#2 Akustik

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Isegrim
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#2 Akustik

#1

Beitrag von Isegrim » 24.07.2014, 10:06

Hi zusammen. :)

Nachdem ich in meinem ersten Akustikbau gesehen habe, dass da am Ende tatsächlich Töne herauskommen und sie bis jetzt (also schon seit zwei Monaten) auch noch stabil ist, werde ich mich an den nächsten Bau wagen und dabei ein bisschen experimentieren.

Genauer gesagt sind es zwei Gitarren (Synergieen und so), die von den Hölzern und den Maßen her gleich aber in Konstruktion unterschiedlich werden sollen. Mich interessiert, ob die am Ende signifikant anders klingen. Wird natürlich nichts wissenschaftlich korrektes, aber spannend finde ich es trotzdem.

Gemeinsamkeiten: Body aus je zu 1/2 aus Ahorn und Bubinga (danke dafür an ahgit), Decke aus Fichte, Hals aus Mahagoni, Griffbrett Palisander, 640mm Mensur, 13 Bund (eigene Form vergleichbar mit meiner #1 nur etwas längerer Oberbug).

Unterschiede:
#2 wird eher traditionell, allerdings mit symmetrischer Beleistung, da ich einen Wendesteg bauen werde, sodass die Gitarre durch einen einfachen Saitentausch auf Links- und Rechtshänderbetrieb umgestellt werden kann (erforderlich sind dann zwei Sättel und Stegeinlagen sowie eine vertauschbare Einheit im Steg, die die Saitenkompensation anpasst).

#3 wird der experimentelle Teil. Das Schallloch kommt in den Oberbug auf die Diskantseite und wird gleichzeitig der Cutaway, die Beleistung passe ich dementsprechend an. Das Griffbrett wird erhöht und frei schwebend über der Decke. Der Oberbug bekommt eine Abfasung für den Arm und die Rippen. Möglicherweise, aber das muss ich erst noch austüfteln, ihr dürft mir gerne dazu eure Meinung sagen, werden die Saiten nur über den Steg geleitet und dann am Boden (von hinten durch den Korpus wie bei einer Tele) eingefädelt. Das würde funktionieren, weil die Saiten nicht über das Schallloch laufen. Der Boden wäre dann aktiv in die Klangbildung eingebunden und nicht bloß Reflektor. Allerdings ist meine Befürchtung, dass es dadurch zu Überlagerungen und damit zu toten Noten kommt...

Das Holz habe ich schon einmal zusammengestellt. Die Decken sind schon grob auf Stärke und in Form. Allerdings musste ich die eine Decke neu machen, da die erste nach dem Hobeln quer zur Faser labbriger war als eine Qualle auf Landgang. :-? (Könnte man so etwas dennoch mit entsprechender Beleistung brauchbar machen?).

Der Threadstart ist jetzt eigentlich noch recht früh, da ich in den nächsten Monaten nicht viel Zeit haben werde, aber er dient mir als Motivation. Außerdem freue ich mich auf eure Meinung zu den geplanten Gitarren.

Viele Grüße
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#2

Beitrag von Titan-Jan » 24.07.2014, 11:05

Ui, das wird aber sehr, sehr spannend!!! Danke, dass du uns dran teilhaben lässt :)

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#3

Beitrag von Poldi » 24.07.2014, 11:39

Titan-Jan hat geschrieben:Ui, das wird aber sehr, sehr spannend!!! Danke, dass du uns dran teilhaben lässt :)
dito.

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#4

Beitrag von aljosha » 24.07.2014, 14:32

hy,

was fuer Buecher hast du bereits gelesen?
Somogyi oder Gore/Gilet?

Erhoehtes Griffbrett:
bringt nur was wenn das Bracing so angepasst wird dass im oberen Bereich was mitschwingen kann...
und machs dick genug, alles unter 10mm und freischwebend ist beim spielen durch den Fingerdruck beweglich
v.a. wenn die Bundschlitze recht tief geschlitzt sind

Boden:
du baust eine Luftpumpe wie eine Trommel
oberes "Fell" wird angeregt und bewegt mittels Luft den Boden der wieder zurueck sendet
dein Plan verkompliziert das optimale Ergebnis zu erreichen enorm...
Sinnvoller waere ein nicht zu steifer Boden oder gleich einen Doppelten Boden
letzteres hab ich immer noch nicht umgesetzt aber ich denke dass das ganz gut sein kann
laut manchen Bauern laesst sich der "Saitenzug" durch ne Pinlessbridge "Verkleinern" oder optimieren

wichtig ist aber immer so zu bauen dass du eine Klangvorstellung erreichst
wenn du einen bestimmten sound erreichen willst beschreibe ihn und wird koennen dir dann sagen wie du das am ehesten erreichst...

best
josh

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#5

Beitrag von Isegrim » 24.07.2014, 17:39

Hi, danke schon mal für die Anregungen.

