Bariton "Destryte"

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Re: Bariton "Destryte"

#101

Beitrag von Docwaggon » 15.10.2017, 09:17

ja, das war wohl erst mal nichts.

die kopfplatte ist beim leimen verrutscht weil sich 2 keile gelöst haben ..
also wieder auseinandersägen, neu fräsen, neu verleimen.

irgendwie hat es geklappt aber die furnierlinien fluchten auf der rückseite der kopfplatte nicht mehr 100% ..

ich mach jetzt erst mal pause .. :?

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Re: Bariton "Destryte"

#102

Beitrag von AsturHero » 15.10.2017, 10:59

du hast mein vollstes Mitgefühl...ich hab momentan den gleichen Frust wie du, weil ich zu dämlich war anständige 14ner Löcher zu bohren.....
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Re: Bariton "Destryte"

#103

Beitrag von Docwaggon » 15.10.2017, 12:57

manchmal läufts .. dann muss man erst mal was anderes machen ..

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haslkontur abnehmen

#104

Beitrag von Docwaggon » 15.10.2017, 16:04

ich wollte die halskontur meiner ibanez für meinen hals kopieren.
die konturschablone, die ich besitze ist zu grob und ich wollte eigentlich eine einfache methode um die eckpunkte des vielecks vor dem verrunden bestimmen.

so habe ich es jetzt gemacht :
ich habe eine pappschablone in der breite des halses erstellt und angelegt und mich dann dem radius mit post-it zetteln angenähert.
die so erstellte schabloneauf milimeterpapier gelegt und mit einer nadel oder feinem stift die schnittpunkte zwischen den einzelnen zetteln markiert ergeben das profil, das ich in den hals raspeln und dann verrunden möchte.

mal sehen ob das in der praxis dann auch so klappt.

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Re: Bariton "Destryte"

#105

Beitrag von Docwaggon » 16.10.2017, 23:09

während ich auf die radiusschleifklötze warte geht es mit den bundschlitzen weiter :

ich habe die untere kante als referenz bündig gefräst und dann als bezug für den winkel zum schlitzsägen genommen.
das lineal ist aufgeklebt und ich habe anfang, ende und die schlitze immer auf die gleiche weise ohne markieren oder anritzen direkt gesägt.

der holzwinkel hat einen eingesetzten magneten sodass ich mich nur um das positionieren und festhalten des winkels kümmern muss.
die säge folgt brav dem winkel.
die tiefe wird grob durch die aufgeklebte leiste an der säge begrenzt (knapp 2,5mm).

danach werde ich eine leiste an der bezugskante festzwingen und den radiusschleifklotz entlang führen.
die mitte des griffbretts liegt dann auf der halben breite des klotzes.
nach dem schleifen säge ich die schlitze dann noch mal nach.
allerdings bin ich mir immer noch unsicher ob ich zuerst schleifen und dann fräsen soll oder umgekehrt.

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Re: Bariton "Destryte"

#106

Beitrag von Yaman » 17.10.2017, 08:44

Docwaggon hat geschrieben:
16.10.2017, 23:09
danach werde ich eine leiste an der bezugskante festzwingen und den radiusschleifklotz entlang führen.
die mitte des griffbretts liegt dann auf der halben breite des klotzes.
Mein gekaufter Schleifklotz ist breiter als das Griffbrett. Welche hast du bestellt?
Docwaggon hat geschrieben:
16.10.2017, 23:09
allerdings bin ich mir immer noch unsicher ob ich zuerst schleifen und dann fräsen soll oder umgekehrt.
Wenn du zuerst fräst, hast du noch eine gerade Auflagefläche für die Fräse.

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Re: Bariton "Destryte"

#107

Beitrag von Docwaggon » 17.10.2017, 09:42

ich habe die klötze bei rall bestellt.
breite müsste 7cm sein.
ggf. muss ich noch eine Abstandsleiste nutzen.

wg. dem planen griffbrett bin ich auch versucht das so zu machen.

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Re: Bariton "Destryte"

#108

Beitrag von ugrosche » 17.10.2017, 11:20

seeehr coole Idee mit dem Magneten. (clap3)
Beim Bundschlitze sägen habe ich mein Griffbrett kürzlich ganz schön vermackt und musste nochmal einiges runterschleifen. Das hätte ich mit diesem Hack vermeiden können.

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Re: Bariton "Destryte"

#109

Beitrag von Yaman » 17.10.2017, 12:01

Docwaggon hat geschrieben:
16.10.2017, 23:09
der holzwinkel hat einen eingesetzten magneten sodass ich mich nur um das positionieren und festhalten des winkels kümmern muss. die säge folgt brav dem winkel.
Wirklich gute Idee. Ich habe mir mit hohem Aufwand eine Sägelade gebaut, muss aber von Zeit zu Zeit die Anschläge nachstellen und das entfällt bei deiner Methode.

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Re: Bariton "Destryte"

#110

Beitrag von Docwaggon » 17.10.2017, 12:48

Den winkel habe ich mir gebaut als ich die japansägen gekauft habe.
Den nutze ich wenn ich leisten ablängen möchte.

