Mystery Guitar Revisited!

Alles um einen alten Schatz aufzufrischen ... auch am Finish
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#26

Beitrag von penfield » 26.09.2018, 22:15

Nach dem etwas groben Abriss folgt der Wiederaufbau

Die Rückseite wird mit leichtem Paulowniaholz aufgefüllt

Anzeichnen und zurechtschneiden
Die Seiten- und Grundfläche von Body und Füllholz wurden aneinander angepasst,
Leim drauf und das nächste Zwingenbild
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Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar eingeschoben...

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#27

Beitrag von penfield » 30.09.2018, 17:40

Nachdem der erste Abschnitt also erfolgreich aufgedoppelt war, ging es weiter
auf zum nächsten Abschnitt
Ein Vormittag aussägen, anpassen, Leim drauf und Zwingenbild
Nach ein paar Stunden Presszeit dann am Abend das letzte Stück
Jetzt noch die Überstände planfräsen und schon ist es wieder ein vollständiger Body
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#28

Beitrag von penfield » 14.10.2018, 10:47

Und weiter geht´s mit der µGitte

Wie angekündigt wurden die überstehenden Teile mit dem Bündigfräser an die ursprüngliche Bodykontur angepasst
Dann schleifen und die erste Schicht Spachtel
Nachdem das polymerisiert war, fiel mir ein, dass ich die Bierbauchmulde vergessen hatte.
Diese Mal mit dem Winkelschleifer und Fächerscheibe gemacht.
Eine sehr, sehr staubige Angelegenheit, aber mit ein wenig Übung geht das sehr gut und, wie ich feststellte, mindestens 10x schneller als mit Raspel und Schleifklotz.
Dann die nächste Schicht Spachtel. Vordergründig, um die Mulde zu verspachteln, aber mehrere Schichten Spachtel könnten, zumindest theoretisch, auch eine einfache Möglichkeit sein, ohne viel zu schleifen, die Oberfläche eben zu gestalten.
Inzwischen sind drei Schichten Spachtel drauf und das ganze ruht, einerseits um auszuhärten, andererseit, um den Lösungsmittelgeruch vor Weiterbearbeitung ein wenig abklingen zu lassen...
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#29

Beitrag von zappl » 15.10.2018, 23:53

Welchen Spachtel verwendest du? Bist du zufrieden?
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#30

Beitrag von penfield » 16.10.2018, 20:23

zappl hat geschrieben:
15.10.2018, 23:53
Welchen Spachtel verwendest du? Bist du zufrieden?
Mipa p27 transparent Polyesterspachtel.

Zu Verarbeiten ist es recht gut; es wird noch besser (und härter), wenn man den Härter einwiegt statt einfach nach Gefühl dazu kippt. 8)

Eigentlich habe ich es gekauft, weil ich dachte, damit könne man Epoxy als Füller ersetzen (daher auch transparent).
Zum Verputzen von argen Löchern, wie hier gefordert, ist es sehr gut geeignet, hat deutlich bessere Fülleigenschaften als (unverdicktes) Laminierharz, aber das ist nicht wirklich verwunderlich ;).
Enthält wie alle Polyesterspachtel Lösungsmittel weshalb die Schichtdicke leider Grenzen hat. Habe daher einfach in mehreren Sessions mit ca 12-24h Abstand ohne Schleifen etc drübergespachtelt, bis eine ordentlich Schicht da war.

Trockenzeiten sind angegeben mit 20Min, kann aber sein, dass man dann beim Schleifen auch nach einer Stunde und mehr Polyesterwürstchen generiert. Meine Erfahrung ist, dass die Trockenzeit besonders bei dickeren Schichten zumindest 24h betragen sollte, erwärmen hilft.

Da ist leider noch das Problem des Spachteln an sich; ich habe es nicht geschafft, ohne Spachtelmale aufzutragen; soll heißen, da das Spachtel nicht verlaufen kann, ist es mir vor allem an den gewundenen Bereichen nicht gelungen, homogen glatte Schichten aufzutragen. Aber das liegt bestimmt an meinem Handling. Würde mich echt interessieren, ob es da ein paar Tricks gibt...

