Emco Hobel

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Emco Hobel

#1

Beitrag von hatta » 23.01.2018, 18:13

Moin werte mitverrückte ;)

Da ich immerwieder mal einen abricht/dickenhobel benötige (vorwiegend für griffbretter und hälse zum abrichten, beobachte ich schon lange den gebrauchtmarkt.

Jetzt bin ich über folgendes angebot gestolpert, nicht weit von mir entfernt:

https://mobile.willhaben.at/kaufen-und- ... 6727334952

Kennt jemand diese emco hobel? Taugen die was? Zu teuer?
Hoffe ihr könnt mich da etwas aufklären :)

Danke und gruß aus dem tiefst verschneiten Tirol
Harald
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#2

Beitrag von ahgit » 23.01.2018, 19:22

Hallo Harald,du als Österreicher weisst bestimmt das Emco ein alteingesessene österreichischer Traditionshersteller ist der hochwertige CNC Dreh und Fräsmaschinen herstellt.Was die Holzbearbeitungsmaschinen angeht haben sie auch jahrzehnte lang Standarts gesetzt für den anspruchsvollen Hobbyhandwerker ,

Ich besitze selber eine Kombi Abrichte /Dickte kombinations Maschine von Emco .Diese Maschine ist bis dato die einzigste Kombi.Hobelmaschine die zufriedenstellend funktionier, besonders was das Abrichten angeht.Das Gerät stammt aus den frühen 60igern und hat feste Abrichttische und keine klappbaren ,Ale Maschinen mit umklappbaren Abrichttischen die ich bis dahin besessen oder benutzt habe(Scheppach ,Elktra Beckum ,Flottjet und Metabo Magnum und auch meine 200Kg schwere SCM) waren trotz nacharbeiten bei den Abrichtergebnissenin der o.g. Reihenfolge katastrophal bis mäßig.
Nach jeweils sehr zeitaufwändigen Nacharebeiten habe ich mich dann entschlossen die Tische an der SCM runter zu montieren und sie nur noch als Dickenhobelmaschine zu nutzen.

Für die Abrichtarbeiten habe ich mir dann eine kleine alte SOLO Maschie ,erst von Ulmia (ganz hervorragend)und anschließend eine etwas größere mit 30cm Messerbreite von Frommia zugelegt und bin seit dem wunschlos Glücklich
Zurück zur Emco.Wenn die Maschine aus den 50geern oder 60igern ist in dieser Goldenen Hammerschlaglackausfürung würde ich sofort zuschlagen wenn der Preis stimmt. Ab Mitte der 70er hat die Quallität sehr nachgelassen.Ab dann wurden viele Gußteile( zwar Aluguß aber in einer ordentlichen Quallität)durch Blech ersetzt und es wurden ,meines Wissens nach Klapptische verwendet.Die Produktfarben waren gelb oder rot je nach Produktionsdatum.Von diesen Maschinen würde ich die Finger lassen.
Wenn du eine Kombi-Maschine haben willst würde3 ich jedenfalls nur eine mit feststehenden Tischen nehmen.
ahgit

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Re: Emco Hobel

#3

Beitrag von hatta » 23.01.2018, 22:25

Danke Achim für die ausführliche Antwort! Das hilft aber sowas von weiter :)
Werde mir das ding diese woche anschauen und wenn alles passt zuschlagen.

Gruß
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#4

Beitrag von hatta » 24.01.2018, 22:25

Danke Achim nochmal für deine ausführliche information!

Heute besichtigt und er ist mein. Etwas runterhandeln konnte ich ihn auf 300,- inklusive einem kaffe und 2 stunden gemütlichem beisammensein :)

Er (ein etwas älterer sehr agiler Mann) war mal Tischler und recht angetan davon dass mit dem Hobel Gitarren gebaut werden sollen :D
War eine nette Fachsimpelei über holz und holz lackierungen usw...

Der Hobel ist in einen sehr guten Zustand! Er hatte ihn von einem Onkel übernommen als er gestorben ist und hat wehnig damit gearbeitet. Gestanden ist er trocken und warm und zugedeckt. Rostfrei, alles funktioniert so wie es soll und auch fast alles leichtgängig.
Ein paar gewinde wurden bereits gereinigt und gehen jetzt auch wieder wie butter.
Selbst der tisch oben ist erstaunlich gerade, lediglich einer hat ganz am Ende eine gaaaanz leichte Welle, die zu vernachlässigen ist wenn man es weis.
Es ist ein anderer Motor mit 1.5 KW montiert, der per Riemen 1:1 die Drehzahl von 2850 U/min auf die Doppelmesserwelle überträgt. (wie schnell drehen Hobelmesserwellen denn so standartmäßig?)

