Gem Baustelle

Amp / Effektgeräte selbst bauen oder reparieren
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Re: Gem Baustelle

#401

Beitrag von capricky » 07.03.2017, 08:19

Poldi hat geschrieben:
07.03.2017, 05:52
Ihr seid bekloppt.... :lol: :lol:
Das ist eine Grundbedingung, um sich mit sowas erfolgreich zu beschäftigen! :badgrin:

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Re: Gem Baustelle

#402

Beitrag von clonewood » 07.03.2017, 20:11

ganz optimistisch habe ich das Deluxe20Gehäuse schonmal mit dem vorgesehenem Speaker ausgefüllt.....

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Re: Gem Baustelle

#403

Beitrag von clonewood » 09.03.2017, 17:14

der kleine Italiener tritt heute aller Vorraussicht nach seinen Krankentransport .......Genitalien.....äh Quatsch ........gen Bundeshauptstadt an......

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Re: Gem Baustelle

#404

Beitrag von capricky » 09.03.2017, 20:01

Genitalien... sind das nicht diese Dinger, die einige Gitarrenbauer in die Kopfplatten ihrer Gitarren eingravieren? (think)

capricky :oops:

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Re: Gem Baustelle

#405

Beitrag von clonewood » 09.03.2017, 20:28

ja...und irgendwas anderes war da auch doch.......frei nach irgendeiner Popgruppe deren Namen ich vergessen habe "Die Gitarre ... Penis der Rockmusik"

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Re: Gem Baustelle

#406

Beitrag von capricky » 10.03.2017, 16:51

So der GEM liegt auf dem Tisch... die Neugierde hat die heutige Prioritätenliste sofort durcheinander gebracht :D

Wie es aussieht, ist der VoCo das Problem, etwa 370V gehen rein, 240V kommen maximal heraus. Die Untersuchungen laufen 8). Möglicherweise ist der Leistungsmosfet gehimmelt worden, das Gate (bzw. die Gates - es sind viele kleine Mosfets parallelgeschaltet), die vertragen keine elektrostatische Spannungen, einmalige Berührung mit der Hand kann da schon reichen.

Dann gibt es noch ein tieffrequentes Brummproblem, das wurde glaube ich bereits angesprochen, das wird erst nach dem Spannungsproblem angegangen.

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Re: Gem Baustelle

#407

Beitrag von capricky » 10.03.2017, 21:59

Da war Dir beim Schirmgitterwiderstände einlöten ein kleines Malheur passiert, die Anoden haben jetzt die Schutzwiderstände und nicht die Schirmgitter, deshalb war die Spannung an den Schirmgittern höher, als an den Anoden. Das ändere ich dann morgen und dann schauen wir mal, wie sich die Gesamtsituation ändert.
Das ist aber unabhängig vom VoCo Problem, denn dem ist es ja Wurscht, wer da 50mA zieht. Ich hab die bisher für Schirmgitterspannungsreglung benutzt, da sind das ja nur etwa 5mA Bedarf. Ich habe noch nicht so richtig "Plan", wo ich an dem was entsprechend ändern musss, aber das findet sich noch.
Im Prinzip geht es nur noch um rund 50 Volt, die eigentlich zu viel sind, Ziel sind etwa 320 - 330V am Ladeelko. Jetzt sind es 370V vor dem VoCo und 270V danach (nach Erwärmung) . Der Mosfet muß gegenwärtig rund 5Watt verbraten und wird schnell sehr warm... auf Dauer nicht gut.

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Re: Gem Baustelle

#408

Beitrag von clonewood » 10.03.2017, 22:40

Danke für die Rückmeldung...

oh....das wusste ich natürlich nicht, dass der Leistungsmosfet nicht mit der Hand berührt werden sollte....
Da war Dir beim Schirmgitterwiderstände einlöten ein kleines Malheur passiert, die Anoden haben jetzt die Schutzwiderstände und nicht die Schirmgitter, deshalb war die Spannung an den Schirmgittern höher, als an den Anoden. Das ändere ich dann morgen und dann schauen wir mal, wie sich die Gesamtsituation ändert.
Ich Depp...und ich dachte ich hätte gewissenhaft an dem Teil herumgedocktort.... :oops: an dieser Stelle habe ich dann wohl wirklich gepennt...

