Erste Übung griechische Bouzouki

Sonstige Saiteninstrumente wie Ukulelen, Mandolinen ... auch elektrische

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konsaw
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Erste Übung griechische Bouzouki

#1

Beitrag von konsaw » 01.02.2019, 13:24

Hallo Zusammen,

ich habe vor langer Zeit angekündigt das ich aktiv werden möchte,
jedoch nicht mit den Klassikern (Gitarre, Bass) sondern mit einer Griechischen Bouzouki.

Ich habe erst mal ein Übungsprojekt gestartet um nicht gleich mein gutes Holz zu verbraten.

Da dies ein exotisches Instrument ist, denke ich das es bestimmt interessant sein kann jetzt
schon ein paar Bilder zu sehen.

Um deine schön symmetrische Korpusform zu erhalten benötigt man eine Grundform (das schwarze Teil auf den Fotos).

Das Holz das ich Verwende ist von einer alten IKEA Holz Jalousie.
Nach dem zuschneiden und abschleifen habe ich dies mit meinem Biegeeisen in Grundform gebogen.
(Für das Biegeeisen habe ich einen Temperatur Regler zusammen gebaut.
Falls euch das interessiert kann ich gern mal was Zeigen)

Mit einem großen Schlichthobel habe ich die Holzstreifen in form geschnitzt.
Den mittleren Streifen musste ich erst mal mittig fixieren.
Dann erst habe ich die ersten beiden seitlichen Streifen zugeformt.
Und mit heiß gemachten Fischleim (in Griechenland nutzt man den uns sieht genau so aus wie der Knochenleim hier)
aneinander geklebt.
Nacheinander mit Trocknungszeiten habe ich weitere Streifen angebracht.
Das ist der aktuelle Stand.
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#2

Beitrag von JürgenLut » 01.02.2019, 14:09

Hallo Sawas,
wie hast du denn die Grundform gemacht? Ein Rotationskörper scheint das nicht zu sein. Und die Späne? Das Anzeichnen scheint mir schon nicht ganz einfach und dann soll´s noch ohne Fuge passen und halten. Ich würde gerne mehr dazu erfahren.
Gruß
Jürgen

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#3

Beitrag von Yaman » 01.02.2019, 14:12

JürgenLut hat geschrieben:
01.02.2019, 14:09
wie hast du denn die Grundform gemacht? Ein Rotationskörper scheint das nicht zu sein. Und die Späne? Das Anzeichnen scheint mir schon nicht ganz einfach und dann soll´s noch ohne Fuge passen und halten. Ich würde gerne mehr dazu erfahren.
Ich auch! Sind die einzelnen Holzstreifen von der Form gleich oder wie ergibt sich die endgültige Form des Korpus?

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#4

Beitrag von konsaw » 01.02.2019, 14:43

Hallo Jürgen und Yaman,

die form die Ihr da sieht ist gebraucht.
Die habe ich von einem Instrumentenbauer in Thessaloniki abgekauft (von dem sind auch meine Bouzoukis gebaut worden).

Aber ich habe aus einem griechischen Forum Zeichnungen mit denen ich sowas selber bauen könnte.
Es sind im Prinzip Multiplex platten die in Form gebracht wurden.
Wie in dem Link zu sehen.

https://www.google.com/search?q=%CE%BA% ... AQM6gJnHM:

Die Lücken hatte der Instrumentenbauer mit Vollholz ausgefüllt, in form gefeilt und aus gespachtelt.

Die Form konstruiert man mit folgenden Geometrien.
--> damit habe ich mich nicht befasst und den ganzen Text zu übersetzen würde den Rahmen sprengen (whistle)
Als Biegeformreferenz für die Streifen nimmt man das Zentrum der Grundform.

Das seitliche zu schnitzen sieht wie auf folgendem Bild aus:
Dabei wird für den Zentrischen Streifen variante 3 Verwendet.
Links davon Variante 2 und rechts Variante 3. --> irgendwann verliert sich diese gerade Kante und man muss immer ausprobieren wann es passt durch hin halten.