Bücher habe ich außer das Kochbuch keine gelesen. Ich sitze den ganzen Tag über Schriftsätzen und Büchern, meine Freizeit verbringe ich deshalb meist ohne Lektüre. Hältst du die genannten Bücher für sinnvoll?

Vorstellung vom Ton habe ich eigentlich auch keine. Ein bisschen mehr Bass als bei meiner #1 wäre gut, das werde ich aber durch ein etwas größeres Korpusvolumen versuchen zu erreichen. Ich möchte zunächst zwei handwerklich einigermaßen saubere Instrumente bauen.

Ansonsten sind das hier alles nur Ideen, die ich irgendwo mal aufgegriffen habe oder die mir so gekommen sind, und die ich einfach mal versuchen möchte zu realisieren. Ob das am Ende alles Sinn hat, ist nicht wirklich relevant. Nur klingen sollen sie und, wie schon beim ersten Mal, nicht gleich wieder kollabieren.

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#6

Beitrag von aljosha » 24.07.2014, 21:57

hy,

ich halte sie fuer Sinnvoll wen mans ernst meint ;)

bist du eher der Physiker oder der Romantiker mit gutem Gehoer?

groesserer Korpus ist nicht gleich mehr Bass...
der Bass klingt anders, wie auch der Rest
aber mehr Bass macht man mit entsprechendem Bracing, bzw mit dessen Schwingverhalten das du durch Braceshaping entsprechend ausarbeiten kannst...

best
josh

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#7

Beitrag von Isegrim » 25.07.2014, 07:40

Naja, "ernst meinen" hat für mich eher eine negative Konnotation. Ich habe lieber Spaß an etwas, aber ich werde sie mir bei Gelegenheit zu Gemüte führen.

Schwer zu sagen. Am ehesten ein Phymantiker; gutes Gehör jedenfalls nicht. :lol:

Ja, das Bracing spielt eine Rolle, allerdings wird der Korpus hier dennoch tiefer, die Erste hatte nur 95 auf 90mm. Diesmal sollen es aber keine "Couchgitarren" werden, ich denke 110 auf 100mm passt ganz gut.

Was meinst du mit "der Bass klingt anders"? Anders als was?

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#8

Beitrag von aljosha » 25.07.2014, 15:31

ich meinte ja auch wenn du noch einige mehr bauen willst... ;)

Gore/Gilet ist schon sehr Phyisker maessig mit bracing abstimmen mittels Micro und Frequenzmesser
Somogyi macht das analog mit seinem Gehoer (ich auch)

im Vergleich von zwei verschieden grossen Gitarren klingt der Bass anders
aber tendentiell ist die kleinere "Bassiger"
das haengt wiederum mit den Schwingmodi der Decke zusammen
aber das geht jetzt wohl etwas zu sehr in die Materie

best
josh

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#9

Beitrag von Isegrim » 25.07.2014, 18:54

Dann bin ich wohl eher der Somogyi-Typ, da mir alleine das technische Equipment fehlt, um irgendwelche Messungen durchzuführen. Und so lange ich nur hin und wieder an einem Instrument bastle, um meinem Handwerksdrang zu fröhnen, werde ich mir so etwas auch nicht anschaffen.
Bei der Decke klopfe und höre ich, was so für Töne herauskommen. Viele verschiedene, an manchen Stellen die selben, wie klingt es, wenn man die Decke unterschiedlich hält usw.
Auf was man dabei jetzt genau achten sollte weiß ich nicht, ich habe es bei meiner Ersten so gemacht, dass ich möglichst in verschiedenen Bereichen verschiedene Töne erzielt habe, wobei ich einen möglichst tiefen Grundton erreichen wollte.

Aber das mit dem Bass leuchtet mir nicht so ganz ein, meine Jumbo ist definitiv bassiger als meine selbstgebaute OM-size-irgendwas.

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#10

Beitrag von aljosha » 25.07.2014, 19:46

hy,

dann hol dir die zwei Baende, sind zwar "etwas teuer" aber devinitiv jeden cent wert, wenn nicht mehr ;)

OK, ich halte mich aber moeglichst kurz
es gibt 3 Schwingungsmodii
auf und ab, Seitwaerts, laengs

auf und ab ist fuer die Bassfrequenzen zustaendig
Seitswaerts (auf und ab aber ueber die Mittellinie gespiegelt) ist fuer die brillanz und auch Lautstaerke
und laengs (auf und ab ueber Bridge gespiegelt) ist fuer die Durchsetzungskraft

in einem kleineren Korpus ist (je nach bracing und Bridgegroesse) die querbewegung mehr gehaemmt
auf und ab im Vergleich dazu weniger

hoffe es war halbwegs verstaendlich...

best
josh

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#11

Beitrag von Isegrim » 22.12.2014, 19:40

:evil: :evil: :evil: Frust! Ich bin mal wieder an dem Punkt, an dem ich denke, dass es am besten wäre, meinen ganzen Krempel zu verkaufen und den Gitarrenbau anderen zu überlassen...

