Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#26

Beitrag von hatta » 12.03.2018, 06:19

Das war genau meine Überlegung, da vorschubbänder irre teuer sind. Auch breite schleifbänder muss man erst gebraucht bekommen, zum kaufen sind die auch nicht grad günstiger...

Anpressdruck mit Federn erzeugen funktioniert auch in meinem Emco dickenhobel genau so.

MOTOR: Wie wärs mit einem modellbau brushless motor? Das ganze gut übersetzten, müsste stark genug für den vorschub sein und dazu regelbar :)

Gruß
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Harald

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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#27

Beitrag von KNGuitars » 12.03.2018, 09:57

das ganze ist meinerseits momentan leider etwas eingeschlafen, bin gerade beim haus renovieren, und da hab ich hobbyverbot :D

beim vorschub über walzen hab ich die bedenken, dass die schleifwalze mehr kraft aufbringt als die vorschubwalze, und die vorschubwalze dehalb durchrutscht :?:
lg klaus

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jhg
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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#28

Beitrag von jhg » 12.03.2018, 12:54

Außerdem produziert so eine Maschine Schleifstaub. Wenn der sich auf die Walzen legt werden die nicht unbedingt griffiger. Es hat schon einen Sinn wenn solche Maschinen mit einem Vorschubband gebaut werden. Aber klar kann man eine aufwendig federgelagerte Gummiwalze mit einbauen. Ein günstiges Stück Schleifband scheint mir da aber praktikabler.

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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#29

Beitrag von ahgit » 13.03.2018, 07:59

beim vorschub über walzen hab ich die bedenken, dass die schleifwalze mehr kraft aufbringt als die vorschubwalze, und die vorschubwalze dehalb durchrutscht :?:
Das ist absolut richtig .Der Schnittdruck beim Schleifen ist wesentlich höher als beim Hobeln,
daher sind Modellbaumotoren für den Vorschub ungeeignet .
Ich habe hierfür einen Dunker Getriebemotor mit einer 12er Welle benutzt der einiges an Nm bringt und auch über längere Distanz keine dicken Backen bekommt.
Bei einer Schleifbreite von 610mm wird das Gerät übrigens schon ganz schön groß.
Wenns nur zum Gitarrenbauen ist, reichen 450 mm eigentlich vollkommen aus.
Walzen würde ich trotzdem ,unbedingt verbauen,und zwar als Andruckwalze.Gerade bei dünneren Stücken ist das in Verbindung mit dem hohen Schleifdruck empfehlenswert.Ich habe 2 vor und 2 nach den Walzen eingebaut also 6 Stk. ,bestehend aus 19er Rundmaterial (meine ich mich zu erinnern)welches mit PVC Schlauch überzogen ist und in Federn gelagert ist ,Der Federdruck ist über eine Schraube einstellbar.Der ganze Lager/Federblock ist dann nochmal in der Höhe einstellbar.
Dannach kommt noch eine Bürste die das ganze Vom Schleifstaub befreit.

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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#30

Beitrag von Christoph D » 13.03.2018, 12:30

Hallo zusammen

Ich bin derzeit auch in der Findungsphase für eine neue Zylinderschleifmaschine.

Ich finde das größte Problem ist, daß sobald man Andruckwalzen, mehrere Walzen, schräge Walzen, Bürsten usw. haben möchte eine parallele Tischverstellung zwingend ist.

Hier eine günstige, genaue und einfach zu bauende Lösung zu finden wäre ideal.

Man sieht mehrfach die schon angesprochene Lösung über Gewindespindeln, die unten mit einer Kette verbunden sind.
Das ist aber, wenn man es gut machen möchte, wie schon angesprochen teuer und aufwendig.

Wie wäre es hier mit einer Parallelogrammverstellung?
Das müsste man doch ohne teure Zukaufteile wie Gewindespindeln, Muttern usw. realisieren können.

Gruß

Christoph

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Re: Konstruktionsthread Dickenschleifmaschine

#31

Beitrag von jhg » 14.03.2018, 12:08

Christoph D hat geschrieben:
13.03.2018, 12:30
Hallo zusammen

Ich bin derzeit auch in der Findungsphase für eine neue Zylinderschleifmaschine.

Ich finde das größte Problem ist, daß sobald man Andruckwalzen, mehrere Walzen, schräge Walzen, Bürsten usw. haben möchte eine parallele Tischverstellung zwingend ist.

Hier eine günstige, genaue und einfach zu bauende Lösung zu finden wäre ideal.

Man sieht mehrfach die schon angesprochene Lösung über Gewindespindeln, die unten mit einer Kette verbunden sind.
Das ist aber, wenn man es gut machen möchte, wie schon angesprochen teuer und aufwendig.

Wie wäre es hier mit einer Parallelogrammverstellung?
Das müsste man doch ohne teure Zukaufteile wie Gewindespindeln, Muttern usw. realisieren können.

Gruß

Christoph
Kann man machen - die meisten kleinen Abrichthobelmaschinen funktionieren ja so. Allerdings ist da der Verstellbereich sehr überschaubar. Ob man damit sinnvoll eine Verstellung von 0-20mm hinbekommt muss man schauen. Ich bin bei solchen Geschichten immer ein Verfechter des "keep it simple" Mottos. Ich hatte viele tolle Ideen für Vorrichtungen und Maschinen - wenn ich die aber realisieren möchte, bräuchte ich Zugriff auf Werkzeugmaschinen, den ich leider nicht mehr habe. Und wenn man den hätte, dann ginge das nur wenn man dafür auch nichts bezahlen muss. Wenn du 5h eine Werkzeugfräsmaschine laufen lassen musst, dann kannst du dir auch eine fertige Maschine kaufen. Sobald man an einer Maschine etwas linear mit großer Präzision verstellen will, wird es kompliziert und teuer.
Die Maschinen von Jet funktionieren auch ganz gut ohne Andruckwalzen und Bürsten. Wenn ich mal ganz viel Lust habe, dann überlege ich mir tatsächlich noch den Vorschub über ein angetriebenes Schleifband auf dem Tisch zu machen. Der konstruktive Aufwand für so etwas sollte aber nicht unterschätzt werden.

P.S.: schau doch bitte mal in deine privaten Nachrichten!

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