.......

was ich aber noch nicht richtig verstehe ist, dass es ja auch mit den heilen Gleichrichterröhren ein Spannungsproblem gab

........
Der Mosfet muß gegenwärtig rund 5Watt verbraten und wird schnell sehr warm... auf Dauer nicht gut.
ja .... das hatte ich auch schon gefühlt.......ein grösserer Kühlkörper wäre besser?

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Re: Gem Baustelle

#409

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 11:53

Wann hast Du eigentlich die "Schirmgitterwiderstände" eingebaut, vor oder nach dem Ersatz der EZ81 durch Dioden? Ich finde die Stelle nicht in diesem thread.... :cry:

Wenn der VoCo richtig abgeglichen werden kann, sollten an ihm ja nur rund 50 Volt und 50mA verbraten werden, das sind 5 Watt, das müsste der jetzige Kühlkörper noch machen können.

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Re: Gem Baustelle

#410

Beitrag von clonewood » 11.03.2017, 16:46

capricky hat geschrieben:
11.03.2017, 11:53
Wann hast Du eigentlich die "Schirmgitterwiderstände" eingebaut, vor oder nach dem Ersatz der EZ81 durch Dioden? Ich finde die Stelle nicht in diesem thread.... :cry:
ab hier:

viewtopic.php?f=33&t=6455&start=350#p111875

also nach dem Einbau der Dioden...

edit: das war natürlich eine echte Intelligenzleistung.....ich schreibe extra Widerstände an Pin 9 und lötte sie an 7 :shock:

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Re: Gem Baustelle

#411

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 18:11

clonewood hat geschrieben:
11.03.2017, 16:46
edit: das war natürlich eine echte Intelligenzleistung.....ich schreibe extra Widerstände an Pin 9 und lötte sie an 7 :shock:
Leide bitte nicht zu lange unter diesem Fehler, mir ist namentlich noch eine Person sehr gut bekannt, die ähnlich Böcke schießt. Das läuft unter Spontanwahnsinn! :badgrin:

Zwischenstand: "Schirmgitterwiderstände" von den Anoden entfernt, keine Änderung der Spannungsproblematik!
Anfrage im TT-Forum zum Verhalten des VoCo bei höheren Strömen gestellt - bisher keine verwertbaren Antworten.
Ersatz VoCo eingebaut - gleiches Verhalten, also nichts bei Deinem defekt.
Im VoCo sind zwei Bauelemente in Verdacht, das Doppel aus R2/R3 und die Z-Diode. Die Z-Diode kann eigentlich nur ein Schutz für das Gate des Mosfets sein, entfernen will ich sie eigentlich nicht, ich habe sie kurz gebrückt - die Spannung am Ausgang des VoCos ging auf Null - sie sperrt also und funktioniert. Dann R2/R3 gebrückt (Risikohhhh! :shock: ) und siehe da - der VoCo funktioniert wie ich es erwarte, die Spannung lässt sich perfekt einstellen (320V) und der Kühlkörper bleibt lauwarm. Wir sind nicht die Deppen! 8)
Ich hatte zwischenzeitlich den Gedanken, nochmal die Röhrengleichrichtung zu aktivieren, das lasse ich jetzt, Dioden sind zuverlässiger und langzeitstabiler. Sag wird durch die Vorwiderstände ausreichend simuliert.

