Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

Lautsprecher-Boxen Selbstbau
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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#176

Beitrag von MiLe » 20.01.2018, 18:09

Davon hätte ich noch nie gehört - höchstens bei den Tröten im Car-HiFi-Bereich (puke) .
Eine gescheite Weiche, egal ob aktiv oder passiv, analog oder digital bezieht sich eigentlich immer auf die Kombination der Faktoren Treiber-Gehäuse-Schallwand. Eine für eine 30 cm breite abgerundete Schallwand entwickelte Weiche ergibt an einer 50 cm breiten Schallwand mit Kanten einen völlig anderen Frequenzgang - Stichwort z.B. Baffle-Step.

Ich lerne auch gerade unter Schmerzen, dass die Linearisierung von PA-Treibern und Hörnern etwas völlig anderes ist als bei den vergleichsweise glatten Roh-Frequenzgängen bei HiFi-Direktstrahlern.

Alleine die Impuls- oder Sprungantwort des Hochtöners ist kein einzelner Peak wie ich das normalerweise kenne, sondern ein wildes Gebilde aus Zacken. Da weiss ich noch nicht mal, wie ich den Zeitversatz ermitteln soll. Auch bei der Übernahmefrequenz stehe ich vor Rätseln: Da ergibt sich 1 Oktave unter der Übernahmefrequenz (12dB/Okt.) plötzlich ein Peak von 8 dB, der bei den Einzeltreibern nicht vorhanden ist. Ich wusste bisher gar nicht, dass so etwas physikalisch überhaupt möglich ist (think)
Zumindest ahne ich langsam, womit der weit höhere Wirkungsgrad bei Beschallungströten erkauft wird ;) - es gibt halt nix umsonst.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#177

Beitrag von MiLe » 20.01.2018, 19:50

Na dann stelle ich mal meinen ersten Abstimm-Versuch zur Diskussion.
Wie gesagt bin ich damit noch nicht sonderlich glüclklich, weil ich von HiFi doch anderes gewohnt bin, aber besser bekomme ich es im ersten Anlauf nicht hin. Aber ich lerne :)

Wie gehabt ist bei dieser Messung alles unter 200 Hz eher eine Prognose denn eine Messung. (Dazu braucht's 'ne Nahfeld-Ergänzung).
Die Box wurde auf einem Stativ in ca. 1,5 m Höhe gemessen, Messabstand 50 cm.
Zum Vergleich nochmal die TheBox ProMon12 unter gleichen Messbedingungen:
Naja - sieht schon deutlich besser aus, insbesondere das Rundstrahlverhalten ist 'ne völlig andere Hausnummer. Von 0-45° (in alle Richtungen, das ist der große Vorteil von Coax!!) ist die Abweichung minimal - das scheint die große Stärke des Faital zu sein. Heisst - die Box klingt in verschiedenen Winkeln bei Weitem nicht so unterschiedlich wie der Promon. So hatte ich das auch gewollt, sonst hätte ich ja gleich 'nen Gitarrenspeaker nehmen können :D Besonders im Mittenbereich bleiben die einzelnen Kurven schön eng zusammen, wo sie beim ProMon auseinanderlaufen wie das Amazonas-Delta. Das führe ich neben der höheren Trennfrequenz auf die baulichen Hindernisse der Schallwand zurück, da könnte man also optimieren. Das Bündelungsverhalten verschiedener 12er ist jedenfalls nicht so unterschiedlich, wie es sich hier darstellt.
Akustisch bin ich aktuell bei einer Trennfrequenz von 3 KHz. Faital empfiehlt 1,7 KHz, also fast eine Oktave tiefer :shock:
Da hab ich ja noch reichlich Reserven ;)


Wenn ich jetzt mal den FGang meines bisherigen Konstruktes auf 0° auf die bei den Herstellern üblichen Maße skaliere und auch die Skalierung der Achsen auf meist übliche 100 dB hochziehe, zusätzlich mit 1/6 Oktave glätte (was wohl Standard ist), dann sieht das Ganze schon seeehr manierlich aus, so könnte man das verkaufen (und so wird's auch üblicherweise gemacht ;) )
Das Ausschwing-Verhalten nimmt sich nicht viel, was mich am meisten erschreckt. Am Gehäuse und der Dämpfung kann es kaum liegen, von beiden bin ich ziemlich überzeugt. Gerade im Mittelton sollte die Pappe schneller wieder zur Ruhe kommen, mal sehen, was mir dazu einfällt:
Und wieder der ProMon12 zum Vergleich
edit: Korrektur, das nimmt sich doch viel: Auf den ersten Blick sieht der ProMon nicht viel schlechter aus. Aber gerade im Mittenbereich bringt er kaum Pegel, wodurch auch die Resonanzen auch schneller im unteren Bildrand verschwinden. Würde man ihn auf den gleichen Basispegel entzerren (per vorgeschaltetem EQ), würde das deutlich wüster aussehen. Hatte mich schon gewundert, jetzt bin ich ein klein wenig beruhigt ;)

