1 x 15" Kompaktbox

Lautsprecher-Boxen Selbstbau
multistring systems
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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#51

Beitrag von multistring systems » 27.06.2012, 01:45

hola
Die BR-Resonanz liegt doch im lokalen Minimum der Konusauslenkung, nicht wahr (da habe ich vorhin nicht dran gedacht)?
Zumindest lebe ich in diesem Glauben :lol:

Korrespondiert nicht auch das Impedanzminimum zwischen den beiden Spitzen mit der BR-Reso? Wie auch immer, die Simus sind sich recht ähnlich, was zumindest unsere Fähigkeiten als simultansimulantinnen beweist :lol:

Bei der Abstimmung des 3015 fehlt mir der von Dir bevorzugte Buckel im Oberbass. :?:
Momentan spiele ich Modelle durch, bei denen ich den Port höher mache und damit auch das Volumen um das Zusatzvolumen hinter dem Port vergrößere.
Das halte ich für sinnvoll, zumal die Fläche doch schon sehr lütt ist. Von unten nach oben: 120cm² - 250cm² - 350cm² . Das Volumen hab ich mal bei 72L belassen, wenn sich das Vol. durch die Erweiterung des Ports mit vergrößert, ist das imo auch nicht verkehrt.


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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#52

Beitrag von bea » 27.06.2012, 02:31

multistring systems hat geschrieben: Bei der Abstimmung des 3015 fehlt mir der von Dir bevorzugte Buckel im Oberbass. :?:
Was bei den Raumresonanzen in meiner Bude erstmal gar nicht weiter auffiel :roll:
Im Oberbass bekommt man beim 3015 den Buckel auch gar nicht so recht hin. Er liegt immer so um die 100 Hz oder knapp darunter. Er klingt dennoch sehr anständig. Sollte man bei dem Preis allerdings auch erwarten.

Aber wenigstens kann jetzt bei gleicher Porttiefe die Resonanz angehoben werden.

Dass das Impedanzminimum mit der BR-Resonanz korrespondiert, habe ich auch noch im Hinterkopf. Meistens lässt es sich nicht so gut ablesen wie das der Membranauslenkung, zumindest für meine bald eine stärkere Lesebrille benötigenden Augen.

Ach so: kann Dein geniales Progrämmelchen eigentlich auch den Einfluss des Port-Dividers simulieren?
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#53

Beitrag von 12stringbassman » 27.06.2012, 09:42

bea hat geschrieben:Dass das Impedanzminimum mit der BR-Resonanz korrespondiert, habe ich auch noch im Hinterkopf.
Das kann man sich ja auch leicht herleiten:
Bei der geschlossenen Box will das System bei der Resonanz-Frequenz wie von selbst schwingen. Die Masse der Membran und deren Aufhängung (in Kombination mit der Nachgiebigkeit des Boxenvolumens) bilden ein Masse-Feder-Pendel.
Schickt die Endstufe bei dieser Frequenz Strom in das System, wird die Resonanz zur Schwingung angeregt. Dadurch wird in der Schwingspule, die sich im Magnetfeld des Luftspaltes bewegt, wie in einem Generator Strom induziert. Dieser Strom wirkt dem Strom aus der Endstufe entgegen ("Gegeninduktion"), der Stromfluss erreicht hier ein Minimum, was gleichbedeutend mit einem Maximum der Impedanz ist.

Bei der BR-Box hängen zwei Masse-Feder-Pendel untereinander: An der Membranrückseite hängt über die Feder des Gehäusevolumens die Luftsäule des Tunnels als Masse. Bei der Helmholtzresonanz ist die Bewegungsrichtung der Membran und der Luftsäule so, das beide gleichzeitig ins Gehäuse rein oder beide raus wollen. Dadurch wirkt über die Luftfeder eine größere Kraft auf die Membranrückseite als bei höheren oder tieferen Frequenzen, wodurch die Membranauslenkung minimiert wird. Bewegt sich die Schwingspule nicht oder nur ganz wenig, kann auch kein Strom in ihr induziert werden, somit kommt es hier zu einem Minimum in der Impedanz (im Idealfall wirkt hier nur noch der Gleichstromwiderstand der Schwingspule). Unter und über diesem Impedanzminimum gibt es je ein Maximum, da die Membranauslenkungen hier wieder größer werden.

