Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

Amp / Effektgeräte selbst bauen oder reparieren
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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#76

Beitrag von hatta » 11.10.2017, 21:42

capricky hat geschrieben:
11.10.2017, 21:10
Es gibt auch noch Bias- und Sagknöppe, damit man richtig über- und untertreiben kann! 8)

capricky
So schauts aus... da kann man dann wenn man denn will aus einem jtm45 einen high gain amp basteln :lol:
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#77

Beitrag von vrooom » 11.10.2017, 23:04

Ein hoher Wirkungsgrad ist ja ganz gut. Beim Mustang ist die Wirkung eher verhalten. Man liest da oft "drehe Sag auf 0% und Bias auf 100% damit es schön röhrt". Naja, ist schon Ok. Ich bin sowieso eher clean unterwegs...

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#78

Beitrag von capricky » 12.10.2017, 08:57

vrooom hat geschrieben:
11.10.2017, 23:04
Ein hoher Wirkungsgrad ist ja ganz gut. Beim Mustang ist die Wirkung eher verhalten. Man liest da oft "drehe Sag auf 0% und Bias auf 100% damit es schön röhrt". Naja, ist schon Ok. Ich bin sowieso eher clean unterwegs...
Ich habe auch keine Veranlassung an diesen Knöppen zu drehen (nur mal aus Neugier), so wie es "profeilt" wurde passt es meistens.
"Bias" im Kemper macht den Klang auch nur kratziger.
Im wahren Röhrenverstärkerleben macht Bias ja auch nicht den Ton wärmer oder kälter, sondern minimiert die Übernahmeverzerrungen im Nulldurchgang der Amplituden. Wenn es nicht richtig eingestellt ist, hört man das beim Ausschwingen einzelner, bevorzugt tiefer Töne als "Kratzen".

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#79

Beitrag von vrooom » 12.10.2017, 10:40

Bei dem Link, den ich zuvor gepostet habe, steht unter Bias:

"Tube amp bias typically refers to the amount of electrons passing through the grid of a vacuum tube. This phenomenon also changes as vacuum tubes warm up.
In the context of the Fender Mustang Amps, Fender Fuse Software, and Remuda App, it refers to an emulation of the amp model's tube being colder or hotter state.
LOW: emulates colder tubes for a cleaner sound
HIGH: emulates hotter tubes for a more tube-distorted sound
In the case of the amps without power tube saturation emulation using the Master Volume FUSE control, increasing the BIAS parameter to the max will help obtain a somewhat similar effect.
"

Konkret wirds beim Mustang dann lauter, zerrt schneller, klingt aber auch irgendwie voller (kann aber auch nur an der Lautstärke liegen).
Ich weiß nicht, ob Kratzigkeit da eher mit Übersteuerung oder Höhenanteil oder beidem begründet ist... Gefühlsmäßig würde ich beim Mustang eher Sag für sowas verantwortlich machen (der Regler wirkt aber sehr dezent, wenn ich mal so sagen darf... Vielleicht hängt der Wirkundsgrad aber auch vom Amp ab... Ich habe noch nicht alle durchgetestet).

"Sag is when the power supply of the amp can no longer meet the current requirements of the input in a linear fashion. When an amp is cranked wide open, hit a big chord and it compresses the first fraction of a second and then begins to 'swirl' in the harmonics and dynamics. In an amp with a hefty power supply, a hard pick attack will yield a crisp note and higher volume. The opposite of "tight".
The Fender Mustang Amps, Fender Fuse Software, and Remuda App, emulate this effect with the Sag feature.
LESS cuts down the tube compression; Results in: more spongy feel, higher volume, more responsive attack, less negative feedback, more intense.
MATCH emulates the particular model's tube compression.
MORE increases the tube compression; Results in: less spongy feel, a little less volume, loss of initial attack, less intense. If you feel like using a compressor but you find it distorts your signal too much, try putting the SAG control to max, it acts as a gentle compressor effect, and at the same time it does not consume the STOMP place in your chain, so you are free to add any other stomp and still have some compression effect.
"

Wie Du (capricky) schon geschrieben hast, so hätte ich auch vermutet, dass der Kemper defaultmäßig so gut profiliert, dass man nicht in die Verlegenheit kommt, am Sag und Bias zu drehen.