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Re: Bariton "Destryte"

#111

Beitrag von Goldschmied » 17.10.2017, 13:18

Das mit dem Magnet ist echt ne geile Idee. Die werd ich wohl mal klauen müssen :)

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Re: Bariton "Destryte"

#112

Beitrag von Docwaggon » 17.10.2017, 14:15

das sind 2 aufeinanderliegende magnete d18mm mit je 2800 gauss

bei einer normalen sägebewegung wollte die bundschltzsäge dann auch nicht weg

Den nächsten winkel würde ich aber aus härterem holz machen

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Re: Bariton "Destryte"

#113

Beitrag von Goldschmied » 17.10.2017, 14:45

Wenn deine griffbrett Rohlinge immer die selbe Größe haben könntest du auch auf der gegenüberliegenden Seite ein weiteres querholz anbringen. Da musst du nicht mehr so "stark" mit der Hand gegendrücken.

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Re: Bariton "Destryte"

#114

Beitrag von Docwaggon » 17.10.2017, 15:33

das ging aber ganz gut.

wollte vor allem vermeiden zuviele fehler durch mehrfaches messen, markieren, neu anlegen, sägen vermeiden.

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Re: Bariton "Destryte"

#115

Beitrag von AsturHero » 17.10.2017, 17:52

helft einen unwissenden Spanier bitte:
für was der Magnet?? hält der quasi das Sägeblatt gerade zum ANschlagklotz beim Sägen???
lg Antonio

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Re: Bariton "Destryte"

#116

Beitrag von Docwaggon » 17.10.2017, 18:13

ja, der magnet zieht das sägeblatt an den winkel.
die 2 magnete sind so stark, dass du das sägeblatt nur noch vor- und zurück bewegen und nicht mehr auf verkippen o.ä. achten musst.

ich nutze das z.b. beim ablängen von leisten o.ä..
da spanne ich den winkel mit einer zwinge an die leiste und kann dann beidhändig sägen.
ohne diese hilfe nutze ich die 2. hand und drücke die säge an den schenkel des winkels.

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Re: Bariton "Destryte"

#117

Beitrag von Docwaggon » 20.10.2017, 13:12

EDIT : update

fräser für den halsstab ist heute angekommen und die schleifklötze warten auch schon ..

nächste schritte :

fräsung des kanals für den halsstab
=> habe ich erledigt und habe dabei noch schön daneben gefräst.
der stab ist jetzt drin aber auf höhe des 11. bundes ist der kanal auf 1-2cm länge plötzlich doppelt so breit (fragt nicht)
vom querschnitt reicht es aber noch und deshalb werde ich das jetzt nicht füllen

griffbrett schleifen, nachsägen und kontur fräsen
=> holla die waldfee, jetzt weiss ich warum soviele leute die griffbretter fräsen
ich habe zwar nur palisander aber das wird noch eine menge schleifarbeit (think)

kopfplattenschablonen schleifen
=> hoffentlich morgen

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Re: Bariton "Destryte"

#118

Beitrag von Docwaggon » 22.10.2017, 21:56

ich habe die ersten linien des vielecks angezeichnet und zur besseren sichtbarkeit mit klebeband hervorgehoben.
dann habe ich die ersten bereiche mit der säge ausgeschnitten und das meiste holz vom halsffuss richtung sattel mit dem 30mm stechbeitel entfernt.
die feinarbeit kam dann mit der mittleren flachen iwasaki feile und der ziehklinge.
mehr als die ersten beiden groben schnitte werde ich aber momentan nicht machen, da ich vorher das griffbrett aufleimen möchte.
momentan habe ich ja in der mitte des halses noch eine parallele stelle zum zwingen.

das muss ich aber erst mal fertigschleifen.

ich muss auf jeden fall mal den hals der alten gitarre abnehmen .. der neue hals kommt mir unglaublich leicht und dünn vor (think)

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Re: Bariton "Destryte"

#119

Beitrag von AsturHero » 23.10.2017, 11:23

ich danke dir Docwaggon für das letze Bild.....das hilft mir, meinen Hals zu formen, weil ich möchte nicht den ganzen Hals in der Luft schweben haben, wenn ich da grob rum feile...ausserdem hab ich nur ne kleine Klappwerkbank und die Idee ist super, den Hals an der Aussenkante der Werkbank zu zwingen...so kann trotzdem mit genügend Schmackes gefeilt werden, ohne das der Hals frei rum schwebt ! DAnke, auf die simple Idee bin ich selber nicht gekommen :D
lg Antonio

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Re: Bariton "Destryte"

#120

Beitrag von ugrosche » 23.10.2017, 11:36

Die Hals-Klemm Technik gefällt mir auch: Soo einfach und soo effektiv. (clap3)
Beim letzten Mal habe ich den Hals oben auf einen freistehenden Holzbock geklemmt und beim Feilen mit einem Fuß festgehalten, war nicht so schön.