Der Klirr ist für mein Verständnis im Rahmen:
und die ProMon zum Vergleich:
Den höchten K3 zeigt der Faital mit 0,55%, wo es beim Promon schon 2,3% sind. Klingt nach nicht viel, ist es aber ;)

Anyway, messtechnisch überzeugt mich das Ganze noch nicht, aber im Bezug auf die Abstimmung von PA-Pappen und Hörnern muss ich offenbar noch viel lernen. Ist eine völlig andere Welt als Hifi (think) und ich bin da gerade offenbar ziemlich ahnungslos reingestolpert.

Falls noch jemand die dahinter liegenden Filterfunktionen des Hypex-Modules sehen möchte:
Für den Hochtöner benötige ich 12 der 13 möglichen Biquad-Filter, der TT kommt mit 10 aus. Zusätzlich ist der Tieftöner um 0,041 Millisekunden verzögert, das entspricht rund 51 mm und sorgt dafür, dass die Frequenzen beider Treiber im Übernahmebereich zeitgleich am Ohr ankommen. Zum Vergleich: Bei guten HiFi-Treibern brauche ich kaum mehr als 3, maximal 4 Filter pro Weg. Und dann ist der Frequenzgang so, dass man ihn ebenso gut mit einem Lineal zeichnen könne - auch bei hoher Auflösung.

Jetzt erst mal was essen und dann weiter lernen, wie man PA-Pappen bändigt ;)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#178

Beitrag von bea » 20.01.2018, 21:33

Wenn ich das mit den Sollfrequenzgängen meiner EVM SX100+ verkaufe, scheinst Du bereits weiter zu sein als die. Und das sind Boxen, die für PA-Boxen schon sehr annehmbar klingen (aber Hifi können sie noch lange nicht...)
LG

Beate

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#179

Beitrag von MiLe » 20.01.2018, 23:05

Bea, wenn Du es nicht wärest, würde ich das glatt als Kompliment verstehen :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#180

Beitrag von MiLe » 21.01.2018, 15:34

Zum Thema BR-Abstimmung, Theorie und Praxis:

Als BR-Rohre habe ich Teile mit 90 mm ID und verrundetem Ausgang wegen der Strömungsgeräuse gewühlt. Die benötigen für die Presspassung einen Ausschnitt von 140 mm.

Laut Visaton-Simulationsprogramm Boxsim sollte sich bei einer Rohrlänge von 13,5 cm eine Abstimmfrequenz von 43,6 Hz ergeben, gemessen sind es tatsächlich 42,06 Hz. Also ziemlich nah dran.
Das sollte eine Abstimmung mit möglichst viel Tiefgang bei Heim-Pegeln werden, nicht für den Normalbetrieb als MusikerBox. Da scheinen 70 Hz Abstimm-Frequenz sinnvoller.

Problem: Bei entferntem Roht habe ich einen Durchmesser von 14 cm bei einer Rohrlänge von 1,6 cm Wandstärke des Gehäuses. Gemessene Abstimmfrequenz: 59 Hz, die Sumulation weist dagegen 84 Hz aus. Also eine größe Abwewichung, was mich zu der Vermutung führt, dass die Simulation mit geringeren Rohrlängen ungenauer wird.
Visaton arbeitet ja überwiegend im Home-HiFi-Bereich, da sind große Rohrlängen aufgrund völlig anderer Verhältnisse Volumen/Abstimmfrequenz die Regel.
Es macht übrigens kaum einen messbaren Unterschied, ob die Box auf dem Boden steht oder in 1,5m Höhe auf einem Ständer - die Abstimmfrequenz bleibt gleich, nur die Güte der höheren Resonanzspitze steigt bei hoher Aufstellung etwas an.

