Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

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Titan-Jan
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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#51

Beitrag von Titan-Jan » 13.05.2016, 22:28

matching headstock... das ist aber ganz schön aufwendig... was wäre eure zweite Wahl? (vlt habt ihr aber auch Recht und ich muss es halt einfach tun...

@Philip: Ich glaube, darauf würde ich sehr gerne zurückkommen, sobald du von der dreitägigen Fressorgie zurück bist ;-)

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#52

Beitrag von filzkopf » 14.05.2016, 01:12

Zweite Wahl.... Hmm.... Matching Headstock? ;-)
Ich hab vlt Quilted Maple daheim, kann ich dir schicken! ich schau dir morgen nach! :)
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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#53

Beitrag von MiLe » 14.05.2016, 03:06

moin Jan,

ich bin ja eigentlich auch eher ein Befürworter von matching Headstock, aber - ohne Dir Arbeit ersparen zu wollen ;) - bei der Fensterkopfplatte will mir das nicht recht gefallen. Ein eher klassisches Stilelement in blau gequilted? :oops:
Näää - mein Fall wäre hier eher (halt Dich fest): Lass es, wie es ist. Eventuell die Maserung noch mit schwarzer Beize + Abwischen etwas hervorheben, wachsen/ölen oder matt lackieren - so würde es mir am Besten gefallen.
Beste Grüße

Michael

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#54

Beitrag von bea » 14.05.2016, 13:13

Titan-Jan hat geschrieben:matching headstock... das ist aber ganz schön aufwendig... was wäre eure zweite Wahl? (vlt habt ihr aber auch Recht und ich muss es halt einfach tun...
... genau so.


Eine Alternative zum Rundholz (dessen Einpassung wegen des Gewindes der Schraube stressig würde, wenn ich mich nicht verguggt habe) wäre vielleicht ein Mahagoniplättchen mit einer Dicke von ein paar mm, das die Bohrung um ein paar mm überdeckt. Es ist ja gar nicht nötig, die Bohrung komplett zu füllen - es reicht doch, eine Kammer für die Füllung auszustechen und die Fugen dann mit Schleifstaub zu kaschieren.
LG

Beate

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#55

Beitrag von MiLe » 16.05.2016, 21:10

Hi Jan,

ich habe eben wegen eines Pickup-Bauunfalls ein kleines Experiment durchgeführt, das Ergebnis könnte für Dich interessant sein:

Mit Neodyms unter dem Pickup (gleiche Polung wie der abtastende Magnet/Klinke) lässt sich ein schwächelndes Magnetfeld boosten und auch der gemessene Output erhöhen ;) Sollte natürlich nicht angewendet werden bei magnetisch normal starken PUs, von wegen Stratitis und so. Sonst muss der PU weiter weg von der Saite und dann hat das Ganze nix gebracht.

Das Ganze wirkt wohl nicht so wie ein PU näher an den Saiten, weil es nicht nur auf den Abstand Saite-Pol sondern auch auf den Abstand Saite-Wicklung ankommt, der sich dabei ja nicht verändert. Aber eine Verbesserung bei ungewöhnlichen Einbausituationen sollte schon drin sein, und das Ganze kostet auch nicht viel ;)
Beste Grüße

Michael

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#56

Beitrag von Titan-Jan » 17.05.2016, 15:52

Aha, cooler Tipp, danke! Einfach diese Neodym Pillen kaufen und bissl experimentieren oder wie?

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#57

Beitrag von MiLe » 17.05.2016, 16:06

recht dünne Blöcke/Quader dürften besser geeignet sein, ich denke da für SC-PUs an so Teile wie 5x4x1mm, durch die 1 mm magnetisiert. Kosten um die 20 ct/Stück. Ich würde aber vorher die Polung der Magnete prüfen (Kompassnadel) denn ich kann nicht ausschließen, daß bei ungünstiger Anordnung nicht das Feld sogar von Ferritmagneten dauerhaft geschwächt wird. Der Booster-Magnet gehört so an den PU-Magneten, daß sich beide anziehen, also Nord zu Süd.