Jetzt geht es an das Brummproblem der Vorstufe, das ist erheblich. Die brummt ja bereits wie ein Grizzly, wenn ich noch 10cm von der Eingangsbuchse weg bin. :shock: Wenn ich das Chassis berühre wird der Brumm auch weniger... - Masseproblem... (wird sicher 2017 zum Unwort des Jahres! :badgrin: )

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Re: Gem Baustelle

#412

Beitrag von DoubleC » 11.03.2017, 19:22

capricky hat geschrieben:
11.03.2017, 18:11
clonewood hat geschrieben:
11.03.2017, 16:46
edit: das war natürlich eine echte Intelligenzleistung.....ich schreibe extra Widerstände an Pin 9 und lötte sie an 7 :shock:
...............Leide bitte nicht zu lange unter diesem Fehler, mir ist namentlich noch eine Person sehr gut bekannt, die ähnlich Böcke schießt. Das läuft unter Spontanwahnsinn! :badgrin: .............................

capricky
Pieps .................... etwa ich????? :oops:

Ihr habt jedenfalls eine enorme Frustrationstoleranz!

Gruss


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Re: Gem Baustelle

#413

Beitrag von clonewood » 11.03.2017, 19:47

Danke für den Zwischenstand. Den Brumm konnte ich ja noch gar nicht richtig "geniessen", da der Amp anfänglich viel zu leise war und im weiteren Verlauf gar nicht mehr wirklich betrieben wurde......immer nur kurz angestellt um was zu messen....

ich hatte aber zwischenzeitlich mal bemerkt, dass ein im Input eingestecktes, offenes Patchkabel ein Megabrumm verursachte, während das mit einem normalen Gitarrenkabel nicht so war....

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Re: Gem Baustelle

#414

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 20:09

Wir nähern uns der finalen Bewältigung des Deluxusproblems. Das Brummen hat sich mit Gitarrenkabel und Gitarre (Humbucker) verflüchtigt.
Der 47µF Kathodenkondensator der Endröhren hat sich als taub erwiesen, deshalb keine Wirkung, ich suche gerade nach Ersatz.

Bleibt eigentlich nur noch das Tremolo, dass bei voll aufgedrehter Intensität leicht seltsam klingt, mit etwas unterschwellig moduliertem Brumm, aber soweit reisst da Poti eh keiner auf. Entweder ich probiere jetzt noch einen Koppelkondensator in der Steuerleitung, oder ich "verlängere" das Poti mit einem Reihenwiderstand, so dass keiner mehr in diesen Bereich drehen kann. Ich kann das auch so lassen und als gewollte kosmische Klänge aus den 60er Jahren deklarieren...!?

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Re: Gem Baustelle

#415

Beitrag von clonewood » 11.03.2017, 22:24

(clap3)

Das hört sich ja jetzt sehr gut an...

Beim Deluxe 10 verhält sich das ja ähnlich......Gitarre am Kabel .....kein Brumm ......nur mit gestecktem Kabel (also ohne Instrument) etwas Brumm.......mit kurzem gestecktem Kabel (ohne Instrument) lautes Brummen....

Aha....neuer defekter 47uF......lag wohl schon zu lange im Regal des Händlers......ich habe noch ein paar 47uF herumliegen (neue und alte), die ich alle nacheinander im Amp hatte.....auch den 25uF aus dem Deluxe 10 .....keiner hatte im Deluxe 20 einen Effekt

Tremolo klingt auch beim 10 voll aufgedreht etwas seltsam......kann man (ich) mit leben, da wie man du schon sagst ja nicht dorthin regeln muss, aber brauchbar ist das wirklich nicht

Und die Lautstärke ist nun normal für so einen 12 bis 15 Watt (oder was auch immer) Amp?

der einseitig abgeklemmte Widerstand für die Gegenkopplung hängt da ja auch noch lose rum, hast du Lust den mal anzudocken, ob sich dann alles normal verhält? Denn unter Umständen würde ich die Gegenkopplung (wenn sie denn gut funktioniert) gerne mit dem nicht angeklemmten Antihumschalter schaltbar machen.....