Mein Problem nun: Mit dem 14 cm-Ausschnitt komme ich nicht auf 70 Hz, denn unter die 16 mm Wandstärke komme ich als Länge ja nicht. Das Loch muss also kleiner werden, ich versuche als nächstes mal, das BR-Rohr mit 9 cm ID auf 2 cm zu kürzen. (think)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#181

Beitrag von MiLe » 21.01.2018, 16:00

Mit dem auf 22 mm Länge abgsägten BR-Rohr werden es 54 Hz, aber noch mehr abschneiden geht kaum. Da das Rohr leicht konisch ist und zum Ausgang hin auf den letzten 2 cm exponentiell auf Außendurchmesser aufgeht, liegt der Port-Durchmesser irgendwo zwischen 9 und 14 cm.
Will ich mit der Abstimmfrequenz höher, muss das Loch irgendwie kleiner werden. Der Versuch, einfach mal eine Sprühdose reinzulegen um die Öffnungsfläche zu verkleinern, führt zu einem merkwürdigen Ergebnis: Anstatt dass die Abstimmfrequenz wie erwartet ansteigt, fällt sie sogar auf knapp unter 50 Hz. Seeeehr merkwürdig (think)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#182

Beitrag von Bermann » 21.01.2018, 17:24

ich tippe bei Deinem Versuch, das die Wand der Büchse wie ein BR-Tunnel wirkt Die Einlage sollte nicht dicker als die Schallwand sein.

Gruß Hermann

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#183

Beitrag von MiLe » 21.01.2018, 17:37

Hi Hermann,

Danke, ich denke, darauf wird es hinauslaufen. Die BR-Öffnungen sitzen ja in der Seitenwand hinten unten und werden dadurch durch Rückwand und Boden in der Zuführung gut begrenzt.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#184

Beitrag von bea » 21.01.2018, 21:45

Die Abweichungen zwischen Simulation und Messung rühren von den Kanteneffekten her - und vom Einfluss der Gehäusekante, wenn die in der Nähe ist. Extremes Beisoiel dafür ist der Shelf-Port. Da muss man die Portlänge um ca. 40% korrigieren. Die Simulation passt m.W. nur für "lange" Tunnel.

An Deiner Stelle würde ich den Unterschied, den Du gemessen hast, als Korrekturfaktor für den kleineren Port ansetzen.

Bei meiner 45l-Kiste bin ich übrigens bei ca. 75mm Durchmesser und 18 mm Tiefe für so um die 60 Hz BR-Resonanz herausgekommen. Gemessen habe ich nicht - der Salztest lässt sich bei einem Schwirrkonuns nicht anwenden.
LG

Beate

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#185

Beitrag von MiLe » 21.01.2018, 21:53

Bea, wenn ich micht richtig erinnere, hast Du in Deinem Boxen-Thread das Thema schon mal erläutert, ich hatte es nur schlicht vergessen.
Dafür kann ich es jetzt aus eigener Erfahrung bestätigen :)
Den Salztest kenne ich nicht, wäre mir wohl zu kompliziert. Ich behelfe mich damit:
Liebe Grüße,
Michael

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#186

Beitrag von MiLe » 22.01.2018, 00:08

Um zwischendurch mal wieder auf das Thema Gitarre zurück zu kommen ;)

Nach einigen Stunden Experimentieren mit den DSPs, dem fertig machen des 2. Amps (Aluhülsen, Einschlagmuttern und so....) und der BR-Abstimmung habe ich heute Abend mal den ganzen Käse ruhen lassen, die beiden Teile im stillen Kämmerlein so wie sie jetzt sind an den Helix angeschlossen (vorher noch ein passendes XLR-Kabel gelötet), neues Set karoeinfach mit Amp (derailed Ingrid/Trainwreck Model) und Ping-Pong Delay - schließlich will ich endlich in Farbe sehen - äh - ich meine in Stereo hören. Sonst nix - gar nix. Kein Booster, keine Zerre, kein Hall.......
Einfach mal versucht, den Brian May zu markieren, der dareinst schon sagte: "für jedes Delay einen Amp, sonst matscht's"
Also ausprobiert - und umgefallen :shock:

Sorry...aber Scheiße, ist das geil (dance a) (rocking) (schacka)
Diese typischen Pingpongs a la Brighton Rock in Stereo sind der Hammer, da brauchts kein anderes Effektpedal mehr, keine Impulse response und gar nix - einfach Amp und Delay und glatt das Abendessen vergessen :D
Meine Güte, wie konnte ich bloss all die Jahre ohne Stereo-Setup überleben :shock:

Nee - is klar, für viele andere tolle Sachen braucht's das nicht, aber für manche Dinge ist es echt grandios, hätte ich nie gedacht.

