Empfehlung für Handhobel

von Hobeln, Sägen und Feilen bis zu Spezialhandwerkzeugen

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Empfehlung für Handhobel

#1

Beitrag von Magfire » 20.05.2012, 14:36

Moin,
ich weiß, dieses Thema gab es schon das eine oder andere Mal. Allerdings durchfuhr mich da noch nicht wirklich die Erleuchtung ;).

Nach meinem ersten Projekt mit Billighobeln bin ich von diesen geheilt und möchte mir jetzt mal etwas Vernünftiges zulegen.
Markentechnisch bin ich durch die Empfehlung vom 12stringbassmann bei Juuma gelandet und habe folgende im Auge:

Den Flachwinkel-Einhandhobel: http://www.feinewerkzeuge.de/einhand.htm (wenn er dann endlich mal wieder lieferbar wäre)
Außerdem noch den 4er Putzhobel: http://www.feinewerkzeuge.de/eputz4.htm

Kann ich damit Hobby-Gitarrenbautechnisch alles abdecken? Großen Materialabtrag mache ich mit Fräslade und Flächenfräser in der Handoberfräse.

Außerdem würde ich mich über eine (nicht zu teuere) Schärfsteinempfehlung freuen :)!

Danke euch und viele Grüße;
Philip

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Re: Empfehlung für Handhobel

#2

Beitrag von Claas » 20.05.2012, 14:53

Also es kommt weniger auf einen teuren Hobel an, sondern auf ein richtig scharfes Hobeleisen und einen gut eingestellten Hobel.

Klar ist so ein Veritas Hobel schon ein Schmuckstück, aber auch der ist mist wenn das Eisen Stumpf, kaputt, falschen Winkel, oder falsch eingestellt ist.

Ein gutes Eisen sollte einen winkel von 23 Grad haben. Gleichmäßig geschärft sein, und rasiermesserscharf. Damit sollte man locker Papier senkrecht teilen können, ohne druck.

Ich würde an deiner Stelle später noch eine Rauhbank mit dazu nehmen und dann hast du eig. alles was man so braucht, außer Spezialhobel, wie Schab-/ oder Schrubbhobel, das kommt aber auch immer darauf an was du nun womit machst....

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Re: Empfehlung für Handhobel

#3

Beitrag von 12stringbassman » 20.05.2012, 16:11

Ich würde für den Anfang den Putzhobel Nr. 4 nehmen. Der ist am universellsten einsetzbar.

Ein brauchbarer und nicht zu teurer Kombistein für den Anfang wäre zum Beispiel "Kleiner Kombistein Naniwa, Serie Homestone, Körnung: 1000/3000" (der dritte von oben):
http://www.feinewerkzeuge.de/kombischleifstein.html

Das ist allerdings ein "weicher" Stein, der öfters mal abgerichtet werden muss. Wie das geht steht im Schärfprojekt Kapitel 9 Seite 40
"Denken ist wie googeln, nur krasser!"

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Re: Empfehlung für Handhobel

#4

Beitrag von aljosha » 20.05.2012, 17:04

hy,

ich habe den juuma 4er und bin zufrieden damit

statt dem einhandhobel würd ich mir aber auch erst ne Raubank holen

wobei ich statt den zweien wohl eher nur zum Bankhobel greifen würde, mittlerweile...

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Re: Empfehlung für Handhobel

#5

Beitrag von jhg » 20.05.2012, 19:39

Ich habe mit Naßschleifpapier und einer Glasscheibe angefangen - funktioniert auch wunderbar.

Im Moment nutze ich zwei Wassersteine
für's Grobe diesen hier:
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product ... ng-220.htm

und dann zum Schärfen einen Kombistein:
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product ... 006000.htm

Zum Abrichten der Steine nehme ich eine Glasplatte und ein Schleifgitter (aus dem Baumarkt zum Glätten von Putz)

Zu den Hobeln: Ich finde ein Nr. 4 und ein Einhandhobel eine super Kombination. Eine Raubank ist nicht unbedingt nötig. Das Meiste kann man auch mit einem ordentlich eingestellten Nr. 4er machen. Viel wichtiger ist, dass du die Eisen richtig scharf hast.