Da fällt mir ein: Beim Humbuckern, bei denen die Polepieces die flachen Seiten eines Quaders einfassen, ist es gar nicht so einfach, denn die Magnetpole liegen da ja an den flachen Seiten des Quaders, der ja dann unten auf der Fläche keine definierte Polarität.
Hier muss der Booster--Magnet unter dem Hauptmagnet so ausgerichtet werden, daß sich die gleiche Polung ergibt. In diesem Fall würde ich auf den gleichen Magneten wie das Original zurückgreifen, dadurch verdoppelt sich laut FEMM-Simulation die Feldstärke in etwa an den Polen und in der Spule.

Bevor das jetzt sprachlich verwirrend wird und ich hier eine Anleitung zum zerstören von PUs schreibe, versuche ich's besser noch mit einer Grafik:
Beste Grüße

Michael

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#58

Beitrag von Titan-Jan » 06.06.2016, 20:19

@Michael: Darauf komme ich an geeigneter Stelle nochmal zurück. Momentan kann ich dazu leider keine Versuche machen, da die Gitarre jetzt erst andere Fertigungsschritte durchlaufen muss, bis ich wieder Saiten und Tonabnehmer montieren kann...
Aber DANKE für deinen Tipp!

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#59

Beitrag von Titan-Jan » 06.06.2016, 20:34

So...

Zum Thema Headstock:
Ich werde den Headstock nur mit einem Mahagonifurnier bedecken (getrennt durch eine dunkle Schicht Mooreich als Trennfurnier). Da ich die Headstockfrässchablone festgenagelt hatte und ein Nagel beim Entfernen abgebrochen ist :evil: muss ein Furnier drauf. Nackig geht nicht. Aber nach längerer Überlegung, glaube ich auch, dass eine unaufgeregte, schlichte Optik am besten kommt. Wir werden sehen... Danke jedenfalls für eure Meinungen!

Zum Thema Schraubenloch:
Habe es mit einem Mahagonistück verschlossen. Hat geklappt, man sieht natürlich die Kanten etwas (Foto mach ich mal, wenn die Kamera wieder bereit liegt, habe ich vorhin vergessen). Ich denke, ich werde es so lassen. Eigentlich hat Urs ja recht, ich sollte das Horn kürzen. Aber erstens will ich die Form nicht mehr ändern und zweitens gehe ich dann auch schon in die Nähe von der Kavität von dem 5-Wege-Schalter... Deswegen mache ich es jetzt konservativ und lasse es so.

Zwischenzeitlich habe ich unter größten Adrenalinschüben den Schlitz für die Brücke nachgefräst:
Nun noch ein Design-Thema.
Eigentlich wollte ich die Decke komplett ohne Zierrat lassen, nur ein Volume-Poti und das war es. Schließlich mache ich mir ja nicht umsonst die Mühe, die PUs zu verstecken, um dann allerlei weitere Elemente wieder draufzusetzen. Dann kam mir aber eine richtig coole Idee für einen stilisierten Saitenhalter. Und ich wollte so ein Archtop-typisches Schlagbrett. Und natürlich ein F-Loch, weil wenn man schon semiakustisch baut, soll das ja auch zu sehen sein... Dann war die Decke also wieder "voll" und ich kam auf eine Idee:
Das F-Loch in der linken Korpushälfte ist eh kritisch, weil ich rückseitig ein Shaping machen wollte. Und das Schlagbrett wäre ja auch nur ein optischer Gag gewesen. Nun will ich das F-Loch in Form und Position des Schlagbretts machen, nämlich so:
In der Verlängerung säße dann das Volume-Poti. Vlt auch mit Zettel drin, wie bei akustischen Gitarren. Mal sehen...
Den stilisierten Saitenhalter gucke ich mir ganz am Schluss an. Vlt lasse ich den auch weg, je nach Gesamtwirkung am Ende. So ist wieder optisch etwas "aufgeräumt" aber ich habe doch meine gewünschten Features. Was haltet ihr davon? Eure Meinung ist mir wichtig, bevor ich die Fräse anwerfe... ;)

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#60

Beitrag von Poldi » 06.06.2016, 20:40

Ich würde das mit dem F-Loch nicht machen, lass den ganzen Zierrat weg.