Die Messer sind natürlich stumpf und gehen morgen zum Schärfdienst, das mach ich jetzt nicht selber.

Bin gespannt wie sich die alte Dame so schlägt :)
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#5

Beitrag von ahgit » 24.01.2018, 23:05

Glückwunsch.300 ist doch eine sehr guter Preis für solch eine Maschine.Viel Spaß damit.Bilder wären schön.
ahgit

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Re: Emco Hobel

#6

Beitrag von hatta » 24.01.2018, 23:11

Danke Achim!
Bilder Folgen noch, hab vergessen welche zu knipsen.

Laut recherche müsste es sich um einen Emco rex b20 handeln.
Leider fehlen die Sicherheitseinrichtungen. Soweit ich rausfinden konnte ist da schwer ran zu kommen.

Eine Mail an Emco bringt hoffentlich klarheit und mehr Informationen über messerwellendrehzahl usw...
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#7

Beitrag von liz » 25.01.2018, 08:46

hatta hat geschrieben:
24.01.2018, 22:25
Es ist ein anderer Motor mit 1.5 KW montiert, der per Riemen 1:1 die Drehzahl von 2850 U/min auf die Doppelmesserwelle überträgt. (wie schnell drehen Hobelmesserwellen denn so standartmäßig?)
Glückwunsch zum Hobel! Die großen drehen mit 4500 bis 5000 U/min.

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Re: Emco Hobel

#8

Beitrag von KNGuitars » 25.01.2018, 09:04

viel spaß damit, kanns auch nur von meiner sagen, da kann ich zwischen 4500 und ich glaub 5500 wählen ...

es braucht glaub ich eine gewisse schnittgeschwindigkeit damit die oberfläche sauber wird, bei zu langsamen wellen gibts ausrisse

http://holzmasch-weibert.de/neu.php?Art=101

hier die 2. maschiene hat 6.500 Umdrehungen ... die dürfte ähnlich deiner sein (wenn ich das richtig in erinnerung hab, der link zu deiner funktioniert nicht mehr) ... die kleineren maschienen haben natürlich kleinere wellen, da brauchts mehr drehzahl um auf die schnittgeschwindigkeit zu kommen

aber ich würd sicherheitshalber auch schauen ob du irgendwo die serienmäßige drehzahl herbekommst, einfach so auf 6500 U übersetzen und dann fliegt dir die welle womöglich um die ohren wär etwas ungesund :shock:
lg klaus

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Re: Emco Hobel

#9

Beitrag von liz » 25.01.2018, 10:03

Zu langsame Wellen erhöhen außerdem die Rückschlaggefahr.

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Re: Emco Hobel

#10

Beitrag von hatta » 25.01.2018, 10:18

Ich bin inzwischen auf eine Bedienungsanleitung gestoßen samt explossionszeichnung und ersatzteillisten. Darauf ist der motor mit 3000
Edit: Ich habe nun auch die Angabe der Hobelmesserwellendrehzahl gefunden.

6700 U/min.
Da ist also ein umbau gefordert 8)
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#11

Beitrag von jhg » 25.01.2018, 11:00

Da musst du ja nur eine neue Riemenscheibe besorgen. Ich habe eine von INCA wo das ähnlich ist. Motor mit 2850 U/min und eine 1:2 Übersetzung.

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Re: Emco Hobel

#12

Beitrag von hatta » 25.01.2018, 11:59

jhg hat geschrieben:
25.01.2018, 11:00
Da musst du ja nur eine neue Riemenscheibe besorgen. Ich habe eine von INCA wo das ähnlich ist. Motor mit 2850 U/min und eine 1:2 Übersetzung.
Wozu hat man ne Drehbank in der Werkstatt stehen ;)
Die Riemenscheibe wird angefertigt. Entweder von mir oder meinem Bruder.

Bei der Gelegenheit (das Schärfen der Messer dauert ca. ne Woche) werden auch gleich noch präventiv die Lager der Messerwelle erneuert.
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#13

Beitrag von ahgit » 25.01.2018, 13:35

Hallo Harald.2:1 ist bei der Maschine zu wenig. Bei vorgegebenen 6700U7Umin ergibt sich 2,3:1. Die normalen Rillenkugellager von FAG zb können locker 12000U(Dauerbelastung) und mehr ab ,zumal die Axialbelastung durch die meist gerigne bis mittlere Spanabnahme die man beim Gitarrenbau benötigt ,sich in Grenzen hält.Ich gehe nicht davon aus das du über Stunden hinweg 3mm Späne weg schlägst. Das soll nicht heissen das du die 12000 brauchst.Die älteren Maschinen laufen oft sehr langsam, was fürs Hobelbild nachteilig ist.