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Re: Empfehlung für Handhobel

#6

Beitrag von DonYouAn » 21.05.2012, 06:54

Ich besitze die Dick-Hobel und bin sehr, sehr zufrieden damit.

Wenn ich Hobel verwende ist das zu 90% der Flachwinkel Einhandhobel oder mein kleiner Palisanderhobel. 5% wird die Raubank hergenommen. Nr. 4 benötige ich, seitdem ich eine Zylinderschleifmaschine habe für Gitarrenbau eher nicht mehr. Für Möbel oder Vorrichtungen ist Nr. 4 aber natürlich unerlässlich.

Gruzz
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Re: Empfehlung für Handhobel

#7

Beitrag von Lumael » 21.05.2012, 09:56

Hab sowohl den Dick No. 4, als auch den Einhandhobel, und bin ebenfalls mehr als zufrieden!
Die Eisen müssen vor dem ersten Hobeln aber noch abgerichtet werden.

Gruß

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Re: Empfehlung für Handhobel

#8

Beitrag von 12stringbassman » 21.05.2012, 10:59

Ich hatte mir vor dem Kauf die Dick-Hobel im Laden in Metten angeschaut und mit dem Haarwinkel die Rechtwinkeligkeit der Wangen geprüft. Es war zwar nicht grad so, dass ich ein Telefonbuch drunter durchwerfen hätte können, aber 90° waren es nicht.

Der Juuma, den ich dann anschaffte, war exakt rechtwinkelig.
Das Messer übrigens war bei diesem Hobel auch schon einsatzklar. Einfach aus der Schachtel nehmen, auf dem feinen Abziehstein eine Mikrofase anschleifen und los geht's.
"Denken ist wie googeln, nur krasser!"

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Re: Empfehlung für Handhobel

#9

Beitrag von DonYouAn » 21.05.2012, 22:28

12stringbassman hat geschrieben:Es war zwar nicht grad so, dass ich ein Telefonbuch drunter durchwerfen hätte können, aber 90° waren es nicht.
Das kann ich nicht bestätigen. Die Hobel sind perfekt rechtwinklig.

Gruß
Andi
Wenn man es kann ist es keine Kunst, wenn man es nicht kann erst recht nicht! (Karl Valentin)

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Re: Empfehlung für Handhobel

#10

Beitrag von Gerhard » 21.05.2012, 22:54

DonYouAn hat geschrieben:
12stringbassman hat geschrieben:Es war zwar nicht grad so, dass ich ein Telefonbuch drunter durchwerfen hätte können, aber 90° waren es nicht.
Das kann ich nicht bestätigen. Die Hobel sind perfekt rechtwinklig.

Gruß
Andi
Normalerweise hobelt man auch an der Sohle, und nicht an den Seiten. Zumindest, wenn man den Hobel nicht zum Fügen von Böden/Decken einsetzt. Selbst dann ist das egal, denn durch das Zusammenklappen der Hälften entsteht der Komplementärwinkel, und die Hälften lassen sich sauber fügen. Wenn man die Hälften wegen fehlender Hobelbreite nicht gleichzeitig hobelt, muss man halt darauf achten, dass man so tut als ob.
Ich finde eine plane Sohle und ein scharfes Eisen viel wichtiger.
PS: Ich hasse Handhobel ;)
Lg

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Re: Empfehlung für Handhobel

#11

Beitrag von Magfire » 21.05.2012, 23:03

Ich danke euch zunächst mal!
Also kommen der 4er Putzhobel und der Einhandhobel in die engere Wahl. Einen Schweifhobel und einen Schrupphobel ("von Vaddi noch" ;) :lol: ) besitze ich bereits.
Klar ist auch ein guter Hobel ohne scharfes Eisen nichts, aber ich denke mit etwas Übung klappt das!
DonYouAn hat geschrieben: Das kann ich nicht bestätigen. Die Hobel sind perfekt rechtwinklig.
12stringbassman hat geschrieben: Es war zwar nicht grad so, dass ich ein Telefonbuch drunter durchwerfen hätte können, aber 90° waren es nicht.
Hmm, die scheinen ja große Fertigungstoleranzen zu haben.... Aber ich hab mich eh in die Juuma verliebt 8) ;)

