Kurze Frage kurze Antwort Thread

Wie baue ich mir eine elektrische Gitarre?

Moderatoren: clonewood, wasduwolle

Benutzeravatar
hatta
Zargenbieger
Beiträge: 2275
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 138 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1826

Beitrag von hatta » 14.12.2017, 10:49

Moin,

kurze Frage zur Schrägstellung der E-Gitarren Bridge (Tom):

Gibt es eine Faustregel zur berechnung der Schrägstellung? Ich mache es immer so, dass ich es durh verschieben der Tom direkt an der Jeweiligen Gitarre ermittle, aber unser Sänger (er ist Architekt) möchte gerne wissen, wie er das in seinen Plan einkalkuliert.

Gibts da Richtwerte?

Hier wurde das Thema vor nicht allzulanger Zeit mal abgehandelt, leider bin ich zu doof es zu finden.

Danke und Gruß
Harald
Gruß
Harald

Benutzeravatar
Poldi
GBB.de-Inventar
Beiträge: 6049
Registriert: 26.04.2010, 06:46
Wohnort: Wanne-Eickel
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1827

Beitrag von Poldi » 14.12.2017, 11:44

Als Richtwert kannst Du 4mm nehmen.

Benutzeravatar
hatta
Zargenbieger
Beiträge: 2275
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 138 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1828

Beitrag von hatta » 14.12.2017, 12:50

Poldi hat geschrieben:
14.12.2017, 11:44
Als Richtwert kannst Du 4mm nehmen.
Danke! Ums zu präzisieren: die hohe e-saite auf mensurlänge und bei der tiefen e-saite +4mm oder den drehpunkt der tom auf mensurlänge und dann die bridge drehen? (Also tiefe E +4 und hohe E -4)
Irgendwie sitze ich grad voll auf der leitung :roll:
Gruß
Harald

Benutzeravatar
kehrdesign
Zargenbieger
Beiträge: 1194
Registriert: 05.06.2011, 02:06
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 79 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1829

Beitrag von kehrdesign » 14.12.2017, 16:03

hatta hat geschrieben:
14.12.2017, 12:50
... die hohe e-saite auf mensurlänge und bei der tiefen e-saite +4mm ...
Bei meiner einzigen, jemals verbauten TOM habe ich die Stud-Bohrungen so gesetzt. Also untere Bohrungsmitte auf Mensurmaß, obere auf Mensurmaß plus 4 mm. Da lagen nach Einstellen der Oktavreinheit (10-48er Saiten bei 628er Mensur) die Reiter ziemlich nahe bei der Mitte des Verstellweges.
Aber unbedingt Beitrag #1263 beachten.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

Benutzeravatar
ugrosche
Bodyshaper
Beiträge: 266
Registriert: 19.04.2017, 08:08
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1830

Beitrag von ugrosche » 14.12.2017, 17:03

Es gibt auch Theorien, das schon die hohe e-Saite "verlängert" werden soll.
Habe den Artikel gerade wiedergefunden:
http://www.yitars.de/stegplatzierung.html

Benutzeravatar
kehrdesign
Zargenbieger
Beiträge: 1194
Registriert: 05.06.2011, 02:06
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 79 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1831

Beitrag von kehrdesign » 14.12.2017, 17:33

Das ist ja auch richtig.
Auch die dünnste Saite hat schon eine gewisse Steifigkeit, die die Länge des freischwingenden Teils der Saite geringfügig einschränkt.
Und dem wird auch Rechnung getragen, wenn die untere Stud-Bohrung als angenommene Mitte der TOM-Bridge auf Mensurmaß liegt. Durch den schrägen Verlauf der Bridge wird ja schon bei Mittelposition des Reiters die Saite verlängert.

Die 3,5 mm Versatz in der obigen Skizze finde ich jedoch merklich zu groß. Da dürfte es dann mit dem Verstellweg speziell bei der hohen e- und der D-Saite schon arg eng werden.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

Benutzeravatar
hatta
Zargenbieger
Beiträge: 2275
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 138 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1832

Beitrag von hatta » 14.12.2017, 17:36

Super, danke! Das wird ihm sicher weiterhelfen :)
Gruß
Harald

Benutzeravatar
capricky
Moderator
Beiträge: 9511
Registriert: 23.04.2010, 13:43
Wohnort: In Karl seinem Adlernest
Hat sich bedankt: 63 Mal
Danksagung erhalten: 151 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1833