Für das zu schnitzen (habe ich beim griechischen Luthier abgeschaut) hab ich mein großen Schlichthoben umgedreht und im Schraubstock eingespannt.
So das ich die Holzstreifen über den Hobel führen kann.
Um eine glatte Kante (Fuge) zu erstellen habe ich mir eine schöne ebene Fliese besorgt.
(wie auf dem dritten Bild im ersten Beitrag zu sehen.
Auf die lege ich seitlich die Streifen auf und schaue wie das Licht auf der Auflagefläche durchscheint.
Liegt die ganze Fläche sauber auf, ist die Fuge gut (dance a).

Während dem Kleben (Kleber Kühlt auf dem holz wieder ab) nutze ich ein selbst gemachtes mini Bügeleisen.
Damit erhitzt sich das Holz und der Kleber. Der Kleber füllt sich dadurch in die Holzporen.
Das Verfahren ist auch von dem alten Haudegen :lol: nur macht er das mit einem Eisen das er ins Feuer legt.
Also richtig old school. --> darum sind auf der Außenseite diese weißen Flecken.

Hoffe damit eure Fragen ausreichend detailliert beantwortet zu haben (whistle)
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Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#5

Beitrag von JürgenLut » 02.02.2019, 15:42

Danke, da kann ich nun ein paar Stunden drüber grübeln, ist ganz viel Neuland!

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#6

Beitrag von liz » 02.02.2019, 20:20

sehr schön, das sieht schon vielversprechend aus! immer weiter!

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#7

Beitrag von konsaw » 04.02.2019, 13:27

Zur Vervollständigung habe ich noch ein Foto vom Hobel beim Streifen in form schnitzen erstellt.
Ich hatte noch Starkfurnier bestellt um daraus die Seitenteile, die sehr viel breiter sind, zu machen.
Wie in einem meiner anderen Beiträge schon diskutiert taugt dieses Furnier nicht für ein gutes instrument.
Aber da dies eh nur eine Übung ist, macht das nicht viel aus. :badgrin:

Ich hatte gehofft das 2,4mm Nussfurnier mit dem Cuttermesser schneiden zu können.
Ich war sehr naiv. Das dauert ja ewig. :shock:
Habt Ihr ne gute Idee wie ich das schneiden/sägen kann? habe keine Bandsäge.
Meine Japansäge ist etwas zu groß geraten und ein wenig unhandlich auf so lange Sägestrecken.
Gibt es da etwas handliches?
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#8

Beitrag von iporka » 04.02.2019, 13:46

Moin moin,

sieht aus als würdest du nach dem A.N.E.M.O. Buch bauen,
bin schon gespannt wie es weitergeht.
Hartes Starkfurnier schneide ich mit der Dekupiersäge.

So long,

Matthias
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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#9

Beitrag von konsaw » 04.02.2019, 14:33

iporka hat geschrieben:
04.02.2019, 13:46
Moin moin,

sieht aus als würdest du nach dem A.N.E.M.O. Buch bauen,
bin schon gespannt wie es weitergeht.
Hartes Starkfurnier schneide ich mit der Dekupiersäge.

So long,

Matthias
:oops: woher kennst du denn das A.N.E.M.O.???????
Das hat mich gerade sehr geflasht!!!!! (think)
Würdest du wenigstens "Kostas" oder so heissen, hätte ich es noch verstanden. :lol:
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#10

Beitrag von iporka » 04.02.2019, 14:47

konsaw hat geschrieben:
04.02.2019, 14:33
:oops: woher kennst du denn das A.N.E.M.O.???????
Wer sich mit dem Bouzuki-Bau auseinandersetzt kommt daran nicht wirklich
vorbei. Es gibt ja zum Glück eine englische Ausgabe die man aber beim
Athener Verlag nur bestellen kann wenn man Griechisch kann oder griechische
Freunde hat...

Matthias
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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#11

Beitrag von Rallinger » 05.02.2019, 11:36

konsaw hat geschrieben:
01.02.2019, 13:24
Nach dem zuschneiden und abschleifen habe ich dies mit meinem Biegeeisen in Grundform gebogen.
(Für das Biegeeisen habe ich einen Temperatur Regler zusammen gebaut.
Falls euch das interessiert kann ich gern mal was Zeigen)
Abgefahren, dein Projekt. Das stelle ich mir sehr anspruchsvoll vor. Bin gespannt wie es weitergeht.

Und das mit dem DIY-Temperaturregler für das Biegeeisen ... ja das interessiert. Wenn du das bei Gelegenheit mal vorstellen könntest, wär das super!

