Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

Wie baue ich mir eine Semiakustische- oder Archtopgitarre

Moderator: jhg

Benutzeravatar
glambfmbasdler
Ober-Fräser
Beiträge: 837
Registriert: 04.05.2018, 18:03
Wohnort: Röttenbach
Hat sich bedankt: 408 Mal
Danksagung erhalten: 174 Mal
Kontaktdaten:

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#51

Beitrag von glambfmbasdler » 04.03.2021, 22:42

MusikMaxx hat geschrieben:
04.03.2021, 17:16

Wobei ich dazusagen muss dass ich die Bünde mit meiner Japansäge geschnitten habe (ging besser) und nur zum Nachsägen die Bundsäge. Die hab ich von Rall gekauft.

Viel Glück fürs Nachkaufen der Blätter (ich würds allerdings nicht mehr kaufen nach meiner jetzigen Erfahrung)
Ich hab die Säge auch und habs ebenso aufgegeben, damit irgendetwas härteres als Butterkäse sägen zu wollen. Sonst ist ja alles prima bei Rall, aber von der Säge würde ich auch abraten.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor glambfmbasdler für den Beitrag:
Kellermann
Grüße
Edi

Letzter Baubericht: Hurdy Gurdy
Fertig: Obstler-Slide Hurdy Gurdy
Meine gesammelten Werke: Der Glambfmbasdler

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern, Annie

#52

Beitrag von MusikMaxx » 09.03.2021, 21:04

Servus,

endlich bin ich die zweite Fehlstelle am Body angegangen, da war ja die Kirsche etwas rissig und morsch:
Fehlstelle
Fehlstelle

Also erst mal Material wegnehmen mit der Japansäge und Iwasaki (Ist schon ein komisches Gefühl einfach so in den Body reinzusägen :shock: ):
Japansäge im Einsatz
Japansäge im Einsatz

Dann sehr langsam mit Fräsen, Feilen und Schleifen das Brett in die leere Stelle eingepasst:
Ausgebessert.jpg

Dann das vorbereitete Teil eingeleimt. Hierzu hab ich mir ein Stück Kirsche gehobelt, gesägt und gefräst an den beiden geraden Kanten. Hierzu hab ich leider keine Fotos.
einleimen
einleimen

Roh.jpg


Danach dann gefräst und geschliffen, der Übergang ist leider deutlich zu sehen. Bin noch unschlüssig ob ich das so lasse. Erst mal bleibt es so, zumindest sind jetzt mal alle groben Fehlstellen beseitigt und ich kann weitermachen (dance a) :D
Dateianhänge
Innen.jpg
gewässert.jpg
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#53

Beitrag von MusikMaxx » 17.03.2021, 20:51

Schönen Abend,

jetzt sind mal ein paar Deckel gemacht, ich hab viel mit Vorlagen probiert, aber im Endeffekt dann doch alles per Hand gemacht.
Trussroddeckel, aus einem dünnen Reststück Kastanie ausgesägt und geschliffen:

Trussroddeckel
Trussroddeckel


E-Fach Deckel, mit der Säge ausgeschnitten, geschliffen und dann eingepasst mit Stechbeitel und Skalpell:
E-Fachdeckel
E-Fachdeckel

Handarbeit
Handarbeit


Bin mir aber beim E-Fachdeckel noch nicht sicher, irgendwie passt das nicht zum Design.
Was meint ihr? Den Deckel hab ich gewässert, deswegen passt es farblich nicht.


passt
passt
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
thoto
Luthier
Beiträge: 2973
Registriert: 09.10.2013, 12:33
Wohnort: Braunschweig / Niedersachsen
Hat sich bedankt: 415 Mal
Danksagung erhalten: 408 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#54

Beitrag von thoto » 18.03.2021, 07:37

Ne, der passt designmäßig überhaupt nicht, jedenfalls für meinen Geschmack.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor thoto für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
Yaman
Luthier
Beiträge: 2708
Registriert: 17.06.2016, 12:43
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 267 Mal
Danksagung erhalten: 721 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#55

Beitrag von Yaman » 18.03.2021, 08:30

Nee, Deckel ohne braun.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Yaman für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern, Annie

#56

Beitrag von MusikMaxx » 24.03.2021, 20:09

Servus,

ihr habt mich überzeugt, also einen neuen Deckel gemacht und eingepasst:

Deckelpassung
Deckelpassung


Leider sind mir an der Kante ein paar Ausrisse passiert, muss ich wohl noch ausbessern:

Ausriss
Ausriss


Dann hab ich noch die Bünde abgelängt und den Tang an beiden Seiten entfernt. Ich habs mit der Juweliersäge eingeschnitten und dann gefeilt, das ging besser als nur mit Feile. Zum Einspannen hab ich mir ein Eisenstück passend mit Radius und Schlitz für den Tang zurechtgefeilt

Bünde Tang entfernen
Bünde Tang entfernen


Als nächstes dann das Griffbrett geschliffen bis P400 und mit Stahlwolle poliert. Dabei ist das Griffbrett zwar super schön geworden, aber die Bundschlitze haben sich ziemlich mit Stahlwolle zugesetzt. War eine Sauarbeit das wieder rauszubekommen :(


Griffbrett
Griffbrett


Jetzt würde als nächster Schritt das Aufleimen des Top kommen. Oder gibts noch Arbeiten, die besser zu erledigen sind wenn die Kiste noch offen ist? Was meint ihr?

