Bass "Best of both Worlds"

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bigbluecoconut
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Bass "Best of both Worlds"

#1

Beitrag von bigbluecoconut » 13.10.2017, 15:57

Hallo erst mal :D

Schöne Grüße aus Südtirol
David mein Name, ich bin 23, Tontechniker beim Rundfunk,
leidenschaftlicher Bastler und mittlerweile Besitzer 2er Hausgemachter Instrumente.

Ich möchte anstatt immer nur zu schmarotzen :badgrin: , auch mal was teilen. ;)
Kompletten Baubericht gibts leider nicht.... ist man mal beim fröhlichen werkeln bleibt keine Zeit fürs Fotografieren...
Dank DIY-Portalfäse konnte ich den Bass innerhalb von 2 Wochen fertigstellen.
Die Design-Idee stammt nicht von mir, googelt nach "strady symphony" (whistle)
Da ich noch Anfänger bin, wurde es ein 4 Saiter mit Frets, Körper und Hals sind aus Ahorn, Griffbrett aus Nuss.
Die größte Herausforderung war der Bau der Piezo Tonabnehmer (und das spielen ohne Klang und Lautstärkepoti (dance a) )
So genug geredet, hier ein paar Bilder:

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#2

Beitrag von thoto » 13.10.2017, 16:06

Na, dann herzlich willkommen im Forum, das Verrückte macht! :D

Sieht gut aus, dein Bass, mir gefällt die Schlichtheit, die das Instrument ausstrahlt! (clap3)

Wie sieht es denn mit Bildern des anderen Instruments aus? (whistle) ;)
Thoto
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Re: Bass "Best of both Worlds"

#3

Beitrag von Yaman » 13.10.2017, 16:13

Was hast du dir denn für eine Portalfräse gebaut?

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#4

Beitrag von bigbluecoconut » 13.10.2017, 17:17

@thoto
Fotos kommen noch ;)

@Yaman
Die CNC habe ich selbst entworfen, ~80Kg Alu-Profile + 20mm Platten, Kugelumlaufspindeln,
Hiwin-Linearführungen, 1,5Kw Spindel, und ca. 900x550x200 Verfahrweg.
Ein wahrer Segen beim Griffbrettbau. :D

MfG David

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#5

Beitrag von filzkopf » 13.10.2017, 18:56

Schick!!

Grüße von Innsbruck nach Südtirol :)
mfG Simon

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#6

Beitrag von bea » 13.10.2017, 22:47

bigbluecoconut hat geschrieben:
13.10.2017, 15:57
... googelt nach "strady symphony" ...
Dann finden wir zuallerst mal Deinen Bass...


Diese Art von Singe Cuts sind jetzt nicht so mein Ding - muss ja vor allem auch Dir gefallen. Schön gemacht hast Du den auf jeden Fall, und die Kombination der Hölzer mag ich wiederum sehr...

Die Brücken sind selbst gebaut?
LG

Beate

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#7

Beitrag von Poldi » 14.10.2017, 10:15

Herzlich willkommen und Glückwunsch zu dem tollen Bass.

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#8

Beitrag von bigbluecoconut » 14.10.2017, 11:09

@ bea
Ja, die Brücken sind selbst gebaut, jeweils mit 1,6 x 1,2 x 6 mm Piezokristall, welche aus einem Akustik Gitarren-Tonabnehmer stammen. ;)

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#9

Beitrag von Yaman » 14.10.2017, 11:26

bigbluecoconut hat geschrieben:
14.10.2017, 11:09
Ja, die Brücken sind selbst gebaut, jeweils mit 1,6 x 1,2 x 6 mm Piezokristall, welche aus einem Akustik Gitarren-Tonabnehmer stammen. ;)
Hatten die Piezokristalle schon jeweils einen eigenen elektrischen Anschluss oder wie hast du den hinbekommen?

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#10

Beitrag von Rallinger » 14.10.2017, 11:57

Servus David, sehr schönes Instrument. Ich fand Bässe mit dieser Konstruktion bisher auch immer optisch suboptimal (auch wenn es wohl große Vorteile in Sachen Halsstabilität bringt). Aber bei deinem gefällt mir das richtig gut. Diese Kombi aus "Kontrabass-Zitat" oben und moderner Bass unten ist sehr gelungen! Bei wem auch immer du angeblich abgekupfert hast ... gut abgekupfert (und mit Sicherheit mit vielen eigenen Ideen angereichert)! Mich würde interessieren wie du den Hals-/Korpusübergang gelöst hast. Kannst du da bei Gelegenheit mal ein Foto posten?

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#11

Beitrag von bigbluecoconut » 16.10.2017, 12:09

Leider habe ich keine Fotos von den Piezomodulen, aber ne Skizze ;)
Ausgebaut aus einem herkömmllichen Piezo-Bass-Tonabnehmer wie der hier:
Die Piezo-Kristalle haben 2 Metallisierte Seiten und werden durch die Saitenspannung niedergedrückt.
Die Saitenauflage (Bridge kann man es hier wohl nicht nennen)
ist mit der Masse verbunden, das dünne Kupferblech bildet folglich der Gegenpol.
Der Träger aus Nussholz ist sehr filigran, aber mit CNC und 0,8mm Fräser nicht schwer herzustellen. 8)
Zuerst wollte ich jedes Modul einzeln Vorverstärken, um evtl. den Pegel der Saiten anzupassen, war aber nicht notwendig.
Also sind alle 4 Module parallel verbunden.
Aber ein Tiefpass war definitiv notwendig da alles extrem höhenlastig war.
Aktuell ist der Bass noch Passiv, mit hoher Ausgangsimpedanz und folglich mit grenzwertig niederen Pegel.
Also bekommt er vielleicht noch einen Vorverstärker.

@Rallinger
Bin auch kein Fan von Durchgehenden/Verleimten Hals.
Bei diesem Design führte leider kein Weg am verleimen vorbei.
Vor dem verleimen habe ich am Körper ausreichend Material gelassen,
Welches nachher abgehobelt wurde, um auch die hohen Bünde zu erreichen.
Um sicher zu gehen, dass es auch hält reicht der Hals so weit in den Körper.

MfG
David

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#12

Beitrag von Haddock » 16.10.2017, 13:37

Hallo,

willkommen! Toller Bass!

Gruss
Urs

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Re: Bass "Best of both Worlds"

#13

Beitrag von penfield » 17.10.2017, 19:57

Edles Gerät! (clap3)
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia.
Arbeitet am FrameBird, an Les Paulownia und an einem Violin Bass Bausatz

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