(Herrje, schon wieder so ein Monsterposting :roll: )

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#80

Beitrag von capricky » 12.10.2017, 11:09

Eine höhere Biasspannung /Gittervorspannung, die höher als notwendig ist die Übernahmeverzerrungen zu minimieren, senkt die Aussteuerbarkeit, den headroom. Die Endröhren werden dadurch eher übersteuert, aber die erzielbare effektive Ausgangsleistung wird geringer. Das wird kaschiert durch die zusätzliche Kompression, die dabei entsteht (die "Dynamik", die keine ist).
Im Kemper kann man gefahrlos auch andere Röhren als EL84 im pp class A Betrieb (VOX AC30) testen, bspw. EL34 oder 6L6, die gewöhnlich im pp class AB Betrieb gefahren werden, ohne die Gefahr die Röhren dabei zu überlasten.
Je mehr man Röhren aber im class A Betrieb fährt, desto mehr "sag" geht in der Endstufe verloren, denn das Netzteil muß im Leerlauf schon volle Leistung bringen (beim echten Röhrenamp), es "sinkt" also nicht mehr ein, wenn der Verstärker dann bespielt wird.

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#81

Beitrag von vrooom » 12.10.2017, 15:59

Hab ichs mir doch gedacht! :lol:

Nix für ungut... Ich verstehe zu 75% Bahnhof, begnüge mich aber mit dem Viertelwissen, das ich jetzt erworben habe. Dieses Geröhre hat ja jetzt auch nichts mehr direkt mit dem Kemper und hattas Thread-Thema zu tun. Sofern sonst niemand mehr den Wunsch nach weiterer Vertiefung des Themas spürt, stoppen wir hier mir und hatta zuliebe, ok?! (whistle)
Trotzdem Danke ich Dir für deine - wie immer - fundierten Ausführungen. Ich gehe stets gerne bei Dir in die Lehre :) (clap3)

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#82

Beitrag von hatta » 29.10.2017, 11:05

So, dann machen wir hier mal weiter!

Also: da wir den monitor über den ich aktuell recht zufrieden spiele eigentlich für gesang bräuchten, überlege ich noch was für den kemper als backline zu beschaffen.
Es ist ja immer die rede von den FRFR boxen, mir will aber nicht in den kopf, warum ich dafür soviel kohle ausgeben soll.

Entweder ich besorg mir noch ne EV Box, oder ich mach mir da was.
Es müsste doch möglich sein, sich eine fullrange box selber zu bauen und da zb. Eine 2000W transen endstufen einzulassen oder? (Es soll möglichst leicht und kompakt sein)

Nun da ich vom Boxenbau eigentlich null ahnung habe, könnte mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Ich will jedenfalls nicht über eine endstufe in eine 4x12 marshall box... das brächte wieder die nachteile des höhen beams, gewicht usw mit sich.
Da will ich schon ordentliche speaker mit einer möglichst weiten/breiten abstrahlung.

Was meint ihr? Nen weiteren monitor, oder selber was machen.
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#83

Beitrag von capricky » 29.10.2017, 11:19

Nimm einen Yamaha DXR10 (ein sehr häufig mit dem Kemper verwendeter Aktivmonitor), oder wenn Du glaubst "mehr Bässe" zu brauchen einen DXR12, 600 - 700€ Neupreis (das kostet dich die Bauerei auch) und 7 Jahre Garantie (die hast Du bei der Bauerei nicht).
Noch Fragen? 8)

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#84

Beitrag von vrooom » 29.10.2017, 18:02

Gibt es auch Kemper-Sounds / -Amps, die ohne Speaker profilet wurden? Da müsste man dann doch eher einen Gitarrenspeaker anschließen, oder?! - Könnte mir sogar vorstellen, dass das ein richtig umstrittenes Thema in der Szene ist...
Andererseits kann man vermutlich wahlweise hunderte von IRs einklinken. Ok, ist wohl doch nicht so ein Thema (whistle)

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#85

Beitrag von capricky » 29.10.2017, 18:26

vrooom hat geschrieben:
29.10.2017, 18:02
Gibt es auch Kemper-Sounds / -Amps, die ohne Speaker profilet wurden? Da müsste man dann doch eher einen Gitarrenspeaker anschließen, oder?! - Könnte mir sogar vorstellen, dass das ein richtig umstrittenes Thema in der Szene ist...
Andererseits kann man vermutlich wahlweise hunderte von IRs einklinken. Ok, ist wohl doch nicht so ein Thema (whistle)
Doch das geht mittels Di-Box, ich glaube Kemper auch sowas an... ist jetzt aber aus den genannten Gründen nicht wirklich interessant für mich.

capricky

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#86

Beitrag von hatta » 29.10.2017, 23:35

capricky hat geschrieben:
29.10.2017, 11:19
Nimm einen Yamaha DXR10 (ein sehr häufig mit dem Kemper verwendeter Aktivmonitor), oder wenn Du glaubst "mehr Bässe" zu brauchen einen DXR12, 600 - 700€ Neupreis (das kostet dich die Bauerei auch) und 7 Jahre Garantie (die hast Du bei der Bauerei nicht).
Noch Fragen? 8)

capricky
Naja, dann kann ich auch gleich beim EV zlx12p bleiben.

