Empfehlung für Handhobel

von Hobeln, Sägen und Feilen bis zu Spezialhandwerkzeugen

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Svenson
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Re: Empfehlung für Handhobel

#101

Beitrag von Svenson » 06.04.2019, 18:53

Das ginge natürlich... für so ganz grobes.
Allerdings kann ich mir, zumindest momentan, nicht vorstellen den nochmal für irgendwas zu benutzen.
Lieber ein paar extra Runden mit dem neuen :D

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Re: Empfehlung für Handhobel

#102

Beitrag von Niko1909 » 12.04.2019, 20:03

Svenson hat geschrieben:
05.04.2019, 20:39
Hallo,
bei mir wurde es der lange Flachwinkel von Dictum.
Ich kann zwar mangels Erfahrung/Vergleichen kein ausführliches Review abgeben aber vielleicht interessiert es ja trotzdem.

Das hier war übrigens mein erster Hobel...Black&Decker aus dem Baummarkt. Damit ist Hobeln nicht wirklich möglich da das Eisen sich schon nach wenigen Zügen verstellt.
Wer mit so einer Gurke mal seine Erfahrungen gemacht hat, der möchte was richtiges. Gebrauchte oder günstige Hobel kamen für mich auch nicht in Frage, da ich mir das Abrichten nicht zutraue.
Hallo Mülltonne:
DSC00452.JPG

Also geschluckt, den Sparstrumpf geplündert, in der Fußgängerzone gesungen und Flupp...hier isser:

DSC00448.JPG
Geht ab das Teil (dance a)
Das Messer war out of the Box noch nicht so, dass man sich die Haare von Arm rasieren kann. Hab ich mit nem 1000/6000 er Stein nachgeschärft und das Ergebnis macht spaß..:

DSC00450.JPG

Zur Prüfung der Planheit hab ich nur eine 12mm Glassplatte aber hier gibt es keine Lichtspalte und es passt nirgends ein Blatt papier zwischen.
DSC00449.JPG

Während ich bei meinem ersten, trotz geschärften Eisen, noch gut drücken musste, schiebt sich der Dicke schön ruhig und ohne große Anstrengung übers Holz. Da muss man sich schon zwingen aufzuhören...
DSC00451.JPG

Grüße
Der lange Flachwinkel von Dictum leistet bei mir auch fantastische Dienste. Hab noch das Äquivalent von Veritas hier stehen und greife IMMER zum Dictum.... Beide gleich geschärft.... Der Veritas wirkt wertiger, aber der Dictum schneidet besser. 🤣🤣🤣

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Re: Empfehlung für Handhobel

#103

Beitrag von Diego Dee » 22.08.2019, 22:47

Ich hab früher meine Bretter bei Bedarf einfach zum Schreiner mit einer Zylinderschleifmaschine gebracht und war begeistert wie meine Bretter hinten aus dem Rollband rausgekommen sind.
Das soll sich aber nun ändern.
Etwas Grunderfahrung mit Handhobeln habe ich zwar schon(normaler alter Ulmia Hobel und meinem ECE Einhandhobel), aber nicht mit diesen tollen Teilen von Dictum, Juuma und Veritas.
Von den Japan Hobeln ganz zu schweigen (die Videos auf YT sind mal dermassen obergeil..)

Ich möchte mir nun ein kleines Set zulegen, sozusagen das eierlegende Wollmilchsau Set.
Zum Fügen denke ich mal, daß ich mir was in Richtung 62er oder flat Angle Jack Plane anschaffe.

Um in Zukunft aber nicht mehr zum Schreiner (mit der Zylinderschleifmaschine) rennen zu müssen will ich mich ans Handabziehen meiner Zargen, Bodenbretter und Decken machen.
Ich bitte daher um eine Empfehlung mit welchem Hobel ich Hartholz (Ahorn, Palisander) und auch die Deckenbretter (vorwiegend Fichte) gepflegt dünner machen kann.

Diese Japanhobel Feinstspan Videos im Hinterkopf würde es mir nix ausmachen den Span so ultradünn einzustellen und dann den 50-fachen Hobelweg zu fahren um des Genusses willen bis die Bretter nach einer halben Stunde immer noch fast so dick sind als zu Beginn :D
Ich hoffe ihr wisst wie ich das meine.

