Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Einstellung des Instrumentes: Optimaler Saitenabstand, Bundreinheit usw.
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M5PM
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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von M5PM » 16.03.2014, 10:45

capricky hat geschrieben:Hattu smartfohn? Dann kannstu haben beste Stimmgerät von die ganze Welt - Peterson! 8)
Gibts als App für iphone und Android, für schlanke 7,99€.

http://www.petersontuners.com/index.cfm?category=150

Gut oder besser ist naürlich, wenn man noch den Gitarrenklinkenbuchsenadapter hat, der kostet nen lästigen Zehner.
Eigentlich müsste auch ein "normales" Stimmgerät" gehen, aber eines mit Zeiger ist deutlich von Vorteil gegenüber diesen "Farbwechslern".

capricky
Ich finde einfach keinen Gitarrenklinkenbuchsenadapter. Macht's einen Unterschied ob iOS oder Android? Ich bräuchte was für meinen Androiden. Hat jemand einen Tipp?
Gruß Oliver



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capricky
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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von capricky » 16.03.2014, 14:57

M5PM hat geschrieben: Ich finde einfach keinen Gitarrenklinkenbuchsenadapter. Macht's einen Unterschied ob iOS oder Android? Ich bräuchte was für meinen Androiden. Hat jemand einen Tipp?
Das ist der für die Äppel. Ob der auch bei Androiden passt...keine Ahnung... (think)

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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von bea » 07.06.2015, 23:18

Um das Thema mal aufzugreifen
capricky hat geschrieben:
Sattelkompensation.jpg
Sattelkompensation.jpg (28.21 KiB) 5695 mal betrachtet
Fragen?
Ja, eine: wie stellt man das her, ohne dass es zerbröselt? Mit einfachen Mitteln, ohne Dremel o.ä. und für Grobmotoriker geeignet.
Ich möchte eine hübschere Lösung für die SG bauen als die derzeit verwendeten Stückchen aus Holz und Knochenresten. Z.B. zwei flache Keile. Knochenreste von einer Stegeinlage sind vorhanden.
LG

Beate

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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von capricky » 08.06.2015, 08:47

Bei Knochen musst Du zuerst den Griffbrettradius (hohl) schleifen oder feilen, das geht am besten auf den Griffbrett selbst. Einfach auf dem 1. Bund ein Stück Schleifpapier, etwa 120er mit doppelseitigem Klebeband befestigen, dann hin und her, wie beim Einschleifen eines Violinenstegs. Die Formgebung mache ich dann meist freihänding mit Schleifwalzen in der Standbohrmaschine. "Grobmotorikern" würde ich empfehlen wie bei der Anfertigung von Perlmutteinlagen, den Knochenrohling zur Bearbeitung auf ein Stück (Sperr-)Holz zu kleben, mit einem Kleber der sich durch Wärme wieder lösen lässt, Knochenleim bspw.
Bei dunklen Griffbrettern nehme ich 1,5mm dicke und 3mm breite Streifen von Carbonfaserplatte, den Streifen kann man mit Wärme (Heißluftpistole) und einer Preßform auf den gewünschten Radius biegen.
Es reicht die "Kompensationsstreifen" nur an den Sattel zu kleben (Sekundenkleber), bei Bedarf kann er wieder spurlos entfernt werden.

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Arsen
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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von Arsen » 13.10.2016, 16:57

In diesen Thread passt folgendes evtl. ganz gut rein:
Heute ist mir das erste Mal ein kompensierter Sattel bei einem Gitarrenbauer aufgefallen...(machen andere aber bestimmt auch).
deamoness.jpg
(https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/ ... 0017_o.jpg)
Album auf Facebook: Daemoness Guitars

Hat jemand eine Idee, was für ein Material das sein könnte?
Sättel in Finish-Farben wären echt cool... 8)
Gruß, Arsen

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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von capricky » 13.10.2016, 19:32

Arsen hat geschrieben:
Hat jemand eine Idee, was für ein Material das sein könnte?
Sättel in Finish-Farben wären echt cool... 8)
Knochen, grün lackiert, so wie die "Griffbretteinlagen, die Schlitze für die Saiten sind ja noch nicht gefeilt, die will er bestimmt nicht lackieren.

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Re: Sattelkompensation (aus: Mein erster Halsbruch!)

Beitrag von Arsen » 13.10.2016, 20:37

Stimmt, macht Sinn...dann hat man auch immer genau den richtigen Farbton.
Gruß, Arsen

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