Das Schleifen war eine rechte Qual. Nach dem fünften zugeschlagenen Schleifscheiberl habe ich in meiner Verzweiflung zur Klinge gegriffen und stellte dabei fest, dass sich dieses Spachtel sehr gut mit der Klinge bearbeiten lässt.
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#31

Beitrag von zappl » 16.10.2018, 20:52

Also als gut füllender aber leicht schleifbarer Porenfüller eher ungeeignet?
Gruß, Sebastian
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#32

Beitrag von penfield » 18.10.2018, 18:45

zappl hat geschrieben:
16.10.2018, 20:52
Also als gut füllender aber leicht schleifbarer Porenfüller eher ungeeignet?
Es geht schon. Es ist allerdings aufgrund der Spachtelkonsistenz nicht so einfach dünne Schichten hinzubekommen, vor allem wenn die Oberfläche nicht bretteleben sondern gekrümmt ist, wie so oft bei einem Gitarrentop; weil das Spachtel ja nicht fließt bildet sich auch keine ordentliche Oberfläche aus. Ich habe es ja verwendet, weil ich dicke Schichten wollte.

Ein großer Vorteil ist, dass man es mit der Klinge gut bearbeiten kann. Allerdings habe ich den Verdacht, dass es damit manchmal Probleme beim Lackieren gegeben hat, wenn man zB durch die Grundierung durch und ins Spachtel hinein schleift. Ausgehärtetes Epoxy ist mEn inert gegenüber so ziemlich allem.

Hier ein Link, wo der Autor das MiPa P27 Spachtel zum Porenfüllen (eines allerdings brettlebenen Tops) verwendet:
https://www.musiker-board.de/threads/la ... el.615270/
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#33

Beitrag von penfield » 20.10.2018, 17:35

Über meine Erfahrungen mit dem Spachtel habe ich ja oben schon einiges geschrieben. Ich kann den Link oben empfehlen, der das Thema im Rahmen der Pinsellackierung einer Gitarre sehr ausführlich und detailiert behandelt. Interessant ist die dort erwähnte Möglichkeit der Verdünnung des Spachtels mit Aceton. Dafür gibt es ja vielleicht Anwendungsmöglichkeiten.
Hier geht es jetzt aber mit der Bearbeitung weiter. Wie schon erwähnt, schlägt es das Schleifpapier recht schnell zu, weshalb ich mit der Klinge geschabt habe, was sehr gut funktioniert hat.
Ich schabte zunächst alle Flächen glatt und trug dann zum Ausgleich kleiner Mängel und zum Isolieren des Polyestersspachtels Epoxy in mehreren Schichten auf
Im Bild die bislang letzte Schicht. Nach vielen Versuchen, schaffe ich es endlich ordentlich fette Schichten Epoxy (fast) ohne Einschlüsse und Pinselmale etc. aufzutragen.

Das härtet jetzt schon ein paar Tage; wäre also an der Zeit, weiterzumachen. (think) 8)
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#34

Beitrag von filzkopf » 21.10.2018, 20:02

Hui, viel Spaß beim Epoxi schleifen ;)
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#35

Beitrag von DoppelM » 21.10.2018, 20:52

filzkopf hat geschrieben:
21.10.2018, 20:02
Hui, viel Spaß beim Epoxi schleifen ;)
Das ist hier doch kein BDSM - Forum!
All you need for a good song is three chords and the truth.

Hold my beer and watch this

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#36

Beitrag von penfield » 25.10.2018, 09:31

DoppelM hat geschrieben:
21.10.2018, 20:52
filzkopf hat geschrieben:
21.10.2018, 20:02
Hui, viel Spaß beim Epoxi schleifen ;)
Das ist hier doch kein BDSM - Forum!
BDSM heißt in diesem Fall wohl - Bin Dann Schleifen, Muddi :lol:
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#37

Beitrag von penfield » 28.10.2018, 10:46

Das Bearbeiten des Epoxi ist erstmals aufgeschoben.
Nach der Intensiven Beschäftigung mit dem Köper, ist nun wieder der Kopf dran.

Inzwischen war das Kopfplattenfurnier längst ausgehärtet und konnte beschnitten werden.
Erst mit der Schere zuschneiden
Dann die Ränder mit dem Bündigfräser nachfräsen. Das hat oft schon gut funktioniert hat, wollte aber, aus welchen Gründen auch immer, dieses Mal aber nicht so recht gelingen. Erst durch Nacharbeiten mit der Klinge wurden die Ränder ordentlich
Mechaniklöcher vorgebohrt und dann mit der neuen Reibahle aus Japan die Löcher erweitert.