Ein anderer Punkt ist noch die Frage zum Schallloch, ja oder nein? Bringt es einen hörbaren Vorteil?
Ich bin nicht der Fan von F-Löchern, also müsste es wenn ja eine alternative Form sein.
Bin für Vorschläge dankbar (think)
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
penfield
Luthier
Beiträge: 3001
Registriert: 27.11.2014, 14:38
Wohnort: Forest City
Hat sich bedankt: 61 Mal
Danksagung erhalten: 438 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#57

Beitrag von penfield » 24.03.2021, 23:21

So ist der Deckel besser, sauber!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor penfield für den Beitrag:
MusikMaxx
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz, Mystery Guitar . Hat die Semmelblonden JMs endlich fertig und arbeitet an Les Paulownia um die Werkstatt dann endlich ausmisten zu können...

Benutzeravatar
cabriolet
Zargenbieger
Beiträge: 1003
Registriert: 12.09.2018, 09:50
Wohnort: Wetzlar
Hat sich bedankt: 148 Mal
Danksagung erhalten: 334 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern, Annie

#58

Beitrag von cabriolet » 25.03.2021, 18:52

MusikMaxx hat geschrieben:
24.03.2021, 20:09
Ein anderer Punkt ist noch die Frage zum Schallloch, ja oder nein? Bringt es einen hörbaren Vorteil?
Ich habe beim "hohlen Ding" aus dem letzten Wettbewerb zwar keine F-Löcher, aber hatte ja ohne Pickup schonmal Saiten ´drauf. Und alleine das leere Pickup-Loch hat akustisch deutlich mehr "Dreidimensionalität" in den Klang gebracht, und auch Bässe waren in geringen Umfang vorhanden. Mit eingebautem Pickup klang das dann im Vergleich dünn und leblos.
Wohlgemerkt: Ich spreche hier vom rein akustischen Klang, elektrisch konnte ich natürlich nur mit Pickup und damit gefülltem Loch testen ;) .

Wenn du also auch unverstärkt spielen willst, würde ich sagen: F-Löcher? Ja!

Gruß
Markus
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor cabriolet für den Beitrag:
MusikMaxx
Meine aktuellen Wettbewerbsgitarren:
Eine kleine Steelstring: Baubericht und Galerie
Simplex: Baubericht und Galerie

Und die Wettbewerbsgitarre 2018/2019:
Das hohle Ding aus dem Baumarkt: Galerie

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#59

Beitrag von MusikMaxx » 25.03.2021, 19:36

Super. Vielen Dank euch beiden.

Dann werde ich mir mal Alternativen zum F-loch suchen.
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#60

Beitrag von MusikMaxx » 03.04.2021, 18:57

Schönen Abend allerseits,

kleine Fortschritte gibts mal wieder zu vermelden:

Als erstes mal Alternativen fürs F-Loch überlegt, da waren u.a. folgende Varianten zur Auswahl:

f-loch alternative4.PNG
f-loch alternative3.PNG
So richtig gefallen hat mir dann doch keine, also hab ich selber eine Variante überlegt, hier die Vorversuche:
20210326_222009_resized_1.jpg
20210326_221851_resized_1.jpg
20210326_220929_resized.jpg
Am besten gefallen hat mir dann diese Form, dafür hab ich mir eine Schablone gebaut und mit dem Dremel in die Decke gefräst:

20210402_160601_resized.jpg
Das gibt auch noch schöne Perspektiven, je nachdem wie man draufschaut. Mir gefällts, sieht man später auf den nächsten Fotos.
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#61

Beitrag von MusikMaxx » 03.04.2021, 21:36

weiter gehts....

Hab noch vergessen mich bei @KNGuitars Klaus zu bedanken, weil mir ein Fräser abgebrochen ist und gottseidank die Fräser von ihm noch hatte, danke :D

Nachdem alle Arbeiten am offenen Deckel und Body soweit fertig waren wurde die Kiste geschlossen:
Zwingenwald
Zwingenwald
Da sieht man erst wie viele Zwingen man hat und wie viele dafür gebraucht werden (think).
Anschliessend gleich noch das Top an die Form angepasst, diesmal händisch mit Kopiersäge, Hobel und Iwasaki weil es schon zu spät zum Fräsen war.