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Re: Gem Baustelle

#416

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 22:32

Auch ein frischer Kathodenkondensator für die Endröhren brachte keine Wirkung. Langsam frage ich mich, ob der dort überhaupt notwendig ist. Nicht nur bei diesem Verstärker, sondern allgemein bei allen Amps mit Autobias der Endröhren. Ich habe das bisher nie in Frage gestellt, das war immer so, da gehört halt ein Elko hin und gut. Wer probiert das sonst auch schon mal ohne aus... keiner!

Bei Vorstufenröhren ist das allerdings keine Frage, da ist der Unterschied zwischen verschiedenen Kapazitätswerten sehr deutlich in Klang und Verstärkung.
Also der Deluxe 20 bleibt ohne Kathodenelko in der Endstufe - beschlossen und verkündet! 8)

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clonewood hat geschrieben:
11.03.2017, 22:24
der einseitig abgeklemmte Widerstand für die Gegenkopplung hängt da ja auch noch lose rum, hast du Lust den mal anzudocken, ob sich dann alles normal verhält? Denn unter Umständen würde ich die Gegenkopplung (wenn sie denn gut funktioniert) gerne mit dem nicht angeklemmten Antihumschalter schaltbar machen.....
Ja mach ich!

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Re: Gem Baustelle

#417

Beitrag von clonewood » 11.03.2017, 22:48

Also der Deluxe 20 bleibt ohne Kathodenelko in der Endstufe - beschlossen und verkündet!
.............
Lust den abgeklemmten Widerstand für die Gegenkopplungmal anzudocken......
....
.Ja mach ich!
schön.....dann wäre ja jetzt der Schalter für den 47uF für die Gegenkopplung frei......

aber komisch ist das doch schon dass die Kondensatoren im Deluxe 20 keine Wirkung zeigen.und im Deluxe 10 aber schon....

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Re: Gem Baustelle

#418

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 22:59

clonewood hat geschrieben:
11.03.2017, 22:48
aber komisch ist das doch schon dass die Kondensatoren im Deluxe 20 keine Wirkung zeigen.und im Deluxe 10 aber schon....
Wenn der Vox endlich ein paar Töne von sich gibt, probiere ich es da auch mal ohne Kondensator (nur versuchsweise). Heute war ich da nicht dran, weil ich denke dass es da länger braucht.

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Re: Gem Baustelle

#419

Beitrag von clonewood » 11.03.2017, 23:02

Im VoCo sind zwei Bauelemente in Verdacht, das Doppel aus R2/R3 und die Z-Diode. Die Z-Diode kann eigentlich nur ein Schutz für das Gate des Mosfets sein, entfernen will ich sie eigentlich nicht, ich habe sie kurz gebrückt - die Spannung am Ausgang des VoCos ging auf Null - sie sperrt also und funktioniert. Dann R2/R3 gebrückt (Risikohhhh! :shock: ) und siehe da - der VoCo funktioniert wie ich es erwarte, die Spannung lässt sich perfekt einstellen (320V) und der Kühlkörper bleibt lauwarm. Wir sind nicht die Deppen! 8)
Wird aber eine höhere Leistung gefahren, zum Beispiel wenn man auch die Anodenspannung der Endstufe über den VoCo regeln will, dann wird der BUZ90 um ein Vielfaches wärmer und die Kühlung über den kleinen Kühlkörper ist nicht mehr ausreichend. In diesem Fall
bietet es sich an, den BUZ90 direkt am Chassis zu montieren wie auf Bild 2 zu sehen um eine Kühlung über das Chassis zu ermöglichen.
also ist das untere Zitat von der TT-Seite reine Theorie???? Hier im GBB sind doch nicht die ersten Menschen die den VoCo bei einer höheren Anodenspannung verwenden....

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Re: Gem Baustelle

#420

Beitrag von capricky » 11.03.2017, 23:25

Nicht die höhere Spannung, sondern der höhere Strom ist das Problem für diese Schaltung. Das hat wohl bisher garantiert noch keiner probiert. Nicht mal der Schaltungsentwickler.