Wenn du`s in der Hand hast und der Platz dazu da ist würde ich dir minimum 2,5:1 besser 3:1 empfehlen.
Bei 3;1 landest du bei einer Wellendrehzahl von 8550 und 17100 Schlägen /min was die Lager locker schaffen sollten.
Modernere Maschinen liegen bei diesen Drehzahlen und 3-Messerwelle meist einiges über 20000 Schlägen /min.
Mit den 170000 solltest du aber ein schönes Hobelbild hin bekommen.

Bei mir habe ich dieses Problem nicht mechanich sondern elektronisch mittels Frequenzumrichter gelöst.
Per Poti suche ich mir die optimale Drehzahl raus ,wo die Maschine am ruhigsten läuft.Dieser Punkt liegt bei älteren Maschinen
oft 50-60% über den angegebenen Maschinenwerten.Weiterhin kann ich den Maschinen eine An und Ablauframpe geben, was mechanisch natürlich viel schonender ist für die ganze Maschine als abrupptes anlaufen oder abbremsen.
Wenn du so etwas brauchst melde dich per PM.Ist übrigens auch ganz hervorragen für die Bandsäge.

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Re: Emco Hobel

#14

Beitrag von hatta » 25.01.2018, 14:12

Ich werd das Ganze mal durchrechnen was die Welle samt sicherheit an Drehzahl aushalten kann ohne dass die Fetzen fliegen.

Bezüglich umrichter schreib ich dir ne PN.
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#15

Beitrag von ahgit » 25.01.2018, 20:49

Bzgl. der Drehzahl sollte das überhaupt kein Problem sein.Fast alle modernen kleinen Dickenhobel ( Jet,Makita; etc) mit 2Messern laufen auf 8-9000 U/min.
Bei diesen kleinen Wellendurchmessern braucht man die auch um die erforderliche Umfangsgeschwindigkeit bzw. die Schlagzahl/min hinzukriegen,

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Re: Emco Hobel

#16

Beitrag von hatta » 26.01.2018, 20:00

So, hab heute den riemen ausgehängt und die messerwelle durchgedreht. Lager sind im eimer, also angefangen zu zerlegen.

Da hat sich mal wieder rausgestellt WIE DUMM MAN SEIN KANN :roll:
Gestern hab ich die vermeintlichen 2 hobelmesser beim schärfdienst abgegeben. Und was muss ich sehen beim zerlegen??? Na da hängt noch ein drittes Messer in der welle. Es ist also eine dreimesserwelle :)

Montag muss ich also schauen, dass ich gleich nochmal zum schärfdienst komme :roll:

Die weitere zerlegung gestaltete sich als ratespiel. Es ist anscheinend doch kein rex b20 hobel sondern ein anderer. Welcher kann ich noch nicht sagen.

Alles gereinigt, und wieder ordentlich gängig gemacht. In den führungen für dickeneinstellung und abrichttisch war ordentlich verharztes öl/fett.

Nun ist alles sauber und mit silbergleit eingelassen. Soll da dann noch etwas öl oder dünnes fett dran, oder lässt man führungen bei solchen hobeln mit silbergleit laufen?

Morgen werden dann neue lager besorgt und das ganze soweit wieder montiert.

Die untersetzung für den einzug/vorschub vom dickenhobel ist mit 3 O-Ringen von der hobelmesserwelle auf ein dickes rad umgesetzt, in welchem sich wiederum ein planetengetriebe befindet das die drehzahl noch weiter runter setzt.
Sehr gefinkelt und ausgeklügelt die ganze maschine und vorallem richtig richtig stabil gebaut (dance a)

Fotos folgen noch
Gruß
Harald

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Re: Emco Hobel

#17

Beitrag von ahgit » 26.01.2018, 21:07

Bei 3 Messern bist du mit 6700U/ im optimalen Bereich.
Silbergleit ,wenn überhaupt nur für die Tische und die Anschläge.Ich nehma eine selbstgemachte Wachspaste weil ich das geschmiere mit Silbergleit nicht mag.Wenn die Paste fast trocken ist poliere ich den überschüssigen Wachs mit einem weichen Wolltuch runter.
Schmiert nicht , ist flitze glatt und zudem noch billiger.Wenn du aber schon mal Silbergleit da hast ,dann nimm es.
Für die Spindel und drehenden Teile nehme ich WD40 ,Das überschüssige Öl wasche ich etwas weg damit es sich nicht so viel mit Spänen und Staub vermatscht.