Will man die Helmholtzfrequenz messtechnisch ermitteln, muss man eben dieses Impedanzminimum zwischen den beiden Maxima suchen (die Messaperatur habe ich weiter oben schon mal beschrieben).
Theoretisch könnte man auch nach dem Minimum der Membranauslenkung suchen. Wenn die Frequenz recht tief ist (z.B. <30Hz), kann das mit bloßem Auge und Streiflicht auch einigermaßen gehen. Bei höheren Resonanzfrequenzen wird's schwierig. Da bräuchte es dann Messgerät, dass die Membran mittels Laser abtastet (sowas hat der Prof. Zollner in seinem Labor, ich leider nicht :roll: ).

Grüße

Matthias
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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#54

Beitrag von multistring systems » 27.06.2012, 13:58

moin,
Ach so: kann Dein geniales Progrämmelchen eigentlich auch den Einfluss des Port-Dividers simulieren?
Nein...solange sich die Abmessungen nicht ändern, nicht. Dem Programm ist egal. ob 3x100cm² oder 1x300cm². Es ist eben eher für die Hornkonstruktion gemacht, und BR ist für das Programm "nur" ein Sonderfall eines Hornes.


multistring systems hat geschrieben:
Bei der Abstimmung des 3015 fehlt mir der von Dir bevorzugte Buckel im Oberbass.



Was bei den Raumresonanzen in meiner Bude erstmal gar nicht weiter auffiel
Im Oberbass bekommt man beim 3015 den Buckel auch gar nicht so recht hin. Er liegt immer so um die 100 Hz oder knapp darunter. Er klingt dennoch sehr anständig. Sollte man bei dem Preis allerdings auch erwarten.
konsequenter Weise müsste man eigentlich so ein Böxle hinsichtlich der Einsatz- Umgebung abstimmen. In meinem "Musikzimmer" müsste ich schier jede BR-Öffnung mit alten Socken zustopfen, auf dass es erträglich wird. Raumresos haben m.E.n. den massivsten
Einfluss auf die Wiedergabe im Bassbereich. Ein Helmholtzresonator als "Bassfalle", Ausführung "hohler Politiker"? Ein Rösler könnte funktionieren (whistle) (whistle) ...

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#55

Beitrag von bea » 27.06.2012, 18:32

Mhmm, der Rösler hat aber doch einen IQ von wenigstens 74 Niebel?
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#56

Beitrag von multistring systems » 27.06.2012, 18:45

74 Niebel
schöne Einheit haste da kreiert 8) wie war das gleich? 100Niebel = IQ32 :roll: ...Der Niebel wär dann für den Subsonischen Bereich jeglicher Intelligenz zuständig. Der bringt auch sein eigenes Dämmmaterial mit, ganz ohne Verzögerungen durch Zoll und andere Blutsauger.

Übrigens: Falls dich doch irjendwann mal das Messfieber packen sollte, dort:

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gibbed eine sehr brauchbare Meßsoftware für lau.

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#57

Beitrag von bea » 28.06.2012, 01:09

So, ich habe die Box mal mit heim genommen, geöffnet und vermessen. Natürlich war das Dämmaterial abgesackt und "verstopfte" den BR-Kanal - wie hätte es auch sein sollen
. Kein Wunder, dass die Box lausig klang. Ich werde es wohl in einen alten Gardinenrest einnähen und in der Mitte der Box fixieren, also dort, wo die Dämmung auch benötigt wird.

Reale Daten: V=72.9 l, A_HR=118.5 cm², z_HR=20.4 cm.
Und hier was ich mir so denke - Zusatzstreifen 10 cm, ca. 82.5 l, Abstimmung auf 51.5 Hz, 2 Ports à 175 cm²

175 cm² entspricht 13.46*10 cm - die Ports nehmen als gerade mal zwei Drittel der Breite der Box ein. Dazwischen wäre sogar noch Platz für einen Mittel-Hochtöner.