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Re: Gem Baustelle

#421

Beitrag von clonewood » 12.03.2017, 14:06

Ok.......ich verstehe.

Was noch gar nicht in meinen Kopf hineingeht ist die instabile Spannung mit Gleichrichterröhren......

und der stets viel zu leise Verstärker bis dann nach dem Stecken der neuen JJ kurz die Leistung da war dann aber alles instabil wurde, nachdem ich Volumen und Tone mal kurz in Richtung voll auf gestellt hatte

also .......die Story vor dem VoCo

aber OK......so ein Gerät soll einfach funktionieren, dann brauch man auch nicht mehr zurückzuschauen

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Re: Gem Baustelle

#422

Beitrag von capricky » 12.03.2017, 14:44

Ich werde noch einige Tests und Dauerläufe machen. B+ erhöhe ich mal auf 340V (jetzt 320V), das war wohl auch die Sollspannung mit Gleichrichterröhre, wenn ich mich recht erinnere. Ich probier auch noch mal Deine anderen EL84, mal sehen, wie es damit aussieht.

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Re: Gem Baustelle

#423

Beitrag von clonewood » 12.03.2017, 14:53

ja 340V sagt der Schaltplan hinter der Gleichrichterröhre

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Re: Gem Baustelle

#424

Beitrag von capricky » 12.03.2017, 21:03

So, den Deluxe 20 erkläre ich als geheilt! Anodenspannung steht stabil jetzt so auf 335V, die kannst Du Dir dann noch selbst einstellen. Ich höre aber keine Unterschiede, ob nun 315V oder 345V. Auf alle Fälle noch mal kontrollieren, durch das Verpacken und den Transport kann sich das Poti verstellt haben. Ich habe verschiedene EL84 probiert, zuletzt die beiden Überlebenden Teslas aus dem VOX - alles bestens.
Den Widerstand der Gegenkopplung habe ich mal rangehalten - es wird leiser aber ohne klanglichen Unterschied, möglicherweise bringt das bei voller Lotte was, Du kannst den Schalter ja anlöten.
An den Schleifer des Intensity Potis habe ich zwecks sicherer Gleichspannungstrennung einen 0,47µF eingelötet, optisch nicht besonders schön, das kannst Du Dir ja noch ändern. Mit Kondensator arbeitet das Vibrato nach meiner Meinung sauberer, kann aber auch Einbildung sein, jedenfalls kann es jetzt keine Biasschweinereien mehr machen.
Vielleicht könnte die Grundfrequenz etwas niedriger sein, aber für die klassischen 60er Jahre Nummern wie The Smoke - My Friend Jack, The Equals - Baby Come Back oder Tommy James and The Shondells - Crimson and Clover wabbert es im perfektem Tempo.

Beim VOX war ich am Rande des Wahnsinns, - alle Spannungen, Ströme perfekt, aber kein Ton :evil:. X-mal alles kontrolliert, gemessen, Ausgangstrafo gecheckt- nichts. Die seltsame Lautsprecherkupplungsbuchse hatte ich von Anfang an in Verdacht. Mehrmals aufgeschraubt, auf Durchgang gemessen alles "gut".... aber es war nicht "gut", es war ein Kurzschluß :cry: . Das ist eine Stereokupplung, wenn man da die beiden Mittelkontakte zusammen an ein Kabel lötet und dann eine Monoklinke einsteckt und nur dann, ergibt das einen veritablen Kurzschluß... :cry: ... und den Beweis, dass Röhrenamps sowas abkönnen. Jetzt läuft er jedenfalls. Wie gut schaue ich dann morgen, für heute hat das gereicht. 8)

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Re: Gem Baustelle

#425

Beitrag von clonewood » 12.03.2017, 23:03

Super Nachrichten! Bin hier nun gerade im Gespräch und kann gerade nicht viel schreiben.

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