Daneben verblasst der Hörvergleich ProMon gegen die Neue(n). Das geht mit dem Helix herrlich: Pegel abgeglichen, Pan auf's Pedal gelegt und mal die Lieblings-Songs angespielt. Auch wenn das DSP-Setup sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist (u.A. experimentiere ich gerade mit so Sachen wie BR-Abstimmung 6. Ordnung nach 12stringbassman) zieht die ProMon bei Musikkonserve klar den kürzeren: Unten keiner Eier, in der Mitte Wolldecke und oben gepresst klingt sie im direkten Vergleich (Mono-Signal auf beiden Boxen natürlich)

Selbstgebastelte Sounds am Helix wirken direkter und klarer, obwohl sie weitgehend auf den Promon programmiert/abgestimmt sind.
Daher mein Zwischenfazit: Auch wenn das Gewichtsziel verfehlt wurde (noch hab' ich den Neo-Umbau im Hinterkopf :badgrin: ), die Mühe scheint sich echt gelohnt zu haben. Jedenfalls haben sie noch eine Menge Potenzial und es würde mich schon reizen, sie mal mit "echten " Monitoren zu vergleichen. Die ProMons sind halt Preis-Leistungswunder aber sicher nicht die Spitze der Boxenbaukunst und damit natürlich nicht wirklich die Referenz.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#187

Beitrag von bea » 22.01.2018, 00:51

mit anderen Worten: meinen Prognose, dass die Kisten bereits jetzt recht ordentlich klingen sollten, hat sich bewahrheitet?

Hast Du nicht auch noch ein Pärchen Beta12-CX? Warum baust Du die nicht um? Der Emi ist doch eh relativ leicht.
LG

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#188

Beitrag von MiLe » 22.01.2018, 11:37

Hat sie, was aber nicht heisst, dass es nicht besser geht ;)

Vom Emi habe ich nur ein Exemplar zum testen gekauft, aber das wäre ja kein Hinderungsgrund.
Prinzipiell hast Du natürlich Recht, ein Test des Beta12 wäre zumindest einen Versuch wert.

Dafür spricht das um 620 Gramm niedrigere Gewicht der Emi-Kombi.

Dagegen spricht, dass ich den nicht einfach in das Gehäuse setzen kann. Der Lochkreis-Durchmesser ist anders, und da hier ja nicht einfach Schrauben ins Holz gedreht werden sondern mit Aluhülsen etc., gearbeitet werden muss, wäre der Aufwand schon recht hoch. Die zusätzlichen 8 Löcher schwächen die Carbonlagen und egal wie's ausgeht, 8 sind immer unnötig.
Dazu hat der Emi den geringeren max. Hub und kann erst ab 2,5 KHz getrennt werden was befürchten lässt, dass der Klang unter Winkeln im Bereich 1-3,5 Khz auseinanderfällt, weil da der TT schon bündelt und der HT noch nicht viel zu sagen hat. Neben der unterschiedlichen Trennfrequenz bündelt der Emi TT erstaunlicherweise auch stärker, beim Hochtöner ist der Vorteil des Faital in dem Punkt sogar noch größer.
Sprich - ein Rundstrahlverhalten wie beim Faital (das ist dessen große Stärke) wird der Emi nie erreichen, da hilft der fetteste DSP der Welt nicht.
Im Klirr und Ausschwingen nehmen sich beide TTs nicht viel, der Emi erscheint für die Abstimmung etwas gutmütiger. Bei den Hochtönern liegt der Faital im Klirr ebenfalls deutlichst vorne - zumindest im Kleinsignal-Betrieb. Großsignal will ich im Keller nicht messen - ich hab meinen Gehörschutz gerade verlegt ;)

Sprich, in den Punkten, die man per DSP nicht beeinflussen kann (Rundstrahlverhalten und Klirr) liegt der Faital in der Summe ganz weit vorne, auch in der TT-Dynamik kommt er etwas weiter.
Der Emi scheint in den Frequenzgängen auf Achse etwas gutmütiger, aber das bestimmt letzen Endes nur den Aufwand, den ich bei der Weiche betreiben muss. Wäre ich auf eine passive Weiche angewiesen, würde die Waage dadurch wieder mehr zum Emi tendieren, aber eben nicht mit dem DSP in der Hinterhand.

