Meine erste Akustikgitarre aus Resten

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#26

Beitrag von Docwaggon » 11.01.2018, 11:11

wir sind dortmunder - da sind die einzigen zulässigen farben ja wohl klar definiert !

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#27

Beitrag von Poldi » 11.01.2018, 13:00

AsturHero hat geschrieben:
11.01.2018, 09:35
ich glaub ich muss mir auch demnächst so eine Badematte beim Tedox holen..sonst wird man ja hier nicht als ernsthafter Gitarrenbauer anerkannt :D :D
Du wirst lachen aber ich habe mir die gestern bei Norma gekauft...6,99 €

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Yaman
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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#28

Beitrag von Yaman » 12.01.2018, 09:29

Durch die Diskussionen zum Thema Badematte ist meine wichtige Frage scheinbar untergegangen: http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... 92#p126092

Das Halsende würde ungefähr so aussehen (ist von meiner Furch-Gitarre beim Neck-Reset):

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#29

Beitrag von capricky » 12.01.2018, 10:51

Immer daran denken: es drohen hier drakonische Strafen, wegen Verwendung blasphemischer Arbeitsmatten! :badgrin:

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#30

Beitrag von Yaman » 12.01.2018, 11:56

capricky hat geschrieben:
12.01.2018, 10:51
Immer daran denken: es drohen hier drakonische Strafen, wegen Verwendung blasphemischer Arbeitsmatten! :badgrin:
Ich bin von anderen Forumsmitgliedern schon vorgewarnt worden.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#31

Beitrag von bea » 12.01.2018, 12:37

Mhmm, wir müssen und wohl alle solche Dinger anschaffen...
LG

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#32

Beitrag von Yaman » 19.01.2018, 09:03

Nach den wichtigen Beiträgen zu den unterschiedlichen Badematten nun wieder zurück zum Holz.

Als Griffbrett habe ich mich für Palisander entschieden.
Beim Durchsehen meiner Furnierreste habe ich ein Stück Olive gefunden, welches einen leichten Rotstich hat und somit sehr gut zum Mahagoni passt.
Da das Furnier sehr grob gesägt war und schon sehr dünn ist, habe ich es mit einer Lage Ahornfurnier unterfüttert und auf die Kopfplatte aufgeleimt. Merkwürdigerweise verschob sich diesmal beim Leimen das Furnier nicht und ich benötigte keine Zahnstocher, um die Position zu fixieren.
Das Olivenfurnier war sehr löchrig, so dass an einigen Stellen der Leim durchgedrungen ist.

Durch die seitlich vorstehenden Seitenteile der Kopfplatte wird es jetzt beim Fräsen des Kanals für den Halsstab schwierig, da ich den seitlichen Anschlag der Oberfräse so nicht nutzen kann. Mal sehen, was mir einfällt.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#33

Beitrag von Poldi » 19.01.2018, 10:50

Kürz den Anschlag, hab ich auch so gemacht.
Oder bau Dir einfach einen kürzeren.
Du kannst auch eine Holzlatte, die breiter als die KP ist, parallel an den Hals an den Hals befestigen.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#34

Beitrag von Yaman » 22.01.2018, 07:34

Ich habe den Vorschlag von Poldi aufgegriffen und eine Leiste, die breiter als die Kopfplatte ist, am Hals befestigt. Damit die Schraubzwingen zum Befestigen der Leiste nicht stören, habe ich das Ganze an einem Aluminiumwinkel befestigt.
Leider hat die Fräse beim ersten Durchgang den Anschlag ignoriert und ist etwas von der Linie abgekommen. Ich frage mich, ob es einen Unterschied macht, in welche Richtung man mit Anschlag fräst. Ich habe von rechts nach links gefräst. Ich hatte bisher nie Probleme damit, habe aber sonst von links nach rechts gefräst.
In die Fehlstellen habe ich kleine Stücke Holz eingeleimt und dann weiter gefräst. Der Hals ist noch zu lang und wird noch auf das exakte Mass gekürzt. Den Kopfplattenaufleimer vor dem Fräsen des Kanals für den Halsstab aufzuleimen war eine blöde Idee, denn so hatte ich eine Stufe am Übergang.
Im Nachhinein ist mir eingefallen, mit einer Kopierhülse an der Fräse und zwei Leisten lässt es sich sehr einfach und genau fräsen.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#35

Beitrag von ahgit » 22.01.2018, 08:53

Leider hat die Fräse beim ersten Durchgang den Anschlag ignoriert und ist etwas von der Linie abgekommen. Ich frage mich, ob es einen Unterschied macht, in welche Richtung man mit Anschlag fräst
Im Gegenlauf fräsen nicht im im Gleichlauf.Wenn der Fräser ganz im Material läuft so wie bei dir jetzt, sollte der Effekt nicht ganz so dramatisch sein.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#36

Beitrag von liz » 22.01.2018, 10:01

Yaman hat geschrieben:
22.01.2018, 07:34
Ich frage mich, ob es einen Unterschied macht, in welche Richtung man mit Anschlag fräst.
Ja, macht es, selbst wenn du im vollen Material fräst! In einer Richtung zieht die schneidende Kante des Fräsers das Holz an den Anschlag. In der anderen Richtung umgekehrt!

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#37

Beitrag von Yaman » 22.01.2018, 10:27

liz hat geschrieben:
22.01.2018, 10:01
Ja, macht es, selbst wenn du im vollen Material fräst! In einer Richtung zieht die schneidende Kante des Fräsers das Holz an den Anschlag. In der anderen Richtung umgekehrt!
Dann erklärt dies meine bisherigen problemlosen Fräsungen und diesmal den Ausreisser.

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Re: Meine erste Akustikgitarre aus Resten

#38

Beitrag von Yaman » 29.01.2018, 12:44

Ich habe gestern im Rahmen eines anderen Bauprojekts Bretter mit der Oberfräse abgerichtet und dabei getestet, in welche Richtung die Fräse sich im vollen Material in das Holz zieht. Sie zieht sich auf der Gegenlauf-Seite ins Holz. Also hatte ich den Anschlag beim Fräsen der Nut für den Halsstab auf der falschen Seite bzw. ich habe in die falsche Richtung gefräst.

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