Viele Grüße,
Philip

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Re: Empfehlung für Handhobel

#12

Beitrag von 12stringbassman » 22.05.2012, 07:14

liz hat geschrieben:Normalerweise hobelt man auch an der Sohle, und nicht an den Seiten.
Einspruch, Euer Ehren!
Du hast wohl meine Bau-Fredds nicht genau angeschaut, wie? Da liegt der Hobel ziemlich oft auf der Seite, zu den verschiedensten Gelegenheiten, nicht nur zum Fügen von Decken. ;)
Und dabei kommt es sehr wohl auf Rechtwinkligkeit an.
liz hat geschrieben:Ich hasse Handhobel ;)
quod erat demonstrandum :lol:
"Denken ist wie googeln, nur krasser!"

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Re: Empfehlung für Handhobel

#13

Beitrag von Lumael » 22.05.2012, 09:32

Also meine Hobel sind auch perfekt Rechtwinkelig!
@Liz ich mach irrsinnig viel mit meinem Handhobel, denn das Ding ist einfach nur praktisch,...wieso magst Du sie denn nicht?

gruß

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Re: Empfehlung für Handhobel

#14

Beitrag von Gerhard » 22.05.2012, 11:14

12stringbassman hat geschrieben: Du hast wohl meine Bau-Fredds nicht genau angeschaut, wie?
Da muss ich mich jetzt gleich nochmal weiterbilden ;)

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Re: Empfehlung für Handhobel

#15

Beitrag von maxinferno » 14.03.2013, 22:25

Servus!
Ich bin im Moment auf der Suche nach einem adäquaten Putzhobel Größe 4. Leider bin ich noch etwas unschlüssig wonach ich greifen soll - entweder zum Veritas Flachwinkler oder zum preisgünstigeren Juuma Hobel. Meine Veritas Flachwinkel-Rauhbank begeistert mich jedes mal wieder - im Gegentum zu meinen Anant-Dingern. MIr gehts unter anderem um die Frage, ob der Juuma tatsächlich in einer ähnlichen Liga (erreichbare Schärfe, Einstellbarkeit, Konstruktion) spielt oder obs nur wieder eine nicht "preiswerte" Alternative ist....Vielleicht kann ja ein Hobel und schärf und poliererprobter seinen Senf dazu geben. Würde mir echt weiter helfen. Danke

P.S.: Der neue Wasserstein-Satz (240 - 800- 8000 Körnung) und die Veritas Schleifhilfe MKII ist bereits bestellt... :-)

Danke euch

Liebe Grüsse Max

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Re: Empfehlung für Handhobel

#16

Beitrag von Magfire » 14.03.2013, 22:30

Hallo Max,

ich habe mir dann in der Tat den Flachwinkel-Einhandhobel und den Putzhobel Nr.4 zugelegt.
Dazu muss ich sagen, dass ich von beiden echt begeistert bin! Die Verarbeitung finde ich klasse, die Einstellbarkeit ist top und sehr feinfühlig und gerade der 4er liegt echt gut in der Hand.
Mir fehlt leider der Vergleich zu Veritas, die aber preismäßig für mich nicht mal einen Gedanken wert sind ;).
Zum Kauf bewogen hat mich aber besonders die Einschätzung von Matthias, der die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt hatte.
Dem kann ich mich echt nur anschließen!

Viele Grüße,
Philip

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Re: Empfehlung für Handhobel

#17

Beitrag von Beef Bonanza » 14.03.2013, 23:13

Hab mir auch vor ein einigen Wochen auf Hias Empfehlung den 4er Juuma besorgt.... Gutes Ding!

