Mahagoni in Norddeutschland

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irgendwer
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Mahagoni in Norddeutschland

#1

Beitrag von irgendwer » 21.09.2014, 11:33

http://www.ebay.de/itm/121437157323?_tr ... EBIDX%3AIT

Das Reicht für ziemlich viele Gitarren...
Irgendwer wird irgendwann irgendwo die Weltherrschaft an sich reissen. Irgendwie klappt das schon. Irgendwelche Leute gibt's irgendwie überall. Irgendeine Idee hat irgendwer schon.

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the bird
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#2

Beitrag von the bird » 21.09.2014, 11:49

Kurz überschlagen für 29 Stück.

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#3

Beitrag von taxman » 21.09.2014, 14:00

Die Spezies wäre interessant, könnte so ziemlich alles sein. Ich tippe mal auf was afrikanisches. Bei Swietenia sollte man evtl. nach den Kaufbelegen/Rechnung fragen, meines Wissens muß man das inzwischen nachweisen können, zumindest wenn man es mal aus der EU raus bringt.

Bei der Menge würde wohl alles unter 1000,-€ ein wahres Schnäpchen sein. Na ja, Platz habe ich für solche Massen leider nicht, sonst wäre ich wohl am Überlegen zu bieten ;)

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#4

Beitrag von Bastelmann » 25.09.2014, 10:00

:D Hab´s mir mal unter den Nagel gerissen... :D Nach meiner groben Überschlagsrechnung sollte das für > 40 Gitarrenbodies reichen. Macht also 16,25 Euro/Body ... da ist´s mir egal ob das Khaya, Sipo, Sapeli oder Swietenia ist.
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#5

Beitrag von Titan-Jan » 25.09.2014, 10:24

Der Mann hat Vision! ;)

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#6

Beitrag von Bastelmann » 25.09.2014, 11:13

... wie meinte noch Helmut Schmidt: "Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen". :lol:
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#7

Beitrag von filzkopf » 25.09.2014, 11:26

Gratulation zu dem bisschen Holz!!! (clap3)
Im Notfall einfach weiterverkaufen, da finden sich sicherlich einige ;) ;)
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#8

Beitrag von taxman » 25.09.2014, 12:25

Im Notfall einfach weiterverkaufen, da finden sich sicherlich einige
Bestimmt, da wären ja sicher auch noch einige Hälse bei ... :D ;)

Wenn die Holzartbestimmung interessiert, gibt es die Möglichkeit der Prüfung beim Tünen Institut in Hamburg, da schickt man einfach eine Probe hin, die bestimmen es dann mit absoluter Sicherheit. Kostet natürlich etwas. Dafür ist es zuverlässig.

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#9

Beitrag von Magfire » 25.09.2014, 18:00

Du bist ja verrückt :shock: :D
Ich hatte auch überlegt, aber hatte weder Platz noch Lust auf die Fahrerei ;)!
Ich hab aber nichts dagegen, wenn du auf dem Rückweg bei mir eine Bohle verlierst... ;)
... oder auf nen Kaffee vorbei kommst :)!

Viele Grüße,
Philip

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#10

Beitrag von Bastelmann » 25.09.2014, 19:19

Magfire hat geschrieben:Du bist ja verrückt :shock: :D
Da bist Du nicht der erste, der mir das sagt. :lol: Aber weißt Du, was wirklich verrückt sein wird: Die Rendite, die ich erziele, wenn ich das Holz 10 Jahre einlagere und dann das, was ich bis dahin nicht selbst verbaut habe (und das wird einiges sein), an nach Holz dürstende Gitarrenbauer wie Dich verkaufe. :D
Möglicherweise brauche ich die Bohlen nicht mal abholen, weil sich da vielleicht eine perfekte Mitfahrgelegenheit ergibt. Natürlich werden die Bohlen, speziell auf dem Weg durch Niedersachsen, bestens gegen zufälliges Herunterfallen während des Transports gesichert. :lol:
Aber wenn ich mal in die Gegend komme, besuche ich Dich gerne mal auf ein ... Flaschbier!
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#11

Beitrag von Bastelmann » 25.09.2014, 21:35

Der Verkäufer ist offenbar ein ganz Korrekter: Die im Angebot angegebenen Maße beziehen sich nicht auf die ganze Bohlenbreite, sondern nur auf das Kernholz. Respekt, Respekt!
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#12

Beitrag von liz » 25.09.2014, 22:10

Wobei Splint doch was ganz Tolles ist, was man oft wirklich haben will. Das sollte man ihm vielleicht sagen :)

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#13

Beitrag von the bird » 26.09.2014, 09:05

Bastelmann hat geschrieben:Der Verkäufer ist offenbar ein ganz Korrekter: Die im Angebot angegebenen Maße beziehen sich nicht auf die ganze Bohlenbreite, sondern nur auf das Kernholz. Respekt, Respekt!
Dann sind es tatsächlich über 40. WOW.
Aus der 8 cm starken Bohle könnte man sogar eine OnePiece-Gitarre machen, also von oben bis unten Hals und Korpus, alles Mahagoni an einem Stück. :D
Glückwunsch zu dem Schnäppchen.

