Bezugsquelle Behlen Lacke

wie und womit erreiche ich das gewünschten Finish?
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powpow
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Bezugsquelle Behlen Lacke

#1

Beitrag von powpow » 28.06.2015, 10:41

Hallo,

Ich möchte in nächster Zeit 2 Projekte abschließen. :D Was mir dazu noch fehlt ist der Lack.
Von der Firma Behlen aus England liest man viel Gutes, doch leider sind die Produkte in De nicht so leicht zu bekommen. Stewmac hat ihn, versendet aber Lack nicht außerhalb der USA. Behlen UK versendet nur in Großbritannien.
Kennt jemand eine Bezugsquelle, vorzugsweise in Deutschland?

Danke schon mal

Gruß Steffen

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Bermann
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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#2

Beitrag von Bermann » 28.06.2015, 13:23

Steffen,
was spricht gegen einen Einkauf in England, noch sind die in der EU und es gibt keine Zölle und sonstige Abgaben bei privatem Einkauf.

Gruß Hermann

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#3

Beitrag von capricky » 28.06.2015, 13:32

Bermann hat geschrieben:Steffen,
was spricht gegen einen Einkauf in England...
Dagegen spricht die Ignoranz der Briten, sie versenden eben nicht nach Europa, oder meinst Du er sollte da mal vorbeifahren?
Nitrolack gibt es doch auch hier zu kaufen, der ist auch nicht anders, als der Behlenlack. In Spraydosen und Gebinden bspw. - http://www.gitarrenbastler.de/index.php?cPath=31_33

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#4

Beitrag von tunes650 » 28.06.2015, 19:44

Nein, das hat mit Ignoranz gar nichts zu tun. Diese Produkte bekommst du nicht aus GB und nicht aus USA. Lacke - vor allem in Spradosen - sind Gefahrgut. Sie dürfen nicht mit Flugzeugen befördert werden (auch nicht innerhalb der USA) und nicht über oder unter dem Kanal nach dem Kontinent sowie über den großen Teich. Natürlich gibt es Gefahrguttransporte in großen Mengen durch Speditionen in besonderen Fahrzeugen und Behältnissen, wobei entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen sind (RID).

Ich würde auch niemandem empfehlen, diese Dosen im eigenen Pkw über den Kanal einzuführen. Das kann unter Umständen unangenehm teuer werden ...

Grüße

Dieter

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#5

Beitrag von powpow » 28.06.2015, 22:19

Wenn von euch keiner eine Bezugsquelle in De kennt, wird es wohl das einfachste sein, mit leicht verfügbaren Produkten Deutscher Hersteller zu arbeiten.

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#6

Beitrag von dhaefi » 29.06.2015, 10:30

powpow hat geschrieben:Wenn von euch keiner eine Bezugsquelle in De kennt, wird es wohl das einfachste sein, mit leicht verfügbaren Produkten Deutscher Hersteller zu arbeiten.
Hi Steffen,

ich habe mir einen Wolf gesucht um Behlen-Lacke zu finden und bin nicht fündig geworden. Ich hatte mir, vor so ca. 4 Jahren, einige Büchsen Behlen gekauft, wo weiss ich allerdings nicht mehr - ich glaube das war aus den USA (weiss nicht mehr wie das damals in die Schweiz gekommen ist :roll:).

Vor knapp 2 Wochen habe ich hier bestellt: http://www.schreinerlack.de/shop/Holzla ... ::298.html
Die Lieferung ist letzten Freitag eingetroffen. Habe noch keine praktische Erfahrung, ausschauen tut der Lack aber wie Lack :D

Liebe Grüsse,
Daniel

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#7

Beitrag von TB64 » 17.12.2018, 11:02

Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 54 Jahre alt und habe erst dieses Jahr angefangen Akustik-Gitarren zu bauen. Es macht sehr viel Spaß und die Ergebnisse können sich bereits sehen und hören lassen :D Doch leider habe ich bei meinen letzten drei Gitarren, welche ich zugleich gebaut habe Probleme eben mit dem Hochglanz-Nitrolack von Schreinerlack.de. Dieser sehr günstige Lack scheint sehr spröde zu sein. Bei allen drei Gitarren kam es zur spontanen Rissbildung bei relativ konstanten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen (22°C, 40-47%). Auch im Bereich des Halsansatzes und um die Mechanik-Löcher kam es zu spontanen Rissen. Erstaunlicherweise trat bei meiner ersten Gitarre keines dieser Probleme auf. Da hatte ich auch einen anderen Instrumenten-Nitrolack verwendet. Es war "Nitorlack Clear Gloss", Bezugsquelle Fa. Madinter (Spanien). Landtransport möglich.

Liebe Grüße
Thomas

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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#8

Beitrag von gitarrenmacher » 17.12.2018, 22:07

TB64 hat geschrieben:
17.12.2018, 11:02
Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 54 Jahre alt und habe erst dieses Jahr angefangen Akustik-Gitarren zu bauen. Es macht sehr viel Spaß und die Ergebnisse können sich bereits sehen und hören lassen :D Doch leider habe ich bei meinen letzten drei Gitarren, welche ich zugleich gebaut habe Probleme eben mit dem Hochglanz-Nitrolack von Schreinerlack.de. Dieser sehr günstige Lack scheint sehr spröde zu sein. Bei allen drei Gitarren kam es zur spontanen Rissbildung bei relativ konstanten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen (22°C, 40-47%). Auch im Bereich des Halsansatzes und um die Mechanik-Löcher kam es zu spontanen Rissen.
Moin Thomas, hallo erst mal, willkommen im Forum.
deine Erfahrungen mit diesem Lack decken sich 1:1 mit meinen.
Bei einer Gitarre bildeten sich die Risse während des Auftragens der letzten Feinschicht,
Lackiertemperatur 20-22° Luftfeuchte unter 45%. Lackiererfahrung bis dahin, immerhin 30 gebaute Gitarren. Als die Clou-Lacke ab 2010 die Rissproblematik bekamen, bin ich auf Schreinerlack umgestiegen. Habe dann fast zwei Gebinde davon entsorgt. insgesamt habe ich 6 Gitarren neu lackieren müssen und bei 3, bei denen die Risse nicht so stark waren, saftige Preisnachlässe gewährt.
Behlen habe ich mit dann aus UK mitbringen lassen. Der Lack funktioniert gut, die Beschaffung ist schwierig, meine Quelle ist versiegt.
Munterbleiben
Chrischan
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Re: Bezugsquelle Behlen Lacke

#9

Beitrag von hatta » 17.12.2018, 22:12

Madinter hat den im Programm
Gruß
Harald

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