Trashtele

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AxelW
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Re: Trashtele

#27

Beitrag von AxelW » 18.05.2010, 10:56

Hallo,

wie sieht es eigentlich mit diesen Schweifhobeln aus? Tut es da diese Teile von ibäh für ~15 Euro, oder muss ich da auch erstmal 200-400 Euro locker machen, damit ich das Teil auch wirklich benutzen kann? Das Teil, welches ich mir besorgt hatte, war zum Herstellen eines Halses komplett ungeeignet (war auch eher etwas für die groberen Abrichtarbeiten...) - dementsprechend bin ich noch auf der Suche nach adequatem Werkzeug.

Gruß, Axel

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Re: Trashtele

#28

Beitrag von 12stringbassman » 18.05.2010, 13:41

Servus Alex!

Einen Schweifhobel richtig einzustellen ist ein bissl tricky. Das Eisen muss natürlich Rasiermesser-scharf sein, wie immer. Und evt. muss gerade bei den billigen Teilen das Maul und die Sohle sowie die Klappe nachgearbeitet werden. Von Kunz hab ich einen mit gewölbter Sohle, und damit komme ich überhaupt nicht z'Schuss.
Der hier allerdings ist schon was ganz was feines, gerade dann, wenn z.B. Hirnholz (z.B. an Korpus-Rundungen) bearbeitet werden soll. Capricky ist bezüglich dieses Hobels allerdings anderer Meinung, soweit kann ich mich aus einem früheren Leben noch erinnern ;)
Wenn's darum geht, schnell größere Mengen Material abzutragen, kann ich auch noch einen Raspelhobel empfehlen.
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reinhard
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Re: Trashtele

#30

Beitrag von reinhard » 23.05.2010, 13:03

AxelW hat geschrieben:Hallo,

wie sieht es eigentlich mit diesen Schweifhobeln aus? Tut es da diese Teile von ibäh für ~15 Euro, oder muss ich da auch erstmal 200-400 Euro locker machen, damit ich das Teil auch wirklich benutzen kann? Das Teil, welches ich mir besorgt hatte, war zum Herstellen eines Halses komplett ungeeignet (war auch eher etwas für die groberen Abrichtarbeiten...) - dementsprechend bin ich noch auf der Suche nach adequatem Werkzeug.

Gruß, Axel

ich habe den hier und bin sehr zufrieden damit ..

http://www.dick.biz/dick/product/702970/detail.jsf

bei dem Preis kannst du sicher nichts falsch machen ... vorausgesetzt du schleifst in gut.
Ich habe auch noch einen Kunz Schweifhobel, der kommt aber lange nicht an dieses Teil ran.

Grüße
Reinhard
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Re: Trashtele

#32

Beitrag von Lex Luthier † » 28.05.2010, 20:49

hallo Lumpi

wirklich schöne Gitarre,
aber ich verschieb Dir den thread jetzt zu den E-Gitarren Bauthreads - das ist doch keine Semi-AKustik

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Re: Trashtele

#33

Beitrag von skatemob » 29.05.2010, 00:18

Uhlala, 'n tolles Teil :)

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Re: Trashtele

#34

Beitrag von Lumpi » 29.05.2010, 23:03

Lex Luthier hat geschrieben:hallo Lumpi

wirklich schöne Gitarre,
aber ich verschieb Dir den thread jetzt zu den E-Gitarren Bauthreads - das ist doch keine Semi-AKustik
Hello Lex
Kannst ihn gerne verschieben... aber wie würdest du denn B.B. King's Lucille bezeichnen? Auch keine Semi, weil keine F-Löcher? Im alten Forum dachte ich immer, ich hätte mit dieser Telly im falschen Bereich (Solidbody) gepostet...

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Re: Trashtele

#35

Beitrag von Lex Luthier † » 30.05.2010, 00:35

ach die Lucille kenn ich garnicht :D

ich denke es gibt halt einen Unterschied zwischen Semi-Akustik und Solidbody mit Kammern, wie auch etwa eine Les Paul BFG ?
Es ist ja eigentlich nur eine Gewichtsreduktion und keine Sermi im klassischen Sinn ?

Gefühlsmäßig hätte ich sogar meine Tele Thinline als E-Gitarre gepostet, obwohl es ja schon sowas wie eine Semiakustik ist ?

WEnn Du das so fühlst das Deine Tele eine Semi ist, dann lassen wir sie halt hier :|

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12stringbassman
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Re: Trashtele

#36

Beitrag von 12stringbassman » 30.05.2010, 09:12

Ich würde die Abgrenzung zwischen Semi-Akustik und Solidbody folgendermaßen definieren:

Wenn die Zargen gebogen sind, egal ob aus Massiv-Holz oder Sperrholz oder aus einzelnen Furnier-Lagen laminiert, und mit Boden und Decke mit Reifchen o.ä. verleimt werden, ist es eine (Semi)-Akustik.

Wenn eine massives Holzstück zum Korpus verarbeitet wird, auch hohl-gebohrt oder komplett ausgehöhlt und sogar wenn die Decke Schalllöcher aufweist und selbst wenn die Zargen zum Fake mit Furnier und Binding versehen sind, ist es eine Solidbody.
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