Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

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bea
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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#26

Beitrag von bea » 15.12.2018, 00:19

Ja.
LG

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#27

Beitrag von RMLInnovations » 13.02.2019, 22:14

Hey Leute,

Ich wolllte mal wieder ein Update geben.
Ich habe mittlerweile eine Webseite gebaut: www.rmlinnovations.com

Ich bin jetzt dabei mal welche Gitarrenbauer zu besuchen um noch ein Bisschen Feedback zu bekommen bevor ich die Teile bestelle (und also mehr Geld investiere). Kennt ihr vielleicht noch Bassbauer in Berlin oder in der Naehe von Berlin?

Cheers!
Rob

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#28

Beitrag von bea » 15.02.2019, 01:53

Nein, aber ich hab eine Idee, mit der Du vielleicht sogar Jens Ritter gewinnen könntest (weil der einer der wenigen ist, die derartige Bässe bauen, außer ihm kenne ich nur noch den Marleaux-Pagelli-Bass) - und das vielleicht sogar eher als mit Raubkatzenkrallen:
eine Headless-Bücke, die von unten bedient werden kann und von vorne unsichtbar ist. Die bisherigen Konzepte machen das mit einer schräg von unten eingebauten ABM-Brücke. Die hat aber den Nachteil eines ziemlich großen Knickwinkels am Steg - und das beeinträchtigt den Ton vor allem der H-Saite (bei meiner V habe deshalb extra nachträglich einen Pseudo-Saitenhalter eingebaut, der das verbessert.
Sowas müsste ein Lever-Tuner sein (also sowas wie ein Feinstimmer, aber so ausgelegt, dass man ihn als vollwertige Mechanik verwenden kann). Das Design beschränkt sich also darauf, eine Mechanik so gut es geht im Korpus zu verstecken und die Teile, die herausragen (Knöpfe, Saitenhalter) hübsch zu gestalten.

Den Nachteil des etwas zu großen Knickwinkels sehe ich übrigens auch bei Deinem Pantherkrallen-Entwurf ....
LG

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#29

Beitrag von Arsen » 15.02.2019, 10:40

@RMLInnovations : Ist dieser Link evtl. interessant für dich?
http://www.sevenstring.org/threads/sear ... ny.334372/
Gruß, Arsen

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#30

Beitrag von RMLInnovations » 15.02.2019, 23:20

Arsen hat geschrieben:
15.02.2019, 10:40
@RMLInnovations : Ist dieser Link evtl. interessant für dich?
http://www.sevenstring.org/threads/sear ... ny.334372/
Ja, sehr! Danke dafuer dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast!
Ich habe ihn direkt angeschrieben ;-)

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#31

Beitrag von RMLInnovations » 15.02.2019, 23:25

bea hat geschrieben:
15.02.2019, 01:53
Nein, aber ich hab eine Idee, mit der Du vielleicht sogar Jens Ritter gewinnen könntest (weil der einer der wenigen ist, die derartige Bässe

Den Nachteil des etwas zu großen Knickwinkels sehe ich übrigens auch bei Deinem Pantherkrallen-Entwurf ....
Hey Bea!
Ich verstehe leider die Idee noch nicht ganz muss ich erlich sagen.. Koenntest du vielleicht eine Skizz machen, oder so? ;-)

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#32

Beitrag von bea » 16.02.2019, 00:42

Rick Toone hat sowas mal als "proof of concept" gebastelt:

Bild

Unten (idealerweise verdeckt) der Stimmknopf. Der obere Teil mit dem Saitenhalter könnte in einem Schlitz verlaufen und möglichst wenig weit herausschauen oder so abgedeckt sein, dass es nach einer "TOM" aussieht.

Die Achse wird man vermutlich ziemlich nah an der Mitte montieren können, vor allem, wenn man zum Stimmen ein Feingewinde zur Verfügung hat. Näher an der Brücke montiert wird der Hebel wohl etwas weiter herausschauen müssen.
LG

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#33

Beitrag von RMLInnovations » 17.02.2019, 13:18

Hey Bea,

Interessantes Konzept. Man muesste sich mal ueberlegen wie das vom Design her aussehen koennte.

Cheers,
Rob

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#34

Beitrag von bea » 19.02.2019, 01:55

Zuerst denke ich übrigens darüber nach, wie man das mit Baumarktmitteln halbwegs hübsch baut.
Materialien - Alu oder Messing (wenn, dann arbeite ich lieber mit Messing)?
Wie klein dürfen z.B. die Materialquerschnitte werden, damit das Material an den Bohrungen (4mm oder sogar ein paar Zehntel mehr) stabil bleibt?
Rohr, Rundmaterial oder Vierkantstab? Reichen für die Lager 4mm-Achsen?
LG

Beate

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#35

Beitrag von RMLInnovations » 14.03.2019, 21:51

Hey Leute!
Ich habe noch mal eine Frage;
Was sagt ihr zum Material einer Bruecke? Welches Material nutzt man da am Besten?
Im Moment sind die Teile der Torpedobruecke aus Aluminium und Edelstahl hergestellt. Welches Material gibt nach eurer Meinung den besten Ton?
Gruss,
Rob

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#36

Beitrag von bea » 15.03.2019, 02:09

Das dürfte relativ egal sein, solange die Steifigkeit groß genug ist.

