Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

Diskussionen über Hölzer für den Bau von Instrumenten
Herkunft, Trocknung, Lagerung und Eigenschaften

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reinhard
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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#26

Beitrag von reinhard » 17.03.2012, 00:31

potomac hat geschrieben:
ZITAT
The tone of a guitar lies more in the hands of the builder than in the materials from which it is constructed.
ZITAT ENDE
wenn man den Zollner so liest, dann kriegt man wohl eher den Eindruck, dass dieses Zitat eigentlich folgendermaßen heißen müsste:

"The tone of a guitar lies more in the hands of the player than in the materials from which it is constructed."
Erich Zann Trio - Temporary Music

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#27

Beitrag von capricky » 17.03.2012, 08:52

reinhard hat geschrieben: wenn man den Zollner so liest, dann kriegt man wohl eher den Eindruck, dass dieses Zitat eigentlich folgendermaßen heißen müsste:

"The tone of a guitar lies more in the hands of the player than in the materials from which it is constructed."
Das denke ich auch, wie es klingt liegt zuerst am Spieler, dann an der Qualität des Instrumentes und zuletzt an den verwendeten Materialien. Das gilt für akustische Instrumente. Bei elektrischen würde ich zwischen Instrument und Spieler noch den Verstärker (+Lautsprecher+Effekte) platzieren wollen.

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#28

Beitrag von bigherb » 17.03.2012, 09:04

@ Capricky:.....echt jetzt ? ;)
Hat schon mal jemand Erfahrungen mit Fender Strat Pickups auf einer Paula gemacht ?

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#29

Beitrag von DoubleC » 17.03.2012, 11:34

bigherb hat geschrieben:@ Capricky:.....echt jetzt ? ;)
Hat schon mal jemand Erfahrungen mit Fender Strat Pickups auf einer Paula gemacht ?
Mit sowas ähnlichem hat Gibson selber in den 70igern angefangen (erfolglos) zu experimentieren: Marauder oder S1.
Alvin Lee (Ten Years After.....Going Home...by Helicopter) hat zwischen den beiden Doppelspulern auf seiner ESdreihundertnochwas einen (7ender?)-Einspuler. Es gab mal von Seymour Duncan einen Tonabnehmer (Humbucker), der gesplittet einem Tele-Pickup entsprechen sollte (The Mag).....war nicht so überzeugend (auf einem ESdreihundertnochwas-Clone).

Ich meine, abgesehen von den (umstrittenen) Hölzern haben 7-Ender-Gitarren ja auch eine etwas längere Mensur als die G-Ibsen-Schwestern, was sich sicherlich auch auf den Gesamtklang (Saitenspannung -> Obertonspektrum?) auswirkt...........

Gruss


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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#30

Beitrag von bigherb » 17.03.2012, 13:52

Schön das "uns Alvin" überhaupt noch einer kennt....
Nun hab ich einiges von TYA im Schrank stehen und auch einige seiner Soloaktivitäten aber "den" Alvin Lee Ton hab ich für mich nie so gesehen. Wenn er zum "High Speed" ansetzt erkennt man sein üblichen Licks aber der "Ton".....hm.? Deshalb kann ich auch nix sagen ob er den Single Coil mal solo eingesetzt hat.....
Holz hin oder her, die Mahagoni Strat hat im Ausklingverhalten (Vibrato bestimmt ?) ihr übliches kurzes tonales Sustain. Das unterscheidet sie aber nicht von meiner Erlen oder Eschenstrat. Eine Humbuckerbestückte Tele mit Ahornschraubhals klingt zwar "attackier" aber viel mehr wie eine LP artige Gitarre was das Sustain angeht. Aber die Tele hat eine Wraparound Brücke. Jedoch 648 Mensur)
All das hilft uns aber nicht wirklich weiter. Es wird auf viel mehr ankommen als das reine Holz. Die zitierte RS vom Queen Gitarristen entspricht mit ihrem Korpus Tischlerplatten Rahmen mit Eiche-Kern so ganz und gar keinem Schema und funktioniert klanglich hervorragend in den Händen von Brian May.

