ähnlich aus und ist nun nach dem (Fein)schliff kaum mehr sichtbar.
Gruß, Sebastian
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#58

Beitrag von Jona » 26.09.2016, 11:52

Hey zappl.

Bisher habe ich den Hals nur einmal mit 60ger Körnung geschliffen um die kleinen Fasen vom Fräsen loszuwerden.

Deine Aussage macht mir Hoffnung, vor allem da ich eigentlich auf ein Binding verzichten will da ich mir Edelstahl Bünde gekauft habe und es warscheinlich eine Höllen Arbeit machen würde, den Fret-Tang zu entfernen. So ein Fret-Tang nipper ist ja auch nicht günstig, und gerade bei Edelstahl hat man warscheinlich auch nur ein kurzes Vergnügen bis das Ding Komplett stumpf ist.

Sehen das die anderen auch wie zappl? werde dann eventuell mal die Fuge schon bis 320ger Körnung schleifen um zu schauen wie sich das so macht.

Bestellen werde ich das Binding dennoch, habe etwas damit vor in der Armbeuge :) Hatte ja schon angedeutet das ich da etwas gewagteres Versuche was mir persönlich aber ganz gut gefällt.

Und wenn die Fuge durch das Bei schleifen nicht noch etwas verschwindet kann ich ja immer noch ein Binding dranmachen, vorausgesetzt ich habe noch nicht bundiert.

Danke und LG!
VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#59

Beitrag von Jona » 30.10.2016, 21:21

Hallo Leute!

Dieses Wochenende bin ich ein ganze Stück weitergekommen.
Habe das Binding jetzt doch genutz und bin ganz zufrieden damit wie ich es hinbekommen habe ;) ist bisher nur mit 80ger Körnung geschliffen, am Dienstag kommt der Feinschliff, vieleicht schaffe ich es sogar noch die Bünde reinzukloppen :)

Einzig die Inlays sind nicht ganz so schön geworden, als würden sie ausbluten...:/ mal sehen vileicht mache ich die nochmal neu ^^
oder umrande sie noch mit nem Ring.
Hier nun Bilder von der Endgültigen Korpusform und ein Bild von Hals und Body zusammen
Beste Grüße und sorry für die Fotos von schlechter Qualität :P
VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#60

Beitrag von Jona » 30.10.2016, 21:42

noch ne Frage an die GB Lackierer.

Schleift ihr den Lack danach dann noch? Damit das für die Finger auch richtig angenehm wird.
Wenn ja wie? weil die Bünde verhindern das ja recht effetiv gerade in den höheren Lagen.

Wäre ganz cool wenn sich einer die Zeit nehmen würde mir da eure Vorgehensweisen mal grob zu schilder, gerade in Bezug auf schleifen :)

LG
VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#61

Beitrag von kehrdesign » 30.10.2016, 23:32

Meine Ahorngriffbretter bekommen noch vor dem Eindrücken der Bünde eine Schellackgrundierung einschließlich Zwischenschliff. Das beinträchtigt das darauf folgende Bundieren kaum, versiegelt aber das helle Holz auch gegen Verschmutzung und hebt das Maserungsbild hervor.
Dann Abkleben der Bundstäbe und lackieren von 2 dünne Schichten 2K-Lack, Abrichten und Feinschleifen der Bundstäbe (mit Micromesh und Blechschablone/Fretguard) und abschließend Feinpolitur mit weicher Lappenscheibe und Rot-Weiß-Paste. Achtung, das muss vorsichtig passieren, damit nicht zuviel Hitze entsteht, die den Lack beschädigen würde. Letzteres geht notfalls auch mit 'nem Microfasertuch per Hand ganz gut.
Um etwas zu verhindern finden sich immer Gründe, um etwas zu erreichen findet man Lösungen.
______________________
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#62

Beitrag von Jona » 27.12.2016, 21:49

Nachdem die letzte Prüfung am 23. geschrieben war und ich wieder zuhasue war, ging es fleißig weiter an der Gitarre.

Zunächst einmal was positiv verlaufen ist:
-Das Halsshaping ging einfacher als gedacht
-Das Fräsen der halstasche ist mir gut gelungen. Der Halt ist optimal, aber man bekommt es noch gut auseinander sodas da noch etwas Platz für Leim bleibt und ich den Leim nicht komplett rausdrücke wenn ich die Gitarre verheirate.
-Auch das Fräsen der PU-Taschen sowie des Eletronikfaches sind problemlos abgelaufen. Eine minimale inperfektion ist mir beim Hals-PU passiert, doch diese fühlt man nur, sehen ist schier unmöglich.
Was negativ verlaufen ist:
-Bundieren.... eine SCH..... Ich hatte mir ja Edelstahl Bünde von Wagner gekauft, in meiner Naivität natürlich ungebogen... Als ich dementsprechend schon vor ein paar Wochen probiert hatte den Hals zu bundieren, sind mir die hinteren Bünde mittels Sekundenkleber und Schraubzwingen zum Biegen noch einigermaßen gelungen, aber nach 1/3 der Bünde stand für mich fest das es so nicht weitergeht... Also alle Bünde nochmal raus, Griffbrett nochmal komplett geschliffen und vorgebogenen Bunddraht (18% Neusilber) bestellt. Nun ist alles Problemlos verlaufen, außer an einer Stelle war der Schlitz wohl nicht mehr tief genug, man sieht noch einen minimalen Spalt, werde mir noch überlegen ob ich den Bund noch einmal neu mache.
-Da mein Akkuschrauber gerade bei einem Umzug helfen muss, habe ich das E-Fach mit einem alten Handbohrer ausgeforstert, wobei ich ausversehen mit dem 8mm Bohrer, welcher zum wegbohren der ecken diente, leider zu weit gebohrt habe...(War mal wieder ungeduldig :o :( ) naja kommt vor, ich fülle die Spalten noch mit Sekundenkleber und Schleifstaub, dann sollte das gehen.
Zur Not kommt da noch ein zusätzlicher Schalter hin, selbst wenn er nur zur Zierde dient :badgrin:

Was morgen und die nächsten Tage folgt:
-Bünde fertig machen
-Hals fein schleifen
-Das Headstock Furnier auf der Hinterseite der Kopfplatte anbringen.
-Headstock Inlay "ausskalpelieren"
-E-Fach Deckel basteln

....und dann geht es ans zusammensetzten und an den Korpusfeinschliff, außer ich habe etwas vergessen, was ich bestimmt habe (whistle)

Zufällig jemand aus Schwäbisch Hall oder Umgebung unter den Mitlesern, welcher eine Standbohrmaschiene hat zum Bohren der String-Through Löcher und Mechaniken und mir dabei helfen kann? :) :?:


Euch nachträglich noch alles Gute und Liebe zu Weihnachten!
(you rock)
VG Jona

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#63

Beitrag von hatta » 28.12.2016, 12:57

8) cool!! Langsam wirds ja richtig schön :D

Zum loch das zuviel ist. Entweder du machst nen funktionslosen schalter rein, oder vielleicht irgend ein gimmik oder so... oder du guckst mal malcolm young seine gitarre an. Der hat übrige löcher mit so metallknöpfen verschlossen. (Das müssten so knöpfe sein, die an gitarrenkoffern unten dran sind)

Sieht dann auch nach was aus.
Gruß
Harald

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#64

Beitrag von wasduwolle » 28.12.2016, 14:20

Ich würde es eher verschliessen und den dunklen Streifen mit einem Stift retuchiere, damit er durchgängig erscheint

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#65

Beitrag von Jona » 06.01.2017, 21:47

So, heute habe ich die restlichen Bohrungen mit einem Kumpel zusammen erledigt.

Das Furnier, welches ich auf der Headstock Rückseite aufgeleimt hatte habe ich davor kräftig eingeweicht, das Biegen ging dementsprechend ohne Probleme, Bilder schiebe ich noch nach!

Mit der Volute bin ich nicht so richtig zufrieden, aber es kann ja nicht alles schon bei der ersten klappen :P

Headstock Design ist mittlerweile auch final, bin noch am Ringen ob ich mich noch an ein headstock Inlay wage oder eher nicht, mal sehen. Erstmal hier die Bilder vom momentanen Stand

Nun zu noch ner Frage:
Reicht die Leimfläche für einen stabilen Halt?
weil nach "hinten" ist nicht mehr viel übrig, aber ist diese "Endholz" Verleimung überhaupt relevant für den Halt?

Was haltet ihr davon den Hals zusätzlich zu dübeln?


Sobald es draußen trocken ist geht es dann ans weitere schleifen, momentan bin ich bei 120er Körnung.
Arbeitsbedingt wohl frühestens aber nächstes WE.
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#66

Beitrag von filzkopf » 07.01.2017, 12:20

Sie Leimfläche sollte mMn leicht ausreichen! :)
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#67

Beitrag von Jona » 07.01.2017, 12:32

filzkopf hat geschrieben:Sie Leimfläche sollte mMn leicht ausreichen! :)
leicht im Sinne von "easy" oder? Und nicht im Sinne von leicht, gerade so? (think)
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#68

Beitrag von Arsen » 07.01.2017, 17:12

Schau mal hier.
Leicht im Sinne von easy, würde ich also sagen... ;)
Gruß, Arsen

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#69

Beitrag von Jona » 04.03.2017, 16:09

So, also die Gitarre ist jetzt fertig, gespielt habe ich sie auch schon.

es fehlen jetzt nur noch die feinenren Einstellungen, für Fotos warte ich auf gutes Wetter.

ein Problem habe ich noch.

in den oberen Lagen klingen 3 Bünde wie der nächst höhere Bund, hier muss ich wohl nochmal abrichten oder? da war ich dann wohl etwas ungenau oder wie seht ihr das?
Desweiteren muss ich noch die Nut auf die richtige Tiefe feilen, habe aber leider keine geeigneten Feilen da.

Fotos folgen sobal die Sonne rauskommt :)

LG Jona
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#70

Beitrag von zappl » 04.03.2017, 16:17

Stimmt die Halskrümmung denn schon?

Ansonsten würde ich mal mit einem Fretrocker prüfen ob die Bünde im betreffenden Bereich zu hoch sind. Falls dem so ist muss wohl dort wohl nochmal abgerichtet werden
Gruß, Sebastian
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#71

Beitrag von Jona » 04.03.2017, 16:28

Die Reiter habe ich schon hochgeschraubt, Halskrümmung ist auch genug mMn, also sogar etwas mehr als bei meinen anderen Gitarren.

Die Bünde werde ich mal chencken, auch wenn ich die Nutslots noch etwas tiefer feile bekomme ich ja noch etwas Krümmung rein, das sollte ja auch noch etwas helfen. habe wolh 2, 3 Bünde zu hart reingehauen :)
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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#72

Beitrag von MiLe » 04.03.2017, 16:48

Hi,

oberste Lage über 3 Bünde klingt schon relativ dramatisch. Vermutung: Halskrümmung deutlich zu hoch und dafür an der Bridge kräftig runtergeschraubt? Geht der Effekt über alle Saiten?
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Stratähnliches Erstlingswerk

#73

Beitrag von Poldi » 04.03.2017, 18:38

Ich denke auch das die Halskrümmung zu hoch ist.

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