Wieviel Watt RMS hat denn der yamaha? Das steht nirgends dabei :/
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#87

Beitrag von capricky » 30.10.2017, 00:05

hatta hat geschrieben:
29.10.2017, 23:35


Wieviel Watt RMS hat denn der yamaha? Das steht nirgends dabei :/
1100Watt und 131dB SPL

capricky

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#88

Beitrag von Yaman » 30.10.2017, 06:20

capricky hat geschrieben:
07.10.2017, 21:10
Die verbliebene "Restdynamik" ist das, was den Kemper auszeichnet und nach meiner Meinung von keinem anderen Modeller erreicht wird, die haben dann 100% Kompression, was dann auch völlig platt klingt.
Der Kemper beherrscht die Kunst der "richtigen" Kompression.
capricky
Die Firma hat ja auch z. B. wirkliche Fachleute in der Entwicklung. Dieser Mann (http://science-of-sound.net/about/) war bis letztes Jahr in der Entwicklung der Firma und ist jetzt zu Sennheiser gewechselt. Wenn man die Beiträge auf seiner Seite über Digital Audio und das Hören an sich (http://science-of-sound.net/category/human-hearing/) liest, kann man sich davon einen Eindruck verschaffen.

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#89

Beitrag von hatta » 30.10.2017, 16:50

capricky hat geschrieben:
30.10.2017, 00:05
hatta hat geschrieben:
29.10.2017, 23:35


Wieviel Watt RMS hat denn der yamaha? Das steht nirgends dabei :/
1100Watt und 131dB SPL

capricky

Ah okay... ich dachte das wäre wie üblich nur die spitzenleistung die da angegeben wird (whistle) na gut... also wirds wohl so eine werden :)
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#90

Beitrag von hatta » 23.03.2018, 10:59

Update:
Inzwischen habe ich eine Yamaha DXR12 erworben und auch ausgiebig getestet.
Fazit: absoulter Volltreffer!

Die box ist gnadenlos.... kein Vergleich zur vorherigen EV ZLX12P!
Druckvoll, bildet die feinsten Nuancen ab, man hört einfach ALLES!

Mit ihren 1000w (okay, eigentlich 700W RMS und 1100W Peak) hat sie auch wirklich genügend Headroom um nicht überfordert zu werden, wenns mal richtig laut sein sollte.

Es klingen natürlich jegliche Rigs jetzt anders über die Box! Der Eq muss etwas nachgeregelt werden teilweise und man muss teilweise in der AMP Sektion des kemper etwas bei clairity nachregeln.

Inzwischen sind wir auch dabei immer mit kopfhörern zu proben. Ich über meine selbstgebauten angepassten InEars. Der Sound ausm Kemper ist wahnsinnig geil, sowohl über Kopfhörer als auch Box! Der andere AMP macht immer Probleme, da er über einen DI ausgang ans pult geschlossen ist und einfach nach krätze klingt.

Jetzt muss ich nur noch eine Boxensimulation mit gewünschter Microfonierung (raummikro und teilweise mikrofonierung mit großmembran mikrofonen) realisieren, dann kann ich auch auf diese raumsimulation verzichten.
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#91

Beitrag von vrooom » 25.03.2018, 19:09

Hat der Kemper Stereo-Effekte? Dann bräuchte man eventuell zwei solcher Boxen...