Habe gerade den Halsrohling für die beiden Gitarren zurechtgesägt. Einmal längs in der Mitte auseinander (aus eins mach zwei), an den Seiten die Breite mit etwas Überstand und den Kopfplattenwinkel. Mangels elektrischer Maschinen mit der Japansäge. Und hier liegt das Problem. Die Säge verläuft mir ständig! Auf 40cm fast 8mm. Immer nach links von mir aus gesehen. Das nervt total, irgendwas mache ich in der Bedienung falsch. Ich komme gerade ins Holz, aber nach etwa 10 cm fängt das Ding an, einen Bogen zu schlagen. :(

Also pack ich alle meine Sachen und stelle sie zum Verkauf, dann muss ich mich nicht mehr darüber ärgern, spare mir viel Zeit, die ich besser zum Spielen verwenden kann, und auch einiges an Geld.
Und ich weiß ganz genau, wenn ich morgen aufwache, mache ich trotzdem weiter. Schon komisch, warum tue ich mir das überhaupt an? Ich baue ja nicht wegen der Gitarren, da habe ich schon genug. Ich baue wegen des Bauens, weil ich irgendwelche "tollen" Ideen habe, die ich unbedingt umsetzen will, und ärgere mich dann ständig gerade darüber... :roll:

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#12

Beitrag von Titan-Jan » 23.12.2014, 08:24

Ich kenne das zu gut. Ich hoffe einfach, dass es mit der Zeit besser wird. Das ist grundsätzlich zwar auch so aber gleichzeitig steigt der Anspruch und man will ja auch immer etwas Neues machen und gibt sich nicht mit dem zufrieden, was schon da ist oder was man mit Leichtigkeit umsetzen kann.

Ich kann dir wegen der Säge leider nicht helfen. Aber zur Ermutigung wegen deinem Frust: Mir geht's oft genauso aber irgendwie gehört das wohl einfach dazu, wenn man nicht damit zufrieden ist, den kompletten Feierabend auf dem Sofa vor dem Fernseher zu verblöden und deswegen ehrgeizige Projekte startet ;)

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#13

Beitrag von headstock » 23.12.2014, 09:03

Moin,

schief sägen - da kann es mehrere Ursachen geben. Zum ersten kann die Säge nicht mehr richtig scharf sein. Ich würde den Schrank überprüfen, denn wenn der einseitig abgenutzt ist, kannst Du solch einen Effekt haben.

Was aber auch oft zum schrägen sägen führt ist einfach ein zu hohes Tempo und zu viel Druck, bzw. Zug. Wenn ich ein so langes Ende zu sägen habe, sage ich mir - dafür nimmst du dir 15 min. Zeit - nichts überstürzen - dafür wird es abe gerade.
Außerdem kontrolliere ich immer die hintere Seite des Schnittes ca. jeden cm.
Das sind meine Erfahrungen - aber vielleicht liegt das Problem auch woanders...

Gruß Martin

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#14

Beitrag von Isegrim » 14.04.2015, 11:36

So, Freunde des Gitarrenbaus. Nach monatelangem Studium der Werke der Großmeister (Somogyi, Gore, Cumpiano und andere) bin ich zu folgender Eingebung gekommen: Die perfekte Position des Schallloches befindet sich im Unterbug auf der Bassseite, mit einem Druchmesser von 17 Zentimetern. Habe das auch gleich in die Tat umgesetzt:
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#15

Beitrag von capricky » 14.04.2015, 13:33

Genial! Ich kann kaum noch abwarten, die dazu passende Brücke zu sehen... :shock:

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#16

Beitrag von DoubleC » 14.04.2015, 13:52

capricky hat geschrieben:Genial! Ich kann kaum noch abwarten, die dazu passende Brücke zu sehen... :shock:

capricky
Eine Hängebrücke (dance a) (dance a) (dance a) .........die Pylone müssen wahrscheinlich auf den Korpusrändern gelagert werden und die ganze Konstruktion über Ausleger gespannt werden......... (think) (think) (think)

Aber gut, dass Du es erwähnt hast.......Jetzt weiss ich auch, warum diese asymmetrischen Löcher entweder in den Zargen oder im Oberbug platziert sind............