Ihc hab hier ne Schaller 455 (m.W. Messinglegierung) neben einer Hipshot Supertone (Alu gefräst), und ich hab schon mal unter eine Epiphone/Gibson-Dreipunkt-Brücke ((Druckguss) ein paar Messingleisten geklebt. Das hat die Steifigkeit erhöht und den Ton merklich verbessert.

Wenn ich selbsr basteln würde, würde ich Messing nehmen, weil das beim Bearbeiten nicht so das Werzeug "zuschmiert" wie Alu.

Wenn Du es ganz genau machen willst, benötigst Du Prototypen aus Alu, Edelstahl und Messing und vergleichst die. Ich glaube aber nicht, dass dazwischen Welten liegen werden.
LG

Beate

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#37

Beitrag von Titan-Jan » 15.03.2019, 08:02

Ich sehe das genauso wie Bea.

Aber um deine Produkte gut vermarkten zu können, solltest du die Auswahl haben mindestens zwischen Alu und Messing, bestenfalls auch Edelstahl (Alu und Messing müsstest du auch vernickelt, verchromt und ggf. auch vergoldet anbieten. Kann man Edelstahl überhaupt galvanisieren?). Dann kann sich jeder Kunde das seiner Meinung nach "am besten klingende" Material mit dem zur Gitarre passenden Finish raussuchen. Ob du dich auf das Klanggeschwafel einlässt (Stichwort "Glockenmessing"), musst du selber wissen... Ich persönlich finde es fast ein bisschen unethisch, wenn man selber nicht dran glaubt, aber es steigert auf jeden Fall deine Akzeptanz am Markt, wenn du ein paar Binsenweisheiten zum Thema Brückenmaterial wiedergeben kannst ;-) Und vlt hörst du ja auch tatsächlich Unterschiede, wenn du die Materialien mal direkt mit einander vergleichst, wie Bea schon vorschlug.
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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#38

Beitrag von kehrdesign » 15.03.2019, 17:58

Der größte Einfluss der Bridge auf den Klang elektrischer Gitarren/Bässe wird m.E. nur durch deren Masse/Dichte bestimmt, ungeachtet ob sie nun aus Alu, Messing, Stahl oder gar aus Holz ist.

Je schwerer bzw. massiver die Bridge, umso stärker die akustische Entkopplung vom Bodyholz. Die Konsequenz einer schwereren Bridge ist hauptsächlich ein länger anhaltendes Ausklingverhalten (Release). Nicht nur nach meinen Beobachtung bringt das aber auch mit sich, dass der Ton steriler wirkt - eben mit geringer ausgeprägtem Charakter. Ich kann mich an eine Aussage erinnern, die da lautet: „Interessant ist nicht, wie der Ton klingt, sondern wie er stirbt.“ Letztendlich ist der Einfluss auf den Ton im Speaker aber fast vernachlässigbar. Die Wirkung der elektrischen/elektronischen Signalkette vom Pickup beginnend und die der Saiten spielen da in einer ganz anderen Liga.

Ein nicht unwesentlicher Punkt dabei ist aber der bereits erwähnte Mythos von toll klingenden Materialbezeichnungen wie Glockenmessing. Dessen 'legendäre' Verbesserung des Klanges konnte m.W. noch niemand belastbar nachweisen. Zumal sich zuallererst die bislang nie schlüssig beantwortete Frage stellt, wie ein 'guter' Klang eigentlich zu klingen hat. Der verkaufsfördernde Effekt ist trotz alledem und wider jegliche Vernuft ungebrochen.

Also Rob, forme Deine Bridges aus dem Material, das konstruktiv und fertigungstechnisch am besten geeignet ist und erfinde eine toll klingende Bezeichnung und Legende drumherum. Da findest Du auch fruchtbaren Boden in den nicht zu unterschätzenden, voodoo-angehauchten Käuferkreisen. 8)
.
Um etwas zu verhindern finden sich immer Gründe, um etwas zu erreichen findet man Lösungen.
______________________
http://guitars.kehrdesign.de/

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Re: Innovative Bass Gitarrenbrueckendesigns

#39

Beitrag von RMLInnovations » 16.03.2019, 10:07

kehrdesign hat geschrieben:
15.03.2019, 17:58
Also Rob, forme Deine Bridges aus dem Material, das konstruktiv und fertigungstechnisch am besten geeignet ist und erfinde eine toll klingende Bezeichnung und Legende drumherum. Da findest Du auch fruchtbaren Boden in den nicht zu unterschätzenden, voodoo-angehauchten Käuferkreisen. 8)
.
Hehe toll, also vielen Dank wieder euch alle fuer die Tipps!

Ursprunglich habe ich Aluminium angestrebt fuer alle Teile ausser einem Teil.
Ich untersuche gerade die Moeglichkeit fuer Messung verchromt, allerdings wuerde das direkt sehr viel teurer werden; fast ein Faktor 2.

Ich werde dann doch eher zurueck zu Alu gehen und vielleicht spaeter Messing verchromt als zweite Auswahlmoeglichkeit bieten.

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