Violin Bass Bausatz

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Re: Violin Bass Bausatz

#51

Beitrag von Docwaggon » 12.06.2018, 22:18

hansg hat geschrieben:
12.06.2018, 20:33
Die Elektrikplatte ist beim Original übrigends ( wie in den 50ern üblich) genau
andersrum montiert.
So dass du Schrift lesen kannst wenn du den Bass umgehängt hast
und nach unten schaust.
dann müsste die ganze schaltung aber auch gespiegelt werden

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Re: Violin Bass Bausatz

#52

Beitrag von bea » 12.06.2018, 23:13

Vielleicht wirst Du ja bei den Leuten fündig, die alte Radios restaurieren? In irgend so einem Radio-Bastler-Forum könnte man ggf etwas wissen.
LG

Beate

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Re: Violin Bass Bausatz

#53

Beitrag von Poldi » 13.06.2018, 05:49

Echt hübsch das Teil (dance a)

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Re: Violin Bass Bausatz

#54

Beitrag von penfield » 13.06.2018, 08:58

Danke!

Vor den Knöpfen muss ich noch das Schnarren beseitigen.
Beim Greifen des ersten Bundes schnarren nämlich alle Saiten.

Zur Orientierung des Potiguards: Ich habe die Platte so herum montiert, weil ich Volume 1 für das NeckPU als logisch ansah.
Ob die Verschaltung jetzt mit der Beschriftung nicht übereinstimmt, muss ich erst ausprobieren. Vielleicht einfach die Platte umdrehen?
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Re: Violin Bass Bausatz

#55

Beitrag von hansg » 13.06.2018, 11:00

Die Bedienung der alten Hofner Schaltplatte ist auf den ersten Blick auch alles andere als logisch.
https://www.youtube.com/watch?v=oOvKhc9hlfY
Man kommt aber i.d.r. damit recht schnell zurecht.
Was die Potiknoepfe betrifft kann ich Beate nur zustimmen.

Gruss
Hans

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Re: Violin Bass Bausatz

#56

Beitrag von penfield » 13.06.2018, 18:26

Ok, das Video erklärt einiges ;) Danke.
Ich werde gleich schauen, ob ich das irgendwie am Gerät nachvollziehen kann.
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Re: Violin Bass Bausatz

#57

Beitrag von penfield » 16.06.2018, 21:45

Habe mich nun eingehender mit der Höfner Kontrollplatte beschäftigt - was ich vielleicht schon vorher hätte machen sollen, aber da dachte ich, es sei ohnehin alles klar 8). Das Video war dabei sehr hilfreich - Danke nochmals für den Link, Hans.

Habe weiter die Schaltungen im Internet angeschaut; diese hier (http://ctgelectronics.weebly.com/hofner ... -mods.html) erwies sich als hilfreich.

Die Belegung der Potis mit den Pickups hatte ich intuitiv genau verkehrt herum gewählt, weshalb ich die Anschlüsse dem Schaltplan entsprechend tauschte.
Die Platte habe ich dann, hoffentlich historisch richtig, mit der Aufschrift vom Spieler lesbar eingebaut.

Anschließend habe ich den Bass eingerichtet. Eigentlich wollte ich dabei den Sattel durch einen „höherwertigen“ Sattel ersetzen, aber da ich bei der Bestellung offenbar nicht aufgepasst hatte und der gelieferte Sattel 38mm statt 42mm war, beließ ich es beim alten Sattel . Das Schnarren lag offenbar nicht am Sattel sondern an der Einstellung des Hals und der Brückenhöhe - jetzt schnarrt jedenfalls nichts mehr.

Dann habe ich die Saiten/Brücke intoniert. Fürs erste Mal Einrichten einer solchen Brücke ging es recht gut.
Zunächst habe ich die „Reiter“ aufsteigend platziert, dann die höchste und die tiefste Saite durch Zurechtrücken der Brücke, anschließend die beiden verbliebenen Saiten durch Versetzen der „Reiter“ intoniert.
Um die „Reiter“, offenbar Bunddraht, zu bewegen verwendete ich eine Bundziehzange.
Da das Einrichten der Brücke recht zeitaufwändig war, habe ich darauf verzichtet, die Saiten danach durch Bessere zu ersetzen.
So schlecht sind die nämlich gar nicht ;)

Damit ist der Bassbausatz fertig (bis auf die Potiknöpfe;)

MMn ist es ein guter Bausatz (solange man nicht unbedingt Beizen möchte 8), bei dem auch die mitgelieferten Teile brauchbar sind - für den Preis sowieso. Die Fräsungen sind ein wenig grob, aber das sieht man von außen nicht. Habe nur den Hals einstellen müssen; die Bünde schienen ordentlich abgerichtet. Der Klang gefällt mir sehr gut; sehr bassig, wie ich es gern mag. Spielt sich auch sehr angenehm.

Jetzt fehlen nur noch die Fotos für die Galerie (und die Potiknöpfe8).
Danke für euer Interesse, Anteilnahme und Tips.
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