Die magische 10 kg-Grenze erreiche ich so oder so nicht mehr, da sind die 620 Gramm Mehrgewicht angesichts der verbunden Nachteile des Emi auch nicht mehr kriegsentscheidend. 11,87 und 11,39 sind jetzt übrigens die endgültigen Gewichte mit allem PiPaPo.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#189

Beitrag von bea » 22.01.2018, 14:57

MiLe hat geschrieben:
22.01.2018, 11:37
Hat sie, was aber nicht heisst, dass es nicht besser geht ;)
rate mal, warum ich "bereits jetzt" schrieb?
Der Emi scheint in den Frequenzgängen auf Achse etwas gutmütiger, aber das bestimmt letzen Endes nur den Aufwand, den ich bei der Weiche betreiben muss. Wäre ich auf eine passive Weiche angewiesen, würde die Waage dadurch wieder mehr zum Emi tendieren,
Für den hatte ich irgendwo mal relativ ausgefeilte passive Weichen als Schaltplan gesehen. Ich meine, es muss im diyaudio-Forum gewesen sein. Dort, wo die Verrückten sind, die dem Beta-12 LT den Schwirrkonus abschnippeln und das Ergebnis geil finden. Aber dort gibt es wohl tatsächlich ein par "HiFi"-Projekte mit dem Beta 12 CX
(und wenn man mit dem ein halbwegs brauchbares Ergebnis ("Mittelklasse") erreicht, wäre sowas doch wirklich was für die 2x20 W 6L6-Endstufe....)

Ansonsten scheint das doch ein Beispiel für You Don't Get What You Don't Pay For zu sein.
LG

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#190

Beitrag von bea » 22.01.2018, 15:03

Dagegen spricht, dass ich den nicht einfach in das Gehäuse setzen kann. Der Lochkreis-Durchmesser ist anders, und da hier ja nicht einfach Schrauben ins Holz gedreht werden sondern mit Aluhülsen etc., gearbeitet werden muss, wäre der Aufwand schon recht hoch. Die zusätzlichen 8 Löcher schwächen die Carbonlagen und egal wie's ausgeht, 8 sind immer unnötig.
Mit anderen Worten: Du benötigst ein weiteres Boxenpärchen oder zumindest eine passende Holzkiste.
LG

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#191

Beitrag von MiLe » 22.01.2018, 15:09

och nööööö - 'ne einfache Kiste reicht ja nicht. Damit nicht Gehäuseschwingungen den Vergleich verfälschen, müssten ja auch Verstrebungen rein, Dämpfungsmaterial, im Prinzip auch 'n neues Amp-Modul, wenn ich das nicht dauernd hin- und herbauen will..... - für 620 Gramm fehlt mir dafür gerade die Motivation. Kann sich aber jederzeit ändern, wenn einige andere Baustellen (Carbonita, Surfbrett, Auto, neue Küche, neues Gäste-WC...) vom Tisch sind ;)
Liebe Grüße,
Michael

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#192

Beitrag von MiLe » 24.01.2018, 20:19

Nochmal ein Aufruf an Alle, die sich schon mit dem Einstellen/Abgleichen von Musikerboxen, PA und ähnlichem befasst haben: Was ist hier eine sinnvolle Strategie zur Vorgehensweise?

Die lauten Pappen reagieren erheblich anders als HiFi-Tröten. Sie weisen erheblich stärkere, teils auch unsymetriscxhe und schmalbandige Peaks und Dips auf und messen sich in jeder Entfernung trotz sauberer Zeitfenster anders.
Also DSP-Einstellung nach Messmikro ist nicht, wenn das alle 10 cm was anderes auffängt. Wonach dann richten: Die Messung in 50 cm, 100 cm oder 200 cm Messabstand?