Anschließend geht es ans Emblemen:

Ausmessen
Sägen und feilen
Hier muss ich jetzt leider spontan den Vortrag unterbrechen, sonst bekomme ich noch familiäre Probleme 8)

Abends geht´s weiter.
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#38

Beitrag von penfield » 30.10.2018, 19:57

Gut, dass ich mich nicht auf den gestrigen Abend festgelegt habe ;)

Weiter ging es dann mit dem Positionieren und Fixieren der Vorlage
Umrisse markieren
ausstechen
statt mit gefärbtem Epoxy herum zu patzen, habe ich den Untergrund des Ausstiches geschwärzt
Epoxy drauf, einpassen, pressen und schon haben wir das nächste Zwingenbild
Hier das (noch ungeschliffene) Ergebnis, einen Tag später
Dann ein wenig geschliffen
Und schon ist er fertig, der Halskopf.
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#39

Beitrag von Poldi » 31.10.2018, 05:34

Sehr schön, womit stichst Du das aus?

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#40

Beitrag von penfield » 01.11.2018, 14:07

Poldi hat geschrieben:
31.10.2018, 05:34
Sehr schön, womit stichst Du das aus?
Danke.
Mit einem Spatel, das ich angeschärft habe und wie wie ein sehr kleiner und schmaler Stechbeitel funktioniert.
Wenn man die Konturen sorgfältig einschneidet geht das sehr gut.
Sauber Einschneiden ist aber essentiell für ordentliche Ränder.
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#41

Beitrag von penfield » 03.11.2018, 13:39

Bevor es weitergeht, eine Zwischenfrage an die Farb-, Lackier- und Finish-Experten:

Als Finish möchte ich ein Goldtop und dazu die "Goldstaub" in Klarlack Variante verwenden.
Weil dabei etwas vom Untergrund Durchscheinen könnte, frage ich mich,
welche Farbe dabei die Grundierung haben soll, um den Goldton zu unterstützen.

Ein Thread im Forum nennt dazu folgenden Link: https://www.reranch.com/goldtop.htm, wo der Autor weiß verwendet. Das kommt mir allerdings sehr hell vor.

Zur Auswahl habe ich hellgrau, beige und rot.
Das grau ist hell (ergibt das Hellgold oder Richtung Weißgold?).
Aber auch rot könnte ich mir vorstellen (dunkel Gold oder Rotgold?).
Ich tendiere ja zu beige, weil gelblich und hell (mittel Gold oder Gelbgold?)

Was meint ihr, welche Grundierung ich nehmen soll und welche Auswirkungen das auf den Goldton hat?
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#42

Beitrag von capricky » 04.11.2018, 15:28

penfield hat geschrieben:
03.11.2018, 13:39


Was meint ihr, welche Grundierung ich nehmen soll und welche Auswirkungen das auf den Goldton hat?
Ich würde die Grundierung auch selbstverständlich auch goldfarbig machen, - Belton Fegenspray Gold!

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#43

Beitrag von penfield » 04.11.2018, 21:10

capricky hat geschrieben:
04.11.2018, 15:28
penfield hat geschrieben:
03.11.2018, 13:39


Was meint ihr, welche Grundierung ich nehmen soll und welche Auswirkungen das auf den Goldton hat?
Ich würde die Grundierung auch selbstverständlich auch goldfarbig machen, - Belton Fegenspray Gold!

capricky
Danke.

Belton Felgenspray in Gold habe ich jetzt nicht gefunden, nur Belton Gold Effektlack, der offenbar nicht überlackiert werden soll.
Die üblichen Goldtop Nitrolacksprays sind mir zu teuer und bei den anderen Effektlacken, die ich fand,
ist das mit dem Überlackieren auch nicht ganz klar, bzw. steht drauf, dass man es nicht tun soll.

Dupli-Color Lackspray CAR'S Rallye könnte vielleicht gehen. Mal sehen, ob ich einen auftreiben kann.

Dabei drängt sich mir aber die Frage auf, ob ich dann überhaupt noch mit Glitzer drüber lackieren soll/muss. ;)

Edit: war vielleicht PRESTO Felgengold Spray gemeint?
EditEdit: das ist vermutlich etwas Ähnliches wie der Car´s - ist auch dieselbe Firma.
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Re: Mystery Guitar Revisited!

#44

Beitrag von capricky » 05.11.2018, 11:00

Gurgelst du Felgenspray Gold, findest du Dupli, Motip, Kwasni usw. Immer so um 5 - 6€ der knappe halbe Liter.

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Re: Mystery Guitar Revisited!

#45

Beitrag von penfield » 05.11.2018, 11:13

capricky hat geschrieben:
05.11.2018, 11:00
Gurgelst du Felgenspray Gold, findest du Dupli, Motip, Kwasni usw. Immer so um 5 - 6€ der knappe halbe Liter.

capricky
Danke.
Dann war ich auf der richtigen Spur.
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