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#31

Beitrag von potomac » 17.03.2012, 16:08

reinhard hat geschrieben:
potomac hat geschrieben:
ZITAT
The tone of a guitar lies more in the hands of the builder than in the materials from which it is constructed.
ZITAT ENDE
wenn man den Zollner so liest, dann kriegt man wohl eher den Eindruck, dass dieses Zitat eigentlich folgendermaßen heißen müsste:

"The tone of a guitar lies more in the hands of the player than in the materials from which it is constructed."
Naja, das eine schließt das andere ja nicht aus.

Was also vom Artikel übrig bleibt sind ernstzunehmende Erfahrungen eines offensichtlich renommierten Gitarrenbauers zum Thema: Welche Holzarten kann man zum Bau einer Steelstring benutzen, die nicht alltäglich sind. Mehr will er ja auch nicht, dass das unter uns gleich wieder zur Klangholzdiskussion bei E-Gitarren führt ist schon bezeichnend für unsere Phobie. :D
Gruß
Wolfgang

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#32

Beitrag von DoubleC » 18.03.2012, 13:17

bigherb hat geschrieben:Schön das "uns Alvin" überhaupt noch einer kennt........
Holz hin oder her, die Mahagoni Strat hat im Ausklingverhalten (Vibrato bestimmt ?) ihr übliches kurzes tonales Sustain. Das unterscheidet sie aber nicht von meiner Erlen oder Eschenstrat. Eine Humbuckerbestückte Tele mit Ahornschraubhals klingt zwar "attackier" aber viel mehr wie eine LP artige Gitarre was das Sustain angeht. Aber die Tele hat eine Wraparound Brücke. Jedoch 648 Mensur)....................
Na klar! Gerade das Heimgehen hat mich seinerzeit sehr inspiriert..............bin allerdings auch keine 20 mehr :( .

Was das Holz b-trifft: Werden nicht neuerdings (oder auch schon länger) LesPaul Customs mit Ahornhälsen gebaut? Und obendrein EMG-TAs? Auf ganzmahagonnybody? Und hat nicht Epifön LesPaul Interpretationen aus Esche/Erle mit Ahörndecken und wassweissichwasHälsen im Programm? Sind nicht die Marktneukirchener Framuswiederbelebungen zum Teil LesPaul-Interpretationen aus Esche/Erle und sonstewas mit Ovangkol-Hälsen?

Ich sach nur: SCHEISS PSYCHOAKUSTIK (wobei sich der Psychoteil auf die Indoktrination durch unverdaute Medieneinflüsse und PR-Arbeit bezieht ;) )

Schönes Restwochenende


DoubleC

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#33

Beitrag von capricky » 18.03.2012, 14:03

DoubleC hat geschrieben: Ich meine, abgesehen von den (umstrittenen) Hölzern haben 7-Ender-Gitarren ja auch eine etwas längere Mensur als die G-Ibsen-Schwestern, was sich sicherlich auch auf den Gesamtklang (Saitenspannung -> Obertonspektrum?) auswirkt...........
Die Mensur ist da gar nicht so bedeutend, eigentlich auch nicht so die Pickupposition (im prozentualen Abstand vom Sattel), Hals- und Stegpickup werden aber schon zu unterscheiden sein. Nimm einen Kapodaster (als Mensurverkürzer) und probier es aus. Es wird weiterhin nach 7ender klingen

capricky

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#34

Beitrag von DoubleC » 18.03.2012, 17:22

capricky hat geschrieben: Die Mensur ist da gar nicht so bedeutend, eigentlich auch nicht so die Pickupposition (im prozentualen Abstand vom Sattel), Hals- und Stegpickup werden aber schon zu unterscheiden sein. Nimm einen Kapodaster (als Mensurverkürzer) und probier es aus. Es wird weiterhin nach 7ender klingen
capricky
Ja logisch. Aber ich verkürze mit dem Capo ja nur die im Vergleich zu Gib Sohn 2 cm längere Mensur.........

Die Saitenspannung im Verhältnis zu Tonhöhe ist aber doch auch entscheidend für die Ausbildung des Obertonspektrums? Oder erliege ich da einem Irrtum????