Mit geschlossenem Deckel gings dann heute zur Fräsung der Halstasche, dies ging recht gut mit der Leistenmethode modifiziert nach @Poldi , vielen Dank. (clap3)
Hab leider grad kein Bild von den Leisten. Es war etwas knifflig, weil ich ja nur in der Mitte des Tops eine gerade Fläche habe, an der Seite ist eine Wölbung wo ich nichts auflegen kann.
Vor der Fräsung musste ich noch den Hals akkurat ausrichten, das hab ich mit meinem Laser erledigt. Das hab ich mir von @karl abgeschaut, danke (clap3) .
Erstmal ausgeforstnert, dann etwas zu eng gefräst und händisch mit Iwasaki und Schleifpapier eingepasst:
20210403_164532_resized.jpg
20210403_124829_resized.jpg

Leider wirkt die Gitarre so recht gedrungen, weil der Hals zu weit in den Body geht. Das werd ich noch ändern indem ich den Hals etwas rausnehme und dafür die Tonabnehmerfräsung direkt an den Hals anschliesse. Dann fällt es nicht auf hoffe ich (whistle)
20210403_164543_resized.jpg
Schöne Ostern allerseits
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
thoto
Luthier
Beiträge: 2973
Registriert: 09.10.2013, 12:33
Wohnort: Braunschweig / Niedersachsen
Hat sich bedankt: 415 Mal
Danksagung erhalten: 408 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#62

Beitrag von thoto » 04.04.2021, 08:41

Das sieht doch gut aus! Das Top ist der Knaller!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor thoto für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
Poldi
GBB.de-Inventar
Beiträge: 8328
Registriert: 26.04.2010, 06:46
Wohnort: Wanne-Eickel
Hat sich bedankt: 705 Mal
Danksagung erhalten: 623 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#63

Beitrag von Poldi » 04.04.2021, 09:53

Warum sehe ich da ständig andere F-Löcher?

Benutzeravatar
Simon
Moderator
Beiträge: 5926
Registriert: 23.04.2010, 14:11
Wohnort: Tirol
Hat sich bedankt: 299 Mal
Danksagung erhalten: 583 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#64

Beitrag von Simon » 04.04.2021, 11:39

Poldi hat geschrieben:
04.04.2021, 09:53
Warum sehe ich da ständig andere F-Löcher?
Schatten? Dachte erst auch das sind verschiedene :)

Benutzeravatar
Poldi
GBB.de-Inventar
Beiträge: 8328
Registriert: 26.04.2010, 06:46
Wohnort: Wanne-Eickel
Hat sich bedankt: 705 Mal
Danksagung erhalten: 623 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#65

Beitrag von Poldi » 04.04.2021, 13:13

Tatsächlich, jetzt wo die Augen etwas weiter geöffnet sind.... 8) :lol:

Benutzeravatar
flyaway
Halsbauer
Beiträge: 312
Registriert: 19.09.2017, 23:18
Wohnort: Bermatingen
Hat sich bedankt: 114 Mal
Danksagung erhalten: 58 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#66

Beitrag von flyaway » 04.04.2021, 13:22

Super, die sieht toll aus.
Mir gefällt das ungewöhnliche Schall-Loch, passt gut zum Hammer-Top
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor flyaway für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
micha70
Zargenbieger
Beiträge: 1488
Registriert: 27.08.2018, 08:38
Wohnort: Knopf im Ohr
Hat sich bedankt: 467 Mal
Danksagung erhalten: 395 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#67

Beitrag von micha70 » 04.04.2021, 13:25

Hab auch erstmal gelacht als ich das Gleiche feststellen musste um danach Bauklötze zu staunen. Genial! Top Top im übrigen :D

LG
Micha
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor micha70 für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#68

Beitrag von MusikMaxx » 04.04.2021, 15:15

Danke Euch.
Ich war auch erstaunt dass das Schalloch auf jedem Foto anders ausschaut :shock:
Teilweise sinds Schatten, teilweise sieht man was vom Boden durch (think)
Auf jeden Fall ein schöner Gimmick :D
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#69

Beitrag von MusikMaxx » 07.04.2021, 22:13

Mini Update:

Heute die Tonabnehmer Ausfräsungen gemacht, hierzu eine Schablone erstellt, ausgeforstnert und mit der Oberfräse gefräst:

Pickup Fräsung
Pickup Fräsung

Und wieder eine neue Variante fürs F-Loch entdeckt :D (dance a)

Auf der Oberseite sind einige Risse, ich hoffe dass das nicht noch weiter aufreisst. Evtl. mit Sekundenkleber fluten? (think)