Beitrag von capricky » 14.12.2017, 18:34

kehrdesign hat geschrieben:
14.12.2017, 17:33

Die 3,5 mm Versatz in der obigen Skizze finde ich jedoch merklich zu groß. Da dürfte es dann mit dem Verstellweg speziell bei der hohen e- und der D-Saite schon arg eng werden.
Nee... damit ist ja die Position der Bohrung für die Tom gemeint, das hohe E-Brückchen sollte ganz nach vorn (Richtung Sattel) gestellt sein, dann dürfte es etwa auf dem Mensurpunkt stehen... besser wäre 1mm dahinter.

capricky

Benutzeravatar
Poldi
GBB.de-Inventar
Beiträge: 6049
Registriert: 26.04.2010, 06:46
Wohnort: Wanne-Eickel
Hat sich bedankt: 67 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1834

Beitrag von Poldi » 14.12.2017, 19:13

capricky hat geschrieben:
14.12.2017, 18:34
kehrdesign hat geschrieben:
14.12.2017, 17:33

Die 3,5 mm Versatz in der obigen Skizze finde ich jedoch merklich zu groß. Da dürfte es dann mit dem Verstellweg speziell bei der hohen e- und der D-Saite schon arg eng werden.
Nee... damit ist ja die Position der Bohrung für die Tom gemeint, das hohe E-Brückchen sollte ganz nach vorn (Richtung Sattel) gestellt sein, dann dürfte es etwa auf dem Mensurpunkt stehen... besser wäre 1mm dahinter.

capricky
Genau so. Die Befestigungsbohrung an der e-Saite auf 629mm und die Bohrung an der E-Saite auf 633mm.
So passte das bei meinen Paulas immer.

KNGuitars
Holzkäufer
Beiträge: 119
Registriert: 28.02.2017, 10:30
Hat sich bedankt: 17 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1835

Beitrag von KNGuitars » 15.12.2017, 09:25

Kurze frage an die Hobelexperten hier!

Da ich eigentlich nur elektrisch hoble hab ich keine Erfahrung damit :?

ich benötige für ein Projekt Hobelspäne breite ca 1,5cm, mindestens 10cm, und Dicke ca 0,05mm - 0,1mm
auf der suche bin ich auf dieses Video gestoßen, bzw überhaupt auf Japanische Hobeltechnik ... die machen teilweise Späne mit 0,005mm :shock:
https://www.youtube.com/watch?time_cont ... RTEf7RVtPI

so dünne Späne brauche ich zwar nicht, aber so an die 0,05mm sollts schon sein

Jetzt meine frage: Krieg ich das mit einem herkömmlichen Hobel hin, oder brauche ich dazu so einen Japanischen (Flachen) Hobel ... Der beste Handhobel den ich hin und wieder Verwende ist ein Holzhobel Nr 3 (think)

und welches Holz eignet sich überhaupt für so dünne Späne? ... am liebsten wäre mir Ahorn
Bis jetzt hab ich Probiert:
Eiche ... da sind mir die Hobelspäne zerbröselt
Zebrano ... Hobelspäne ebenso zerbröselt
Ahorn (geriegelt) ... ging aufgrund des Faserverlaufes vermutlich nicht gut zum hobeln
Esche ... da gings einigermaßen, aber noch lange nicht was ich brauche

Hat irgendjemand tips für mich?
lg klaus

Benutzeravatar
Docwaggon
Halsbauer
Beiträge: 474
Registriert: 12.03.2017, 10:46
Hat sich bedankt: 25 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1836

Beitrag von Docwaggon » 15.12.2017, 10:26

ich bekomme mit der kleinen rauhbank lange späne mit 0,1mm hin (in meinem fall war es nussbaum mit liegenden ringen).
hobelst du auf einer fläche oder längs einer kante (1,5cm dickes brett) ?

und ist der holzhobel evtl. ein schrupphobel (so ganz doof gefragt :-) )?