Für den Klang, also die Ausbildung eines entsprechenden Obetonspektrums und dem Ausklingverhalten sind doch die Größen
  • - Holzauswahl/Zusammenstellung (die Dämpfung der Schwingenden Saite wird beeinflusst)
    - Mensurlänge
    - Breite bzw. Länge des Bereiches der Saite, der vom Tonabnehmer erfasst wird (Bauart des Tonabnehmers)
    - Magnetmatrial des Tonabnehmers
    - und esoterische Grössen wie Isolierungsmaterial des Wickeldrahtes, die Ölkomposition der Kondensatoren an der Klangregelung etc.
Wenn ich die ganze Diskussion und die immer gleiche Fragen richtig einordne, dann ist es doch wohl so, dass wenn ich einen bestimmten Instrumentenklang haben will, es halt Standardrezepturen gibt, mit denen man halbwegs beeinflussen kann, wie ein fertiges Instrument dann klingt.

Vielleicht kann man ja mit der doofen Linde (die finde ich doof, weil ich mal in der 5. Klasse damit schnitzen musste und das Ergebnis eher mit Fäkalausdrücken zu belegen war..........und Ibanez-Heavymetalstratvariationen finde ich auch doof) eine überzeugende LesPaul bauen...............

Ich habe keine Ahnung.............


Double"Ahnungslos"C

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#35

Beitrag von taxman » 23.03.2013, 14:14

Ich hänge das mal hier ran, will nicht extra ein neues Thema aufmachen (hab ich schon oft unnötigerweise gemacht :roll: )

Wie wirkt sich das Dämpfen von Holz auf dessen Beschaffenheit aus? Ich finde im Netz leider kaum brauchbare Infos. Einige Hölzer werden ja zum Verändern der Farbe gedämpft, eignet sich so ein behandeltes Holz noch als Boden/Zargenmaterial ?

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#36

Beitrag von capricky » 23.03.2013, 14:36

taxman hat geschrieben:Ich hänge das mal hier ran, will nicht extra ein neues Thema aufmachen (hab ich schon oft unnötigerweise gemacht :roll: )

Wie wirkt sich das Dämpfen von Holz auf dessen Beschaffenheit aus? Ich finde im Netz leider kaum brauchbare Infos. Einige Hölzer werden ja zum Verändern der Farbe gedämpft, eignet sich so ein behandeltes Holz noch als Boden/Zargenmaterial ?
Herr "Zargenbieger", Zargen werden doch zum Biegen auch gedämpft und werden dadurch nicht unbrauchbar... ;)

capricky

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#37

Beitrag von bigherb » 23.03.2013, 14:37

Interessanter Aspekt....hm.
Meine Explorer besteht komplett aus gedämpfter Buche. (Dimensionen etwa Original, Hals eingeleimt, aber von der Aufnahme mehr in Richtung Fenderhalstasche, Halspickup Ibanez Super 70, Stegpickup ein Vester Distrortion Bräter, übliche Hardware)
Fazit: Schwer aber klingt richtig gut.
Eine LP aus ungedämpfter Buche, Ahorn Plaintop mit Dimarzio PAF am Hals und Super Distortion am Steg, klingt im Vergleich irgendwie "steril"....
Ob das aber nun dem Holz zuzuschreiben ist.....??

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#38

Beitrag von taxman » 23.03.2013, 14:42

Herr "Zargenbieger", Zargen werden doch zum Biegen auch gedämpft und werden dadurch nicht unbrauchbar... ;)

capricky
:roll: Manche Antwort liegt so nah, wie recht Du hast. Danke ;)

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#39

Beitrag von DoubleC » 04.02.2016, 11:15

Habe noch einmal eine wissenschaftliche Untersuchung zu im Gitarrenbau verwendeten Hözern gefunden. Die Untersuchungsmethoden sind seriös........
HIER!!!!

Fazit: Das Auge hört mit! → Nur Blind Davis, Stevie Wonder, Ray Charles, Andrea Bocelli, Jeff Healey, Blind Lemon Jefferson und Consorten können wirklich beurteilen, ob & wie ein Instrument klingt. Der Rest von uns sieht das Holz und weiss, was er/SIE/es zu hören hat...........



Rabumm!