Dann noch das Shaping etwas weiter geschliffen mit Ziehklinge und Schleifpapier:

Shaping
Shaping

20210407_131709_resized - Kopie.jpg



Ich hab noch probiert die Bünde einzuschlagen aber das hat nicht funktioniert. Die Bünde haben nicht gehalten, ich glaube ich muss noch etwas nachbiegen und evtl. einkleben (think)

Zur Halsbefestigung hab ich mir jetzt mal Rampamuffen bestellt (die guten SKD wie hier öfter beschrieben) (dance a)
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
Simon
Moderator
Beiträge: 5926
Registriert: 23.04.2010, 14:11
Wohnort: Tirol
Hat sich bedankt: 299 Mal
Danksagung erhalten: 583 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#70

Beitrag von Simon » 07.04.2021, 22:39

Dünnflüssiger Sekundenkleber ist das Mittel der Wahl gegen kleine Risse :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Simon für den Beitrag:
MusikMaxx

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#71

Beitrag von MusikMaxx » 08.04.2021, 22:42

Schönen Abend,

jetzt wirds langsam Zeit dass ich mich auch mal um die elektrische Bestückung und Verdrahtung kümmere. Wird nicht so einfach mit 2 Humbuckern, möglichst splitbar und die Piezobridge dazu. (think)
Am liebsten würde ich zwischen den Humbuckern umschalten, also Hals und Bridge und dann evtl gesplittet und den Piezo auch separat. Ich muss den Piezo nicht dazu mischen, das hab ich noch nie gebraucht, eine Umschaltung reicht.
Wäre so ein Megaswitch eine Möglichkeit?
Evtl. noch andere Vorschläge?

Danke schon mal
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
jonneck
Halsbauer
Beiträge: 429
Registriert: 23.03.2020, 09:35
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#72

Beitrag von jonneck » 09.04.2021, 09:29

Hi Martin,

der Piezo bekommt doch einen Preamp - oder? Ohne den wird das klanglich mit Piezo allein wohl ziemlich dürftig.....

Ich habe bei einer auf Formentera gebauten Gitarre eine ganz normale 2-PU Verdrahtung (Toggle) und dann ein zentrales Balance-Poti, dass zwischen Magnet-PUs und Piezo hin und her blendet. Das funktioniert eigentlich ganz gut.
Gruß

Frank

Handwerk ist Pfusch, aber gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre...…

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#73

Beitrag von MusikMaxx » 12.04.2021, 11:56

Hi,

@Frank und @Simon: danke
Ich hab einen Kemper und gelesen, dass das dafür gut funktioniert. D.h. den Akustiksound ohne Preamp aus der Gitarre rausgeben und im Kemper so hintrimmen dass es wieder passt. Deswegen wollte ich mir den Preamp sparen. Wenns nicht geht, kann ich ja noch nachrüsten.

Hab ich übrigends auch bei meiner auf Formentera (ich war 2013 :D ) gebauten Gitarre :D (dance a) und mir ist schon öfter die Batterie leer geworden weil ich vergessen habe auszustecken. Das Überblenden hab ich auch noch nie gebraucht, deswegen wollte ich einfach umschalten zwischen den verschiedenen Tonabnehmersystemen.
Wann warst Du bei Ekki?

Ich hab jetzt auch noch eine interessante Variante entdeckt, das wären P90 im Humbuckerformat, die sollen ganz gut klingen und da bräuchte ich nicht den Aufwand mit Splitten. Dafür bräuchte es nur einen Schalter, der 4-fach schaltet. Oder ich nehm den 3-Weg Toggle Schalter und einen kleinen Zusatzschalter für den Piezo. Evtl. geht auch ein Push-Pull zum Umschalten...... (think)
Viele Grüsse

Martin

Benutzeravatar
Yaman
Luthier
Beiträge: 2708
Registriert: 17.06.2016, 12:43
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 267 Mal
Danksagung erhalten: 721 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#74

Beitrag von Yaman » 12.04.2021, 12:28

MusikMaxx hat geschrieben:
12.04.2021, 11:56
Ich hab jetzt auch noch eine interessante Variante entdeckt, das wären P90 im Humbuckerformat, die sollen ganz gut klingen und da bräuchte ich nicht den Aufwand mit Splitten.
Hast du schon welche in der engeren Wahl?

Benutzeravatar
MusikMaxx
Holzkäufer
Beiträge: 157
Registriert: 01.10.2020, 11:39
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal

Re: Semiakustisch mit einheimischen Hölzern

#75

Beitrag von MusikMaxx » 12.04.2021, 13:14

Die Tonabnehmer Eigenmarke vom Music Store (Roswell, LGA 90) waren ganz gut bewertet in der letzten Guitar Zeitung
Viele Grüsse

Martin

Antworten

Zurück zu „Semiakustisch & Archtop“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste