P-Bass (Paletten-Bass)

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flyaway
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#26

Beitrag von flyaway » 21.05.2020, 14:01

Ergänzung:
Anbei der von @triple-U - vorgeschlagene Vorschlag mit Tele-Plate (Schwarz) sowie den notwendigen Veränderungen:
Kopfplatte (bei der bei @Simon-gekauften fehlt ein Stück, deshalb muss ein bisschen was dran glauben, gefällt mir aber so). Pickup (ein Klingen-Humbucker).

Gefällt mir durchaus, auch wenn ich die Scratchplate vom Original ziemlich mag.
Die Hölzer sind 4cm breit im Bild; läuft also auf 2 Ebenen hinaus.
P.S.
Kommentar vom Junior (3 Jahre):
Die Gitarre sieht aus als hätte sie Hasen-Ohren. :D

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#27

Beitrag von Drifter » 21.05.2020, 14:15

Oh, Dusty Hill lässt grüßen!

Da geht die Sonne auf!

LG

Norbert

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#28

Beitrag von thoto » 21.05.2020, 17:04

Ich find's cool!
Vielleicht könnte man sich noch Gedanken darüber machen, wie man den Hals etwa grindiger bekommt, damit er nicht so heraussticht?

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#29

Beitrag von flyaway » 21.05.2020, 18:16

@thoto : gute Idee!
Mal bei der Aging-Fraktion nachschauen, obwohl ich sonst kein Fan von künstlich gealterten Instrumenten bin.
Oder meinst du nur ein gealtertes Funier auf der Kopfplatte?

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#30

Beitrag von thoto » 21.05.2020, 18:26

Nein, ich meinte schon einen abgegrabbelten Hals. Ich habe da selbst keine Erfahrung wie man das macht. Müsste ich experimentieren, würde ich versuchsweise den fertigen Hals ohne Versiegelung einige Zeit spielen. Mit schön dreckigen schwitzenden Händen. Also das rohe Holz einsauen und danach vielleicht mit leicht bernsteinfarben Ton finishen.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#31

Beitrag von DoppelM » 22.05.2020, 08:17

thoto hat geschrieben:
21.05.2020, 18:26
Nein, ich meinte schon einen abgegrabbelten Hals. Ich habe da selbst keine Erfahrung wie man das macht. Müsste ich experimentieren, würde ich versuchsweise den fertigen Hals ohne Versiegelung einige Zeit spielen. Mit schön dreckigen schwitzenden Händen. Also das rohe Holz einsauen und danach vielleicht mit leicht bernsteinfarben Ton finishen.
Leicht bernsteinig beizen, dann mit Schellack finishen, dann ggf jemandem mir agressivem Schweiss geben. Meine Tele entwickelt nach vier Jahren wöchentlicher Probe inzwischen Griffstellen aufm GB, und mein Schweiss ist null agressiv. Was das altern angeht schein Schellack perfekt für hälse zu sein (und man kann noch nachhelfen mir einem ganz leicht Alloholfeuchten Tuch)
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#32

Beitrag von flyaway » 22.05.2020, 12:18

Heute mal Leisten gesägt.
Gar nicht mal so schlecht als Basis finde ich...

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#33

Beitrag von micha70 » 22.05.2020, 13:03

Hi!

Tolles Projekt (clap3) Ich lese gespannt mit. Mit dem was ich hier sehe
flyaway hat geschrieben:
22.05.2020, 12:18
Heute mal Leisten gesägt.
Gar nicht mal so schlecht als Basis finde ich...

D5AA29C2-5A05-4A53-B030-4CC267FEDDA0.jpeg
und mit dem Ansatz von hier...
flyaway hat geschrieben:
20.05.2020, 22:16
Ich denke, das ganze wird wohl eine Steifenoptik aus neuer und alter Palette - grau/gelb.
Noch das Holz in Streifen bringen und dann kann es losgehen.
...muss ich sagen: Da bekomm ich auch einen... :lol:

Sorry, die Vorlage musste ich irgendwie nutzen. Nicht böse sein. Ich finde es richtig genial.

LG
Micha

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#34

Beitrag von flyaway » 22.05.2020, 13:22

Nagut, der Maßstab fehlt.
Die Leisten sind etwa 3,5cm breit, ist also weniger als es aussieht.
Für einen Kopus mit 2 Ebenen sollte es aber bald reichen

Achso: und die Tigerentenoptik wird’s eher nicht, eher wie im letzten Sketch.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#35

Beitrag von triple-U » 22.05.2020, 19:39

Hi Steffen,
jaaa, so sehen die Bretter doch schon richtig gut aus!
flyaway hat geschrieben:
20.05.2020, 22:16
Frage an euch:
Ich habe jetzt ein paar Möglichkeiten:
Dicke der Palettenbretter sind ja etwa 2cm.
Holz quer nehmen und 2cm Streifen oder
Holz flach (breite Streifen) und dafür 2 Ebenen Holz?
Bei diesem Holz würde ich die Variante "zwei Ebenen" realisieren - dann hast du mit dem, was auf dem Foto zu sehen ist, schon genug für die Decke.
flyaway hat geschrieben:
20.05.2020, 22:16
Ich habe noch einen dickeren "Centerblock" aus Fichte (Stück aus einem alten Dachbalken).
Bei Längs würde sich der als Mittelblock anbieten. Was meint ihr?
Du brauchst einen zentralen Block von der Halstasche über die Pickup-Position(en) und die Brücke bis zum Ende des Bodies. Die Größe wäre dann ca. 100 x 400 mm, die Dicke ist abhängig von deiner Konstruktion (Mittelbalken sichtbar = Dicke des Bodies oder versteckt unter der Decke aus Palettenholz entsprechend der Deckenstärke geringer). Für diesen Teil des Basses würde ich aber kein Nadelholz nehmen, sondern was "Stabiles".

Liebe Grüße und gutes Gelingen
Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#36

Beitrag von flyaway » 22.05.2020, 20:06

Servus Uli,

Daran hatte ich auch gedacht, allerdings schließt das die schräge Optik aus - wenn er sichtbar ist.
Die Rückseite / zweite Schicht als Hartholz ist allerdings eine Idee - allerdings läuft das wieder konträr zum ‚Palettenbass‘

Schwierig....

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#37

Beitrag von triple-U » 22.05.2020, 20:40

Guten Abend, Steffen!

Ich würde die Variante mit dem Palettenholz als Decke nehmen - wegen der Optik.
Aber ein Instrument soll doch nicht nur toll aussehen, sondern auch gut klingen, oder? Und dazu braucht es ein Mittelteil, das die Schwingungen zwischen Sattel und Steg auf das Instrument überträgt. Das kann Nadelholz nicht, sonst würde die gesamte Musikindustrie dieses preiswerte und in Massen verfügbare Holz nutzen.

Und dein Bass ist und bleibt doch ein "Palettenbass", wenn der Mittelblock nicht aus Paletten gebaut ist - das ist der Hals auch nicht (rate mal, warum nicht (think))

Du kannst ja auch bei dem Mittelblock beim Recycling bleiben: Ich baue gerade an einem Bass mit einem Body aus ehemaligen Treppenstufen aus Mahagonie. Leider gibt da kein passendes Reststück, sonst würde ich es dir schicken.

LG, Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#38

Beitrag von flyaway » 22.05.2020, 20:58

In der Tat, da muss ich dir zustimmen.
Wir haben einen Laubholzhandel im Ort, da schaue ich mal.
Kann ja gern was vergrautes sein :)

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#39

Beitrag von DoppelM » 22.05.2020, 21:18

triple-U hat geschrieben:
22.05.2020, 20:40
Guten Abend, Steffen!

Ich würde die Variante mit dem Palettenholz als Decke nehmen - wegen der Optik.
Aber ein Instrument soll doch nicht nur toll aussehen, sondern auch gut klingen, oder? Und dazu braucht es ein Mittelteil, das die Schwingungen zwischen Sattel und Steg auf das Instrument überträgt. Das kann Nadelholz nicht, sonst würde die gesamte Musikindustrie dieses preiswerte und in Massen verfügbare Holz nutzen.

Und dein Bass ist und bleibt doch ein "Palettenbass", wenn der Mittelblock nicht aus Paletten gebaut ist - das ist der Hals auch nicht (rate mal, warum nicht (think))

Du kannst ja auch bei dem Mittelblock beim Recycling bleiben: Ich baue gerade an einem Bass mit einem Body aus ehemaligen Treppenstufen aus Mahagonie. Leider gibt da kein passendes Reststück, sonst würde ich es dir schicken.

LG, Uli
Hm. Du hast noch nie ne Barncaster Tele in der Hand gehabt, oder? Die sind meist aus Pinie, Fender hatte mal eine unfassbar gute aus 100 Jahre alter Sugarpine als FSR. War Vorbild für mich auch sowas zu machen, den Korpus gabs damals bei Guitarbuilduk. Mit 3,4 kgs die Leichteste Bigsbytele die ich kenne. Irgendwer hat hier doch auch mal ne Gitarre aus FiTa gebaut. Höfners und Duesenbergs haben oft nen Fichte-Sustainblock, Danelectros nen Fichte-Rahmen. Ach so, Akustikgitarren haben Fichte-Decken und Balken, und ich glaube Kraushaar wars der gezeigt hat dass es richtig angewendet stabiler als viele Harthölzer ist.

Ich möchte ja keine „Tonholz“-Diskussion anfangen, aber ich glaube nicht dass Nadelhölzer für gute Instrumente ungeeignet sind ;)

Edit: meine beiden derzeitigen Nebenprojekt sind aus ner FiTa Baubohle und aus Redwood ;)
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#40

Beitrag von DoppelM » 22.05.2020, 21:43

Ich vergass die derzeit prominenteste Vertreterin der Reclaimed-Nadelholz-Klampfen. Korpus komplett aus Yellow Pine von einer Bank der Hollywood Bowl, gibts ne ganze Serie :) https://www.youtube.com/watch?v=x_3zUlLQtp0
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#41

Beitrag von triple-U » 22.05.2020, 23:51

DoppelM hat geschrieben:
22.05.2020, 21:18
Hm. Du hast noch nie ne Barncaster Tele in der Hand gehabt, oder?
Nein, hatte ich nicht, tut mir leid. Ich bin halt nur Bassist (whistle).
Dass Nadelholz per se schlechte Klangergebnisse liefert, glaube ich auch nicht.
Aber Steffen baut einen E-Bass.
Was den E-Bass von den aufgezählten Instrumenten, welche teilweise oder ganz aus Nadelholz gefertigt wurden, unterscheidet, ist u.a. der stärkere Saitenzug. Und dem ist konstruktiv entgegen zu wirken.

Liebe Grüße,
Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#42

Beitrag von Rallinger » 23.05.2020, 00:02

Wenn mir wer einen Palettenhersteller nennen könnte der 100 Jahre alte Sugarpine dafür verwendet ordere ich subito. 😎

Aber abgesehen davon: ein Palettenbass ist ein Palettenbass. Der wird vermutlich nicht den knackigsten Ton liefern aber der würde zu einem P ja auch nicht unbedingt passen.

Lass dich nicht verunsichern und leime die Bretter diagonal zusammen. Das hält schon. Außerdem wird es cool und vom Sound sicher der authentische Mumpf (ich bin kein P Fan, aber das tut nix zur Sache). Und wenn nicht haste was gelernt.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#43

Beitrag von DoppelM » 23.05.2020, 00:33

triple-U hat geschrieben:
22.05.2020, 23:51
DoppelM hat geschrieben:
22.05.2020, 21:18
Hm. Du hast noch nie ne Barncaster Tele in der Hand gehabt, oder?
Nein, hatte ich nicht, tut mir leid. Ich bin halt nur Bassist (whistle).
Dass Nadelholz per se schlechte Klangergebnisse liefert, glaube ich auch nicht.
Aber Steffen baut einen E-Bass.
Was den E-Bass von den aufgezählten Instrumenten, welche teilweise oder ganz aus Nadelholz gefertigt wurden, unterscheidet, ist u.a. der stärkere Saitenzug. Und dem ist konstruktiv entgegen zu wirken.

Liebe Grüße,
Uli
Gibts alles auch als Bass, Barncaster P-Bässe, Höfner Verything Bass, Duesenberg Starplayer Bass :)
Ich glaube: Wenn die Leimungen ordentlich sind und die Bretter nicht durchgeschimmelt, merkst du da nicht viel von beim Korpus. 4,5cm sollten eigentlich reichen. Bin übrigens auch Bassist, eigentlch...
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#44

Beitrag von triple-U » 23.05.2020, 16:13

ok, wieder was gelernt hier in diesem Forum.

Lieber Steffen, bitte entschuldige diesen Exkurs in die Holzdiskusssion.
Wie Ralf schon schrieb: "Lass dich nicht verunsichern." Hau rein!

Liebe Grüße
Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#45

Beitrag von flyaway » 23.05.2020, 16:54

triple-U hat geschrieben:
23.05.2020, 16:13
ok, wieder was gelernt hier in diesem Forum.

Lieber Steffen, bitte entschuldige diesen Exkurs in die Holzdiskusssion.
Wie Ralf schon schrieb: "Lass dich nicht verunsichern." Hau rein!

Liebe Grüße
Uli
Da kann ich dir nur zustimmen - ich freue mich riesig über die Diskussion!
Immerhin herrscht hier angenehme Diskussionskultur.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#46

Beitrag von flyaway » 23.05.2020, 22:38

Ich habe heute mal geschaut; ich könnte folgendes machen:
Vorderseite: Schräg-Optik wie besprochen
Rückseite: 3x14,5cm-Bretter nebeneinander. Damit ist das Mittelstück auf einem Brett.
Zwar Nadelholz, aber: Heute mal eines davon angeklopft, und es ist erstaunlich resonant bzw. fest.

An die Bassspieler unter euch:
Ich gehe fast davon aus, dass bei der Konstruktion eine Through-Body Brücke Sinn machen würde, oder? Damit würde auf dem Deckenholz nur drückende Kräfte bleiben, die Zugkräfte quasi von der Rückseite abgefangen werden.
Auf der anderen Seite würde eine klassische Preci-Brücke hier eher passen, evtl. sogar eine gebrauchte bzw. Relic.

Um bei der Optik zu bleiben, wäre natürlich für die Control-Plate so eine Oxidierte Kupfer-Platte ideal. Das ganze ist ja auch relativ leicht herzustellen. Auf der anderen Seite ist ein reines Schwarz natürlich auch edel und harmoniert mit dem Pickup.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#47

Beitrag von Rallinger » 24.05.2020, 08:14

flyaway hat geschrieben:
23.05.2020, 22:38
Vorderseite: Schräg-Optik wie besprochen
Rückseite: 3x14,5cm-Bretter nebeneinander. Damit ist das Mittelstück auf einem Brett.
Zwar Nadelholz, aber: Heute mal eines davon angeklopft, und es ist erstaunlich resonant bzw. fest.
Wenn du einen Body aus so vielen Teilen zusammenleimst ist es auf keinen Fall ein Fehler, wenn du die beiden Schichten sperrst. Was die Optik angeht hab ich aber so meine Zweifel, ob "Top schräg, Rückseite gerade" besonders stimmig aussieht. Vom Gefühl her würde ich das vorne schräg nach unten, hinten schräg nach oben verleimen. Von der Stabilität her nimmt sich das nix. Eher im Gegenteil.

Und das Nadelholz ... egal welches Holz du nimmst, wichtig ist, dass es gut getrocknet ist. Wenn du ein paar schiffnasse Planken zusammenleimst und unter Saitenzug setzt, wird sich jedes Holz verziehen. Gut getrocknet, gesperrt verleimt und in der Dicke eines Bassbodies traue ich so ziemlich jedem Holz zu, dem Zug von Basssaiten zu widerstehen.
flyaway hat geschrieben:
23.05.2020, 22:38
An die Bassspieler unter euch:
Ich gehe fast davon aus, dass bei der Konstruktion eine Through-Body Brücke Sinn machen würde, oder? Damit würde auf dem Deckenholz nur drückende Kräfte bleiben, die Zugkräfte quasi von der Rückseite abgefangen werden.
Auf der anderen Seite würde eine klassische Preci-Brücke hier eher passen, evtl. sogar eine gebrauchte bzw. Relic.
Kannst du machen, warum nicht? Aber ich hätte keine Bedenken dass eine stinknormale Brücke nicht auch stabil genug sein könnte. Fürs bessere Gefühl könntest du die Bridge ja mit längeren Schrauben fixieren.

Aber mach dir nicht so viel Kopf deswegen. Nadelholz ist weicher und kriegt leichter Macken als Hartholz. Aber daraus werden Häuser gebaut. Ich würde mal behaupten dass vier von fünf Dachstühlen mit Nadelholz aufgebaut werden. Und du machst dir Sorgen wegen dem mickrigen Zug von vier Saiten? Aber geh! Entspann dich. Das wird.

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#48

Beitrag von Haddock » 24.05.2020, 08:40

Guten Morgen,

sehr cooles Projekt! Aber bitte nicht in schräger Optik, entweder liegend oder stehend, aber nicht schräg. Das ist wie die Fotos, bei der man die Kamera diagonal hält, einfach nicht schön!

Das ist aber nur meine Meinung, wenn Dir schräg gefällt, dann mach es schräg :D

Gutes Gelingen!

Gruss
Urs

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#49

Beitrag von triple-U » 24.05.2020, 13:18

Hallo, Steffen,
wenn du so eine Fender-artige Blechwinkel- Brücke montieren willst, kannst du dich bei mir melden. Ich habe noch zwei davon bei mir liegen, da kann ich dir eine abgeben.
Liebe Grüße
Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#50

Beitrag von flyaway » 24.05.2020, 18:37

Holzmenge passt.
Quadratisch geschnitten damit man die Lage nach dem Fügen noch final einstellen kann.
Rückseite fehlt noch
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