Was meint Ihr? Sinnvoll?
Bei einer Abstimmung auf 46.5 Hz würde der Frequenzganz fast glatt.


Durch den Zusatzstreifen von 10 cm wird der G2000 genau draufpassen, wenn ich die Box auf die Seite lege. Farblich werde ich den Streifen natürlich kontrastierend gestalten, z.B. schwarz gebeizt.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#58

Beitrag von multistring systems » 28.06.2012, 01:43

Was meint Ihr? Sinnvoll?
Am Ende sagt Dir das Dein Ohr, aber ich denke "es" wird Bässer zum 3015 passen. Und "klein" ist es für so nen 15er immer noch.
175 cm² entspricht 13.46*10 cm
das versteh ich jetzt nicht :?:

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#59

Beitrag von bea » 28.06.2012, 09:22

multistring systems hat geschrieben:
175 cm² entspricht 13.46*10 cm
das versteh ich jetzt nicht :?:
Ich auch nicht.
Richtig wären natürlich 13*13.46 cm² - kurz vor dem Schlafengehen habe ich wohl schnell nochmal die 3 cm der bisherigen BR-Öffnung abgezogen.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#60

Beitrag von multistring systems » 28.06.2012, 11:03

ok, verstanden. :lol:
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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#61

Beitrag von bea » 28.06.2012, 11:26

Noch ne Simulation. Diesmal mit nur einem Port von knapp 220 cm*2 und einem Volumen von 75 l. Zu erzeugen durch eine Einlage von 2.5 cm.
Abgesehen von der Strömungsgeschwindigkeit im Port in der Papierform nahezu identisch und handwerklich deutlich weniger Aufwand (2.5 cm geht noch mit Holzdübeln und viel Ponal, bei 10 cm muss es wohl eine Nut/Feder-Verbindung sein). Das sollte ich wohl als erstes ausprobieren.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#62

Beitrag von multistring systems » 28.06.2012, 12:41

in der Papierform nahezu identisch
da stellt sich die Frage, in wie fern das mit dem Höreindruck korrespondiert. Mal ein Beispiel: 2x8" in 36 L vs. Kappalite3015 in 80L: abgesehen vom Maximalpegel ist das auch nicht so weit voneinander entfernt. Die "kleine" schafft aber in Bodennaher Aufstellung auch gut 115dB. Trotzdem glaube ich, dass der 3015 einen ganz anderen Höreindruck hinterlassen wird.
Abgesehen von der Strömungsgeschwindigkeit im Port in der Papierform nahezu identisch und handwerklich deutlich weniger Aufwand (2.5 cm geht noch mit Holzdübeln und viel Ponal, bei 10 cm muss es wohl eine Nut/Feder-Verbindung sein). Das sollte ich wohl als erstes ausprobieren.
Aber den 220cm² Port kannst Du nicht ohne weiteres vergrößern. Anders herum lässt sich ein großer Kanal relativ einfach
verkleinern (think)
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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#63

Beitrag von bea » 28.06.2012, 13:09

Da hast Du natürlich recht. Vergrößern würde nochmal die gleiche Stoppelei bedeuten wie sie jetzt ansteht.

Wenn ich dem LSPCAD erlaube, die Box für den 3015 zu optimieren, kommt ein Gehäuse mit knapp 75 l und etwa 160 cm² Portfläche heraus, Tuning interessanterweise auch um die 51 Hz. Ich vermute daher, dass ich mit 220 cm² vom Querschnitt her einigermaßen auf der sicheren Seite sein werde.

Vielleicht wären sogar noch Reserven drin für eine tiefere Abstimmung. Aber es ist ja auch kein Problem, diese einzubauen und z.B. 3 -3.5 cm anzustoppeln. Weil ich auch einen Port-Divider ausprobieren möchte, muss ich das eh machen.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#64

Beitrag von bea » 30.06.2012, 20:55

So, während die Nation gebannt zuschaut, wie sich 22 Leute um einen Ball streiten, beschäftige ich mich mal mit der Box. Ich habe nochmal gründluich über die Sache nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei dieser Konstruktion einfacher ist, sie nachträglich weiter zu vergrößern als sie zu verkleinern. Das war allerdings auch so angelegt.