KNGuitars
Holzkäufer
Beiträge: 119
Registriert: 28.02.2017, 10:30
Hat sich bedankt: 17 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1837

Beitrag von KNGuitars » 15.12.2017, 11:59

nein, der hobel ist schon ein schlichthobel
für meine versuche hab ich die seiten der bretter gehobelt, also so ca 2-3cm breite.

bei fichte hab ich gelesen sollen sich schöne späne bilden, und meinen hobel sollte ich auch mal schleifen denk ich, kann sicher nicht schaden für soetwas :lol:

sonst noch tips?
lg klaus

Benutzeravatar
thoto
Zargenbieger
Beiträge: 1447
Registriert: 09.10.2013, 12:33
Wohnort: Braunschweig / Niedersachsen
Hat sich bedankt: 59 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1838

Beitrag von thoto » 15.12.2017, 12:21

KNGuitars hat geschrieben:
15.12.2017, 11:59
... und meinen hobel sollte ich auch mal schleifen denk ich, kann sicher nicht schaden für soetwas :lol:

sonst noch tips?
Du brauchst auf jeden Fall ein scharfes...nein, ein SCHARFES Hobelmesser. Mit scharf ist scharfscharfscharf gemeint, also schärfer als scharf, quasi super-scharf, ultra-scharf ist besser ;-) verstehst du, was ich meine?

Und dann sollte die Schneide auch einen möglichst kleinen Radius besitzen.

Falls du nicht schärfen kannst, nützt dir ein neu gekaufter Hobel/Hobelmesser auch nichts, die sind eher nicht scharf.

Wenn du die optimale Schärfe hast, dann pass bloß auf, dass die Schneide niemals nicht einen anderen Kontakt bekommt, als mit dem Holz, das du hobeln willst. Sie ist sehr empfindlich. Den Hobel auch immer schön auf die Seite legen, wenn er nicht benutzt wird.

Dann sollten feine Späne keine große Herausforderung darstellen, solange man fein genug einstellen kann. Ich besitze nur englische Hobel mit Arretierschrauben, damit geht das super.
Thoto
Aktuelles Projekt: viewtopic.php?p=116032

Benutzeravatar
zappl
Ober-Fräser
Beiträge: 927
Registriert: 09.02.2016, 19:58
Wohnort: 56xxx
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1839

Beitrag von zappl » 15.12.2017, 12:56

KNGuitars hat geschrieben:
15.12.2017, 11:59
bei fichte hab ich gelesen sollen sich schöne späne bilden, und meinen hobel sollte ich auch mal schleifen denk ich, kann sicher nicht schaden für soetwas :lol:
Genau das wollte ich gerade schreiben. Fichte lässt sich zu erstklassigen AAA+ Spänen zerhobeln. Arbeite ganz aktuell an dem Auftrag meiner Frau eine Kiste voller Späne für Weihnachten zu produzieren. ;)

Ja scharf muss die Klinge sein... der Rest erledigt sich dann fast "von alleine".
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

Benutzeravatar
MiLe
Zargenbieger
Beiträge: 2150
Registriert: 28.12.2013, 13:51
Wohnort: Saarbrücken
Hat sich bedankt: 27 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1840

Beitrag von MiLe » 15.12.2017, 13:53

da mir gerade etwas die Phantasie fehlt: Wozu benötigt man derart feine Späne?
Beste Grüße

Michael

Benutzeravatar
hatta
Zargenbieger
Beiträge: 2275
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 138 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1841

Beitrag von hatta » 16.12.2017, 11:12

MiLe hat geschrieben:
15.12.2017, 13:53
da mir gerade etwas die Phantasie fehlt: Wozu benötigt man derart feine Späne?
Zum Feuer machen im Ofen eignen sie sich hervorragend (whistle) ;)
Gruß
Harald

Benutzeravatar
DoppelM
Ober-Fräser
Beiträge: 691
Registriert: 12.07.2015, 23:46
Hat sich bedankt: 35 Mal
Danksagung erhalten: 26 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1842

Beitrag von DoppelM » 16.12.2017, 14:20

Na von der Jahreszeit her wette ich die sind fürs Bettchen von Schreiner-Sepp sein Kuckuckskind. ;)

KNGuitars
Holzkäufer
Beiträge: 119
Registriert: 28.02.2017, 10:30
Hat sich bedankt: 17 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1843

Beitrag von KNGuitars » 19.12.2017, 08:41

MiLe hat geschrieben:
15.12.2017, 13:53
da mir gerade etwas die Phantasie fehlt: Wozu benötigt man derart feine Späne?
die frage hat nichts mit gitarrenbau zu tun :D
ich brauche die Hobelspäne um einen Holzring herzustellen ;)
ein ring aus massivem holz bricht viel zu leicht, deshalb nimmt man einen langen hobelspan, umickelt damit etwas rundes mit entsprechendem durchmesser, verleimt dann auf die weise mehrere schichten des hobelspans, und erhät auf die wise einen stabilen dünnen ring, oder zumindest ein stabiles fundament für einen ring
lg klaus

Benutzeravatar
DoppelM
Ober-Fräser
Beiträge: 691
Registriert: 12.07.2015, 23:46
Hat sich bedankt: 35 Mal
Danksagung erhalten: 26 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1844

Beitrag von DoppelM » 19.12.2017, 08:50

Doch keine Krippenfüllung. Aber Weihnachtsdeko?