Momentan versuche ich einfach, per Messmikro so gut wie möglich 4 verschiedene Ansätze abzuspeichern (die können sehr unterschiedlich aufgebaut sein, anscheinend führen da mehrere Wege nach Rom), dann das Messgedöns zur Seite zu legen und nach Gehör weiter zu machen. Erst mal das gehörmäßig beste Preset auswählen, dann von Hand/Ohr optimieren.
Das ist natürlich fehlerträchtig, deshalb eben die Frage, wie der Fachmann mit solchen Lautsprechern umgeht.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#193

Beitrag von bea » 25.01.2018, 00:11

Als mit Halbwissen gesegnete Nicht-Fachfrau antworte ich mal:

M.E. hängt das vom typischen Abhörabstand ab: eine reine Monitorbox auf einen kürzeren Abstand abstimmen als eine Box, die Säle beschallen soll.

Das "echte" Nahfeld würde ich meiden. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Du bei 2m noch im Nahfeld bist.
LG

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#194

Beitrag von kehrdesign » 25.01.2018, 10:33

Mal laienhaft gefragt:
Ist es nicht das Naheliegendste einige Messmikrofone exakt zu mischen, die verteilt bis in die Randbereiche des bevorzugten Hörfeldes/-raumes angeordnete sind (ähnlich der Messfeldpunkte einer DSLR-Kamera)?
Alle Ausreißer zu berücksichtigen ist sicher unmöglich, aber ein Mittelwert aus mehreren sinnvollen Positionen sollte doch am einfachsten derartige (den Gesamteindruck verfälschende) Ausreiser relativieren. Ggf. kann ja die Messung mit etwas veränderten Mikrofon-Positionen wiederholt werden, um im Vergleich der Messkurven miteinander nochmals Ausreißer-Peaks aufzudecken.
Wenn etwas nicht sein soll, gibt es immer Gründe, andernfalls finden sich Lösungen.
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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#195

Beitrag von Yaman » 25.01.2018, 11:15

kehrdesign hat geschrieben:
25.01.2018, 10:33
Ist es nicht das Naheliegendste einige Messmikrofone exakt zu mischen, die verteilt bis in die Randbereiche des bevorzugten Hörfeldes/-raumes angeordnete sind (ähnlich der Messfeldpunkte einer DSLR-Kamera)?
Alle Ausreißer zu berücksichtigen ist sicher unmöglich, aber ein Mittelwert aus mehreren sinnvollen Positionen sollte doch am einfachsten derartige (den Gesamteindruck verfälschende) Ausreiser relativieren. Ggf. kann ja die Messung mit etwas veränderten Mikrofon-Positionen wiederholt werden, um im Vergleich der Messkurven miteinander nochmals Ausreißer-Peaks aufzudecken.
Ich habe meine Abhöre mit einer Software (https://www.sonarworks.com/reference/) eingemessen, bei der man genau so vorgehen muss, wie du beschrieben hast. Es gibt eine Demo-Version, die würde zur Ermittlung des Frequenzgangs ja reichen.

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#196

Beitrag von MiLe » 25.01.2018, 11:27

moin Falk,

Danke, gute Idee! Im Prinzip mache ich das so. Alllerdings verteile ich nicht verschiedene Messmikros (das wäre bei einem Stückpreis von 1500.- - sagen wir mal - sportlich ;) )

Die Box steht in 1.5 m Höhe auf einem fernsteuerbaren Drehteller. Naja - zumindest improvisiert. Da sind mir die fertigen Teile zu teuer, also hab ich was aus 'nem fernbedienbaren Antennenrotor gebastelt. So kann ich vom Arbeitsplatz aus den Lautsprecher ferngesteuert drehen und jeweils messen - so entstehen ja auch meine Kurvenscharen 0-15-30-45°.
In Arta kann ich jede Kurve als Overlay "fixieren" und dann aus der Summe der Kurven den Mittelwert errechnen/anzeigen. So gehe ich eigentlich immer vor - nur auf einen Winkel (meist 0° vor dem Hochtöner) zu optimieren ist gut für den Verkaufsprospekt, aber sicher nicht für die Ohren.

Mittlerweile komme ich etwas weiter, indem ich meine gewohnte Arbeitsweise über Arte verändert habe. Das Wechseln zwischen Arta und der DSP-Konfiguration ist zeitaufwändig und mühsam. Dauernd spinnt die Abtastraten-Umschaltung der Soundkarte, dann stürzt was ab...die Systeme können irgendwie nicht gut miteinander. :(

Die Hypex Software bietet - richtig konfiguriert - die Möglichkeit, selbst Impulsantworten zu messen und zu speichern. Wenn man mal herausgefunden hat wie die gefenstert und skaliert werden kann , bekommt man einen sauberen Ist-Frequenzgang.
Wenn man nun die einzelnen Filter hinzufügt und bearbeitet bekommt man - wieder entsprechend konfiguriert, 3 Frequenzgänge gleichzeitig angezeigt:

- den gemessenen akustischen FGang
- den el. FGang der Filterkurve
- und den aus diesen beiden Faktoren errechneten akustischen FGang nach Filterung.