Oder gibt es einen für alles, also fügen und dünnermachen?
Müsste ich hier wahrscheinlich mehrere Messer nehmen wovon ich eines ganz leicht konvex schleife und eines gerade lasse?
Teilweise sind meine Roh-Bretter maschinell gehobelt, teilweise sind sie Sägerau, und bei manchen ist beides vorhanden.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich schruppen, schlichten oder putzen dazu sagen soll, deshalb sage ich dünner machen dazu.

Hat hier jemand selber mal mit so einem Japanhobel seine Erfahrungen gemacht?
Irgendwie finde ich diese ziehende Hoblerei auch ganz nett (zum dünner machen) ;)
Mein Forenstatus ist derzeit Planer, ja ich plane und vorbereite noch ;-)

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Re: Empfehlung für Handhobel

#104

Beitrag von Yaman » 23.08.2019, 06:37

Diego Dee hat geschrieben:
22.08.2019, 22:47
Ich möchte mir nun ein kleines Set zulegen, sozusagen das eierlegende Wollmilchsau Set.
Zum Fügen denke ich mal, daß ich mir was in Richtung 62er oder flat Angle Jack Plane anschaffe.
Ich habe mir dafür dieses Set mit drei Hobeleisen mit verschiedenen Winkeln gekauft und bin sehr zufrieden:

https://www.workshopheaven.com/quangshe ... ckage.html

Zusätzlich habe ich mir noch ein Zahneisen von Kunz für diesen Hobel gekauft, um auch sägeraue Bretter erst mal grob bearbeiten zu können:

https://www.workshopheaven.com/kunz-too ... -jack.html

Der Hersteller Quangsheng stellt auch die Hobel für die Eigenmarke von Dictum und Feine Werkzeuge her.
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Re: Empfehlung für Handhobel

#105

Beitrag von Svenson » 22.01.2020, 19:29

Aus gegebenen Anlass mal ein kurzes update zu dem Dictum Flachwinkel:
Durch das Nutzen in der Stoßlade hat sich anscheinend die Seite verbogen.
Die Seite welche gegenüber dem Hotdog liegt ist jedenfalls nicht mehr Rechtwinklig.
Da ich mich nicht drauf abgestützt habe, sondern dies durch normalen Gebrauch kam bin ich entäuscht. :(

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Re: Empfehlung für Handhobel

#106

Beitrag von Yaman » 23.01.2020, 08:43

Den Hobel würde ich bei Dictum reklamieren. Sowas darf in dieser Preisklasse nicht passieren.

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Re: Empfehlung für Handhobel

#107

Beitrag von capricky » 23.01.2020, 11:05

Svenson hat geschrieben:
22.01.2020, 19:29
Aus gegebenen Anlass mal ein kurzes update zu dem Dictum Flachwinkel:
Durch das Nutzen in der Stoßlade hat sich anscheinend die Seite verbogen.
Die Seite welche gegenüber dem Hotdog liegt ist jedenfalls nicht mehr Rechtwinklig.
Da ich mich nicht drauf abgestützt habe, sondern dies durch normalen Gebrauch kam bin ich entäuscht. :(
Für dieses "Phänomen" kann es auch einen anderen Grund geben.. überprüfe mal den Winkel auf Rechtwinkligkeit, mit dem du die Abweichung festgestellt hast. So ein 89° oder 91° Anschlagwinkel hat bei mir auch mal eine zeitlang dafür gesorgt, das ich erhebliche Zweifel an meinen handwerklichen Fähigkeiten bekam...

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Re: Empfehlung für Handhobel

#108

Beitrag von Svenson » 23.01.2020, 12:50

Daran habe ich auch erst gedacht. Aber meine Winkel sind tatsächlich 90,0°.
Da die Seite mit dem Hot Dog rechtwinklig ist gehe ich davon aus, dass es durch das nutzen in der Stoßlade kommt.

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Re: Empfehlung für Handhobel

#109

Beitrag von Svenson » 11.02.2020, 13:14

Ich habe das Geld übrigens wieder bekommen. Der Service ist schon sehr gut.
Nun steht eine Neuanschaffung bevor. Nach der gemachten Erfahrung hab ich mich in dem etwas höheren Preissegment umgesehen.
Da kommen eigentlich nur noch 2 Hersteller in Frage.
Ich liebäugle mit dem Veritas Flachwinkel da der Hobelkörper recht massiv wirkt und im Vergleich zum Lie Nielsen die laterale Einstellung etwas mehr spiel hat (ich hab so meine Probleme eine exakte rechtwinklige Schneide zu schleifen).

Grüße

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