Jay91
Neues Mitglied
Beiträge: 27
Registriert: 07.07.2014, 20:55

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1845

Beitrag von Jay91 » 19.12.2017, 13:04

Hallo zusammen,

der Mahagoni-Hals meines aktuellen Projektes hat sich während der Bearbeitung in sich um 2mm verdreht. Ich habe so kein gutes Gefühl den Hals zu verbauen.
Gibt es eine Möglichkeit das wieder zu richten oder ist dies ein Fall für den Ofen? :(

Benutzeravatar
zappl
Ober-Fräser
Beiträge: 927
Registriert: 09.02.2016, 19:58
Wohnort: 56xxx
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1846

Beitrag von zappl » 19.12.2017, 13:16

Dass sich der Hals beim Bearbeiten bzw. Wegnehmen von Material nochmal etwas verzieht ist nicht ungewöhnlich. Jedoch sind 2mm schon recht happig. Ich würd ihn nochmal abrichten und dann eine Zeit lang beobachten. Wenn er ruhig bleibt würde ich ihn verwenden.
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

Benutzeravatar
hatta
Zargenbieger
Beiträge: 2275
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 138 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1847

Beitrag von hatta » 19.12.2017, 14:11

Moin Wertes Forum der Instrumentenbauer!

Aus gegebenem Anlass stellt sich mir die Frage, ob es irgendwelche Schriften über den bau von Zithern gibt?
Auch über den Bau von sogenannten Veeh Harfen.

So im Internet lässt sich irgendwie nix finden...
Gruß
Harald

Benutzeravatar
kehrdesign
Zargenbieger
Beiträge: 1194
Registriert: 05.06.2011, 02:06
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 79 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1848

Beitrag von kehrdesign » 19.12.2017, 14:28

Jay91 hat geschrieben:
19.12.2017, 13:04
...Gibt es eine Möglichkeit das wieder zu richten oder ist dies ein Fall für den Ofen? :(
Zu Sebastians Antwort kann ich Dir leider keine erfreulichere Ergänzung liefern, aber vieleicht einen Tip für zukünftige Hälse:
Seit ich Halskanteln 2-teilig und zwar nach diesem Schema
vorbereite, habe ich selbst bei drehwüchsigem Holz keine derartig verdrehten Hälse mehr gehabt. Ein dennoch möglicher Back- oder Front-Bow ist mit einem Halsstab korrigierbar.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

Benutzeravatar
Maanowar
Planer
Beiträge: 65
Registriert: 20.01.2017, 15:09

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1849

Beitrag von Maanowar » 20.12.2017, 09:19

Moin zusammen,

Ich bräuchte eure Meinung bzw. Erfahrung. Hat jemand eine Ahnung wie diese helle Stellen im Esche-Body entstehen? Nach dem Schleifen und befeuchten waren sie schon zusehen. Ich habe mir nichts dabei gedacht (Stelle ist nicht richtig nass geworden). Nach dem Grundieren sieht es immer noch so aus. Ich bin ratlos (think) , wie kriege ich sie weg? war das Holz nicht trocken genug?
PS: entschuldigt bitte das unscharfe Bild. Hatte ich heute morgen schnell vor der Arbeit geschossen.

Gruß,
Maan

Benutzeravatar
zappl
Ober-Fräser
Beiträge: 927
Registriert: 09.02.2016, 19:58
Wohnort: 56xxx
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage kurze Antwort Thread

#1850

Beitrag von zappl » 20.12.2017, 09:50

Die hellen Flecken sind alle im Bereich der Leimnaht zum Top, oder? Dann tippe ich auf Leimreste. Da hilft nur weiterschleifen... leider eine sehr mühselige Sache beim Hirnholz in den engen Bereichen um die Hörner. :(
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

Antworten

Zurück zu „E-Gitarre“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: bea, filzkopf, Martin und 7 Gäste