Vorhin habe ich mal den Port-Divider eingabaut und das Volumen mit 3 cm-Leistchen vergrößert. Das entspricht knapp 76 l und einer Portfläche von 230 cm², also etwa doppelt so viel wie bisher. Die Simulation nennt mir als BR-Frequenz 52 Hz. Durch Verkleinern der Fläche komme ich leicht runter bis auf 46 Hz, ohne dass die Portfläche den "Optimalwert" unterschreitet.

Wenn ich nochmal neu bauen würde (was gut sein kanna), würde ich vermutlich ein um 10% größeres Volumen und zwei runden BR-Ports vorsehen. Und wenn sich dass dann im Vergleich bewären sollte, kann ich diese Box immer noch mit halbwegs vernünftigen AUfwand nachrüsten.

So, und jetzt sollte der Uhu Hart ausgehärtet sein, der das Stück Gardine halten soll, mit dem ich die Dämmung daran hindern möchte, runterzufallen. Schwedische Gardinen für die Dämmwolle *g*

Erster Eindruck am linear eingestellten Valve Junior: offen, eine Idee offener als ich sie in Erinnerung hatte, tief hinunter reichend. Mal sehen, was der Imperator spricht (der im übrigen zwar sher viel mehr Krach macht als der Epi, aber lange nicht so gut klingt).
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#65

Beitrag von bea » 18.07.2012, 12:37

Zum Verhalten eines BR-Ports an der Gehäusekante ("shelf port"), das Hiasl ja vollkommen zu Recht adressiert hatte, habe ich einen Link bekommen:

http://forum.speakerplans.com/engineeri ... 33049.html

Dies zur Dokumentation für alle Interessierten, aber auch als Lesezeichen für mich - hab momentan nicht die Zeit, das in Ruhe zu lesen.

Mir ist unabhängig davon klar, dass ich um Messungen nicht herumkomme; ebenfalls nicht um Experimente mit der Aufstellung (wie wirkt es sich aus, wenn der Port kanpp über dem Boden oder an der Seite der Box ist?)
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#66

Beitrag von multistring systems » 18.07.2012, 23:16

Mir ist unabhängig davon klar, dass ich um Messungen nicht herumkomme;)
Ich kann auf Messungen verzichten, wenn mein "Ohr" klarkommt.
ebenfalls nicht um Experimente mit der Aufstellung (wie wirkt es sich aus, wenn der Port kanpp über dem Boden oder an der Seite der Box ist?
Wenn die Abhör- Umgebung solche "feinheiten" zulässt, nur zu! Musse dann aba schon Bericht erstatten, wa?!

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#67

Beitrag von bea » 19.07.2012, 00:08

Bei einem meiner Prototypen war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Seitdem betreibe ich die Box nur noch liegend. Zumindest, bis ich das Ding aufsäge und ne neue Box draus bastle, die besser an den Lautsprecher angepasst ist (meine beiden ältesten Boxen sind Kandidaten fürs Recycling).
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#68

Beitrag von bea » 20.07.2012, 00:33

Lasst mich den Faden noch ein Stückchen weiterspinnen: vom Fearful-Chefdesigner stammt der Hinweis, dass die "effektive Portlänge" bei Ports, die von den Wänden der Box begrenzt werden, Pi mal Daumen um 40-50% über der mechanischen Portlänge liegt. Qualitativ hat Hiasl ja schon mehrfach daruf hingewiesen.

Bei meiner Box hätte das eine Abstimmfrequenz von 45 Hz an Stelle der gewünschten 51-52 Hz. Das deckt sich durchaus mit dem spontanen Höreindruck.