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#14

Beitrag von kehrdesign » 26.09.2014, 09:57

Bastelmann hat geschrieben::D Hab´s mir mal unter den Nagel gerissen... :D
Na ja,
brauchst ja auch noch 'n bischen Paula-Bastelstoff, bis die Ulme soweit ist. :lol:

Schön übrigens, dass nach Deiner Renovierungsorgie wieder was von Dir zu hören (zu lesen) ist, auch nebenan.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#15

Beitrag von Bastelmann » 27.09.2014, 08:32

the bird hat geschrieben: Aus der 8 cm starken Bohle könnte man sogar eine OnePiece-Gitarre machen, also von oben bis unten Hals und Korpus, alles Mahagoni an einem Stück. :D
Könnte man machen, ja. Aber den Verschnitt, der bei einer solchen Aktion anfiele, fände ich so schmerzlich, daß ich das mit Sicherheit nicht tun werde. Zumal dabei ja nicht der geringste klangliche oder sonstige Mehrwert zu erwarten wäre.
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#16

Beitrag von Bastelmann » 27.09.2014, 08:37

kehrdesign hat geschrieben:
Bastelmann hat geschrieben::D Hab´s mir mal unter den Nagel gerissen... :D
Na ja,
brauchst ja auch noch 'n bischen Paula-Bastelstoff, bis die Ulme soweit ist. :lol:

Schön übrigens, dass nach Deiner Renovierungsorgie wieder was von Dir zu hören (zu lesen) ist, auch nebenan.
Nun ja, die Ulme könnte wohl erst mein Nachfolger verbauen. :lol: Ein bekannter Gärtner riet mir übrigens kürzlich vom Pflanzen von Ulmen ab. Er meinte, daß sämtliche Ulmen, die er in den letzten 20 Jahren gepflanzt habe, die ersten Jahre gut gewachsen und dann in der Folgezeit jämmerlich verreckt seien. Und daß die Versuche, resistente Ulmensorten zu züchten, bisher noch nicht von Erfolg gekrönt gewesen seien. Übrigens soll derzeit in Mitteleuropa eine Invasion irgendeines sehr bösen, offenbar gitarrenhassenden fremdländischen Käfers stattfinden, der reihenweise Eschen killt. Weiß nicht mehr, wie das Biest heißt ... lang und dünn und grün ist er. Womöglich beginnt demnächst das große Eschensterben ...
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#17

Beitrag von sunrisebrasil » 27.09.2014, 13:39

Gratuliere zum Kauf.
Ich habe mich gerade noch beherschen können. (whistle)

Grüsse
Markus

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#18

Beitrag von Arsen » 27.09.2014, 20:35

Eschentriebsterben heißt das, meinen Infos nach ein Pilz.....man weiß (Stand: vor ein paar Monaten) wohl noch nicht viel darüber, es könnte sehr schlecht für unsere heimische Eschenpopulation ausgehen...
Gruß, Arsen

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#19

Beitrag von Bastelmann » 28.09.2014, 13:55

Die Bohlen sollen älter als 40 Jahre sein und der Verkäufer kann nicht sagen, um welche Sorte Mahagoni genau es sich handelt. Weiß einer von den Holzexperten zufällig, welche Sorte zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich importiert wurde?
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#20

Beitrag von taxman » 28.09.2014, 22:41

Das kann wie gesagt alles sein, aber anhand der Farbe tippe ich nicht auf Swietenia, das wäre wohl deutlich dunkler.
Ich weiß nicht was typischerweise im Bootsbau benutzt wird, dafür wurde es ja mal gekauft.
Wie gesagt, Tünen Institut, die sagen es dir anhand einer Probe wirklich 100 % genau, kostet halt etwas, frag mich jetzt nicht wieviel.
Aber bei dem Schnäpchen, kannste das wohl verschmerzen. Setz einfach zwei ausgehobelte E-Gitarreneinteiler in die Bucht, dann dürfte das Geld für den Test locker wieder drin sein, besonders wenn Du die 40 Jahre Lagerung erwähnst.
Ansonsten laß einen erfahrenen Tischler draufsehen. Riecht das Holz denn irgendwie besonders?

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#21

Beitrag von Bastelmann » 29.09.2014, 04:00

Eine Bestimmung bei Thünen kostet 80,- Euro, wenn man ein Stückchen Holz einsendet. Hackschnitzel gingen auch, dann kostet´s aber mehr. Die Farbe des Holzes, ist glaube ich, kein valides Kriterium für eine Sortenbestimmung. Das Swietenia von Espen, das ich auf Lager habe, ist keineswegs dunkler als das Holz auf den Bildern. Wie´s riecht, weiß ich erst heute abend.

Im Schiffbau wurde früher kubanisches Mahagoni (Swietenia mahagoni) verbaut. Das dürfte es aber in den 60ern/70ern schon nicht mehr auf dem Markt gegeben haben.
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#22

Beitrag von MarcoMUC » 29.09.2014, 16:43

Na da freut sich der Threadstarter sicher über einen Dankes-Body ;-)

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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#23

Beitrag von Bastelmann » 29.09.2014, 18:38

Es hätte nicht ein Brett mehr sein dürfen:
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#24

Beitrag von Bastelmann » 29.09.2014, 19:15

So, ausgeladen:
Das Holz ist erheblich dunkler, als es auf den Angebotsbildern ´rüberkam. Bild DSC01231 triift es ganz gut. In Natura eher noch ein wenig dunkler.
Das Holz riecht übrigens an den Schnittstellen ausgesprochen gut. Sehr aromatisch, würzig, ein bißchen zigarrenkistenmäßig, etwas scharf, entfernt weihrauchähnlich.
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Re: Mahagoni in Norddeutschland

#25

Beitrag von Bastelmann » 29.09.2014, 19:34

MarcoMUC hat geschrieben:Na da freut sich der Threadstarter sicher über einen Dankes-Body ;-)
Das darf er auch zu Recht. :D
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