Und die Veritas-Schärfhilfe ist ne Macht. Das Ding funktioniert :D
Beginne den Tag mit einem Lächeln..... dann hast du es hinter dir.

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Re: Empfehlung für Handhobel

#18

Beitrag von aljosha » 14.03.2013, 23:38

ich habe den Juuma 4er und den Veritas Flachwinkel 5er oder wie lang der ist

seit ich den Veritas habe liegt der Juuma nur noch rum
damit hoble ich selbst Riegelahorn ohne allzuviele Ausrisse (ein paar minimale lassen sich nicht verhindern)
danach putze ich wo noetig mit der Ziehklinge nach

den Veritas 4er kenn ich nicht, beim Juuma musste ich einen neuen Griffknopf machen, da ich den Originalen furchtbar fand
meine Hand drueckte immer gegen den Hobelkoerper und ich bekam an der Stelle sogar Blasen wenn ich etwas laenger Hobelte...

der hobel unddie zwei eisen sind zwar recht teuer, aber ihr Geld definitiv wert
spaetestens wenn man riegel oder Drehwuchs hobelt
ich weiss noch dass ich bei Riegelahorn mitm Jumma 4er ziemlich schnell auf Schleifen umgestiegen bin, weil ein optimales einstellen noch unbefriedigend war...

anyway
best
aljosha

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Re: Empfehlung für Handhobel

#19

Beitrag von maxinferno » 14.03.2013, 23:44

Hallo Philip und Beef,
dass der Juuma für sein Geld top ist dachte ich mir schon, ich wollte nur mal eine zweite Meinung in Bezug auf den Vergleich der Veritas/ Juuma Hobel einholen. Schließlich kostet der Veritas ja fast das doppelte wie der Juuma und ich will mich halt nicht mit einer "Alternative" zufrieden geben, dafür bin ich zu sehr Fetischist (in Bezug auf Werkzeug ;-) )...nicht dass ich mir dann ins Gesäß beiss - schade wärs drum :-)

Grüsse Max

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Re: Empfehlung für Handhobel

#20

Beitrag von maxinferno » 14.03.2013, 23:49

aljosha hat geschrieben: seit ich den Veritas habe liegt der Juuma nur noch rum
damit hoble ich selbst Riegelahorn ohne allzuviele Ausrisse (ein paar minimale lassen sich nicht verhindern)

ich weiss noch dass ich bei Riegelahorn mitm Jumma 4er ziemlich schnell auf Schleifen umgestiegen bin, weil ein optimales einstellen noch unbefriedigend war...

anyway
best
aljosha
Danke Aljosha,
genau das wollte ich wissen! Vielleicht liegts auch ein bisschen an der Konstruktion Flachwinkler im Vergleich hohen Schwerkunkt des klassischen Bankhobel-Designs. Ich komm mit meiner Flachwinkelrauhbank auch super zurecht - einfach nur schönes Arbeiten und die Einstellung funktioniert echt prima ohne viel Umkehrspiel wie beim Anant. Bin mal gespannt was der Sprung auf einen 8000er Abziehstein bringt....

Danke euch!

Max

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Re: Empfehlung für Handhobel

#21

Beitrag von Pannekowski » 15.03.2013, 09:38

Moin,
Alternative wäre evtl. noch dieser Hobel hier
http://www.workshopheaven.com/tools/Qua ... Plane.html
Hersteller ist vermutlich derselbe wie von Juuma und Dicktum, ist auch von großartiger Qualität und kommt ebenfalls mit drei Eisen.
Außerdem kann man den 62er sehr gut in der Stoßlade benutzen.
Gruß
Leif

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Re: Empfehlung für Handhobel