Man braucht aber eine Maus mit Mitteltaste und Mausrad, dann wirds richtig komfortabel:
Mit dem Cursor verschiebt man z.B. bei einem Boost/Cut Frequenz und die Anhebung/Absenkung, mit dem Mausrad gleichzeitig die Güte. Man kann also quasi 3dimensional an der Kurve rumbiegen und sieht immer sofort das resultierende Ergebnis, was sich durch nachfolgende Messung sowohl über Hypex als auch über Arta bestätigt. Eigentlich richtig gut durchdacht, nur eben mager dokumentiert. Da muss man sich ganz schön reinfuchsen, aber dann wirds ziemlich genial.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#197

Beitrag von capricky » 25.01.2018, 12:00

MiLe hat geschrieben:
25.01.2018, 11:27
Da muss man sich ganz schön reinfuchsen, aber dann wirds ziemlich genial.
Werde ein Fuchs!
Dann weiß ich, wohin ich meine Box mit Hypexmodul zum Abgleich schicken kann, wenn sie dann mal fertig ist. 8)
Ich habe momentan weder Zeit zum Bauen noch zum "Einfuchsen". :cry:

capricky

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#198

Beitrag von MiLe » 25.01.2018, 12:09

Bauen musste schon selbst, das Einfuchsen übernehme ich gerne für Dich ;)
Das könnte in guter Näherung sogar ohne Postversand gehen: Wenn es soweit ist, benötige ich nur die Impulsantworten für Hoch- und Tieftöner unbeschaltet, daraus lässt sich schon ziemlich viel rausholen. Wenn Du soweit bist, schreibe ich Dir dann, wie Du die Impulsantworten erstellst - dauert keine 5 Minuten mittels der dem Modul beiliegenden Software. ;)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#199

Beitrag von Yaman » 25.01.2018, 12:41

MiLe hat geschrieben:
25.01.2018, 11:27
Die Hypex Software bietet - richtig konfiguriert - die Möglichkeit, selbst Impulsantworten zu messen und zu speichern.
Ist es dabei nicht auch entscheidend, wo man die Impulsantwort misst?

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Re: Ultralight-Mehrzweck-12er-Box aktiv < 10 kg

#200

Beitrag von MiLe » 25.01.2018, 12:51

Sicher ist es das, und die richtige Zielfunktion kann einem kaum eine Software abnehmen.

Das blöde ist, dass man in der Hypex-Software nicht mehrere Messkurven mitteln kann. Arta kann das, aber die Hypex-Soft versteht wiederum die Dateien von Arta nicht.

Ich bin gerade dabei, mit Arta eine Kurvenschar in kleinen Winkelabstufungen aufzubauen. Aus denen bilde ich den Mittelwert - Arta kann das ja. Dann schaue ich, mit welcher der verschiedenen Kurven diese Mittelwert-Kurve am ehesten übereinstimmt.
In diesem Winkel (in meinem Fall ca. 12°) messe ich dann die Impulsantworten HT + TT nochmal mit Hypex und habe so meine Zielfunktion, die ich recht bequem bearbeiten kann.

Bin gespannt, was dabei rumkommt. Das Setup, das ich auf Basis der 30°-Messung linearisiert habe (+/-1 1 DB von 200-15.000 Hz), klingt in der Tat gruselig :shock:

Die Sonarworks-Demo habe ich mir mal runtergeladen aber noch nicht installiert. Wenn irgend möglich, will ich nicht noch eine neue Software in's Spiel bringen, die ich ja auch erst mal lernen muss. Um die Hypex-Soft komme ich jedengfalls nicht herum, die brauche ich ja, um den DSP zu programmen. Verstehe ich das richtig, dass die Software zum funktionieren hinter der Quelle laufen muss? Weil - dann wäre sie für mich unbrauchbar, ich will ja nicht zum Helix auch noch den PC überall hinschleppen müssen ;)
Liebe Grüße,
Michael

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