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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#40

Beitrag von capricky » 04.02.2016, 11:31

Lügenpresse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :badgrin:

capricky ;)

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#41

Beitrag von capricky » 04.02.2016, 12:49

Holz ist doch ein absolut widerliches opportunistisches Zellulose-Lignin Pack, egal ob doitsch, europäisch oder sonstigem Migränehintergrund, das klingt immer, wie es die Saiten vorsingen!!!!!
Macht auf eine Western/Steelstring nacheinander in kurzem Abstand mal ein Satz Bronzesaiten, Phosphorbronzesaiten (gleicher Stärke) und dann noch mal ein Satz Silk and Steel.... ihr werdet entsetzt sein!!!!!!!! Das hat einfach keine eigene Meinung dieses Holz, es folgt einfach diesen Lügenssaiten!!!!!!! :evil: Und alle: Holz muß weg!!!! Holz muß weg!!!!! Holz muß weg!!!! :badgrin:

capricky ;)

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#42

Beitrag von thoto » 04.02.2016, 13:06

Äh...Wie heisst das Zeug nochmal, das du gerade eingeschmissen hast? :badgrin:
Thoto
Aktuelles Projekt: viewtopic.php?p=116032

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#43

Beitrag von jhg » 04.02.2016, 13:06

Capricky, geht's dir gut? Müssen wir uns Sorgen machen? Gründest du jetzt die AfH (Alternative für Holz) oder läufst du zur AfG (Alternative für Gitarrenbauer) über ?????

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#44

Beitrag von capricky » 04.02.2016, 13:25

Wählt nächstes mal die MDF! (mitteldichte Faserpatte)

Jimmy Page kann nicht irren!

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#45

Beitrag von jhg » 04.02.2016, 13:47

Am Ende willst du uns noch weismachen, dass man Gitarren auch aus Pappe bauen könnte - und keiner hört's!
Frevel! Geh weg! Verrat!

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#46

Beitrag von gitarrenmacher » 04.02.2016, 17:28

capricky hat geschrieben:
Ja, der Artikel bezieht sich auf Steelstrings und ich faß mal zusammen - man kann zum Gitarrenbauen die verschiedensten Hölzer nehmen, am Ende klingen sie nach Gitarre, dennnnn... es kommt auf den Bauer an, nicht auf das Baumaterial. Das ist eine nicht wirklich neue Erkenntnis.

capricky
Na denn (think) ........
.......verkauf ich meine Holzbestände für teuer Geld und baue nur noch mit Eiche rustikal. :roll:
Munterbleiben
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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#47

Beitrag von jhg » 04.02.2016, 17:34

Na da müssen ja die Beiden auch noch kommen :)
Der Test zeigt doch mal wieder, dass die Frage nach dem Holz doch immer ein bisschen überbewertet wird. Suspekt sind halt alle, die auch die Klangfarbe vom Kopfplattenfurnier noch heraushören ....

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#48

Beitrag von capricky » 04.02.2016, 17:43

...wobei es viel einfacher ist, mit "richtigen" Hölzern "richtige" Preise zu verlangen!

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#49

Beitrag von Bermann » 04.02.2016, 17:57

capricky,
Fehler, schwerer Fehler
Dat Masonit von dano ist HDF ...

also nix mit Mittelmaß

:) ;)

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Re: Holz und seine Eignung zum Gitarrenbau

#50

Beitrag von gitarrenmacher » 04.02.2016, 18:21

jhg hat geschrieben:
Der Test zeigt doch mal wieder, dass die Frage nach dem Holz doch immer ein bisschen überbewertet wird. Suspekt sind halt alle, die auch die Klangfarbe vom Kopfplattenfurnier noch heraushören ....
Ich glaube eher, dass die Holzfrage zumindest im Akustikgitarrenbau -und nur für den kann ich sprechen- von den meisten Gitarrenbauern richtig bewertet wird. Nur die Spieler machen da teilweise so ein Gewese drum, dass es mir oft die Sprache verschlägt. Nicht etwa das ein deutlicher Unterschied zwischen Mahagoni und Palisander gehört wird. Das ist klar.
ABER der eklatante Unterschied zwischen z.B. Haselfichte aus dem Jura und glatter Fichte aus Tirol hat sich mir leider nie erschlossen. Und Mahagoni in Kombi mit Engelmann soll ja gar nicht gehen. :roll: :roll: :roll:
Meine beste eigene 000 hat jedenfalls einen schönen Ast in der Adi-Decke. Trotzdem klingt sie ganz ordentlich, aber das liegt warscheinlich am Rest der Zutatenliste. Nigra, Mammut, Switenia, Ceylonebenholz.
Viel Marketing und BlaBla, damit jeder potentielle Kunde einen Grund hat, sich die vierte bis sechste Gitarre zu kaufen.

Bin mal gespannt, wann dem Torres seine Pappmachée Gitarre in die Diskussion eingreift.
spätestens jetzt (dance a)
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