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#61

Beitrag von zappl » 06.06.2016, 21:22

Ich finde die Idee mit dem "Schlagloch" ;) noch nicht so überzeugend, sieht irgendwie deplatziert aus. Mein erster Gedanke war zudem, dass man sich je nach Spielart auch schonmal leicht mit den Griffeln darin verheddern könnte. Wenn schon ein F-Loch dann an der gewohnten Position (aber nicht in der typischen F-Form), aber wenn das zu eng wird... Das Schlagbrett würde ich auch weglassen. Was du dir unter dem stilisierten Saitenhalter vorstellst hab ich noch nicht verstanden.

Hmm, ich finde die nackte Decke super so wie sie ist! Das ist doch gerade das tolle! Ich will dir deine Ideen nicht kaputtreden, sorry, aber du hast ja danach gefragt. ;)
Gruß, Sebastian
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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#62

Beitrag von penfield » 06.06.2016, 21:37

Poldi hat geschrieben:Ich würde das mit dem F-Loch nicht machen, lass den ganzen Zierrat weg.
Poldi hat völlig recht.
Das wesentliche Stilelement, ist eben kein Zierrat, keine Pus etc.
Cool Sache übrigens,...
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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#63

Beitrag von filzkopf » 06.06.2016, 23:15

Genau! Lass am besten auch das Volumepoti weg! :)
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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#64

Beitrag von Haddock » 07.06.2016, 07:27

Hallo Jan,

da schliesse ich mich Poldi an.

Gruss
Urs

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#65

Beitrag von the bird » 07.06.2016, 08:47

Ich finde das Schalloch nicht schlecht, würde aber keinen Volumepoti zum drehen einbauen sondern ein Schiebepoti entlang der geraden Kante des Schallloches. Optisch natürlich so weit wie möglich integriert, also als ob man ein Stück der Schalllochkante verschiebt.
Oder nur ein Schiebepoti, dann aber an einer ergonomisch passenderen Stelle. Toll fände ich, wenn es so aussehen würde als ob man einen Teil der Decke verschiebt.

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#66

Beitrag von Titan-Jan » 10.06.2016, 21:53

Na ihr seid mir so welche. Ich war mir zu 99% sicher und jetzt muss ich erstmal wieder in mich gehen...
Aber danke für euer Feedback!

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#67

Beitrag von bea » 10.06.2016, 22:36

Das Schalloch könnte man vielleicht sogar besser an die linke obere Kante des Korpus legen, vielleicht sogar so, dass es auch in die Zarge hineinreicht. Das hätte dann den Vorteil, dass man die Gitarre besser hört, wenn sie mal akustisch gespielt wird. Wer außer dem Spieler selbst soll schon was vom akustischen Klang einer Semiakustik mitbekommen?
LG

Beate

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#68

Beitrag von Titan-Jan » 11.06.2016, 11:58

Nene, das hätte ich dann insgesamt anders planen müssen. Ich weiß, was du meinst, Bea. Finde ich auch sehr geil! Aber wollte ich in diesem Fall nicht, weil die Gitarre da oben sehr flach und ergonomisch sein soll. Deswegen macht ein Loch in der oberen Hälfte in diesem speziellen Fall keinen Sinn.

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#69

Beitrag von Titan-Jan » 11.07.2016, 12:09

Komme zur Zeit leider kaum voran...

Ich will die Decke blau beizen mit einem leichten Übergang von türkis zu blau. Habe mir noch einmal ausführlich den tollen Thread zum Thema "Beizen vs. Lackieren" gelesen und mich entschieden, mit Beize zu starten. Beide Verfahren haben ihre Berechtigung aber Lackieren kann ich nur aus der Dose. Beizen wiederum kann ich einfach probieren und sollte es mir gar nicht gefallen, muss ich halt alles abschleifen und jemanden suchen, der mir die Decke lackieren kann...


