Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstellen ?

Wie baue ich mir eine elektrische Gitarre?

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Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstellen ?

Beitrag 1 von 10 Beitragvon OldBeginner » 01.01.2017, 22:40

Frohes , gesundes , erfolgreiches neues Jahr erst mal zusammen... :)

Ich habe einen E-Fach Deckel aus Holz, ca. 5mm dick, und möchte diesen gerne exakt bündig in den Korpus ein senken.
Dazu bräuchte ich eine negativ Schablone, um das mit einem Anlauf- Fräser bewerkstelligen zu können.

Hat jemand einen Tipp wie ich so eine negativ Schablone mit einer Hand-Oberfräser exakt erstellen kann?


wäre für einen Tipp sehr dankbar, ich bastle hier schon 3 Tage rum, bisher ist mir das alles nicht genau genug.

es Grüßt
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 2 von 10 Beitragvon DoppelM » 01.01.2017, 22:58

Das müsste doch theoretisch mit Kopierhülsen und Fräsern gehen?

Wenn du zb. Eine 10mm Hülse und einen 6 mm Fräser verwendest und damit immer exakt um das Positiv fährst, hast du zunächst ein Negativ das 5+3=8mm zu groß ist, wenn du es schaffst dass dir der Fräser nicht abhaut.
Wenn du dann eine 20mm Hülle und einen 12mm Fräser verwendest, erstellst du davon ein Negativ dass die richtige Größe hat.
Zumindest mathematisch sollte das passen.
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 3 von 10 Beitragvon penfield » 02.01.2017, 12:34

DoppelM hat geschrieben: ....wenn du es schaffst, dass dir der Fräser nicht abhaut....


Genau das ist das Problem - sonst ist es wahrscheinlich die genaueste und eleganteste Methode.

Es gibt einige Vorschläge/Methoden für die Erstellung einer negativen Form im Forum, die ich natürlich jetzt nicht finden konnte, so auf die Schnelle.

Übertragen der Form auf Papier durch Schraffieren und Auslegen mit Folie und Abguß erstellen waren jedenfalls dabei.
Die Übertragene Form muss natürlich passgenau geschliffen werden, vielleicht ist aber ein Abguß als Schablone verwendbar (bei geeignetem Gußmaterial.)

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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 4 von 10 Beitragvon zappl » 02.01.2017, 15:33

Bisher verwendete ich die Schablone mit der die Falz bzw. die Vertiefung für den Deckel gefräst wurde um die Deckelmaße am Deckelmaterial anzuzeichnen. Dieses wird dann entsprechend zurecht gesägt, gefeilt, geschliffen. Keine Methode für eine Serienproduktion, aber mit etwas Geduld ist da ein sauber passender Deckel durchaus gut machbar. Gut, saugend sitzt er dann vielleicht nicht, aber das macht bei einem E-Fachdeckel ja auch nicht unbedingt Sinn. ;)

Beispiele:
download/file.php?id=49465&mode=view/054.jpg
download/file.php?id=45937&mode=view/7.jpg
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 5 von 10 Beitragvon wasduwolle » 02.01.2017, 16:06

Für mich hat so eine Arbeit auch was meditatives, das ist richtig entspannend.....
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 6 von 10 Beitragvon kehrdesign » 02.01.2017, 17:09

Ich würde eine Frässchablone für das Fach (etwas kleiner als der vorhandene Deckel) anfertigen und diese auch zum exakten Anzeichen auf dem Deckel mittels superspitzem Stift verwenden. Der Deckel lässt sich dann (notfalls mit Sehhilfe) an der Tellerschleifmaschine perfekt in Form bringen. Als sinnvoll hat sich dabei eine leicht Neigung des Schleifmaschinentisches (max. 5°) erwiesen.

Ergänzend hierzu noch dies.
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 7 von 10 Beitragvon jhg » 03.01.2017, 00:59

Und nicht vergessen - wenn die Gitarre auch noch lackiert werden soll, dann muss der Deckel entsprechend kleiner sein.
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 8 von 10 Beitragvon OldBeginner » 03.01.2017, 21:10

Tach zusammen

Die Lösung mit den Kopierhülsen hab ich probiert, das Problem, der Fräser lässt sich nicht sauber genug führen, wie von Euch schon erkannt.

Dann habe ich diese Lösung hier noch probiert....
https://www.youtube.com/watch?v=gU--HJS6xGA
also zuerst mit einem 4mm Fräser und 4 mm Stift am Original vorbei......dann an der entstandenen äußeren Fräskante
mit einem 8mm Stift entlang, Fräser bleibt 4mm ....so komme ich ja wieder 4mm weiter nach innen....dachte ich.
Klappt auch nicht.

Mensch Mensch da muß es doch ne schnelle präzise Lösung geben.

Gruß
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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 9 von 10 Beitragvon penfield » 03.01.2017, 22:57

Ich habe das auch schon alles versucht, aber nichts davon hat brauchbare Ergebnisse gebracht.

Eigentlich geht es, wie KEHRDESIGN schreibt, mit Schleifen und Einpassen am Besten.
[inzwischen geht das Schleifen bei mir schon recht zügig und genau 8)]

Wenn man sich eine Schablone macht, dann braucht man
(zumindest für die eine Form Gitarre, zu der sie passt) nur einmal schleifen.
Natürlich könnte man von der Kontur des eFaches einen Abguss herstellen, den man theoretisch als Frässchablone verwenden könnte... (think)
Egal, ich bleib erstmal beim "klassischen" Kontur markieren, sägen, und mit Schleifen einpassen.
JHGs Hinweis ist aber jedenfalls zu beachten.
Passiert mir eigentlich jedes Mal, dass ich zu wenig Platz für die Farbschichten einkalkuliere... :roll:

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Re: Holz E-Fach Deckel einsenken, negativ Schablone erstelle

Beitrag 10 von 10 Beitragvon 0midgard0 » 13.01.2017, 22:05

Hallo,

ich bringe die Gipsmethode mal ins Spiel. Ich habe mir dazu nochmals Gedanken gemacht und dies nach dem ersten Versuch bischen optimiert.

Ich würde zunächst eine 1:1 Kopie des Deckels anfertigen:
den Deckel auf einer Platte mit Doppelseitigen Klebeband befestigen. Mit Kopierfräse eine 1:1 Kopie herausfräsen. Den Originaldeckel abnehmen und sicher verwahren.

Negativ Kopie:
Die erhaltene Deckelkopie an den Rändern dünn mit Vaseline isolieren auf einer anderen Platte fixieren. Um die befestigte Deckelkopie in 2-4mm Abstand dünne Nägel oder Pins einschlagen. Ein Formstabiles, aushärtendes Material deiner Wahl (in meinem Fall Gips mit niedrigen Expansionswerten) um die Deckelkopie anlegen und Aushärten lassen. Nach der Aushärtung die Deckelkopie entnehmen (Schraube rein und rausziehen). Dann Loch in die Mitte rein und den erhaltenen Rand (aus Gips, Epoxy, Spachtel oder was auch immer) als Anlage für das Anlauflager des Kopierfräsers benutzen. Tata, nach minimalen Nachschleifen eine sehr gute Negativkopie des Originaldeckels.

Ich praktiziere das anders herum. Sprich ich mache erst das Deckellager in den Korpus und fräse dann den Deckel. Müsste wie oben beschrieben auch funkionieren.



Grüße
0midgard0
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