Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#51

Beitrag von liz » 11.09.2019, 05:37

Diego Dee hat geschrieben:
10.09.2019, 19:57
Die kostet aber schon ne Stange Geld, von 220€-550€ für die ein oder zwei Lackierungen pro Jahr ist mir zuviel.
Gibt es nicht eine günstigere Pistole die auch gut für Spirituslack funktioniert ?
Ja klar kostet die was, dafür hat man dann eben ein schönes Werkzeug das man gerne und lang verwendet. Aber seis drum, dann sag ich dir jetzt mal was: du kannst den Lack mit so gut wie jeder Pistole auftragen. Wichtig ist einfach, dass die Lackkonsistenz so eingestellt wird dass sie zu Druck und Düsengröße passt. Bei der Düse würde ich nicht über 1,4 gehen, wobei es mit kleineren Düsen tendenziell leichter geht. Den Lack einstellen tust du mit Verdünnung, bei Spirituslack ist das Spiritus. Du kannst aber auch Apothekeralkohol nehmen wenn dir Spiritus zu viel stinkt.

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#52

Beitrag von Diego Dee » 11.09.2019, 07:07

Vielen Dank für die Tipps ;)

Ich werd mich mal umschaun.

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#53

Beitrag von Yaman » 11.09.2019, 10:41

kehrdesign hat geschrieben:
10.09.2019, 21:29
Statt dessen kann man auch mal diese ausprobieren. Bei diesen Preisen ist jede gemachte Erfahrung fast geschenkt. Eine HVLP-Pistole macht jedenfalls nur dann Sinn, wenn bereits ein Kompressor mit hohem Volumenstrom (Ansaugvolumen) verfügbar ist, denn der Kompressor mit Zubehör ist eine schwerer wiegende Investition als eine Pistole.
Welchen Kompressor braucht man denn für diese kleine Pistole?

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#54

Beitrag von kehrdesign » 11.09.2019, 11:02

Yaman hat geschrieben:
11.09.2019, 10:41
... Welchen Kompressor braucht man denn für diese kleine Pistole?
Ich komme mit meinem 140l/min-Kleinkompressor und großem Druckbehälter bestens aus (für Gitarrenlackierungen und gelegentlichen Kleinkram, Smartrepair). Hier mehr dazu.

Edit
hat gerade festgestellt, dass die von mir verlinkte Pistole eine HVLP ist. Bezüglich des nötigen Volumenstroms ist die etwas anspruchsvoller, sollte aber dennoch mit o.g. Kompressor funktionieren.
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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#55

Beitrag von Diego Dee » 11.09.2019, 20:33

Ich kenne mich auf diesem Gebiet hier überhaupt nicht aus und bräuchte nen Rat:

Hab auf e...y https://www.ebay.de/itm/0-8mm-1-0mm-1-2 ... 0005.m1851

gefunden, ist ne LVLP.

Würde sowas auch gehen?
Hat immerhin 3 versch. Düsen mit bei.

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#56

Beitrag von kehrdesign » 11.09.2019, 21:08

Diego Dee hat geschrieben:
11.09.2019, 20:33
... Würde sowas auch gehen? ...
Laut der Beschreibung ja. Ich würde es bei diesem Preis und den Versprechungen einfach mal probieren. Da aber bisher kaum jemand Erfahrung mit diesem Modell zu haben scheint, ist's leider mit dem üblichen Risiko verbunden.

Denke auch daran, dass Du außer geeignetem Kompressor ggf. noch passende Anschluss-/Verbindungs-Elemente brauchst (Adapter, Druckschlauch, Druckminderer, Fittings, ...). Die chinesischen Schnellkupplungen sind mit den europäischen nicht kompatibel.

Unterscheide auch bei Luftmengen-Angaben angesaugte Luftmenge (Volumenstrom) und abgegebene, also komprimierte Luftmenge (Betriebsvolumenstrom).
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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#57

Beitrag von JürgenLut » 13.09.2019, 05:11

Nochmal zurück zum Thema Saiten: Es werden früher Darmsaiten aufgezogen gewesen sein. Nylon wurde erst 1935 erfunden.

Ansonsten Kompliment für die meisterhafte Ausührung und herzlichen Dank für deine Dokumentation!

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#58

Beitrag von liz » 13.09.2019, 05:26

JürgenLut hat geschrieben:
13.09.2019, 05:11
Nochmal zurück zum Thema Saiten: Es werden früher Darmsaiten aufgezogen gewesen sein. Nylon wurde erst 1935 erfunden.

Ansonsten Kompliment für die meisterhafte Ausührung und herzlichen Dank für deine Dokumentation!
herzlichen Dank! Bei Darm bin ich mir eben nicht sicher. Es könnten auch Metallsaiten draufgewesen sein, oder eine Kombination aus Darm und Metall. Nylon aber sicher nicht, soviel ist klar.

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