@ Wolff Isegrimm: Wie ist denn das mit der Beleistung der Decke gelöst? Durch das riesige Offset-Schalloch hast Du ja im Unterbug auf der Basseite wenig Möglichkeiten, die Decke zu stabilisieren? Zumal die Basssaiten ja tatsächlich über das Schallloch gehen.......sackt das nicht weg?????

Gruesze


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Re: #2 und #3 - Experimental Twins

#17

Beitrag von Isegrim » 14.04.2015, 15:23

Über die restliche Konstruktion muss ich mir noch Gedanken machen. Da sitzt man schonmal vier, fünf Monate jeden Tag zehn Stunden und brütet über einem solchen Geniestreich. Und dann soll man gleich ein fertiges Gesamtkonzept liefern?!

Nein, Scherz bei Seite. ;) Das ist nicht ernst gemeint, mit dem Schallloch. Die Decke ist mir beim Hobeln leider so stark ausgerissen (war irgendwie leicht drehwüchsig), dass ich sie nicht mehr als solche verwenden wollte. Habe dann für eine andere Decke eine Schalllochverstärkung herausgefräst.

Aber wer weiß, was aus dieser Decke noch wird? Ihr habt mich jedenfalls motiviert, noch einmal darüber nachzudenken. Hängebrücke, das hätte schon was. Oder eine Fanfret mit Bigsby. Könnte platztechnisch hinhauen.

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 Convertable

#18

Beitrag von Isegrim » 15.04.2015, 22:36

Habe den Titel mal ergänzt, weil ich gerade ein paar Projekte parallel habe...

#2 und #3 sind zur Zeit auf Eis gelegt, da die Forschungsgelder gestrichen wurden. Dafür konzentriere ich mich auf #4. Wird eigentlich relativ standard, außer dass sie einen Steg und Sattel bekommen soll, der es ermöglicht, die Gitarre von Rechts- auf Linkshandbetrieb in nicht mehr Zeit als für einen Saitenwechsel umzustellen. Natürlich unter Weiterverwendung der alten Saiten.

Zur Beleistung hätte ich eine Frage. Was haltet ihr von der symmetrischen Beleistung im ersten Bild? Ich finde, das sieht sympathisch aus. Allerdings denke ich mir, dass ich mit einer klassischen Beleistung Material sparen könnte, da drei Leisten weniger dafür benötigt werden. Das würde die Decke vom Prinzip her leichter machen. Und hätte den netten Nebeneffekt, dass man an einer Gitarre überprüfen kann, ob eine asymmetrische Beleistung bei links- und rechtshändig besaiteten Gitarren einen Unterschied im Klang macht.
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#19

Beitrag von Isegrim » 01.11.2015, 20:19

Meine Güte habe ich ein wahnsinns Arbeitstempo. Nach sechs Monaten ist es mir gelungen, die Rosette fertig zu machen. Ich extrapoliere das mal, also etwa in zehn Jahren müsste das Teil fertig zum besaiten sein. Naja, hoffe das mal nicht, irgendwann kommt auch wieder mehr Zeit zum Basteln.
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#20

Beitrag von Isegrim » 28.03.2016, 12:19

Den Ostersamstag habe ich genutzt, um die Beleistung fertig zu machen. Aufgeleimt hatte ich die Balken schon am Wochenende zuvor, sodass ich den ganzen Tag zum Schnitzen und Schleifen Zeit hatte.

Wie man sieht, habe ich mich für die Variante mit den zwei Querbalken entschieden. Die sind zwar recht kurz, ich denke aber, dass das nichts machen sollte. Und es wird wieder eine Linkshänder.
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#21

Beitrag von Isegrim » 03.07.2016, 19:50

Mal ein bisschen weitergebastelt.
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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#22

Beitrag von Poldi » 03.07.2016, 19:52

Langsam wirds...

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#23

Beitrag von Isegrim » 03.07.2016, 19:56

Ja, mit Betonung auf langsam ;). Das waren jetzt drei volle Tage, die ich Zeit hatte, weiter zu bauen. Mal sehen, wann dieses seltene Ereignis (ganzer freier Tag) wieder eintritt.

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Re: #2 und #3 - Experimental Twins; #4 - Convertable

#24

Beitrag von Isegrim » 28.09.2016, 17:33

It becomes. Es fehlt noch Feinschliff der Schachtel, Ausarbeitung des Halses, Lackierung, Aufleimen des Griffbrettes und des Kopfplattenfurnieres, Steg, Bundierung, Einstellung. Klingt überschaubar. :lol:
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Re: #2 Akustik

#25

Beitrag von Isegrim » 21.11.2016, 06:38

Inzwischen ist auch das Griffbrett aufgeleimt und bundiert. Heute geht es an die Kopfplatte und den Steg.
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