Weil ich die Portlänge nach Möglichkeit so belassen möchte, kann ich nur erneut die Portfläche und damit auch das Boxenvolumen etwas vergrößern. Die 51-52 Hz erreiche ich bei einem rechnerisch um 50% verlängerten Port mit einer um 33% vergrößerten Fläche. Also werde ich die Box demnächst in der Höhe um weitere 2 cm auffüttern.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#69

Beitrag von bea » 07.09.2012, 19:29

Schon seit einiger Zeit habe ich jetzt die Reflexöffnung entsprechend vergrößert und habe fürs erste einen guten Eindruck - es ist auf jeden Fall viel besser geworden als vorher.

Unschlüssig bin ich allerdings in einer ganz banalen Angelegenheit:

Ich hätte gerne Rollen...
... und bin unschlüssig, ob ich besser einfach ein Rollbrett mit großen Rollen verwende oder die Rollen fest an die Box montieren sollten.

Ersteres hätte beim Verladen der Box einen Vorteil, besonders, wenn wenig Platz im Auto ist. Es würde es auch erlauben, die Box wahlweise mit den BR-Öffnungen an der Seite, oberhalb oder unterhalb des Lautsprechers betreiben zu können. Und das durchaus in Abhängigkeit von den Dimisionen des gerade verwendeten Verstärkers.

Wie sähet Ihr das?
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#70

Beitrag von multistring systems » 08.09.2012, 11:44

moin,

ich würde zu einem Rollbrett tendieren, evtl. mit der Option, selbiges mit ein bis zwei Schräubchen an der Box fixieren zu können.
Wenns um Platz, Gewicht und Mobilität geht, würde ich das Rollbrett auf zwei Bretter mit je zwei Rollen aufteilen. Da würden - je nach Rollengröße schon ein paar Streifen Dachlatte ausreichen.

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#71

Beitrag von HENK » 08.09.2012, 15:38

oder steckbare Rollen?

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#72

Beitrag von multistring systems » 08.09.2012, 16:29

Gute Idee;-)
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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#73

Beitrag von bea » 08.09.2012, 18:15

multistring systems hat geschrieben: Wenns um Platz, Gewicht und Mobilität geht, würde ich das Rollbrett auf zwei Bretter mit je zwei Rollen aufteilen. Da würden - je nach Rollengröße schon ein paar Streifen Dachlatte ausreichen.
Was mich auf ein Scherengitter bringt:

Bild

Weil ich einen Satz recht schwerer 10cm-Rollen verwenden will, die ich einstmals an einen Kosmetikstuhl schrauben wollte, werden Dachlatten wohl etwas zu schwach sein... Fehlt noch eine Idee zu Befestigung an der Box (den Boxen), möglichst ohne diese weiter zu perforieren.
LG

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Re: 1 x 15" Kompaktbox

#74

Beitrag von capricky » 09.09.2012, 08:57

Jeder Rollkoffer macht doch vor wie es geht - 2 Rollen, ein (versenkbarer) Griff - ab geht die Post...ähh Box! 8)

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#75

Beitrag von bea » 06.10.2012, 21:09

bea hat geschrieben:Schon seit einiger Zeit habe ich jetzt die Reflexöffnung entsprechend vergrößert und habe fürs erste einen guten Eindruck - es ist auf jeden Fall viel besser geworden als vorher.
Den Eindruck konnte ich jetzt auf der Frauenmusikwoche vertiefen. Wie es der Zufall wollte, wurde unserer Band der gleiche Proberaum zugewiesen wie letztes Mal. Die Box klang um Welten besser, interessanterweise besonders, wenn sie lag, also die BR-Öffnungen seitlich waren. Die Dozentin fand den Sound klasse (RD-Bass, Dynacord Imperator, my box).

Nur als Ablage benutzen darf man sie nicht - bereits bei der immer noch moderaten Abhörlautstärke, die nicht mal den für heutige Verhältnisse leistungsschwachen Dynacord voll forderte (naja, unsere Jazzimprovisation über Locomotive Breath war wohl im ganzen Haus zu hören...), hüpften mir diverse Gegenstände wie Stimmgerät oder ähnliches Kleinzeugs auf den Boden.
LG

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