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#12

Beitrag von konsaw » 06.02.2019, 08:40

Ich habe nun die letzten Streifen geklebt. --> 2 pro Seite sind neu
@Rallinger
Ich habe mal versucht die Box zu beschreiben.
https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?f=41&t=8212

;)
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#13

Beitrag von konsaw » 11.02.2019, 07:42

So jetzt gibt es ein kleines Update.

ich empfinde den Teil irgendwie schwieriger als zuvor die streifen.

Wie schon erwähnt ist das ein Übungsprojekt und dafür nutze ich "unnützes" Holz.

Für die Seitenteile habe ich Starkfurnier bestellt. Amerikanisches Nussholz.
Trotz einer Stärke von 2,4mm ist das Furnier sehr biegsam -> orthogonal zur Maserung

Trotzdem soll es weiter gehen!

Erst mal habe ich die Seitenteile gebogen..... die Welligkeit des Furniers habe ich dadurch nicht beseitigen können.
Dann habe ich die Kante, die am letzten Streifen anschlägt, wieder am Hobel angepasst.
Die unterkannte markiert und grob in Form gebracht. --> nur das rechte Teil ist soweit.. für das linke ist mir die Zeit ausgegangen.
Sobald beide Teile ready sind wird geklebt.

ABER!
Jetzt muss ich euch erfahrenen alten Hasen fragen...
Denke das ist nichts anderes wie auch bei den Gitarrenzargen...
Auf diesem Bild entstehen durch die beiden Seitenteile die Verbindung EK.
Die Fasern des Holzes sind an dieser Stelle quer zu dieser Verbindung.
Aber die Verbindung muss Bündig sein. Wie bekommt Ihr das hin ohne das es ausreißt?
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#14

Beitrag von konsaw » 14.02.2019, 07:21

So Freunde...… es geht ein bisschen weiter!.

Ich habe die Seitenteile geklebt.
Mit der Ziehklinge alles sauber geschabt und etwas geschliffen.
Das Holz ist echt widerspenstig!
Das Helle (hab keine Ahnung was es ist) war teils in die eine Richtung gut mit der Ziehklinge bearbeitbar wärend es in die Gegenrichtung richtig hässlich wurde. :shock:
Die Wellen des Nussfurniers haben das ganze auch nicht gerade einfach gemacht.

Jetzt wo es sauber ist sehe ich auch wo ich die Fugen nicht so sauber bearbeitet habe :cry:

However, hier die Fotos des aktuellen Standes:
Und hier die Fehlstellen:
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#15

Beitrag von konsaw » 26.02.2019, 11:26

soooo... es geht ein wenig weiter.

Ich kenne die deutsche Bezeichnung dafür nicht... daher taufe ich das Teil auf den Namen "Endstück"
(auf griechisch heißt es "Kolantza")
Ich habe die Form ausgesägt, gebogen und mal ohne Kleb (auf dem Bild) an den Korpus fixiert.
Einige Tage habe ich mich um den nächsten Step gedrückt.
Mir nicht klar war wie ich das Endstück, durch die schräge des Korpus, flächig anpressen kann.
Letztlich habe ich Keile gemacht und mich an das Kleben getraut.
(Falls Ihr eine simple und bessere Idee habt... raus damit)
Am nächsten Tag habe ich die Zwingen und Keile entfernt.... und natürlich auch die Kleberreste.
An den seitlichen Enden des Endstückes habe ich mich mit der Form etwas (untertrieben) vertan.
Die Kurve müsste gerade verlaufen da es in das nächste Teil smooth überlaufen soll.
Daher habe den Teil mit dem Stechbeitel gerade geschnitzt.
Die Bleistift-Linie die gerade weiter läuft deutet das nächste Seitenteil an.
Die schraffierte Stelle habe ich mit dem Stechbeitel etwas ausgeschnitzt.
Gegen Spitze (Richtung Hals) des Korpus wird der Bereich immer tiefer.
(ToDo) Das Seitenteil wird da rein gebettet und wenn es fest ist ebenfalls so verjüngt damit es an der Halsverbindung "eine Ebene" mit dem Rest des Korpus hat.
Hier der vor gebogene Rohling des rechten Seitenteils.
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#16

Beitrag von konsaw » 04.03.2019, 14:42

So und noch mal ein kleines Update.
Ich habe das rechte Seitenteil angeklebt und gemerkt dass ich hier Probleme habe.
Zum Glück ist das nur ein Übungsprojekt und daher halb so schlimm.
Aber da der Prozess verbessert werden muss habe ich das linke Seitenteil noch nicht geklebt.