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Re: Bariton "Destryte"

#121

Beitrag von Docwaggon » 23.10.2017, 12:49

freut mich wenn das weiterhilft :-) hat sich halt so ergeben .. ein paar sachen sind aber noch optimierbar.

für das weitere formen mit feilen und ziehklinge hätte ich den hals gerne freischwebend vor mir um rechts / links symmetrisch arbeiten zu können - wahrscheinlich muss ich den hals dabei aber mit einem balken unterstützen.

schauen wir mal ..

der hals ist übrigend noch etwas zu lang, weshalb ich mehr klemmfläche habe als das normalerweise der fall wäre.

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Re: Bariton "Destryte"

#122

Beitrag von Haddock » 25.10.2017, 09:56

Hallo Doc,

die Kopfplatte ist der absolute Hammer!!! Hab mich grad verliebt (clap3)

Gruss
Urs

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Re: Bariton "Destryte"

#123

Beitrag von Docwaggon » 25.10.2017, 11:42

ist ja (nur) die etwas modifizierte snakebyte kopfplatte.
so wie sie jetzt aussieht ist das aber noch ganz schön schräg mit den übergängen zum hals und der eckigen rückseite :-)
kann mir das selber noch nicht richtig vorstellen.

für die mosher kopfplatte hatte ich leider nach der ersten missglückten klebung nicht mehr genug material,
ich muss aber auch sagen, dass die schablone für die snakebyte besser aussah ..

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zwischenstand

#124

Beitrag von Docwaggon » 31.10.2017, 18:27

ein zwischenstand :

das griffbrett habe ich geschliffen (keine bilder, mit dem 40er schleifpapier ging es dann aber schnell),

das aufleimen des griffbretts habe ich mir wesentlich komplexer vorgestellt,
mit 2 hilfsklötzen positioniert und während des verleimens am verrutschen gehindert ging es aber problemlos.
zum festzwingen habe ich 2 radiusklötze als beilage genutzt.
das griffbrett bündig gefräst (oberfräse auf der rüskseite des halses aufgesetzt, denn der hatte noch genug ebene fläche (keine bilder)
dann die bundschlitze nachgesägt

dann habe ich den rücksprung für das binding gefräst und musste dazu die oberfräse auf der oberseite des griffbretts führen.
da ich aus versehen ein binding mit wsw bestellt habe wollte ich es genau bis auf den übergang griffbrett zu hals einlassen
aber selbst mit stützkonstruktion und größerer auflage bin ich leider teilweise zu tief gekommen.
fehler 1 : ich hätte das binding umdrehen sollen und den wsw streifen nach oben zum wegschleifen überstehen lassen sollen.
als frästiefe 3-4mm eingestellt wären damit die bundschlitze verdeckt worden und es hätte einen übergang palisander zu palisander gegeben, die kante zum ahorn wäre gar nicht berührt worden.

fehler 2 : ich habe das binding unten bündig eingeleimt und dadurch war das binding teilweise nicht hoch genug.
ich habe das griffbrett noch mal schleifen müssen und es an der aussenkante etwas verrundet um die 1-2mm rücksprung auszugleichen
ob das beim bundieren ein problem gibt weil der radius der bundstäbchen zu gross ist wird sich zeigen.

für das nächste mal : passendes binding bestellen, nur so tief fräsen wie ich benötige um die bundschlitze zu verdecken


halsform :

ich habe die facetten eines ibanez halses mit annähernd gleichen dicken wie der bariton hals ausgemessen (bilder
meiner post-it zettel lehre hatte ich schon mal gepostet) und diese facetten auf den hals übertragen.
die verlaufslinien habe ich mit blauen tesa klebeband (ich liebe das zeug !) markiert und mich mit 30er stechbeitel, shinto raspel, iwasaki feile (flach klein + flach gross) angenähert.
dann den übergang zur halsplatte mit der halbrunden iwasakifeile ausgearbeitet und alles mit 2 ziehklingen und schleifpapier geglättet.

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Werkzeuge

#125

Beitrag von Docwaggon » 31.10.2017, 18:29

werkzeuge :

das mit abstand genialste werkzeug, das ich momentan nutze ist die drehbare / verschiebbare werkbank !
halskantel trocknet ? nutze ich die andere langseite.
etwas aus metall einspannen ? schlosserschraubstock an der schmalseite festzwingen.
und und und ..
ich habe gefühlt 4m² platz in meinem keller gewonnen.
sonstige werkzeuge :
wenn ich mir selber eine werkzeugliste für den halsbau in die vergangenheit schicken könnte dann würde da folgendes stehen :

ziehklingen gross (4er satz von rall)
iwasaki flachstumpf grob 250
iwasaki flachstumpf fein 200
iwasaki halbrund fein 150
feile halbrund hieb 2
schleifpapier auf klötzen
sonstiges :
die shinto sägeraspel war genauso wie der 30er stemmbeitel hilfreich aber es ging auch ohne
(die shintoraspel würde ich auch nicht mehr mit 2. griff kaufen),
und mit dem schweifhobel bin ich gar nicht warm geworden.

ach ja : wer sich mit dem kauf der iwasaki feilen trägt - die roten feilenhefte aus kunststoff passen nicht !

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