Eine Frage zum Burst beizen:

Spricht eigentlich etwas dagegen zuerst die dunkle Farbe - also den Burst - zu beizen (in dem Fall blau) und dann beim Schleifen darauf zu achten, dass dieser Burst möglichst gleichmäßig ist? Dann könnte man anschließend die hellere Grundfarbe einfach drüberbeizen. Ich stelle mir das leichter vor, als erst die Grundfarbe zu beizen und dann den Burst (da gibt's ja beim beizen oft Probleme mit der Gleichmäßigkeit).

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#70

Beitrag von MiLe » 11.07.2016, 12:26

Burst schleifen halte ich für nicht ganz unproblematisch. Einfacher finde ich das ineinander verwischen, also nass in nass. Und da wiederum finde ich die Reihenfolge 1. Grundfarbe und 2. Burst schon sinnvoll (think)
Beste Grüße

Michael

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#71

Beitrag von Titan-Jan » 11.07.2016, 16:20

Wieso denkst du, dass das problematisch sein könnte?

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#72

Beitrag von Haddock » 11.07.2016, 16:52

Hallo Jan,

bei der Mark III hab ich mich von diesem Video inspirieren lassen. Schau's Dir mal an, der macht das gut.

Gruss
Urs

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#73

Beitrag von fraenkenstein » 16.07.2016, 18:39

Hallo Titan-Jan,

Dein Projekt mit versteckten Tonabnehmern finde ich Klasse, zumal unter einer so schönen Decke versteckt!
Ich habe bei zwei meiner Projekte auch schon ähnlich damit experimentiert (u.a. 12-String aus `nem Lattenrost), allerdings unter einem Schlagbrett. Für beide habe ich liegende Pickups verwendet und bin mit dem Ergebnis bezüglich des Outputs und des Sounds sehr zufrieden! Der Abstand UK Saiten bis OK Schlagbrett= 8 mm.
Vielleicht hast du so ein Teil ja zum testen irgendwo herumliegen?
Für den weiteren Werdegang deines Projektes wünsche ich viel Erfolg!
Gruß, Frank

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#74

Beitrag von Titan-Jan » 15.09.2016, 11:15

Alsoooo….

1.) Das hässliche Schraubenloch, dass einige Beiträge zuvor diskutiert wurde, habe ich jetzt doch einfach abgesägt. Das obere Horn ist jetzt ca. 3mm kürzer aber das stört keinen großen Geist. Danke Urs und Micha, ihr hattet Recht. Ging zügig und ist so jetzt einfach fehlerfrei. Mit dem Verschließen des Lochs mit einem kleinen Klotz war ich lange beschäftigt und am Ende doch nicht ganz zufrieden.
2.) Das Schallloch in Form eines Schlagbretts hab ich jetzt doch gefräst. Bitte seid mir nicht böse, eure Meinung ist mir wichtig! In diesem Fall MUSSTE ich es aber einfach ausprobieren. Bisher bereue ich es auch nicht… ;-)
3.) Das Beizen des Bursts hat wunderbar geklappt und hat richtig Spaß gemacht. Weiß gar nicht, warum ich so nervös war.
4.) Die Lackierung mit 2K-Lack ist mir gründlich misslungen (dämlicher Anwenderfehler unter Zeitdruck). Deswegen muss ich wohl auch die Beizung noch einmal wiederholen. Das hat mich schon sehr geärgert. Insgesamt überwiegt aber die Freude, dass der Burst gelungen ist und insgesamt nicht so schwierig war. Freue mich also schon fast auf die Wiederholung… :-D

Hier noch ein paar Bilder:

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Re: Eigenentwurf mit versteckten Tonabnehmern

#75

Beitrag von thoto » 15.09.2016, 12:48

Das Blau zusammen mit dem Ahorn sieht verdammt gut aus! (clap3)
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