Diesmal gibt es nur Fotos vom fertig geklebten und gesäuberten Teil (vergessen zwischen Bilder zu machen).
Erst habe ich etwas Ebenholz- und Ahornfurnier zugeschnitten für eine Einlage zwischen Endstück und Seitenteil.
Hier habe ich gelernt dass es Sinn macht die Furnierstreifen erst zu kleben, trocknen lassen und dann erst als Einlage zu nutzen.
Aber um es zu lernen habe ich es erst mal falsch gemacht.

Das bedeutet ich habe jedes der Furnierstreifen mit Fischleim benetzt an die Position geschoben, das Seitenteil ebenfalls mit Leim benetzt und angepresst.
Das Resultat war dass die Furnierstreifen sich die ganze zeit verschoben haben oder aus dem Spalt geflutscht sind :oops:
Naja.... irgendwie (nur die Götter wissen wie) habe ich es geschafft dass sie in Position bleiben.
Wie man auf diesem Bild sieht sind da paar kleine Spalte zwischen Furnier und Seitenteil.

Sollte ich die mit Schleifstaub und Sekundenkleber auffüllen? :?:
Hier mal das komplette Seitenteil geklebt.
Am rot eingekreisten Bereich konnte ich nicht mit den Zwingen pressen.
Das ist mein Problem.
Leider habe ich kein Foto von der Unterseite der Form gemacht um das genau beschreiben zu können.
Es gibt an dieser Stelle keinen Angriffspunkt für eine Zwinge. Daher stand ich eine ganze Weile dran und habe es von Hand :oops: angedrückt. (kam mir dabei etwas angekettet vor) :lol:
Das einbetten und angleichen hat besser geklappt als ich gedacht hatte.
Leider sind an der oberkannte des Seitenteils Luftspalte entstanden da ich kein Druck aufbauen konnte.
(evtl fülle ich das noch mit Epoxidharz und schleifstaub)
Normalerweise wird eine kleine Zierleiste aus Zelluloid an diese Kante geklebt.
Noch ein Gesamtbild.

Da dies mein allererstes Projekt ist bin ich von mir selber überrascht wie gut (wenn auch bescheiden und billig Holz) das ganze geworden ist.

Irgendwelche konstruktive Kritik von eurer Seite?
Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#17

Beitrag von konsaw » 12.03.2019, 07:52

So Freunde der klingenden Saiten... es geht weiter.
Auf folgenden Bildern sieht man häufig wie ungenau ich gearbeitet habe... erschlagt mich nicht dafür :lol:

Wie schon im vorherigen Beitrag angedeutet hatte ich bei dem rechten Seitenteil Probleme mit dem festhalten/anpressen.
Das habe ich mit zwei Holzblöcke gelöst, in denen ich die Krümmung des Korpus eingearbeitet habe.
Im letzten Beitrag habe ich versucht zu erklären wo ich die Zwingen ansetze... hier seht ihr das (whistle)
Richtung Hals hatte ich keine Angriffsfläche mehr. Daher habe ich in den Block eine Aussparung eingesägt um mit einer Zwinge diagonal spannen zu können.
So sah alles nach dem entfernen der Blöcke aus. Diesmal viel besser als auf der anderen Seite.
Für die Furniereinlagen habe ich diesmal 5 lagen genommen. Ist besser zu handeln (im Vorfeld verklebt) und sieht auch schöner aus.
Das eingebettete Holz runter gefeilt, mit der Ziehlinge eben gezogen und die überstehenden Stücke an der Halsverbindung gestutzt.
Und noch mal alles etwas geschliffen.
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Gruß, Sawas

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Re: Erste Übung griechische Bouzouki

#18

Beitrag von bea » 12.03.2019, 20:48

Ist doch gut....

... und jetzt weißt Du, wieso man gerne einen Zelluloidstriefen auf die eine Naht klebt ;-)
LG

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