Wilkinson WLS 130

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Wilkinson WLS 130

#1

Beitrag von thonk » 24.11.2020, 12:09

https://reverb.com/item/24879182-wilkin ... el-saddles

Ich habe diese Austauschsattel von Wilkinson entdeckt. Hat die schon jemand auf seiner Gitarre oder sonstwie Erfahrungen damit sammeln können?
Ist das eine Lösung auf der Suche nach einem Problem oder meint ihr, das könnte tatächlich ein Schritt in Richtung Stimmstabilität sein?

Das Locking Tremolo-Prinzip ohne Finetuner kenne ich sonst nur von dem alten "original" Floyd Rose Tremolos. Aber auch das konnte ich noch nicht ausprobieren. Sowas hier: Floyd Rose NFT
Die Stimmstbilität eines double locking Floyd Rose finde ich schon sehr geil. Mich stört immer ein wenig, dass die Teile so ausladend und wuchtig sind. Da ist mir die kompaktere Bauform der non-fine Tuner Modelle symphatischer.
Glaubt ihr, es ist eine sinnvolle Alternative, auf Lockmechaniken und Locking Tremolo (ohne fine tuner) zu setzen?

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Re: Wilkinson WLS 130

#2

Beitrag von atomicxmario » 24.11.2020, 13:22

Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Reiter in Verbindung mit einer normalen Mechanik (ohne Lock) viel bringt... ABER ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Reiter in Verbindung mit Lock-Mechaniken nochmal ein Quäntchen zur Stimmstabilität beitragen können...

Bei mir hat der Umstieg auf Lockmechaniken den größten Effekt erzielt...
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Re: Wilkinson WLS 130

#3

Beitrag von thonk » 25.11.2020, 10:07

Mit Lock Mechaniken habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ich finde, Handling und Stimmstabilität profitieren davon.
Auf der anderen Seite der Saite bin ich mir noch nicht so sicher, wo das Verbesserungspotential herrühren sollte aber theoretisch ist alles was irgendwo an Auflagepunkten Reibungung erzeugen kann oder Lageänderungen der Saiten zulassen kann ein potentieller Faktor für Verstimmungen. Wenn ich den Teil der Saite hinter dem Auflagepunkt am Tremolo einfach aus der Gleichung nehme indem ich die Saite auf irgend eine Art und Weise festtacker, ja gut, kann mir vorstellen, dass das noch mal einige wenige Prozentpunkte bringt.

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Re: Wilkinson WLS 130

#4

Beitrag von capricky » 25.11.2020, 10:56

Wenn man weiß, wie man Saiten richtig aufzieht (speziell an der Wickelwelle) braucht man keine Klemmmechaniken.
Im Grunde ist es einfach, aber auch erschütternd wenn man sieht, wieviele Gitarrenspieler es nicht können. ;)

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Re: Wilkinson WLS 130

#5

Beitrag von capricky » 25.11.2020, 11:09

Aber wenn schon Locking Tuners, dann die von Planet Waves, die schneiden nämlich das Saitenende selbst ab, man braucht keinen Se(a)itenschneider. Übrigens ein Werkzeug, dass bisher auch kaum in Gitarristenkreisen bekannt geworden ist. :D

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Re: Wilkinson WLS 130

#6

Beitrag von micha70 » 25.11.2020, 12:17

capricky hat geschrieben:
25.11.2020, 10:56
Wenn man weiß, wie man Saiten richtig aufzieht (speziell an der Wickelwelle) braucht man keine Klemmmechaniken.
Im Grunde ist es einfach, aber auch erschütternd wenn man sieht, wieviele Gitarrenspieler es nicht können. ;)

capricky
Das schreit ja beinahe schon nach einem erschreckend einfach formuliertem Tutorial. Gibt sicher Erleuchtendes zu lesen was man nach 30 Jahren immer noch falsch macht. Gehöre ja zu der Fraktion die ihre Saiten lieber an beiden Enden abzwickt und verklemmt, weil zu doof zum Wickeln von Saiten, Pickups, Kippen... :lol:

Zum eigentlichen Thema. Die Klemmung an den Reitern wird sicher noch ein paar Prozent bringen. Entscheidender halte ich andere Dinge wie Sattel, Saitenverlauf und Knickwinkel. Einen Nebenaspekt sehe ich persönlich darin, dass man eine hinten gerissene Saite nochmal einspannen könnte wenn man an der Mechanik noch a bissl was zum Entspannen hat. So ging’s mir jedenfalls bisher immer mit dem Floyd oder meinen Selbstbauten.

LG
Micha

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