Aufarbeitung LP - Lackpflege?

Alles um einen alten Schatz aufzufrischen ... auch am Finish
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Drifter
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Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#1

Beitrag von Drifter » 20.03.2018, 08:03

Nun, ein paar werden in Suche/Biete Fred die Richwood LP von @gkr gesehen haben (nochmals vielen Dank für die herrliche Zusammenarbeit!). Was nach einer Totalsanierung aussah entpuppte sich als gar nicht mal so arg wie gedacht.

Bereits gkr hat eine Reinigung vorgenommen, heute in der Nacht hab ich senile Bettflucht gehabt und mal sämtliche Teile entfernt, die noch möglich waren: PU Schalter (das runde Schild ist anscheinend aufgeklebt worden, das wollte nicht ab), die restlichen Potis, die Bushings der Brücke und Saitenhalterung, die Gurtpins und den Deckel des Klinkensteckers.

Dann kam die genaue Inspektion: es ist noch genügend Schmutz zu entfernen, ist aber kein Öl oder Fett dabei, sollte also leicht möglich sein. Die Bünde sind in Ordnung, kein Nacharbeiten nötig. Und auch der Lack ist in einem relativ guten Zustand, hier und da mal in Ding oder auch ein Dong, aber durchaus in einem Bereich, dass man sagen kann: in Würde gealtert.

Trotzdem möchte ich den Lack pflegen. Früher (vor 30 Jahren!) hab ich das mit Opti gemacht, ich denke, da gibt es etwas besseres. Aber was? Und wie vorbehandeln? Auf das Griffbrett kommt das Dunlop Öl, mit dem bin ich bis jetzt gut gefahren.

Und noch etwas: ich hab vor, die Abschirmung zu verbessern, sprich Graphitlack aufzupinseln. Bei den PU's ist alles mit sehr dickem Klarlack bearbeitet worden, da bin ich mal gespannt, ob der Graphit hält. Hat da wer Erfahrungen?

Voraussichtlich Donnerstag oder Freitag kommen dann die Ersatzteile. Da ich derzeit nicht viel Geld ausgeben will, wird alles mal Chrom. Sollte sich herausstellen, dass die Klampfe von Natur aus so gut ist wie sie aussieht, rüste ich zurück auf Gold, dann aber mit guten PU's, die dann auch was kosten dürfen.

Zum Schluss mein derzeitiges Hintergrundbild am Computer. Ich find die Fotos einfach großartig.

Lg

Norbert
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Re: Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#2

Beitrag von Poldi » 20.03.2018, 11:12

Nimm doch statt dem Graphitlack lieber selbstklebende Kupferfolie zum abschirmen. Die hält auf jedem Fall auf Lack.

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Re: Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#3

Beitrag von AsturHero » 20.03.2018, 11:54

Oder ganz billig und einfach: eine kleine Flasche graphitpulver aus'm baumarkt dann mit holzleim mischen und Fächer auspinseln. Funktioniert gut ist günstig hält Bombe
lg Antonio

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Re: Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#4

Beitrag von Drifter » 20.03.2018, 12:10

Poldi hat geschrieben:
20.03.2018, 11:12
Nimm doch statt dem Graphitlack lieber selbstklebende Kupferfolie zum abschirmen. Die hält auf jedem Fall auf Lack.
Gute Idee, irgendwo sollte noch eine Rolle da sein!
AsturHero hat geschrieben:
20.03.2018, 11:54
Oder ganz billig und einfach: eine kleine Flasche graphitpulver aus'm baumarkt dann mit holzleim mischen und Fächer auspinseln. Funktioniert gut ist günstig hält Bombe
Graphitlack hab ich noch genügend daheim, den bekommen normalerweise alle meine E-Gitarre und -Bässe. Aber der Tipp ist gut, muss ich mir merken. Merci!

lG

Norbert

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Re: Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#5

Beitrag von Drifter » 26.03.2018, 09:29

Am Wochenende hab ich mal den Staubsauger bemüht, Dreck ist runter. Im E-Fach wurde schon ausgepinselt, die PU's schau ich mir mal ohne Abschirmung an. Danach wurde mit Opti poliert, und siehe da: das Schätzchen funkelt wieder. Griffbrett ist ebenfalls gesäubert und mit Dunlop Öl bearbeitet, die Mechaniken sind montiert. Leider waren bei der Lieferung keine Schrauben für die PU-Rahmen und die E-Fachabdeckungen, die hol ich mir gleich. Die Bushings für den Saitenhalter und Bridge sind um 1 mm dünner als die originalen, jetzt werde ich wohl die originalen wieder einsetzen, das Gold sollte man nicht sehen.

Theoretisch sollte sie am Nachmittag klingen.

lG

Norbert

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Re: Aufarbeitung LP - Lackpflege?

#6

Beitrag von Drifter » 26.03.2018, 19:27

Jetzt wollt ich eigentlich schreiben, dass sie fertig ist.
Ist nicht.

Das erst Problem: der Bridge-PU war deutlich leiser. Da ich die PU's aber vorher gemessen hatte, wusste ich, dass es entweder der Schalter oder eher der Poti sein musste.

Weder noch.....

Ich hab einfach übersehen, dass ich den PU nur eingebaut hatte, aber nicht in der Höhe justiert hatte. War fast 2 cm von den Saiten weg, da kann nichts laut sein. Raufdrehen, fertig.

Das zweite ist größer: die E-Fach Deckeln, die ich bestellt habe, passen überhaupt nicht, sind viel zu klein. Gut, sie haben nicht viel gekostet, aber mit dem hab ich nicht gerechnet. Jetzt such welche, ich werde sie aber wohl selber machen. Problem: ich brauche sie im typischen Les Paul Beige. Wo bekommt man so was?

Über den Klang kann ich noch nicht viel sagen, ich hab es nur über den kleinen Werkstattamp probiert, der macht eigentlich nur Geräusche.

lG

Norbert

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