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#92

Beitrag von hatta » 25.03.2018, 19:39

Ja hätte er...
Wenn mans unbedingt haben muss ;)

Ansonsten kann man ja stereo zum FOH fahren, dann hat man halt inder Backline nur mono.
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#93

Beitrag von vrooom » 25.03.2018, 21:59

Ach... Nö... Muß man wohl nicht... Stereo-Chorus mag ich ganz gerne. Aber lebenswichtig ist das nicht. Hauptsache der Hall hallt :)
Selbst der ehemalige Kemper-Hasser Shane Diorio, der den intheblues-Kanal im Youtube betreibt, ist mittlerweile beim Kemper angekommen. Das G.A.S. wächst :roll:

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#94

Beitrag von vrooom » 28.03.2018, 16:39

Hier ist der oben erwähnte Diorio-Kemper-Test:

https://www.youtube.com/watch?v=WTkOSzpfPAI

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#95

Beitrag von hatta » 28.03.2018, 22:03

Danke für das Video! Somit erzählt er nix neues ;)

Hier mal ein Foto vom aktualisierten Pedalboard. Ich nutze seit geraumer Zeit ja wieder richtige Bodentreter.
Verkabelt mit einem 4er Multicore Kabel mit 8 Metern Länge, das ich mir selbst gelötet habe.
Ich gehe per Gitarrenfunk/Kabel zum Lautstärken Pedal, dann zum Kemper in den front Input, dann gehts über den Effectloop-send (den ich bei Bedarf in die allererste stomp position programiere) zu den 3 Pedalen (RC-Booster, Secret Freq und Schaffer Storm Pedal), dann zurück in den Return und über den Kemper durch die AMP Sektion, Output und in die Yamaha DXR 12 Aktivbox.

Das vierte Kabel vom Multicore nutze ich dazu, vom Monitor Out des Kemper zum Pedalboard und von da weg zur Monitorbox zu kommen. Das ist echt praktisch! 8)

So im Nachhinein denke ich ob es nicht noch besser gewesen wäre, wenn das Multicore Kabel auch die Stromversorgung und das Datenkabel vom Kemper zur Remote enthalten würde (think)
Das wären dann nichtmehr 3, sondern nurnoch ein einziges Kabel...

Mal sehen... vielleicht friemel ich die beiden Kabel noch mit Schrumpfschlauch zum Multicore dazu ;)
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#96

Beitrag von vrooom » 29.03.2018, 16:09

Watt 'ne aparte Anlage! 8) Damit hast Du auch gleich mal Shane Diorios Kritik zur Effekte-Nutzungsfähigkeit des Kempers entkräftet.
War mir schon klar, dass das Filmchen nichts Neues für Dich enthält. Für mich im Grunde auch nicht, aber ich bin trotzdem davon beeindruckt, wie diese Kiste sich ihren Weg in die Gehirne auch der hartgesottenen Gegner bahnt. Diorio ist nämlich bisher ein Kemper-Gegner gewesen (erstaunlich genug, dass ein lupenreiner Blueser überhaupt einen Modeler wie den Fender Mustang V2 so hochgejubelt hat). Und auch wenn man sieht, wie nachlässig er den teuren Toaster auf einen wackeligen Lederstuhl stellt, meint man darin etwas Ablehnendes, Lustloses, Widerstrebendes zu erkennen ("Hoffentlich fällt das Schei*ding 'runter, dann muß ich kein Video dazu machen...").

Interessant ist vielleicht, dass Diorio alle Tone-Potis seines Peaveys auf 50% gestellt hat. Das entspricht nicht seiner Lieblingsspiel-Einstellung die anschließend im Soundvergleich zu hören ist, sondern ist offenbar eine Kemper-möglichst-neutral-Einstellung.

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#97

Beitrag von hatta » 29.03.2018, 16:50

Naja, manche Effekte sollte man halt in den efekt loop schleifen, da sie den Input übersteuern würden.

Was mir aufgefallen ist neulich: wenn ich meine LAG mit Seymour Duncan pickups voll anschlage, zeigt die input LED teilweide rot an, sprich too much input :oops: und das ohne irgendwelche booster davor! Auch die input sensitivity ist auf standart gestelt ...
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#98

Beitrag von vrooom » 29.03.2018, 20:55

Kann man die Input sensi nicht etwas herunterdrehen?

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#99

Beitrag von hatta » 30.03.2018, 00:45

Könnte man latürnich!

Aber bei keiner anderen Gitarre is das so.... nur bei der speziellen. Das verwundert mich, da das keinen aktiven PU's sind und die laut datenblatt auch keinen extreemen output haben... (think)
Gruß
Harald

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Re: Der Kemper Amp Thread (ja schonwieder einer)

#100

Beitrag von vrooom » 30.03.2018, 13:38

Vielleicht hat sich das Datenblatt geirrt und die haben doch mehr Dampf... Ich will sowas zwar auch immer genau wissen, begnüge mich aber zunächst mit dem pragmatischen Ansatz "Wenn ich an Knopf X drehe wirds besser". Die Wissenschaft kommt danach :-)

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