Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

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bea
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Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#1

Beitrag von bea » 22.11.2019, 02:46

Beides keine ganz neuen Ideen, und beide Formen habe ich schon mal gebaut. Aber kürzlich habe ich zwei "minderwertige" Ahorndecken gekauft und wollte kurz mal erste Ideen vorstellen, die mir zu dm Holz einfallen. Es geht um allererste Ideen, und es kann sein, dass ich weder das eine noch das andere herstellen werde.

Bei der LP JR ist die Kontur leider nur mit Mühe zu erkennen. Aber die beiden grßen Astlöcher kommen zum Glück genau unter meiner bevorzugten Tonabnehmer-Position zu liegen. Hier wuürde es sich anbieten, den letzten meiner Framus-Nashville-Hälse zu verbauen. Gennerell schreit diese Decke für mich geradezu nach einer rustikalen Form. Alternativ vielleicht auch Tele - aber darauf habe ich keine Lust.
Bei der RD-Form würde ich wohl ähnlich wie bei der Sharkfin eine Schräge für die Armstütze abschneide und wieder anbauen müssen. Oder ich mache das Teil Thunderbird-ähnlich mit in der Höhe abgesetzten Seitenwangen. Oder was ganz anderes. Und wohl kaum vor dem Wettbewerb.
LG

Beate

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#2

Beitrag von Poldi » 22.11.2019, 05:52

Ich persönlich finde diese Decken nicht als minderwertig, für mich haben die einen besonderen Reiz.
Deine beiden Formen passen wie gemacht für die Decken.

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#3

Beitrag von Drifter » 22.11.2019, 06:56

Meinst Du mit Telecaster die 51-er Precision Form oder die Gitarrenform?

V.a. die RD-Sache schaut genial aus!

lG

Norbert

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#4

Beitrag von thoto » 22.11.2019, 07:23

Für mich schreien diese Hölzer nach überhaupt keiner bestimmten Form, sie schreien danach, verarbeitet zu werden!!!! :D
Was auch immer sie werden, den Pluspunkt der Optik kann ich jetzt schon vergeben. (clap3)

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#5

Beitrag von bea » 22.11.2019, 11:26

Poldi hat geschrieben:
22.11.2019, 05:52
Ich persönlich finde diese Decken nicht als minderwertig, für mich haben die einen besonderen Reiz.
Deine beiden Formen passen wie gemacht für die Decken.
Danke. natürlich fand ich die Decken reizvoll. Sonst hätte ich sie Gerhard ja auch nicht abgekauft.
LG

Beate

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#6

Beitrag von KNGuitars » 22.11.2019, 11:42

bei der ersten decke würd ich die bodyform sogar noch weiter nach hinten rücken, um mehr "fehlerhaftes" holz in der gitarre (bzw auf dem bass) zu haben.

alternativ kannst du das holz auch noch anders zusammenlegen, das die fehler außen liegen, so hast du bei dem stück eine schönere maserung, und die fehler könnten ganz wegfallen

edit: ebenso beim zwiten bild ergibt es mit den außenseiten zusammengelegt natürlich eine schönere maserung, und die meisten fehler würden wegfallen
lg klaus

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Re: Zwei Ahorndecken mit Fehlern...

#7

Beitrag von bea » 22.11.2019, 22:24

Hallo Klaus,

zuerst mal: ich besitze noch eine dritte Decke. Bei der sind die Flammen schöner, und vor allem die Decke mit dem LP JR-Entwurf finde ich in der Zeichnung vergleichsweise wenig reizvoll. Beide Decken habe ich bewusst mit dem Ziel gekauft, hier die Fehlstellen wirken zu lassen.

Auch darüber, etwas mehr von dem Astholz in den Korpus zu nehmen, habe ich schon nachgedacht. Da gibt es ein paar Themen - das Material wird deutlich löcheriger und bröseliger (ok, Epoxidharz ist da wohl mein Freund), die beiden offenen Astlöcher kämen u.U. außerhalb des PUs zu liegen, und die beiden Augen in der Nähe des Griffbretts kämen so nah ans Griffbrett, dass das optisch nicht mehr harmonisch würde. Ein bisserl geht da sicherlich noch, und das würde ich im Fall der Fälle auch ausnutzen wollen. So herum ist das ja nur ein allererster Gedanke.
Weil ich das im Primavera- oder im Sharkfin-Faden schon mal angesprochen hatte: fanned frets zur LP JR-Form, und einen von den Nashvillle-Hälsen hätte ich auch noch.

@Drifter oben meinte ich schon die Gitarrenform.

Gerade denke ich übrigens über eine Übertragung der ergonomisch wesentlichen Details der Sharkfin auf eine "konventionelle" Kontur nach. Das würde darauf hinauslaufen, die untere Taille, also die Beinauflage, ein Stück zum Steg hin zu versetzen und dann eine scharfe Ecke zum Unterbug hin (die Lage der Beinauflage ist eines der ergonomischen Probleme der LP JR). Ein bisserl wie bei bei Mottolas Mezzaluna-Bass - da fände ich sicherlich ebenfalls eine Lösung.

Und noch ein Gedanke: wenn schon der Nashville-Hals, dann vielleicht eine Hommage an das alte Framus-Monster - ein 94%-Nashville. Dürfte ebenfalls ganz gut gehen. Ob es harmonisch wirkt, müsste man testen. Korpus unten drunter: Mahagonie aus ner Treppenstufe oder aus meiner alten Haustür.
LG

Beate

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