#22

Beitrag von maxinferno » 16.03.2013, 09:15

hi und danke dass ihre eure Erfahrungen mit mir teilt!
Gestern bin ich durch Zufall drauf gekommen, dass der Dick ja in München seit 3 Monaten eine Niederlassung hat.
Natürlich war ich da direkt vor Ort und hab mir mal die Dick Dinger im Vergleich zum Veritas und Nielsen angesehen und ausprobiert.
Fazit:
Der Dick Putzhobel hat keine! rechtwinkligen Wangen (fehlt locker 1-2 Zehntel) und von der Happtik her komm ich mit den Flachwinklern von Veritas/Nielsen einfach besser zurecht.
Für mich stellen die Dick Hobel keine Alternative dar. :-(

Wäre der etwas seltsame Einstellmechanismus beim Nielsen nicht, würde ich den sogar noch dem Veritas Falchwinkel Putzhobel vorziehen - ist einen guten Tick schwerer und läuft einfach spitze.

Was mir allerdings so gut gefallen hat dass ich es gleich kaufen musste war der Zieh-/Schabhobel von Dick - de n find ich für 36 € klasse.

Grüsse Max

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Re: Empfehlung für Handhobel

#23

Beitrag von Isegrim » 15.11.2013, 18:24

N'Abend zusammen. Ich klinke mich hier mal mit einer Frage ein, um nicht einen extra Thread eröffnen zu müssen.

Für meine erste Akustikgitarre komme ich nicht um einen Hobel rum. Bis jetzt habe ich mich nur an E-Gitarren versucht, da habe ich mich noch drum gedrückt. Jetzt jedenfalls bräuchte ich einen Hobel zum Fügen und um Boden, Zargen und Decke auf die richtige Stärke zu bringen.
Dafür habe ich mir diese beiden Hobel ausgesucht:
Lie-Nielsen No. 62 Low Angle Jack Plane
Veritas Low Angle Jack Plane

Ich habe keine Erfahrung mit diesen Herstellern, würde allein wegen des Rufes kaufen. Könnt ihr einen der beiden Hobel besonders empfehlen? Bilden die Hersteller ein in sich geschlossenes System, sodass ich manche Teile (Wechselgriffe, Klingen, Schärfhilfen) für alle Hobel von diesem Hersteller benutzen kann? D.h. lege ich mich mit dem Kauf eines dieser Hobel für eventuelle weitere Hobel bereits auf einen Hersteller fest?

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Re: Empfehlung für Handhobel

#24

Beitrag von 12stringbassman » 16.11.2013, 17:44

Hallo Isegrimm,

da hast Du Dir ja gleich zwei richtig schöne Teile rausgesucht. Den Nielsen kenne ich nur vom Befingern, aber mit dem Veritas Jack Plane seinem größeren Bruder http://www.veritastools.com/Products/Page.aspx?p=105 habe ich ausreichend praktische Erfahrung. Ein sehr durchdacht konstruierter und sauber verarbeiteter Hobel; nicht billig, aber preiswert. Durch die Flachwinkel-Phase-Oben-Konstruktion kannst Du verschiedene Schnittwinkel einfach durch Wechsel des Eisens realisieren. Die Eisen dieser beiden Veritas-Hobel sind die selben, also mit beiden Hobeln verwendbar.

Interessant sind auch die preiswerteren Juuma-Hobel, die Hausmarke von Dieter Schmid http://www.feinewerkzeuge.de/eputz5.htm
Ich habe die kurze Rauhbank Nr. 5, den ich gerne und oft verwende, z.B. zum Fügen in der Stoßlade.
Inzwischen gibt es von denen auch einen Flachwinkel-Hobel.

Die Eisen der Standard-Hobel (Nr. 4 und Nr. 5 z.B.) sind auch unter den Herstellern oft austauschbar, bei den Flachwinklern denke ich eher nicht. Schärfgeräte kannst Du von allen Herstellern mit allen Eisen aller Hersteller verwenden.

Grüße

Matthias
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Re: Empfehlung für Handhobel

#25

Beitrag von Isegrim » 16.11.2013, 18:19

Danke Matthias für deine Antwort. Am Lie-Nielsen gefällt mir, dass man ihn mit dem "Hot-Dog", also dem seitlichen Griff, gut beim Fügen führen kann. Gibt es sowas auch von Veritas?

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