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Re: Emco Hobel

#18

Beitrag von jhg » 26.01.2018, 23:35

Auf der Walze meiner Inca ist eine Maximaldrehzahl von 6000 U/min eingeschlagen. Ich hab immer die Sorge bei den Maschinen, dass irgendwann mal Teile durch die Luft fliegen :oops:

Verrätst du uns mal das Rezept für deine Wachspaste? Daran wäre ich sehr interessiert .... (dance a)

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Re: Emco Hobel

#19

Beitrag von ahgit » 27.01.2018, 08:39

1Teil Parafin 1Teil Bienenwachs 1Teil Carnaubawachs,Den Wachs schmelzen und mischen.Zu dem flüssigen Wachs Orangenterpentin oder ganz normales im Wasserbad erwärmtes Terpentinöl im Verhältnis 1:1 dazu geben und abkühlen lassen .Je nach Konsistens Orangenterpentin ergänzen bis man die gewünschte Viskosität hat.Fertig!

Ich nehme Orangenterpentin wegen des Geruchs, bzw weil es ein Naturprodukt ist.Das Raffinerie Terpentin funktioniert aber genau so ,
ist aber unterm strich nur 1,50€ billiger.Da die angesetzte Paste für einige Jahre reicht ,ist das allerdings kein Kostenfaktor.

Wer den Wachs etwas weicher einstellen will kann den Carnauba-Anteil um die Hälfte reduzieren.Will man einen härteren Wachs erhöht man ihn.Der Carnaubawachs kann bei höherer Konzentration aber schwierig zu händeln sein.
ahgit

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Re: Emco Hobel

#20

Beitrag von hatta » 27.01.2018, 11:40

Gut, dann nehm ich für die führungen ballistol. WD-Pfirsich kommt mir nicht ins haus, das richtet mehr schaden an als es nützt, da es sogut wie keine schmierenden eigenschaften hat. (Ich weis, da scheiden sich die geister)

Silbergleit hab ich mal ne dose bekommen, dann nehm ich das :) bin davon schon begeistert. Seit ich das verwende, gleitet alles nur noch so auf den tischen :D
Gruß
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Re: Emco Hobel

#21

Beitrag von AsturHero » 27.01.2018, 21:50

hatta hat geschrieben:
27.01.2018, 11:40

Silbergleit hab ich mal ne dose bekommen, dann nehm ich das :) bin davon schon begeistert. Seit ich das verwende, gleitet alles nur noch so auf den tischen :D
..warum bekomm ich von dieser Aussage Kopfkino? ;) :D
lg Antonio

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Re: Emco Hobel

#22

Beitrag von hatta » 30.01.2018, 10:24

Ich schmeisse anbei mal ein paar bilder rein, da ich grade echt nicht viel Zeit habe.
Eventuell kennt das Teil jemand?

Es ist jedenfalls nicht wie angenommen ein EMCO Rex B20

Sonst kann ich nix drüber herausfinden :?

Inzwischen sind alle Lager gewechselt, alles komplett gereinigt, das Planetengetriebe mit neuem Fett ausgestattet und wieder zusammengebaut. Nun warte ich noch auf die Riemenscheibe (beim selber drehen wäre das Material teurer, als eine fertige Riemenscheibe) und einen Frequenzumrichter.

Danke und Gruß
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Re: Emco Hobel

#23

Beitrag von hatta » 30.01.2018, 10:49

Antwort von EMCO ist da:

Es handelt sich um einen Emco Star / Emco Rex Kombi Hobel.

Der Motor wurde da direkt mit einer Wellenkupplung an den Hobel gekoppelt.
Anbei die Technischen Daten. Hobelmesserwellendrehzahl (welch Wort :lol: ) beträgt 2800 U/min.
Schnittgeschwindigkeit 11,2m /sec.

Kommt mir etwas gering vor (think) , eventuell waren deshalb die Hobelmesser so rundgelutscht. Das ist ja mehr durchwürgen, als Hobeln...
Leider steht nirgends auf der Welle eine Maximaldrehzahl :/ , das war damals wohl noch nicht Vorschrift.

Edit: In einem englischen Manual wird davon gesprochen, dass der Hobel Separat angetrieben werden kann. Da ist dann die Rede von 3700 U/min (think)
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